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NEIN Was vier mutige Buchstaben im Leben bewirken können

Kundenrezensionen (9)

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-55342-8

Erschienen: 26.09.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Sagen Sie JA zu sich selbst

»Ein Buch wie ein Befreiungsschlag! Ein Mutmacher, ausgetrampelte Wege zu verlassen und persönliche Freiheit zu wagen« schreibt die Presse über den Bestseller von Anja Förster und Peter Kreuz.

»Erfolg folgt Entschiedenheit!« lautet das Credo des Buchs der beiden Managementvordenker (Focus). Ein klares Ja zu dem, was wir gewählt haben, und ein ebenso klares Nein zu dem, was uns vom Weg abbringt, sind Grundlage eines gelungenen Lebens.

Gleichzeitig ist das aber auch die schwierigste Wahl von allen. Denn wer es in Wirtschaft oder Gesellschaft wagt, entschieden seinen Weg zu gehen, ist oft am Rand unterwegs und läuft Gefahr, mit der Umgebung zu kollidieren. In der Mitte hingegen ist man im Kreis der Ja-Sager stets gut gepuffert. Also füg dich ein und mach, was von dir erwartet wird. In einer Welt voller Mitmacher hat ein selbstbewusstes Nein nichts verloren.

Förster und Kreuz lenken den Blick auf das Wesentliche und sagen Ja zum Nein in ihrem neuen Buch. Denn NEIN ist nicht das böse Wort, das man nicht sagen darf – sondern eines der wichtigsten, besten, sinnvollsten Wörter überhaupt!

Wer selbstbestimmt leben und eigenständige Entscheidungen für etwas treffen will, muss sehr oft NEIN sagen – hinter jedem JA stehen viele NEINs.

Und diese Entschiedenheit kann jeder lernen.

"Entschieden Nein" - Interview mit Anja Förster und Peter Kreuz auf changex.de

Interview mit Anja Förster und Peter Kreuz Zum Special

Interview mit Anja Förster und Peter Kreuz auf TV Mittelrhein

»NEIN plädiert für Widerständigkeit und Rebellentum gerade im Business, wo es doch so sehr auf Innovation ankommt. Ein Appell zum Selberdenken in bester aufklärerischer Tradition.

changex.de (07.10.2016)

Anja Förster und Peter Kreuz sind Bestsellerautoren, Managementberater und gefragte Vortragsredner. Auf allen Kontinenten spüren sie Menschen und Organisationen auf, die so unkonventionell wie erfolgreich sind. „Sie nehmen als Managementvordenker in Deutschland eine Schlüsselrolle ein“ schreibt der Focus über die beiden. Ihre Mission ist es, Denkmauern einzureißen und den Horizont zu öffnen für eine neue Art zu leben und zu arbeiten. Dazu gehört auch, entschieden nein zu sagen – zu Überflüssigem, alten Konventionen und Denkmustern. Dann ist der Kopf auch frei für Kreativität und das wirklich Wichtige.

Letztlich trifft jeder Mensch an jedem Tag die Entscheidung: Lebe ich oder werde ich gelebt? Folge ich der Herde oder hinterlasse ich meine eigenen Spuren? Bin ich Regisseur meines Lebens oder Requisit mit Pulsschlag?

In ihren mittlerweile neun Büchern, ihren Vorträgen und ihrem Blog propagieren Anja Förster und Peter Kreuz frisches Denken und Handeln jenseits des Mainstreams. Mit ihrem einflussreichen Newsletter Backstage Report erreichen sie jede Woche über 30.000 begeisterte Leser – und das bereits seit 2002. Ihre Zeit teilen sie zwischen ihrem Wohnsitz in Heidelberg, ihrem Landhaus in Frankreich und internationalen Reisen auf – und erkunden die Welt gerne beim Segeln oder mit Laufschuhen an den Füßen.

»NEIN plädiert für Widerständigkeit und Rebellentum gerade im Business, wo es doch so sehr auf Innovation ankommt. Ein Appell zum Selberdenken in bester aufklärerischer Tradition.

changex.de (07.10.2016)

»Die Autoren [liefern] Inspirationen und Anregungen, die ihre Leser beflügeln sollen, eigenständige und selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen und auch mal Nein zu sagen.«

Tiroler Tageszeitung (01.10.2016)

»Mit einer beachtlichen argumentativen Wucht und inhaltlicher Stringenz… Ein Appell zum Selberdenken in bester aufklärerischer Tradition.«

changex.de, 26.10.2016

»Eine Hommage an das Wort NEIN.«

Ruhr Nachrichten (16.11.2016)

ORIGINALAUSGABE

Paperback, Klappenbroschur, 256 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 12 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-570-55342-8

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Pantheon

Erschienen: 26.09.2016

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Was ist dein Preis?

