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Heldenfabrik Thriller - Kommissar de Bodts erster Fall

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-58515-3

Erschienen: 18.08.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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Start der neuen Thriller-Serie mit Hauptkommissar
Eugen de Bodt

Die Täter hinterlassen nichts außer den Kugeln ihrer Maschinenpistolen in den Leichen ihrer Opfer. Und einem Gedicht über den Tod. Nach dem Mordanschlag auf den Vorstand eines Berliner Chemiekonzerns zieht ein vegetarischer Killer eine Blutspur durch das Land. Hauptkommissar Eugen de Bodt steht vor einem unlösbaren Fall. So scheint es jedenfalls, zumal ihm seine Vorgesetzten und geheimnisvolle Feinde von Anfang an Knüppel zwischen die Beine werfen. Verlassen kann er sich nur auf seine Mitarbeiter: Silvia Salinger, die ihn stärker anzieht, als es seiner Ehe gut tut, und Ali Yussuf, den blonden Türken, der unter der Zappelphilippkrankheit ADHS leidet.

Mit einer coolen Mischung aus amerikanischer Härte und französischem Esprit schuf Bestsellerautor Christian v. Ditfurth einen atemlosen Thriller. Heldenfabrik ist der erste Band einer Reihe um die Fälle des Berliner Hauptkommissars Eugen de Bodt, der jeden Morgen den Tag verflucht, an dem er beschloss, Polizist zu werden.

"Die Handlungsebenen wechseln rasant. Scheinbar mühelos gelingt es Ditfurth, über 400 Seiten die Spannung hochzuhalten."

NDR Info

Christian v. Ditfurth (Autor)

Christian v. Ditfurth, geboren 1953, ist Historiker und lebt als freier Autor in Berlin. Zuletzt hat er neben Sachbüchern und Thrillern (Das Moskau-Spiel, 2010) Kriminalromane um den Historiker Josef Maria Stachelmann veröffentlicht, die auch in den USA, in Frankreich, Spanien und Israel veröffentlicht wurden. Zuletzt erschienen Das Dornröschen-Projekt und Tod in Kreuzberg.

"Die Handlungsebenen wechseln rasant. Scheinbar mühelos gelingt es Ditfurth, über 400 Seiten die Spannung hochzuhalten."

NDR Info

"'Heldenfabrik' ist sehr actionreich, aber es ist auch der Kampf eines mehr als außergewöhnlichen Kommissars gegen die Machenschaften einer Melange aus Politik, Geheimdienst und Pharmawirtschaft."

HR Info (13.03.2015)

"Da soll noch mal einer behaupten, auf knallharte Polit-Thriller wären alleine amerikanische Autoren abonniert. In Christian v. Ditfurth haben sie jedenfalls ihren Meister gefunden."

Münchner Merkur (31.01.2015)

"Harter Tobak, der Nerven kostet - und schlaflose (Lese-)Nächte. Ein atemberaubender Rundumschlag."

Münchner Merkur (31.01.2015)

"Wer sagt, Deutsche könnten keine guten Thriller schreiben? Christian v. Ditfurth kann’s: amerikanisch-blutig, actionreich, international. Fetzt gescheit."

Oberösterreichische Nachrichten (25.10.2014)

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21.03.2017

Lesung "Zwei Sekunden"

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Weitere Informationen:
Die Schatulle Buchhandlung
27711 Osterholz-Scharmbeck

Tel. 04791/8585, buchhandlung@die-schatulle.de

23.03.2017 | Wiesbaden

Lesung "Zwei Sekunden"

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Literaturhaus Villa Clementine
Frankfurter Straße 1
65189 Wiesbaden

Tel. 0611/315745, literaturhaus@wiesbaden.de

ORIGINALAUSGABE

Paperback, Klappenbroschur, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-570-58515-3

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: carl's books

Erschienen: 18.08.2014

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Rezension - Heldenfabrik von Christian v. Ditfurth

Von: Deva Datum: 15.09.2016

familymag.net

Die Täter hinterlassen nichts außer Kugeln ihrer Maschinenpistolen in den Leichen ihrer Opfer. Und einem Gedicht von Rilke über den Tod. Nach dem Mordanschlag auf den Vorstand eines Berliner Chemiekonzerns zieht ein vegetarischer Killer eine Blutspur durch das Land. Hauptkommissar Eugen de Bodt steht vor einem unlösbaren Fall.

