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Die letzten vier Tage des Paddy Buckley Roman

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-58555-9

Erschienen: 19.09.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Paddy Buckley ist mit Leib und Seele Bestatter. Als eine attraktive Witwe seine Zuwendung braucht, gibt er sie ihr – doch sie stirbt auf dem Höhepunkt seines körperlichen Trostes. Geschockt von diesem Erlebnis, überfährt er auf dem Heimweg einen Fußgänger. Der Tote ist der Bruder des gefährlichsten Gangsters von ganz Irland, Vincent Cullen. Jetzt hat er eine tote Witwe und einen toten Gangster am Hals, für die er obendrein auch noch die Beerdigung auszurichten hat! Er muss also höllisch aufpassen, sich nicht zu verraten. Denn Cullen hat geschworen, den Tod seines Bruders zu rächen. Eine rasante Verfolgungsjagd durch Dublin beginnt. Zum Glück ist Paddy einfallsreich und kann sich auf seine Freunde verlassen … Ein höchst amüsantes Betrugsmanöver und ein ausgebufftes Verwechslungsspiel um einen Leichnam vollenden diesen köstlichen, makabren und warmherzigen Roman.

"Der erste Roman des Iren Jeremy Massey, 'Die letzten vier Tage des Paddy Buckley', ist auf gute irische Art unterhaltsam: mal grenzwertig makaber, mal irre herzerwärmend."

Glamour (08.11.2016)

Jeremy Massey (Autor)

Jeremy Massey ist gebürtiger Ire und Drehbuchautor. Er stammt aus einer Familie, die seit drei Generationen ein Bestattungsunternehmen in Dublin betreibt, bei dem er auch viele Jahre gearbeitet hat. Er lebte in London und Los Angeles, bevor er mit Frau und drei Kindern nach Australien zog. Zur Zeit schreibt er an seinem zweiten Roman.

"Der erste Roman des Iren Jeremy Massey, 'Die letzten vier Tage des Paddy Buckley', ist auf gute irische Art unterhaltsam: mal grenzwertig makaber, mal irre herzerwärmend."

Glamour (08.11.2016)

»Irischer Witz, einfallsreiche Story und wunderbar schräge Figuren, die sich vom launischen Leben nicht kleinkriegen lassen. Hellt garantiert trübe und dunkle Wintertage auf.«

Münchner Merkur (26.11.2016)

"Wie sich dieser Kriminalroman der etwas anderen Art bis zu einem sehr blutigen Finale steigert, wird sicher und gekonnt erzählt, mit viel Humor, der auch manchmal ins Böse gleitet, aber nie unpassend ist."

Stuttgarter Zeitung online (14.11.2016)

"Definitiv das originellste, makaberste und warmherzigste Debüt 2016."

literaturmarkt.info (19.12.2016)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Herbert Fell
Originaltitel: The Last Four Days of Paddy Buckley
Originalverlag: Riverhead, New York 2015

Paperback, Klappenbroschur, 272 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-570-58555-9

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: carl's books

Erschienen: 19.09.2016

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Die letzten vier Tage des Paddy Buckley

Von: Merendina Datum: 12.07.2017

www.merendinabloggt.wordpress.com

Dieser Roman ist nichts für schwache Nerven, nichtsdestotrotz bin ich total begeistert von diesem Buch und ich konnte es kaum mehr aus den Händen legen, so spannend und fesselnd ist es.

Schon der Klappentext klingt sehr interessant und auch das Buchcover ist besonders und auffallend. Es ist ganz in schwarz-weiß gehalten und man kann darauf einen Sarg erkennen.

So passt das Cover perfekt zum Inhalt des Buches. Der Roman ist das Erstlingswerk des Iren Jeremy Massey, der aus einer Bestatterfamilie stammt und auch selbst in diesem Beruf gearbeitet hat. Das merkt man in diesem Roman auch, denn man bekommt einen oft sehr detailreichen Einblick in diese Berufssparte, was nichts für schwache Nerven ist…

Paddy Buckley, der Protagonist dieses Buches, ist Bestatter und ein wahnsinniger Pechvogel. Denn was ihm innerhalb von nur vier Tagen geschieht, ist einfach unfassbar. Als er eines Tages wieder einmal in das Haus einer Witwe gerufen wird, um mit ihr die Details der Beerdigung ihres Mannes zu besprechen, endet dieses Gespräch mit einem amourösen Abenteuer, während dem die Witwe stirbt. Paddy versucht dieses „Problem“ zu vertuschen, was ihm auch anscheinend gelingt, doch nur kurze Zeit später fährt er auf dem Heimweg versehentlich einen Mann um, der dabei verstirbt. Und bei diesem Mann handelt es sich auch noch um einen berühmt-berüchtigten Gangster aus Dublin. Nun hat Paddy noch mehr zu vertuschen. Aber ob ihm dies gelingt? Wird ihm der Bruder des getöteten Gangsters auf die Spur kommen? Mehr wird an dieser Stelle aber nicht verraten…

