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Bosheit - Die Getreuen und die Gefallenen 2 Roman

Die Getreuen und die Gefallenen (2)

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7341-6120-9

NEU
Erschienen: 18.09.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Düster, episch, mitreißend: Diese Saga stellt alles in den Schatten!

Der Krieg ist ausgebrochen und hat die Verfemten Lande in Chaos gestürzt. Der Krieger Corban, der einst treu für König Brenin kämpfte, ist auf der Flucht – bis dem Feind ein wertvolles Pfand in die Hände fällt: Die junge Cywen ist Corbans Schwester, und um sie zu retten, würde er jeden Preis zahlen. Gleichzeitig ringt Corban mit der Bürde, ein Held zu sein. Doch während er vor seinem Schicksal flieht, formieren sich dunkle Mächte, um die Verfechter der Gerechtigkeit für immer zu zerschlagen ...

Wussten Sie, dass John Gwynne Angst vor Spinnen hat? Zum Interview

www.john-gwynne.com

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Der Autor bei goodreads.com

»'Bosheit' setzt die vielen Stärken des ersten Buches gekonnt fort und hat mir spannende Lesestunden ohne einen Funken Langeweile beschert.«

captain-fantastic.de (01.10.2017)

Die Getreuen und die Gefallenen

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

John Gwynne (Autor)

John Gwynne studierte an der Brighton University, wo er später auch unterrichtete. Er spielte Bass in einer Rock'n'Roll-Band, bereiste die USA und lebte in Kanada. Heute ist er verheiratet, hat vier Kinder und führt in England ein kleines Unternehmen, das alte Möbel restauriert.


Wolfgang Thon (Übersetzer)

Wolfgang Thon wurde 1954 in Mönchengladbach geboren. Nach dem Abitur studierte er Sprachwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Berlin und Hamburg. Heute ist er als Übersetzer und Autor für verschiedene Verlage tätig. Er ist Vater von drei mittlerweile erwachsenen Kindern und lebt, schreibt, übersetzt, reitet und tanzt (Argentinischen Tango) in Hamburg.

»'Bosheit' setzt die vielen Stärken des ersten Buches gekonnt fort und hat mir spannende Lesestunden ohne einen Funken Langeweile beschert.«

captain-fantastic.de (01.10.2017)

»Gwynne schafft es, durch seine Sprache und die Bilder, die er entstehen lässt, den Leser regelrecht zu fesseln […]. Unbedingt empfehlenswert!«

Mikis Wesensbitter / MultiMania Online (12.12.2017)

»Wunderbare detailreich und fantasievoll.«

Library Journal

»Höllisch gut und absolut zu empfehlen!«

Conn Iggulden

»Eine epische Saga über den Kampf zwischen Gut und Böse. John Gwynne macht alles richtig!«

SFX

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Wolfgang Thon
Originaltitel: Valour (The Faithful and the Fallen 2)
Originalverlag: Pan Macmillan, London 2014

Paperback, Klappenbroschur, 832 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-7341-6120-9

€ 16,00 [D] | € 16,50 [A] | CHF 21,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