So scheint es jedenfalls, zumal ihm seine Vorgesetzten und geheimnisvolle Feinde von Anfang an Knüppel zwischen die Beine werfen. Verlassen kann er sich nur auf seine Mitarbeiter: Silvia Salinger, die ihn stärker Anzieht, als es seiner Ehe gut tut. Und Ali Yussuf, den blonden Türken, der unter der Zappelphilippkrankheit ADHS leidet.

Wer will verhindern, dass er die Mörder von acht Vorstandsmitgliedern eines Berliner Chemiekonzerns überführt? Warum mussten die Manager sterben? Und wer kam auf die wahnsinnige Idee, deren Leichen zusammengebunden auf der Spree schwimmen zu lassen?

Auszug:

Das Café Luftbrücke war auf Fünfzigerjahre getrimmt. Auf den Tischen standen Schirmlämpchen. Salinger und Yussuf bestellten Kaffee, de Bodt grünen Tee. "Zweiter Aufguss, sieben Minuten." Die Kellnerin schlug die Augen nach oben, dann trabte sie los. "Die erste Tasse für den Feind, die zweite Tasse für den Freund", murmelte de Bodt ihr nach. "Welche Motive können wir mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen?"

"Eifersucht", antwortete Salinger.

"Von wegen", erwiderte Yussuf. "Manche Leute sind so eifersüchtig, dass sie alles und jeden umbringen würden." Gleichzeitig befummelte er sein Smartphone.

"In Anatolien vielleicht", sagte Salinger.

"Kennen Sie Ockhams Rasiermesser*?", fragte de Bodt.

"Das ist rassistisch." Yussuf hob den Zeigefinger. "Ich rasiere mich elektrisch", patzte Yussuf.

Salinger nickte. "Kenn ich."

"Du rasierst dich nass?", fragte Yussuf.

Sie schwiegen eine Weile. Yussuf blätterte in der Akte mit den ersten Ergebnissen von KT und Rechtsmedizin. "Wir müssen sie alle fragen. Die Angehörigen. Die geheimen Freundinnen."

"Ein Fass ohne Boden", sagte Salinger.

"Wir finden vielleicht etwas Typisches. Pars pro toto", sagte Bodt.

-------------

Dies ist schon wieder ein Thriller nach meinem Geschmack. Der Krimi verfolgt die meiste Zeit 3 Stränge, die am Ende zusammen laufen und die Spannung bis zum Finale hoch halten. Klasse! Wenn ich etwas zu kritisieren hätte, dann den inflationären Umgang mit den Leichen, ein paar weniger hätten es auch getan. Nach dem ich vor kurzem den zweiten Teil "Zwei Sekunden" gelesen hatte, habe ich mich schon auf diesen ersten Teil gefreut. Und bin nicht enttäuscht worden. Absolut lesenswert für jeden Krimifan.


*Ockhams Rasiermesser:

Das nach Wilhelm von Ockham (1288–1347) benannte Prinzip findet seine Anwendung in der Wissenschaftstheorie und der wissenschaftlichen Methodik. Vereinfacht ausgedrückt besagt es:

Von mehreren möglichen Erklärungen für ein und denselben Sachverhalt ist die einfachste Theorie allen anderen vorzuziehen.
Eine Theorie ist einfach, wenn sie möglichst wenige Variablen und Hypothesen enthält und wenn diese in klaren logischen Beziehungen zueinander stehen, aus denen der zu erklärende Sachverhalt logisch folgt.

