Star Wars™ - Rogue One

Der Roman zum Film

Paperback
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Während der finstere Schatten des Imperiums auf immer weitere Teile der Galaxis fällt, machen beunruhigende Gerüchte die Runde. Die Rebellion hat Kenntnis von einer finsteren Verschwörung des Imperiums, die das alleinige Ziel verfolgt, sämtliche Welten des Universums zu unterjochen. Weit vom Imperium beherrschten Raum nähert sich der Bau einer Raumstation von unvorstellbarer Zerstörungskraft angeblich zusehends seiner Fertigstellung – und das Schicksal des Universums liegt allein in den Händen einer Rebellengruppe …


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Andreas Kasprzak
Originaltitel: Star Wars™ Rogue One
Originalverlag: DelRey, New York 2017
Paperback, Klappenbroschur, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-3179-9
Erschienen am  22. Mai 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Rezension: Rogue One von Alexander Freed – Eine Star Wars Story

Von: coverandbook

03.08.2018

Text auf der Buchrückseite: Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis … Während der finstere Schatten des Imperiums auf immer weitere Teile der Galaxis fällt, machen beunruhigende Gerüchte die Runde. Die Rebellion hat Kenntnis von einer finsteren Verschwörung des Imperiums, die das alleinige Ziel verfolgt, sämtliche Welten des Universums zu unterjochen. Weit vom Imperium beherrschten Raum nähert sich der Bau einer Raumstation von unvorstellbarer Zerstörungskraft angeblich zusehends seiner Fertigstellung – und das Schicksal des Universums liegt allein in den Händen einer Rebellengruppe … Meine Meinung: Als ich dieses Buch in den Händen hielt, waren meine Gefühle wirklich zwiespältig. Ich wusste nicht ob ich mich – wie der Gang ins Kino- auf das Buch stürzen soll oder nicht. So ist es dann auch ziemlich lange im Sub liegengeblieben, bis ich mir ein Herz fasste und das Buch endlich las. Die Geschichte als Buch zu lesen, war mir dann in gewissen Szenen fast zu detailliert und lang gezogen. Ich habe dann im Kopf immer wieder die Parallelen zum Film gesucht und wohl auch deswegen das Buch dann abgebrochen. Meine Rezension basiert auf das was ich gelesen habe – sprich ich habe hier das Buch nach etwa 168 Seiten abgebrochen weil es mir einfach nicht zugesagt hat. Dies ist meine Meinung, aber ich denke ich werde den anderen Star Wars Geschichten doch noch eine Chance geben. Es kann sein, dass mir die Geschichte als Buch nicht gefiel, weil ich zuerst den Film gesehen habe und ich von diesem einfach begeistert war. Allgemeine Informationen: Autor: Alexander Freed Seitenzahl Buch: 448 Verlag: Penhaligon Erscheinungsdatum: 22. Mai 2017 ISBN: 978-3-7645-3179-9 Autor: Alexander Freed ist Autor zahlreicher Videospiel-Plots, Comics, Sciene-Fiction-Storys und Anthologien. Er arbeitete u. a. für Bioware und Dark Horse, wo er hauptsächlich Stoff für die Star Wars-Comicreihe lieferte. Freed lebt in Austin, Texas. Wenn er mal nicht schreibt, fährt er für sein Leben gerne Roller Skates. Portrait via buch.ch

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Packend, tiefgründig und nicht nur für Fans lesenswert