Der Schreibstil des Autors ist sehr gut, Spannung wird gleich zu Beginn des Buches aufgebaut. Der Roman liest sich flüssig und zieht einen sofort in den Bann. Ich hatte das Buch in zwei Tagen ausgelesen, da ich es kaum mehr aus den Händen legen konnte. Sehr gut fand ich, dass die einzelnen Kapitel jeweils mit Datum und Uhrzeit versehen waren. So findet man sich bestens im Buch zurecht. Auch die Personen wurden sehr gut und ausführlich beschrieben. Mit Paddy, der Hauptfigur hat man Mitleid, auch wenn wegen ihm zwei Menschen ums Leben kommen, wenn auch unter sehr seltsamen Umständen. Und vor allem beim ersten Fall kann Paddy ja eigentlich nichts dafür. Er ist einfach ein sehr großer Pechvogel.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, aber wie bereits gesagt, ist es nichts für schwache Nerven. So werden beispielsweise die Aufgaben eines Bestatters detailreich beschrieben. Das möchte wahrscheinlich nicht jeder lesen.

Der Roman ist manchmal skurril und die Geschehnisse sind einfach unglaublich, aber gerade das macht das Buch so lesenswert und absolut kurzweilig. Deswegen vergebe ich volle Punktzahl: fünf Sternchen. Ich bin schon auf weitere Werke dieses Autors gespannt und hoffe, dass es nicht bei dem Erstlingswerk bleiben wird.

Bestatter, Särge und irischer Humor !!!

Von: Literaturwerkstatt-kreativ / Blog Datum: 23.04.2017

www.literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com

„Literaturwerkstatt- kreativ“ rezensiert
„Die letzten vier Tage des Paddy Buckley“ von Jeremy Massey

In dem Buch geht es um den Protagonisten Paddy Buckley. Seine Frau Eva ist vor zwei Jahren plötzlich verstorben, seit dem leidet er unter chronischen Schlafstörungen und arbeitet nun jeden Tag. Er arbeitet beim renommierten Bestattungsunternehmen von Frank Gallagher in Dublin. Schon Paddy`s toter Vater hat dort gearbeitet und seinem Sohn sämtliche Finesse des Handwerks beigebracht. Paddy ist ein absolut professioneller Bestatter bis zu dem Tag an dem er die Witwe Lucy Wright kennenlernt. Sie hat gerade ihren Ehemann verloren und Paddy soll die Beerdigung organisieren. Die Witwe aber wünscht eine ganz besondere Zuwendung von Paddy und dieser wird schwach. Fatal ist nur, dass die Witwe genau beim Höhepunkt stirbt. Paddy`s große Befürchtung ist nun, das bei der Obduktion heraus kommt, dass sie kurz vor ihrem Ende noch Sex hatte, Sex mit ihm.
Paddy versucht nun mit allen Mitteln die Situation zu retten. Dabei kommt es aber zu einer Kette von unglücklichen Ereignissen, sodass er nachts total erschöpft hinter dem Steuer seines Wagens sitzt und durch eine Unaufmerksamkeit einen Fußgänger überfährt. Dieser Toter ist aber ausgerechnet Donald Cullen, dessen Bruder der gefährliche Vincent Cullen ist, der große Boss der Dubliner Unterwelt, vor dem jeder zittert. Von schierer Panik begeht Paddy nun Fahrerflucht. In der Hoffnung von keinem gesehen worden zu sein, geht er wie gewöhnlich am nächsten Morgen zur Arbeit. Aber ausgerechnet das Gallagher – Beerdigungsinstitut bekommt den Auftrag Donald Cullen zu beerdigen. Und als fähigster Mitarbeiter – sozusagen als bestes Pferd im Stall – muss natürlich Paddy zu Vincent Cullen fahren und die Beerdigung mit ihm besprechen. Paddy weiß, dass er keinen Fehler machen darf, denn Vincent Cullen wird den Tod seines Bruders rächen wollen.

Fazit:
Das schwarz- weiße Cover mit der großen schwarzen Sargoptik in der Mitte, hatte so eine Sogwirkung auf mich, dass ich den Klappentext auf jeden Fall lesen musste. Und danach war alles klar; Paddy Buckley wollte ich näher kennenlernen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Jeremy Massey ist ein herrlicher Debütroman im Stile eines irischen Geschichtenerzählers gelungen.
Der Autor hat einen sehr schönen, einfühlsamen und ruhigen Schreibstil, dadurch konnte ich mir Paddy Buckly in den verschiedensten Szenen sehr gut vorstellen. Die einzelnen Kapitel des Romans fallen recht kurz aus, der Autor schafft es jedoch immer schnell auf den Punkt zu kommen, ohne in lange Gedankengänge abzuschweifen. Der irisch schwarze Humor, – einfach wunderbar. Ich habe oft herzhaft lachen müssen.
Und ich musste beim Lesen auch oft an „Murphys Gesetz“ denken:
„Anything that can go wrong will go wrong.“

Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen und ich kann es jedem ans Herz legen der Bestatter, Särge, irischen Humor und skurrile Protagonisten mag !!!

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