Im Luftschloss wohnt kein Märchenprinz

Roman

(6)
Paperback
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Eine charmante Geschichte über Familienbande, einen maroden Märchenwald und den Mut, noch einmal neu zu beginnen ...

Meeresbiologin Anna liebt ihr ruhiges Leben an der Ostseeküste und vor allem ihren Beruf. Auf Männergeschichten hat sie gerade keine Lust, wenn überhaupt sucht sie die Liebe und kein Abenteuer. Doch plötzlich ändert sich alles, denn ihre Mutter verstirbt unerwartet, und Anna muss zurück in ihre Heimat bei Köln reisen. Wer kümmert sich jetzt um ihren Bruder und den kauzigen Vater? Anna merkt, dass weder das Familienleben noch der Märchenwald, den sie dort betreiben, wirklich rund laufen. Sie denkt sich: Wenn mein Leben Kopf steht, laufe ich eben auf Händen weiter. Zwischen Renovierung, chaotischen Helfern und Schneewittchens Geheimnis findet Anna zu sich selbst und vielleicht sogar einen Märchenprinzen…


ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 352 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-0607-0
Erschienen am  22. April 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Übt gewisse Faszination aus

Von: Tintenwelten

15.06.2019

Anna Herzig ist 40 Jahre alt, ledig und arbeitet als Meeresbiologin. Dabei macht sie unter anderem auf aktuelle Themen wie Plastikmüll im Ozean, Seesternsterben und Überfischung aufmerksam. Grade ergibt sich ihr die Möglichkeit die Karriereleiter weiter zu erklimmen, da erfährt sie vom plötzlichen Tod ihrer Mutter. Als sie zur Beerdigung in die Heimat zurückkehrt wird schnell klar, dass ohne die Frau im Hause nichts mehr läuft. Der Vater hat den Lebensmut verloren, der geistig benachteiligte Bruder braucht seit jeher besondere Aufmerksamkeit und auch der familiäre Märchenwald steht kurz vor der Schließung. Anna entscheidet sich für ein Sabbatjahr, um Vater und Bruder zu unterstützen und den Märchenwald zu retten. Dabei kommt sie nicht nur der Familie wieder näher, sondern auch alten und neuen Freunden. Sämtliche Charaktere habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Hervorzuheben sind dabei aber vor allem ihr Bruder und ihr Vater. Beide sind absolut liebenswürdig und irgendwie goldig, letzterer wird langsam etwas sonderbar und ein wenig kauzig. Es ist toll wie sämtliche Mitarbeiter sich Aktionen oder Ideen einfallen lassen, um den Betrieb wieder aufleben zu lassen und für Besucher attraktiv zu machen. Ich liebe das Setting rund um den Märchenwald. Es strahlt so eine besondere, mysteriöse, zauberhafte und geheimnisvolle Atmosphäre aus. Auch wenn er teilweise etwas runtergekommen ist, erstrahlt er doch nach und nach in neuem Glanz und übt eine gewisse Faszination auf mich aus. Die Geschichte besticht außerdem mit Situationskomik und einer Brise schwarzem Humor. Auch hier sind Szenen mit dem Vater wieder ganz weit vorne mit dabei. Natürlich darf scheinbar auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen. Für mich hätte sie aber nicht dabei sein müssen. Sie wirkte relativ lieblos und hat bei mir keine romantischen Gefühle auslösen können, sondern eher Unverständnis. Das Ende ist ein bisschen kurios und doch eher rosarot, dennoch aber schön und passend zum Thema Märchen und Sagen. "Im Luftschloss wohnt kein Märchenprinz" lässt sich locker und leicht lesen und ist ein wirklich nettes und unterhaltsames Buch für zwischendurch.

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Humorvolles Buch mit locker-leichtem Schreibstil

Von: Bianca Kober

07.06.2019

Das Buch „Im Luftschloss wohnt kein Märchenprinz“ von Christoph Dörr handelt von der Meeresbiologin Anna, die in Warnemünde am Institut für Meeresbiologie arbeitet. Während sie mit einer Kampagne auf die Verschmutzung der Weltmeere aufmerksam machen möchte, verstirbt in ihrer Heimat Auendorf in der Nähe von Köln ihre Mutter. Als sie zur Beerdigung ihrer Mutter zurück nach Auendorf fährt, wird ihr schnell klar, dass nicht nur ihr Vater und ihr besonderen Bruder Florian Hilfe benötigen, sondern auch der in die Jahre gekommene familiäre Märchenpark. Zusammen mit den Märchenparkmitarbeitern versucht sie, einen Rettungsplan aufzustellen. Doch dies stellt sich als nicht so einfach heraus, denn immer wieder macht ihr ihre Tante Hilde einen Strich durch die Rechnung. Gelingt es Anna am Ende doch, den Märchenpark zu retten und findet sie ihren Prinzen? Das Buch ist gespickt mit Situationskomik und flotten Sprüchen und ich musste so einige Male schmunzeln und teilweise sogar laut loslachen („Ein Körper aus Knete wäre gut. Wirklich, lieber Gott, wir könnten deine figürlichen Flüchtigkeitsfehler viel besser verteilen, Hügel zu Tälern verstreichen“). Der Humor des Autors hat genau meinen Geschmack getroffen. Außerdem fand ich toll, dass das Buch (für mich) einige Botschaften transportiert hat wie z.B. zum Thema Umweltschutz oder den Umgang mit besonderen Menschen. Der locker-leichten Schreibstil erzeugt einen schönen Lesefluss und man findet sofort in die Story rein. Die Personen sind gut beschrieben, vor allem Anna und ihr besonderer Bruder Florian sind mir ans Herz gewachsen. Es war so schön zu sehen, wie herzlich die beiden miteinander umgehen und wie selbstverständlich Anna ihn in das Geschehen mit einbindet und ihn z.B. zum Zugführer im Märchenpark „befördert“. Der Prota Julian, der im Märchenpark arbeitet, hat mich ebenfalls sehr beeindruckt. Dieses pfiffige Kerlchen hat für mich maßgebend dazu beigetragen, dass der Märchenpark wieder mehr Aufmerksamkeit erhält und sein Engagement ist sehr lobenswert. Zusammenfassend fand ich es ein gelungenes, humorvolles Buch, das ich nur so verschlungen habe. Von mir gibt’s dafür 5 Sterne. Danke, dass ich bei der Lovelybooks-Leserunde dabei sein durfte.

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Vita

Christoph Dörr, 1970 in Bonn geboren, nun wohnhaft in Köln, studierte Geschichte, VWL und Politik. Er ist Redakteur und Autor verschiedener RTL-Fernsehformate. Den Deutschen Fernsehpreis gewann er 2003 in der Kategorie »Beste Sitcom«, 2009 für die »Beste Serie«. Außerdem wurde er mehrfach mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet. Seit 2005 steht er selbst als Comedian auf der Bühne.

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Events

14. Okt. 2019

Lesung

19:00 Uhr | Köln-Ehrenfeld | Lesungen
Christoph Dörr
Im Luftschloss wohnt kein Märchenprinz

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