NEU
Erschienen: 18.09.2017

  • Leserstimmen

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Kampflastiger Nachfolgeband

Von: horrorbiene Datum: 12.12.2017

https://armariumnostrum.wordpress.com/

Mir hat der erste Teil der Reihe wirklich gut gefallen, war es doch qualitativ hochwertige High-Fantasy mit tollen Charakteren. So ist es nicht verwunderlich, dass auch dieses gute Stück von mir gelesen wurde. Auch wenn nach dem ersten Band verhältnismäßig wenig Zeit verging, bis ich mir diesen hier zu Gemüte führte, muss ich nun schon gestehen, dass mir der Einstieg in das Buch recht schwer gefallen ist. Schon im ersten Band ist deutlich geworden, dass die Geschichte aus der Sicht einer nicht geringen Anzahl von Personen geschildert wird und in jeder Perspektive erst einmal zu durchblicken ist wer denn eigentlich wer ist, was diese Person im letzten Band erlebt hat und auf welcher Seite sie steht. Das war wirklich nicht so einfach. Zwar gibt es hinten im Buch ein Personenregister und auch eine Karte in jeder Klappenseite, doch ein „was bisher geschah“ wäre für mich auch sehr hilfreich gewesen.
Zwar ist die Mehrperspektivität ein großer Vorteil für das Buch, da die verfemten Landen aus vielen Ländern bestehen, gibt es in einigen davon Charaktere mit eigener Perspektive, so dass die Geschiche plastisch erscheint und nicht nur an einem Ort erzählt wird. Um die Übersicht zu wahren, sind jedem Charakter einzelne Kapitel – ähnlich wie bei Das Lied von Eis und Feuer – zugeteilt. Manche sind dabei auch wirklich kurz gehalten und man erhascht nur einen kurzen Blick wie es auf der anderen Seite der Welt aussieht. Aber dadurch wurde mir eben der Einstieg erschwert.
Im Verlauf dieses Buches wird sehr viel gereist bzw. geflohen und noch mehr gekämpft. Bis auf Charakterentwicklung und das Voranschreiten der Haupthandlung im Finale passiert sonst eigentlich nicht viel mehr. Zwar ist das storytechnisch schon alles in Ordnung und ist auch interessant geschrieben, doch mir war das inhaltlich etwas zu wenig auf über 800 Seiten. Das hat mir die Lektüre des Buches etwas erschwert, da mir diesmal die etwas langsamere Entwicklung z.B. von Corban fehlte. Ansonsten ist nun deutlich und bald auch allen klar, wer der Strahlende Stern und wer die Schwarze Sonne ist, also der jeweilige Paladin der zwei vorherrschenden Gottheiten, die nun gegeneinander in einem Krieg kämpfen werden. Das Schöne an der Sache ist, dass nach wie vor Nathair und sein Gefolge davon ausgehen, er sei der Strahlende Stern, wobei nun nach und nach Gefolgsleute dazustoßen, die eindeutig wissen, wer auf wessen Seite kämpft. Zwar wurde uns Lesern noch nicht eröffnet was Nathair nun denkt, als zwangsläufig auch ihm klar wird, dass er einem Schwindel aufgesessen ist. Am Ende ist jedoch klar welchen Hintergrund die vorher etwas zwielichtige Figur Meical hat und was Ghar für eine Vergangengeit verborgen hat. Corban bleibt sich treu und ignoriert erst einmal jegliches religiöses Gelaber und konzentriert sich auf das Wesentliche: Zunächst Edana in Sicherheit bringen und anschließend seine tot geglaubte Schwester Cywen aus den Fängen der Feinde zu retten.
Ich hätte mir gewünscht, dass außerhalb von Reisen, Flucht sowie Kampf und Schlacht noch etwas mehr passiert oder andersherum man hätte hier auch gut etwas kürzen können. Aber nun gut, es ist so wie es ist und über Geschmack lässt sich nicht streiten. Die Charaktere sind nach wie vor toll gestaltet und die Geschichte als solche funktioniert auch prima. Ich hoffe nur, dass der nächste Band wieder etwas „mehr“ ist.
Nach wie vor finde ich die Namesgebung der ersten beiden Bücher recht merkwürdig: Die deutschen Titel bestehen analog zu den Originaltiteln aus einem Wort. Der erste Band Macht heißt im Original Malice zu deutsch „Bosheit“. Bosheit widerrum ist allerdings der deutsche Titel dieses zweiten Bandes, welcher im Original Valour (Tapferkeit) heißt. Das ist zwar keineswegs tragisch, aber irgendwie unnötig irritierend. Doch ich muss sagen, die englischen Titel passen besser zum Inhalt.