Mit der ockhamschen Regel verbunden ist die Forderung, für jeden Untersuchungsgegenstand nur eine einzige hinreichende Erklärung anzuerkennen. Die metaphorische Bezeichnung als „Rasiermesser“ ergibt sich also daraus, dass die einfachste und zugleich passende Erklärung eines Phänomens alle anderen Erklärungen „abrasiert“. (Wikipedia)

Die Wahrheit ist nur ein Anschein - Start der Thriller-Serie mit Hauptkommissar Eugen de Bodt

Von: Nisnis's Bücherliebe Datum: 26.07.2016

nisnis-buecherliebe.blogspot.de/

Vorstandssitzung des Berliner Chemiekonzerns BBC:

Die Türen zum Sitzungssaal öffnen sich, automatische Waffen Zielen auf alle anwesenden Vorstandsmitglieder und töten sie. Eiskalt.

Die Leichen der Getöteten findet die Polizei am Spreeufer. Die Hände der Leichen sind an den Händen zusammengebunden, ihre Körper zu einem Kreis formiert schwimmen sie unterstützt durch Schwimmflügel an der Wasseroberfläche. Inmitten des Leichenkreises schwimmt ein Aktenkoffer, in dem die Ermittler ausschließlich ein Gedicht finden:

Der Tod ist groß.
Wir sind die Seinen
lachenden Munds.
Wenn wir uns mitten im Leben meinen,
wagt er zu weinen
mitten in uns. (Rainer Maria Rilke)

Hauptkommissar Eugen de Bodt ermittelt mit Kriminaloberkommissarin Silvia Salinger und dem Anwärter Yussuf, einem blonden Türken. Der Fall scheint unlösbar und die drei werden bei ihren Ermittlungen immer wieder erheblich behindert. Vertrauen können sie sich ausschließlich untereinander, während sie den blutigen Spuren eines brutalen Killers durchs Land folgen.

Der Autor:

Christian v. Ditfurth, geboren 1953, ist Historiker und lebt als freier Autor in Berlin. Zuletzt hat er neben Sachbüchern und Thrillern (Das Moskau-Spiel, 2010) Kriminalromane um den Historiker Josef Maria Stachelmann veröffentlicht, die auch in den USA, in Frankreich, Spanien und Israel veröffentlicht wurden. Zuletzt erschienen Das Dornröschen-Projekt und Tod in Kreuzberg. (Quelle: carl’s books)

Reflektionen:

Heldenfabrik ist ein anspruchsvoller Thriller, der mich mein Notizbuch während des Lesens vollschreiben lässt, um keine Szene zu vergessen und um viele Besonderheiten auch im Nachhinein einatmen zu können.

Christian von Ditfurth hat mich schon vor vielen Jahren mit seinen Stachelmann Kriminalromanen begeistert. Darin habe ich es besonders genossen, den Historiker von Ditfurth darin erkennen zu dürfen.

Heldenfabrik ist anders.

Fast wie ein typisch amerikanischer Thriller, der mit äußerster Härte und Tempo bereichert einhergeht. Fast atemlos lese ich durch die Seiten und kann es kaum fassen, wie erfrischend und atemlos mich von Ditfurth durch die mehr als 400 Seiten treibt. Die Spannung reißt niemals ab und sie agiert auf einem hohen Level. Von Ditfurths Schreibstil ist literarisch anspruchsvoll, aber dennoch federleicht zu lesen.

Heldenfabrik ist der erste Band einer Reihe um die Fälle des sympathischen Berliner Hauptkommissars Eugen de Bodt. An seinem ersten Arbeitstag bei der 3. Mordkommission des Berliner Landeskriminalamtes, trifft er seine neuen Kollegen erstmals am grausigen Tatort.

Der junge Anwärter Yussuf, ein blonder Türke, lässt Raum zum Schmunzeln. Mit ihm und mit der attraktiven Kriminaloberkommissarin Silvia Salinger agiert de Bodt nach anfänglichem Zusammenraufen harmonisch. Dieses kleine Team gegen den Rest des Präsidiums, so scheint es.