Von: Jasmin von Das Lesesofa Datum: 02.01.2017

daslesesofa.blogspot.de

Be everybody's Darling - so ähnlich kann man die Anforderungen von Heute zusammenfassen. Sei es im Job oder als Person: wir sollen teamplayer sein, aber auch den Ton angeben können, dabei müssen wir in einem gewissen Maße auch einfühlsam sein, ohne die Zielstrebiskeit aus den Augen zu verlieren und nicht zu vergessen ist auch, dass wir flexibel und somit auch anpassungsfähig sein sollen.

So was erwartet man, ob im Job, bei der Familie oder im sozialen Unfeld. Jeder muss alles können und das auch in jeder Situation. Everybody's Darling sind da besonders die Ja-Sager.
Ja, zu allem und ja, und jeden.
Quärdenker, Einzelgänger und Nein-Sager sind daher völlig verpöhnt und gelten gerne als Egoisten oder Feinde der Gesellschaft.

Aber wie wäre unsere Welt, wenn alle everybody's Darling wären? Alleine dieser Gedanke, an roboterhaften, eintönigen Menschen jagt mir einen Schauer über den Rücken.

Anja Förster und Peter Kreuz zeigen in ihrem Buch NEIN, warum es Nein-Sager geben muss und was dieses kleine Wort alles bewirken kann.

Polarisiere dich und die Menschen in deiner Umgebung, denn jeder kann everybody's Darling sein und mal ganz ehrlich? Das wäre auch zu langweilig, wenn jeder so wäre ;)

Das Buch ist in drei Kapiteln unterteilt.
Das Erste erklärt anhand der zweifachen Nobelpreisträgerin Marie Curie, dass wir so viel Freiheiten besitzen, wie noch nie zuvor in der gesamten Geschichte. Obwohl uns so viele Türen offen stehen, werden wir zu Ja-Sagern erzogen und die Freiheit bleibt ein Ladenhüter. Traurig.
Im zweiten Teil betrachtet man das Ja von einer anderen Perspektive. Ein großes Ja bringt viele Neins mit sich und jeder Zweifel, was auch ein Grund ist, weshalb wir uns dem Ja so gerne unterwerfen, wird hier ganz genau betrachtet.
Der letzte Teil zeigt deutlich, dass man mit einem Ja nicht weit kommt, denn wir brauchen Entscheidungen, wir brauchen Antworten und kein Kopfnicken in einer Endlosschleife.

NEIN ist kein To-Do Ratgeber wie Entscheidungen treffen von Madame Missou. Viel mehr wird man wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht und wach gerufen. NEIN ist kein Aufruf sich gegen alles zu stellen, sondern macht klar, dass ein Nein auch ein Befreiungsschlag sein kann.

Ich habe das Buch sehr genossen. Es ist leicht zu lesen und grafisch schön gestaltet. Es beinhaltet zwar nicht neue Meilensteine, wenn man sich mit diesem Thema schon zuvor befasst hat, aber es schärft wieder den Blick und dafür lohn es sich, immer.

Wir vergleichen im Leben immer Preise.
Was ist dein Preis?

Wie man ein selbstbestimmtes Leben führt

Von: Edith N. Datum: 21.12.2016

www.tiergeschichten.de

Aufgrund des Titels, der Werbung und des Prologs hatte ich ein Buch mit Tipps erwartet, wie man es vermeidet, „ja“ zu sagen, obwohl man etwas gar nicht will. „Nein“ sagt man eben nicht so gern, weil man sich nicht unbeliebt machen möchte. Aber solche Tipps gibt es in diesem Buch nicht. Die Autoren halten nichts davon, Anleitungen zu geben. Stattdessen geht es hier im lockeren Plauderton um Entscheidungen, die wir ständig zu treffen haben. Das Leben ist heute voller Möglichkeiten und längst nicht mehr so strikt durch Konventionen festgelegt wie noch vor ein paar Jahrzehnten. Wo, wie und mit wem wir leben, womit wir unseren Lebensunterhalt verdienen und wie wir unsere Freizeit verbringen – das alles können wir nahezu frei bestimmen. Doch wie man Entscheidungen trifft und zu den Konsequenzen steht, das bringt uns niemand bei. Wer ein selbstbestimmtes Leben führen will, muss also selbst herausfinden, wie das geht.

