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Das Ja-Experiment – Year of Yes Wie ein kleines Wort dein Leben ändern kann!

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-20130-9

NEU
Erschienen: 31.10.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Shonda Rhimes schreibt Drehbücher für die erfolgreichsten Serien: Grey’s Anatomy, Private Practice und How to Get Away with Murder sind auch hierzulande Publikumsrenner. Bloß beim Drehbuch für ihr eigenes Leben fehlt ihr der nötige Schwung: Privat ist sie schüchtern, ängstlich, menschenscheu. Bis sie eines Tages beschließt, sich zu ändern. Mit einem fi lmreifen Trick: einfach ein Jahr lang zu allem Ja sagen.

Ebenso witzig und selbstironisch wie ihre TV-Serien und zugleich schonungslos ehrlich beschreibt Rhimes die große Wirkung eines kleinen Wortes, das aus ihr einen neuen Menschen macht – glücklich, selbstbewusst und 60 Kilo leichter. Die wahrscheinlich unterhaltsamste und motivierendste Aufforderung, das eigene Leben mutiger zu gestalten!

Sie kann nicht nur erfundene Geschichten grandios erzählen, sondern auch ihre eigene. Smart, souverän, saulustig!

ALLEGRA (27.10.2016)

Shonda Rhimes (Autorin)

Shonda Rhimes, geb. 1970 in Chicago, ist Schöpferin der erfolgreichen TV-Serien Grey's Anatomy, Private Practice, Scandal und How to get away with murder. Sie gilt als eine der mächtigsten Frauen Hollywoods, wurde vom Time Magazine schon zweimal zu den 100 einflussreichsten Menschen gezählt und hat für ihre Werke bereits zahlreiche hohe Auszeichnungen bekommen. Die Mutter von drei Töchtern lebt in Los Angeles.

Sie kann nicht nur erfundene Geschichten grandios erzählen, sondern auch ihre eigene. Smart, souverän, saulustig!

ALLEGRA (27.10.2016)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Elisabeth Schmalen
Originaltitel: Year of Yes
Originalverlag: Simon & Schuster

Paperback, Klappenbroschur, 320 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, 35 farbige Abbildungen, 2 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-453-20130-9

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen: 31.10.2016

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Großes Kino - also Serie....

Von: privatkino Datum: 12.01.2017

privatkino.org

Ehrlich gesagt, ich hatte keine Ahnung, wer Shonda Rhimes ist und fand viel mehr das Experiment an sich ziemlich spannend. Jetzt weiß ich zumindest, Shonda Rhimes schreibt Drehbücher für ziemlich bekannte und erfolgreiche Serien: Grey’s Anatomy, Private Practice und How to Get Away with Murder.

Zugegeben, obwohl ich jetzt weiß, dass sie Drehbuchautorin ist, habe ich keine dieser Serien je gesehen, aber zumindest kenne ich sie und weiß, dass sie ziemlich beliebt sind. Es kommt im Buch auch immer wieder zur Sprache, aber es war jetzt für mich als „Außenstehenden“ nicht schwer, mir trotzdem Zusammenhänge zu erschließen, weil es eben vordergründig um das Experiment geht.

Zu Beginn lernen wir Shonda kennen, sie beschreibt sich selbst als schüchtern, ängstlich und menschenscheu. Als Kind war es ihre Vorliebe in der Speisekammer zu sitzen und Geschichten zu erfinden, in ihrer eigenen Welt zu verschwinden und auch heute wünscht sie sich ab und an noch eine Speisekammer. Meine Befürchtung war ein wenig, wir haben es hier wieder mit einem Menschen zu tun, der sowieso schon selbstbewusst ist und nur irgendwelche sinnlosen Phrasen in die Welt hinausposaunt, doch die schöne Überraschung für mich war: ich glaube Shonda Rhimes Worte. Sie scheint wirklich ein eher introvertierter Mensch zu sein, der nicht das große Publikum sucht. Nun ist es als Drehbücherautorin so, dass man die ein oder andere Einladung erhält, eine Rede zu halten oder in einer Talkshow aufzutreten. Bis jetzt hat sie sich davor gedrückt, doch es ist ihre eigene Unzufriedenheit, über ihre Schüchternheit, die sie dazu veranlasst, ein Jahr lang zu allem Ja zu sagen.

Ein mutiger Schritt und sicherlich haben viele schüchterne Menschen schon einmal diesen Entschluss gefasst, aber wie leicht ist es, sich vor seiner Entscheidung zu drücken, zu sagen, vielleicht doch lieber morgen. Shonda weiht ihre Umgebung ein, spricht mit ihrer Familie, ihren Freunde und ihrem PR-Manager, besonders letzterer freut sich unglaublich, weil klar, PR bedeutet Öffentlichkeit. Es sind auch diese Menschen, die sie immer wieder daran erinnern, dass sie selbst sich entschieden hat, Ja zu sagen. Zumindest am Anfang des Experimentes denke ich, hilft es ihr, doch nicht alles wieder zu kippen. Allerdings ist Shonda auch sehr ehrgeizig, ich denke, sie hätte es sich auch niemals erlaubt, aufzugeben.