Von: Nerd-Gedanken.de

28.03.2018

Auf dem Planeten Lah‘mu landet ein imperiales Shuttle, welches einen der wichtigsten Männer des Imperiums transportiert: Orson Krennic, Direktor der imperialen Waffenforschung, der sich auf der Suche nach dem abgetauchten Genie Galen Erso befindet. Dieser hat sich auf Lah‘mu mit seiner Frau und seiner Tochter Jyn versteckt, um nicht weiterhin an einem der schrecklichsten Projekte mitarbeiten zu müssen, welches die Galaxis jemals gesehen hat. Doch die Vergangenheit holt Galen Erso in Form seines ehemaligen Freundes Orson Krennic ein. Beim Versuch, ihre Tochter vor Krennics Zugriff zu retten, kommt Ersos Frau ums Leben – und die Gewalt des Krieges greift zum ersten Mal auf blutige Weise nach Jyn Ersos Schicksal. Jahre später steht der Widerstand gegen die Herrschaft des galaktischen Imperiums vor einem gewaltigen Problem. Ein desertierter imperialer Pilot ist im Besitz einer kriegsentscheidenden Information, doch befindet er sich in der Gefangenschaft des extremistischen Rebellen Saw Gerrera, der vom Widerstand nichts wissen will. Die einzige Chance, an den Piloten und damit auch die Information zu gelangen, scheint die von Saw Gerrera im Kampf ausgebildete Jyn Erso zu sein – doch die befindet sich gerade in imperialer Gefangenschaft und hat zudem äußerst wenig Lust, sich in den Kampf der Rebellen verwickeln zu lassen … Wer den Star-Wars-Spinoff-Film »Rogue One« gesehen hat, für den dürfte die Handlung des begleitenden Romans keine Überraschung mehr sein, da dieser eine relativ dichte Nacherzählung der Filmhandlung bietet. Was das Buch zum Film jedoch dennoch besonders und lesenswert macht, sind die vielen eingefügten Details, welche im Film wegen des Fokus auf Action und vielfältige Bilder naturgemäß untergehen mussten. Dank des bildhaften und leichtgängigen Schreibstils von Autor Alexander Freed lässt sich das Buch entspannt goutieren, trotz der vielen Perspektivwechsel gelingt es ihm stets, die Persönlichkeit des jeweils Handelnden durchschimmern und mit wenigen Worten lebendig werden zu lassen. Bereits die Eingangsszenerie reichert der Autor durch die Gedanken von Galen und Lyra Erso auf eine Weise an, dass es den Leser sofort packt und ins Geschehen zieht. Die vergleichbare Szene im Film braucht deutlich länger, um emotional zu greifen. Während des Voranschreitens der Handlung werden die Ereignisse durch zusätzliche Kommuniqués, Akten und Berichte zwischen den einzelnen Kapiteln reflektiert, sodass sich das Gesamtbild der Situation nach und nach erweitert. Gerade Mon Mothmas Erinnerungen zu Jyn Erso und die Schriftwechsel von Orson Krennic mit verschiedenen Personen vermitteln die explosive Stimmung des Konfliktes zwischen Imperium und Rebellen, ohne zu einem Actionfeuerwerk werden zu müssen. Was den Roman zum Film jedoch wirklich außergewöhnlich macht, ist eine nachvollziehbare und packende Schilderung des Innenlebens aller Beteiligter. Gerade beim im Film eher blass und verängstigt wirkenden Piloten Bohdi Rook ist mir das am stärksten aufgefallen: während er über lange Zeit hinweg wirkt, als würde er vor allem von charakterlich stärkeren Persönlichkeiten um ihn herum voran geschubst, wirkt er bei aller Unsicherheit im Buch doch wie jemand, der sich an einen moralischen Kompass klammert, der seine Handlungen bestimmt und ihn wirklich zu einem Helden werden lässt. Damit gewinnt sein Charakter deutlich an Tiefe und kann mühelos mit allen anderen der eigenwilligen Handelnden mithalten, mit denen er es zu tun bekommt. Auch die im Film durch ihre Optik am ehesten auffälligen Baze Malbus und Chirrut Îmwe bekommen durch ihre Darstellung im Buch sowohl Geschichte als auch Persönlichkeit, so kurz ihr Auftritt auch gewesen sein mag, sodass beider unvermeidbares Ende ungleich bitterer mitzuerleben ist, selbst wenn man schon weiß, dass es kommen muss. Selbst der als Gegner auf der imperialen Seite designierte Orson Krennic erhält einen glaubwürdigen Antrieb, der ihn menschlicher gestaltet, sein Tun nachvollziehen lässt, auch wenn seine Handlungen natürlich einen negativen Einfluss auf die Helden der Erzählung mit sich bringen – Krennics dauernde Konkurrenz mit Grand Moff Tarkin wird passend zu ‚Der Auslöser‘ (Rezension: Der Auslöser – Ein Rogue One-Roman) weitergeführt. Der gelungenste Blick in das Innenleben einer der Hauptfiguren von »Rogue One« zeigt sich bei Jyn Erso, deren Traumatisierung durch eine gewaltvolle Kindheit und zu viele Verluste wie auch ihre Ausbildung zu einer Rebellenkämpferin spürbare Folgen hinterlassen haben. Gerade ihre Wandlung von der trotzigen, verletzten jungen Frau hin zu einer Person, die durch ihr Handeln andere inspirieren und stärkste Widerstände überwinden kann, macht »Rogue One« zu einem gelungenen Leseerlebnis, das durch schlichte und gleichzeitig ergreifende Formulierungen besticht und damit noch eine längere Weile nachwirkt. Alexander Freed ist es gelungen, gerade die vielen tragischen Tode auf eine Weise zu schildern, die sowohl ins Herz geht als auch nicht zu kitschig wird, wie es zum Gesamtenor der Erzählung passt. Fazit: Gelungene, tiefgreifende und sehr lesenswerte Verschriftlichung der Filmhandlung. Neun von zehn möglichen Punkten.

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Vita

Alexander Freed

Alexander Freed ist Autor zahlreicher Videospiel-Plots, Comics, Sciene-Fiction-Storys und Anthologien. Er arbeitete u. a. für BioWare und Dark Horse, wo er hauptsächlich Stoff für die Star-Wars-Comicreihe lieferte. Freed lebt in Austin, Texas. Wenn er mal nicht schreibt, fährt er für sein Leben gerne Roller Skates.

Zur AUTORENSEITE

Andreas Kasprzak

Andreas Kasprzak, Jahrgang 1972, arbeitet seit dem Abschluss seiner Buchhändlerlehre als Autor, Übersetzer, Herausgeber, Redakteur, Producer und freier Journalist für eine Vielzahl internationaler Buch-, Zeitungs- und Medienverlage. Neben diversen Romanen, Erzählungen und Novellen aus den Genres Thriller, Horror, Historischer Krimi, Fantasy und Science-Fiction stammen diverse Dreh- und Synchronbücher sowie eine Handvoll Kochbücher aus seiner Feder. Am Bekanntesten ist Kasprzak aber wohl als deutscher Stammübersetzer weltbekannter Franchises wie u. a. „Star Wars“, „Warcraft“, „Minecraft“ und „Assassin´s Creed“. Zu den Künstlern, die er bislang mit viel Lob seitens Leser und Presse ins Deutsche übertragen hat, gehören u. a. internationale Bestsellerautoren wie George R. R. Martin, Patrick Rothfuss, Ursula K. LeGuin, H. P. Lovecraft, Joe Lansdale, Gillian Flynn, Timothy Zahn und Christie Golden. Zusammen mit seiner Familie und lebensgroßen Abbildern von Batman, Kung-Fu Panda, Rayman, Sam Fisher und Thrall dem Orc lebt Andreas Kasprzak mitten im Wiehengebirge, unweit von Bielefeld, das es allen Unkenrufen zum Trotz doch gibt.

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