Fazit: Bosheit ist eine gelungene wenn auch sehr kampf- und reiselastige Fortsetzung der Reihe Die Getreuen und Gefallenen. Die Stärke dieser Reihe sind eindeutig die Charaktere, wenn ich auch zu Beginn dieser Lektüre ob der schlichten Masse an unterschiedlichen Perspektiven, etwas Schwierigkeiten hatte wieder in die Geschichte zu finden. Wie die Haupthandlung letztlich vorangebracht wird, hat mir gut gefallen und ich bin nun gespannt wie es weiter geht mit dem Strahlenden Stern und der Schwarzen Sonne, hoffe jedoch, dass der nächste Band nicht so sehr geprägt wird vom ständigen Fliehen, was Kämpfe mit Verfolgern nach sich zieht.

Atemberaubend mit hohem Suchtfaktor

Von: phantastische_fluchten Datum: 29.10.2017

phantastische-fluchten.blogspot.de/

Verwandtenmörder

Verwandtenrächer

Gigantenfreunde

Drachenreiter
Welches dieser Wörter der Prophezeiung von Halvor sich auf den Lichtbringer und welches sich auf die dunkle Macht bezieht, ist ungewiss. Prophezeiungen sind wage, man kann sie auf vielerlei Art interpretieren. Oft kommen dabei gegensätzliche, sich widersprechende Ergebnisse zustande.
Nathair als auch Corban können sowohl der Retter als auch Untergang sein des Reiches sein. Wer ist der Streiter Eloyns und wer der Paldin des dunklen Gottes Asroth?
Wie kann etwas über das Schicksal eines Menschen entscheiden, an das man nicht glaubt? Corban glaubt nicht an die Götter. Er kennt die Geschichten über Eloyn, den verschwundenen Gott, der sich von seinen Geschöpfen abgewendet hat. Für ihn sind es nur Legenden oder Märchen, nicht etwas, das tatsächlich passiert ist. "Wo hört die Wahrheit auf und Legenden beginnen?", fragt er. Welchen Nutzen hat denn ein solcher Gott, der für die Menschen unerreichbar ist? Corban glaubt an die Liebe seiner Mutter und seiner Schwester, er glaubt an die Freundschaft von Ghar und Brina. Und er glaubt an seine Waffengefährten Dath und Farell. Sie alle fliehen gemeinsam aus Dun Carreg, nachdem Nathair es erobert hat. Noch wissen die beiden jungen Männer nichts wichtiges voneinander.

