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Die Prinzen Drei Romane in einem Band

Kundenrezensionen (15)

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-31820-5

NEU
Erschienen: 13.02.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Eigentlich ist der Kriegerprinz Damen der rechtmäßige Erbe von Akielos, doch dann gerät er in Gefangenschaft und wird in die Sklaverei verkauft – ausgerechnet an Laurent, den Kronprinzen des verfeindeten Königreiches Vere. Laurent ist eitel, arrogant und grausam, und er steht für alles, was Damen hasst. Doch noch während er Fluchtpläne schmiedet, lernt Damen Laurent besser kennen, und schon bald weiß er nicht mehr, was wichtiger für ihn ist: seinen eigenen Thron zurückzugewinnen oder Laurents scheinbar so eiskaltes Herz zu erobern ...

C.S. Pacat (Autorin)

C. S. Pacat wurde in Australien geboren und studierte an der University of Melbourne. Sie ist viel gereist und hat bereits in den verschiedensten Städten gelebt, u.a. in Tokio und in Perugia. Die Autorin lebt und arbeitet in Melbourne.

Aus dem Amerikanischen von Viola Siegemund, Melike Karamustafa
Originaltitel: The Captive Prince Book 1, 2, 3
Originalverlag: Berkley

Paperback, Klappenbroschur, 864 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-31820-5

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen: 13.02.2017

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Rezension zu Die Prinzen

Von: bookloverin29 Datum: 23.04.2017

bookloverin29.blogspot.de/

Ich habe mich sehr auf die Geschichte der beiden Prinzen gefreut, doch leider wurde ich enttäuscht! Es gab meiner Meinung nach viel zu viele Intriegen und hinterhältige Pläne, das ich überhaupt nicht mehr wusste, wer jetzt gut ist oder nicht! Auch so waren die Handlungen nicht besonders, den mal ist viel wichtiges passiert und dann wieder fast gar nichts! Das hätte die Autorin besser aufteilen müssen, aber leider gibt es trotz der zwei Sterne die ich vergeben habe nicht viel gutes! Irgendwie finde ich das Buch auch gut, aber so richtig in Worte fassen kann ich es nicht! Die meisten Personen waren mir von Anfang an unsympathisch und wenn ich sie mochte, haben sie sich meistens so verändert, dass ich sie nicht mehr mochte!
Alles in allem ein eher schlechtes Buch, weshalb ich es euch leider nicht empfehlen kann!

Überraschend gut und tiefgreifend!

Von: The Readers Datum: 21.04.2017

thereadersmn.blogspot.de

Prinz Damianos, Kronprinz von Akielos, wird durch einen Komplott seines gierigen Halbbruders Kastor um seinen rechtmäßigen Anspruch auf den Thron, seinen Titel und seine Freiheit gebracht, und in die Sklaverei verkauft. Fortan von seinem Volk als tot geglaubt, wird er unter dem Kurznamen Damen in das verfeindete Königreich Vere geschifft, um dort dem grausamen und intriganten Prinzen Laurent am Hofe als Günstling und Lustsklave zu dienen.
Doch anstatt sich zu unterwerfen und sich dem Willen seines durchtriebenen Herren zu beugen, interessiert ihn dort angekommen nur ein Gedanke: Wie er so schnell wie möglich wieder in sein Heimatland entfliehen kann…

Die Welt in welcher die Trilogie der Prinzen spielt ist vollkommen fiktiv, erinnert von der Art und Weise aber an das Römische Reich. Der erste Band „Der verschollene Prinz“ gestaltet sich dabei als eine sehr politische Einführung in das Leben und die Sitten der beiden von Grund auf verschiedenen Gesellschaften. Man lernt die Gewohnheiten der Veretier kennen und bekommt Einblicke in die Spielchen, Streitigkeiten und Intrigenkreise des höfischen Adels.


Durchgehend aus Damens Sicht erzählt, lässt die Geschichte kaum etwas unverschleiert – was ich nicht im Sinne von ‚schmuddeliger Schwulenroman‘ meine, keineswegs! Es ist nur so, dass die Epoche unverschleiert und der Wahrheit entsprechend dargestellt wird. Über Sklaven wird gesprochen und verhandelt wie über Vieh und werden auch so behandelt. Sie haben keinerlei Rechte und leben nur um ihren Herren und Herrinnen zu gefallen und dienen. Unverblümt schreibt C. S. Pacat über ihre Schicksale und wie mit ihnen umgesprungen wird. Und auch Damen bleibt von diesen Wiederwertigkeiten nicht gänzlich verschont…

Die romantische Beziehung zwischen Damen und Laurent entwickelt sich erst mit der Zeit und wird dem Leser wahrlich nicht aufgedrängt! Im Gegenteil, nachdem ich nun den ersten Band gelesen habe, fällt es mir schwer zu glauben, dass sich überhaupt noch zärtliche oder zumindest positive Gefühle zwischen den beiden entwickeln. Während des gesamten ersten Bandes war die Spannung, oder besser der Hass, welcher zwischen den beiden Erben brodelt, mit den Händen greifbar. Erst auf den letzten Seiten des ersten Buches und im Verlauf des zweiten Teils entstehen neben diesem einen übermächtigen Gefühl des gegenseitigen Hasses andere Emotionen, welche in einem zwar gemeinsamen, aber dennoch temporären Ziel, welches die beiden gezwungenermaßen zusammenschmiedet, begründet.

Trotz einiger Schwierigkeiten mit den Namen und der Ordnung der Höflinge, beziehungsweise der Stellung, habe ich es sehr genossen, dieses Buch zu lesen und freue mich schon auf die beiden anderen! Denn noch nie kam ich mit einem homosexuellen Roman in Berührung, aus dem simplen Grund heraus, dass noch keiner meinen Weg kreuzte. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich diesen entdeckte!

Weshalb wird in unserer heutigen angeblich so aufgeklärten Gesellschaft der Homosexualität noch immer eine solch enorme Spezialrolle zugeschrieben? Ist Liebe nicht das Natürlichste und Menschlichste auf der Welt? Wen kümmert es da, ob sie sich zwischen einem Mann und einer Frau oder zwischen einem gleichgeschlechtlichen Pärchen entwickelt? Oder irre ich mich etwa, wenn ich behaupte, dass jeder von uns die Phrase ‚Wo die Liebe hinfällt‘ schon hundert Mal benutz hat? Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Redewendung nicht nur für Daddys Girl und ihren Biker Freund anzuwenden ist.
Also warum sollte man Homosexualität aus dem Leben, als auch aus der Literatur verbannen? Es gibt schlicht und ergreifend keinen Grund. Und genau deswegen freue ich mich umso mehr über die Tatsache, dass dieses Thema endlich einmal aufgegriffen wurde – seriös aufgegriffen wurde – und Platz in einem solch gelungenen Roman fand!

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