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Der Wille zum Bösen Roman

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-43916-0

NEU
Erschienen:  14.05.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Eine Familientragödie, ein Serienmörder, Identität, Erinnerung und die Suche nach der Wahrheit – diese Elemente verwebt der amerikanische Bestsellerautor Dan Chaon zu einem faszinierenden Thriller. Im Mittelpunkt steht der Psychologe Dustin, den die Frage quält, wer seine Eltern ermordet hat. Als er auf den genialen Ermittler Aqil trifft, der angeblich seit Jahrzehnten einem Serienmörder auf der Spur ist, geraten beide in einen Mahlstrom aus Verbrechen und Abgründen, der in die Tiefen der Vergangenheit führt ... zu der Frage nach dem Bösen im Menschen.

»Die Thriller von US-Autor Dan Chaon sind Reisen in die tiefe Nacht verwundeter Seelen.«

Marcus Müntefering, Spiegel Online (25.05.2018)

Dan Chaon (Autor)

Dan Chaon gilt in Amerika als einer der aufregendsten Spannungsautoren der Gegenwart. Seine Romane und Geschichten sind mehrfach preisgekrönt, 2006 wurde er mit dem Academy Award in Literature ausgezeichnet. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit lehrt Chaon Creative Writing. Über fünf Jahre lang arbeitete er an ›Der Wille zum Bösen‹, seinem vielleicht persönlichsten Werk, das als literarische Sensation gefeiert wird. Chaon lebt in Cleveland, Ohio.

»Die Thriller von US-Autor Dan Chaon sind Reisen in die tiefe Nacht verwundeter Seelen.«

Marcus Müntefering, Spiegel Online (25.05.2018)

»Ein abgründiger Blick in die menschliche Seele.«

Peter Twiehaus, ZDF Morgenmagazin (24.05.2018)

»Dan Chaons dritter Roman Der Wille zum Bösen ist kunstvoll und mitreißend.«

Tobias Gohlis, Deutschlandfunk (01.06.2018)

»Literarischer Thriller sagt sich oft, dieser hier ist einer. Für mich eines der Bücher des Jahres. Dunkel, verstörend, aufregend innovativ erzählt ...«

Alf Mayer, Strandgut (24.05.2018)

»Der Wille zum Bösen erzählt von einem Mann, dessen Leben von zwei Mordgeschichten ruiniert wird. Eine ziemlich furchterregende Lektüre.«

Matthias Halbig, RND (11.05.2018)

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Kristian Lutze
Originaltitel: Ill Will
Originalverlag: Ballantine

Paperback, Klappenbroschur, 624 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-43916-0

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen:  14.05.2018

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Dan Chaon - Der Wille zum Bösen

Von: Christina Wagener Datum: 19.06.2018

https://www.facebook.com/Flotte-Buchlotte-1820063064672060/

Seit ihr auch schon mal etwas auf der Spur gewesen?
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*** REZENSION von ©Flotte Buchlotte***
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Angaben zum Buch:
Dan Chaon
Der Wille zum Bösen
Heyne Verlag
624 Seiten
14.05.2018 erschienen
978-3-453-43916-0
14,99 € TB (Klappbroschur)
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Angaben zum Cover:
Das Buchcover sticht hier ganz klar mit seiner Krähe im Vordergrund hervor.
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Angaben zum Autor:
Dan Chaon gilt in Amerika als einer der aufregendsten Spannungsautoren der Gegenwart. Seine Romane und Geschichten sind mehrfach preisgekrönt, 2006 wurde er mit dem Academy Award in Literature ausgezeichnet. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit lehrt Chaon Creative Writing. Über fünf Jahre lang arbeitete er an ›Der Wille zum Bösen‹, seinem vielleicht persönlichsten Werk, das als literarische Sensation gefeiert wird. Chaon lebt in Cleveland, Ohio.
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Klappentext:
Eine Familientragödie, ein Serienmörder, Identität, Erinnerung und die Suche nach der Wahrheit - diese Elemente verwebt der amerikanische Bestsellerautor Dan Chaon zu einem faszinierenden Thriller. Im Mittelpunkt steht der Psychologe Dustin, den die Frage quält, wer seine Eltern ermordet hat. Als er auf den genialen Ermittler Aqil trifft, der angeblich seit Jahrzehnten einem Serienmörder auf der Spur ist, geraten beide in einen Mahlstrom aus Verbrechen und Abgründen, der in die Tiefen der Vergangenheit führt... zu der Frage nach dem Bösen im Menschen.
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Meine Meinung:
Dieses Buch hatte ich bereits schon vor Längerem bekommen und gelesen, mache aber nun erst meine Rezension für euch, da es ein Buch war, wo man echt lange darüber nachdenken muss, um schließlich am Ende sage zu können: WOW!
Vorstehend geht es hier um Dustin Tillman und seine außergewöhnliche Geschichte die sich im Bundesstaat Ohio im Jahr 2012 ereignete in einem Zeitraum von Herbst 1983 - Frühjahr 2014 abspielte.
Wir lernen Tillman als Psychologen kennen, erfahren, dass seine Frau gestorben ist und lernen außerdem seine zwei Söhne Aaron und Dennis kennen. Natürlich spielte auch sein Adoptivbruder Russell, der dessen Eltern ermordet haben soll, eine wichtige Rolle sowie seine beiden Cousinen Kate und Wave.
Tillman sagte gegen seinen Bruder aus, dieser wird aber frei gesprochen. Als nämlich eines Tages sein Patient und sogleich ehemaliger Polizist Aquil bei ihm steht, und ihm von seinen neusten Forschungen berichtet, macht Tillman sich auf den Weg. Ich durfte ihn auf der Suche nach den wahren Mördern seiner Eltern begleiten. Tillman war für mich eher ein eigenwilliger Hauptcharakter.
Die Erzählweise in diesem Buch ist äußerst fesselnd, düster, dramatisch und spannend gehalten. Es ist in zehn Teile untergliedert, mit schönen kurzen Kapiteln, die sich mit Sprüngen zwischen Gegenwart und Vergangenheit abwechselten. Nur die aus der Sicht der Vergangenheit sind ein wenig länger gehalten. Dies merkt man aber sofort. Was ein bisschen komisch und skurril war, war die oft verwendete Tabellenschreibweise, auf die man erstmals auf Seite 214 trifft. Mit der Zeit ging aber auch das und ich gewöhnte mich an den doch teilweise ungewöhnlichen Schreibstil.
Auch die Sicht der einzelnen Personen (Tillman, Russel usw.) ist in verschiedenen Ebenen dargestellt. Später merkt man dann auch, warum das so ist.
Ob Tillman mit Aquil an seiner Seite den wahren Dingen auf die Spur kommt, erfahrt ihr in diesem unglaublichen Buch!
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Fazit:
Dieses Buch ist echt ein fesselnder Thriller schlechthin. Trotz seiner außergewöhnlichen Seiten und Schreibweise dennoch lesenswert blickt man in menschliche Abgründe. Daher volle:

--> 5 von 5 Sterne <--

Ungwöhnlich

Von: Lavender Datum: 14.06.2018

https://lavendercoriander.wordpress.com/

„Der Wille zum Bösen“ ist ein höchst ungewöhnliches Leseerlebnis. Der Klappentext beschreibt einen relativ normalen Thriller. Dustins Eltern wurden ermordet als er ein Kind war. Sein Adoptivbruder Rusty sitzt für diese Tat seit fast 30 Jahren in Haft. Er und seine Cousine Kate, deren Eltern ebenfalls getötet wurden, waren die Hauptzeugen. Nun kommt Rusty frei, da ein neues Urteil ihn für unschuldig erklärte. Dustin ist inzwischen Therapeut. Einer seiner Patienten ist ein ehemaliger Cop. Er ist besessen von der Idee, dass ein Serienmörder schon seit Jahren sein Unwesen treibt und junge Männer in Flüssen ertrinken lässt. Vielleicht ist es aber auch eine satanische Sekte. Dustin lässt sich in dessen Verschwörungstheorien hineinziehen. Währenddessen zerfällt seine Familie nach dem Krebstod seiner Frau. Was auch in meinen eigenen Worten wie ein relativ normaler Thriller klingt, ist tatsächlich eine ziemlich bizarre Geschichte.

Die Story wird aus der Sicht von mehreren Personen und auf verschiedenen Zeitebenen erzählt. Gemein ist allen Figuren, das sie unglaubwürdig sind und an ihrer eigenen Sichtweise der Geschehnisse beharren. Aber auch im Stil ist dieses Buch ungewöhnlich. Dustin hat die Eigenart, seine Sätze nicht zu beenden. Deswegen enden seine Sätze in Buch tatsächlich einfach so. Ohne Punkt hört plötzlich sein Satz auf. Auch meint man manchmal Schreibfehler oder formale Fehler zu finden, wie z.B. zu große Wortzwischenräume. Das Buch verwirrt nicht nur durch seine seltsame Story sondern auch durch seine Umsetzung. Die Kapitel sind oft sehr kurz, nur 1-2 Seiten lang. Manche Kapitel lesen sich, als ob jemand im Drogenrausch sie erzählt. Andere sind wiederum sehr normal. Manche Kapitel sind in einer Art Tabellenform erzählt. Man muss erst die erste Spalte lesen, über mehrere Seiten, dann die zweite und dann die dritte. Das ist alles höchst ungewöhnlich.

Trotz seines seltsamen Stils hat das Buch mich die ganze Zeit gefesselt. Alle Figuren haben ihre eigene Art, mit der Wahrheit umzugehen. Besonders Dustin ist sehr geübt darin, Dinge, die er nicht wahrhaben will, auszublenden. Er traut seinen Erinnerungen nicht, denn Erinnerungen können beeinflusst werden. Das weiß er als Therapeut sehr genau. Er ist zudem ein sehr leicht zu beeinflussender Mensch. Er ist zu vertrauensselig und der Ex-Cop, der sein Patient ist, weiß das für seine „Ermittlungen“ auszunutzen. Leider bleiben zum Teil einige Fragen am Ende offen. Wer hier wen manipuliert hat, das muss der Leser dann für sich selber entscheiden.

Wer sich auf dieses Buch einlässt, muss auf jeden Fall bereit sein, sich von den üblichen Stilmitteln zu verabschieden. Belohnt wird man mit einem sehr ungewöhnlichen Buch, das sich von der normalen Thrillerkost extremst abhebt

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