Der Schreibstil ist locker und leicht, besonders der Witz kommt nicht zu kurz und da nimmt sich Shonda Rhimes auch gerne mal selbst auf die Schippe. Zum Beispiel herrscht in der Familie Rhimes ein ziemlicher Wettkampf – es geht oft einfach nur ums gewinnen, sei es jetzt bei Brettspielen oder wirklich wichtigen Stationen im Leben und dieser Wettkampf schwappt ein wenig auf den Leser über. Hab ich Shonda nämlich ein wenig kennengelernt, weiß ich jetzt gewiss, wenn sie eines nicht leiden kann, dann verlieren. In ihrer Welt muss man etwas erreichen, um stolz sein zu können. Mit erreichen ist Erfolg gemeint – Träumer sind ihr zuwider, wer träumt, arbeitet nicht – ihr Motto nicht träumen sondern machen. Diese Einstellung war doch an ein oder anderer Stelle ziemlich extrem, schön zu lesen ist aber auch, sie weiß über ihre Einstellung Bescheid, sie sagt auch selbst von sich, ein Workaholic zu sein. Ob diese Art und Weise eine gute ist, nun, diese Entscheidung bleibt jeden selbst überlassen.

Spannend für mich zu sehen war auch, wie viel Arbeit hinter einer TV-Serie steckt, wenn geben jede Woche eine Folge abgeliefert werden muss und es keine Möglichkeit für eine Verzögerung gibt.

Shonda Rhimes ist schön, erfolgreich und selbstbewusst, aber auch sie hat Tiefen hinter sich, Zeit in denen sie unter ihrer Schüchternheit verschwunden ist und ist auch ihr Talent nicht vom Himmel gefallen, mir ein wenig geholfen, sie nicht auch Wunderkind zu sehen, war die Tatsache, dass sie das Drehbuch zu „Crossroad – Not a Girl“ mit Britney Spears geschrieben hat und wer den Film gesehen hat, weiß, das Grey’s Anatomy eine ganz andere Liga ist.

Ein Jahr voller Ja

Von: elablogt Datum: 25.12.2016

elablogt.blogspot.de/

Shondas Serien sind wahre Reißer, wer kennt nicht Grey's Anatomy, Scandal oder How to get away with Murder. Das Erfolg aber nicht zwangsläufig auch Glück und glücklich sein bedeutet wird in Shondas Buch "Das Ja-Experiment" auch wieder klar.

Aber wenn man Hauptberuflich Hit-Serien voller Witz und bissigem Humor schreiben kann, dann kann man jedenfalls schon mal auch sehr gut ein Buch schreiben. Locker und flockig kommt es daher und liest sich wunderbar in einem Rutsch.

Der Inhalt ist kurz erklärt. Shonda sagt Nein, einfach immer, oft aus Angst und das soll sich nun ändern. Ein Jahr lang wird nur noch Ja gesagt. Es ist jetzt vermutlich nicht verwunderlich, dass eine berühmte Person wie die Autorin, dann durch ihre Jas auch dementsprechend tolle Sachen erlebt. Denn würde ich zu was ja sagen, auf das ich eigentlich nicht so Lust hätte oder mir vor Angst in die Hosen machen müsste, würde ich vermutlich nicht bei Obama oder Kimmel landen. Aber der Ansatz mit dem Ja gefällt mir. Was ich gut nachvollziehen kann ist die Angst vor neuen Dingen und die Möglichkeit, dass diese Angst einen einfach zurückhält diese zu tun. Vor allem wenn man etwas schüchterner oder introvertierter ist oder einfach mal anders als der Rest der Welt. In diesem Fall kann diese im Buch propagierte überwinden sicher auch ganz neue Horizonte öffnen.

Bei Shonda wirkt das Ja jedenfalls magisch, sie schafft jetzt quasi alles. Öffentliche Reden, zig unnötige Kilos zu verlieren und überhaupt wird alles besser. So der Eindruck beim Lesne. An einem einfachen Wort wird das vermutlich nicht liegen, aber vielleicht ja an einem Anstoß von innen, den es dafür gebraucht hat zu reflektieren und was Neues zu beginnen? Wer weiß?

Mein Fazit, ein gelungenes Buch mit Humor und Charme geschrieben. Mein Leben wird es nicht verändern. Ich sage einfach zu gern Nein vermutlich. Aber ich kann mir vorstellen, wenn man sich so einem Experiment stellt, dann kommt durchaus etwas dabei raus.

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