Viele tun sich schwer mit diesen unendlichen Wahlmöglichkeiten. Sie haben es lieber übersichtlich und würden sich sicherer fühlen, wenn ihnen jemand sagte, wo es langgeht. Das ist auch in Ordnung so. Die Menschen sind nicht alle gleich, und nicht jeder trägt das „Freiheitsgen“ in sich.

Was immer man tut oder nicht tut – wenn es einem niemand vorgeschrieben oder befohlen hat, ist man für das, was dabei herauskommt, selbst verantwortlich. Mit der Möglichkeit zu scheitern und sich dann anhören zu müssen: „Selber schuld!“ und „Hab ich dir doch gleich gesagt!“, muss man erst einmal zurechtkommen. Und dass die Entscheidung für etwas immer auch die Entscheidung gegen alle Alternativen ist, sollte einem ebenfalls bewusst sein. Wer ständig den verworfenen Möglichkeiten hinterhergrübelt, wird seines Lebens nicht froh. Die perfekte Entscheidung wird es ohnehin nicht geben. Man muss eine treffen, die gut genug ist – und dann mit dem leben, was daraus folgt.

Tatsächlich hat man mehr Entscheidungsmöglichkeiten als man gemeinhin denkt. Wenn man bereit wäre, die Konsequenzen zu tragen, könnte man jederzeit seine Familie verlassen, den Job hinschmeißen und anderswo ein neues Leben beginnen. Jede Entscheidung hat natürlich ihren Preis. Wäre das Weggehen schlimmer oder das Bleiben?

Aber es gibt Risiken und Nebenwirkungen. „In weiten Teilen der Bildungs- und Arbeitswelt gilt Selbstbestimmung als abweichendes Verhalten, als egoistisch und verantwortungslos“ (Seite 147). Schnell hat man den Ruf weg, unsolidarisch zu sein und sich auf Kosten der anderen einen lauen Lenz zu machen. Das hält nicht jeder aus. Und übertreiben sollte man es mit dem Nein-Sagen auch nicht, denn wer nur stur sein eigenes Ding durchzieht, endet irgendwann als einsamer Steppenwolf, mit dem keiner was zu tun haben möchte, und der Mensch ist nun einmal ein soziales Wesen, das den Kontakt zu seinen Artgenossen braucht. Ein bisschen Rücksicht auf die anderen sollte man schon nehmen.

Gemeinschaften profitieren allerdings auch von Abweichlern und Querdenkern. Würden alle immer nur nach Schema F vorgehen, entstünde nie etwas Neues. Ohne Abweichung von der Norm ist kein Fortschritt möglich. Dessen sollte man sich bewusst sein und nicht gleich die Krise kriegen, wenn mal einer ausschert.

„Die Zeichen der Zeit sprechen eindeutig für diejenigen, die ihre Freiheit annehmen, eigenständig denken und Selbstverantwortung übernehmen“. (Seite 153), meinen die Autoren. Um selbstbestimmt leben, wachsen und sich verändern zu können, sollte man’s machen wie die Hummer: wenn denen ihr alter Panzer zu eng wird, stoßen sie ihn ab und lassen sich einen neuen wachsen. Um den Preis, dass sie während der Veränderungsphase, in der der neue Panzer noch weich ist, ungeschützt und verletzlich ist. Da muss man durch, wenn man sich weiter entwickeln will.

Wenn man seine eigenen Entscheidungen trifft, kann man natürlich niemandem den Schwarzen Peter zuschieben, wenn eine Sache nicht gut ausgeht. Aber ist man deshalb wirklich für alles und jedes verantwortlich, was einem in Folge widerfährt? Da muss man für sich eine Grenze ziehen, sonst ist man ruckzuck bei diesen Schuldzuweisern, die einem einreden wollen, man habe sich sogar seine eigenen Krankheiten selbst „ausgesucht“. Da wird’s dann gefährlich.

Nein zu sagen fällt einem, nachdem man dieses Buch gelesen hat, auch nicht leichter als davor. Aber man weiß jetzt zumindest, woran es liegt und kann sich entweder in sein Schicksal fügen oder aktiv an einer Veränderung arbeiten. Man lernt hier was fürs Leben – wenn auch vielleicht nicht genau das, was man anfangs zu lernen hoffte.

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