Rhin ist wie eine Spinne im Netz, zieht die Fäden und plant seit über 30 Jahren Asroths Rückkehr. Sie hat sich diesem Spiel mit Leib und Seele verschrieben, sie intrigiert und sät Zwietracht, Angst und Misstrauen in allen Fürstentümern. Sie platziert ihre Spieler in dem großen Spiel und rückt ihrem Ziel unaufhaltsam näher. Ardan und Cambren sind gefallen und ihr nächstes Ziel ist die Eroberung Domhains. Damit wäre sie unumstößliche Herrscherin des Westens. Corban und seine Freunde versuchen alles, den Sieg der alten Hexe zu verhindern und Verbündete für Edana zu finden. Eine Gruppe treuer Freunde gegen ein gewaltiges Heer. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
In Band eins werden die einzelnen Spieler dieses gewaltigen Krieges vorgestellt, im Laufe der Zeit nehmen sie ihre Position ein. Nathair ist davon überzeugt, dass er das reine Licht ist und einer gerechten Sache dient. Unaufhaltsam schreitet er in seinen Machtbestrebungen voran und mit seiner Überzeugung und seinem Charisma zieht er viele Menschen in seinen Bann. Sie glauben an ihn und unterstützen seine Pläne, seine Erfolge blenden die letzten Zweifel aus. Während sein Stern immer heller erstrahlt und alle vor ihm das Knie beugen, befinden sich Corban, Edana und Ghar auf der Flucht. Nichts deutet darauf hin, dass Corban etwas anderes ist als ein treuer Freund und Weggefährte und ein begnadeter Kämpfer.
Cywen wird für tot gehalten und gerät in die Hände des Feindes. Die Wege von Veradis und Cywen kreuzen sich. Die junge Frau weckt Zweifel in Nathairs erstem Schwert, doch er unterrückt diese und führt weiterhin dessen Befehle aus. Auch der Gigant Alcyon mag die junge, freche Frau und versucht, sie vor Nathair und seinem Berater Calidus zu schützen.
Es gibt also nicht nur schwarz und weiß in dieser Geschichte. Gute Menschen werden getäuscht und auf einen dunklen Weg geführt, es ist nicht klar, ob sie ihn jemals wieder verlassen können. Und ehemalige Diebe entscheiden sich, eine Wahl zu treffen und sich auf die Seite des Guten zu schlagen. Das passiert nicht über Nacht und niemand macht sich seine Entscheidungen einfach. Der Autor lässt seinen Protagonisten viel Zeit und macht uns Lesern ihre Entscheidungen verständlich. Während des Lesens habe ich oft überlegt, welche Entscheidung ich in gewissen Momenten getroffen hätte und man fühlt und leidet mit den Menschen in dieser Geschichte. Sie sind uns nah, wir tauchen ein in diese fantastische Welt des John Gwynne und verfolgen atemlos den Weg und das Schicksal der Handlungsträger. In diesem Band ist Meical meine Lieblingsfigur, sein Schicksal berührt einen zutiefst und hier erkennt man, dass der Autor seinen Figuren nichts schenkt. Krieg ist grausam, Menschen werden zu Tieren und nur das eigene Überleben zählt. Dabei ist Hass eine starke Triebfeder.
Menschen werden zu Verrätern aus dem Glauben heraus, einer gerechten Sache zu dienen aber auch aus Ehrgeiz, Neid oder Habgier. Hier haben wir alle Facetten an Emotionen
Wie im ersten Band, sind die einzelnen Kapitel jeweils einer Person gewidmet. Der schnelle Wechsel der Szenarien sorgt für eine stetige Spannung, man kann sich dem Sog der Handlung kaum entziehen. Mich hat es einige Stunden Schlaf gekostet, weil ich nicht aufhören konnte zu lesen. Die Vielschichtigkeit der Erzählung hält den Leser in Atem, immer, wenn man meint, die Intention einer Person verstanden zu haben, stellt der Autor diese wieder in Frage. Man kann nichts erahnen und nicht erraten, die Geschichte steckt voller überraschender Wendungen.
Unterschwellig wird man aber nichtsdestotrotz ein wenig an GoT erinnert. Ich persönlich mag GoT nicht aber man kann nicht leugnen, dass es die Leser und Serienjunkies fasziniert. Auch hier gibt es junge Protagonisten Geschwister und Halbgeschwister, die durch die Umstände oder durch eigene Entscheidungen getrennt werden und auf verschiedenen Seiten stehen. Corban wird von einem Woelven begleitet, Cywen von Buddai, einem gewaltigen Hund. Doch diese Geschichte hier ist für mich geradliniger, man merkt, dass der Autor die ganze Handlung kennt und uns langsam zu einem Ziel führt. Was man von GRRM nicht unbedingt behaupten kann. Alle Personen, selbst die unscheinbarste Nebenfigur, wirken lebendig und glaubhaft. Und sprachlich ist John Gwynne ein wahrer Meister. Wolfgang Thon hat die Lebendigkeit der Geschichte vollständig ins Deutsche übertragen und den Spannungsbogen aufrecht erhalten. Mittlerweile ist er ja selber ein bekannter Fantasyautor, man merkt ihm seine Liebe zu diesem Genre an und sie fließt in jedes Wort seiner Übersetzung.
Eine Karte der Welt vervollständigt das Buch und am Ende findet sich eine Übersicht der handelnden Personen.
John Gwynne verzichte auf eine Wiederholung und Zusammenfassung der Ereignisse, man sollte diese Serie bei Band eins beginnen, denn nur so kann man der Geschichte folgen. Aber es lohnt sich. Keiner der 830 Seiten ist zu viel, im Gegenteil, man giert nach Band drei, weil man mehr möchte.
Die Farbgebung und Gestaltung des Covers sind sehr schön und passen zu der fesselnden Geschichte. Ein wahrer Schatz für jede Fantasysammlung. Für Leser mit Ausdauer und Liebe zum Detail, die gewaltige Epen und gut durchdachte Geschichten mögen.

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