Die Figur des Hauptkommissar de Bodt ist eine selten dagewesene. Er selbst hält sich nach gescheiterter Ehe für einen Alltagsversager. Er hasst intensive Körperlichkeiten, jemanden anfassen zu müssen ist ihm ein Groll und er kann sich niemandem unterordnen, der weniger kann als er. Er ist sehr gebildet und elitär. Nach abgebrochenem Literatur- und Philosophiestudium, nur um den Gelehrten Vater zu provozieren, geht er zur Polizei.

De Bodt, der jeden Morgen den Tag verflucht, an dem er beschloss Polizist zu werden, stapft emotionslos durch den Polizeialltag. Da er einer Entlassung auf Grund von Fehlverhalten oder ähnlichem gleichgültig entgegensieht, schreckt er nicht davor zurück, sich Freunde bis in die oberen Etagen der Polizeibehörde zu schaffen.

Christian von Ditfurth hat nicht an Ideen gespart und setzt Tatorte und Verbrechen blutig brutal in Szene. De Bodt macht es stutzig, dass der Fall des Attentats an den Vorständen des Chemiekonzerns nicht an das BKA übergeben wurde. Er und sein Team recherchieren und stoßen auf mögliche Motive wie Korruption, Patentrecht, Marktanteil und Konkurrenz. Im Zuge der Ermittlungen folgern sie, dass die Täter Elitepolizisten oder Söldner sein müssen.

Zeitgleich bildet sich eine Gruppe im Kanzleramt, bestehend aus BKA, Verfassungsschutz, BND und weiteren, die ebenfalls Recherchen eingeleitet haben, um die Attentäter zu ermitteln. Aber, sie müssen auch mit allen Mitteln verhindern, dass das wahre Motiv für das Attentat an die Öffentlichkeit gelangt. Ihr Ziel ist es, de Bodt und seinem Team Täter zu liefern, die nicht mehr aussagen können. Als man de Bodt im Präsidium nahelegt sich von seiner Biographie zu distanzieren, da seine Gegner einen dunklen Fleck auf seiner West gefunden haben, da er in jungen Jahren linksextremistisch aktiv war, ist de Bodt erst recht motiviert, die Täter zu überführen und die Öffentlichkeit über die schmutzigen Aktivitäten der Gruppe im Kanzleramt zu informieren.

Die Handlung ist psychologisch verstrickt, komplex und äußerst intelligent. Immer wieder muss sich der Blick des Lesers auf Neuigkeiten in der Handlung fokussieren. Besonders dramatisch und rasant wird es, als die Perspektive eines Attentäters einen großen Raum in der Handlung einnimmt.

Andre, Profilkiller und Söldner, ist einer der überlebenden Attentäter, denn Söldner-Chef Bob, der eine Spitzentruppe für dieses Attentat rekrutiert hatte, räumt gnadenlos alle Zeugen aus dem Weg. Andre versetzt sich in die Gedankenwelt Bobs und versucht ihm strategisch geschickt entgegenzutreten. Dieses Gedankenkarussell hat von Ditfurth klug geschrieben. Den Konflikt den Andre nun mit sich allein austrägt, um Bob zur Strecke zu bringen, war eine äußerst interessante und hochspannende Angelegenheit.

Die komplexe Handlung, bei der ich als Leser dennoch nie den Faden verliere, ist mit zahlreichen Figuren gesegnet, die interessante Charakterzüge aufweisen. De Bodt bleibt mir als kautziger, eher ruhiger Ermittler in Erinnerung und ich freue mich schon sehr auf „Zwei Sekunden“, den zweiten Teil der Reihe, der im August 2016 bei carl’s books erscheinen wird.

Fazit und Bewertung:

Heldenfabrik hat mir verdammt gut gefallen und mich sehr intelligent und spannend unterhalten.
Wer einen knallharten Thriller lesen mag, aber auch literarisch gut unterhalten werden möchte, der sollte zugreifen.

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