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Vatertage Roman

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-43898-9

Erschienen:  10.04.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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»Guten Tag, wir sind verwandt!«

Dass er einen Vater hat, wusste Simon eigentlich schon immer. Nur dass er selbst Michael Petersen niemals so genannt hätte: Vater. Wer es fertigbringt, in neununddreißig Jahren nicht ein einziges Wort mit seinem Sohn zu wechseln, ist bestenfalls ein Erzeuger. Deshalb ist Simon auch ziemlich verärgert, als er in einem offiziellen Schreiben aufgefordert wird, monatlich € 697,69 Pflegebeteiligung für Herrn Petersen zu bezahlen. Simon fährt persönlich zum Amt, um Widerspruch einzulegen. Doch was er dort erfährt, stellt sein Leben vollends auf den Kopf. Anscheinend ist sein Vater nicht der einzige, der sich nie blicken ließ ...

»Blendend erzählte Geschichte.«

Brigitte Mom (06.03.2018)

Stephan Bartels (Autor)

Stephan Bartels, geboren 1967, freier Journalist, hat sich mit Texten für Stern, Die Zeit, Brigitte und Barbara einen Namen gemacht. Er ist Vater eines erwachsenen Sohnes und lebt in Hamburg.

»Blendend erzählte Geschichte.«

Brigitte Mom (06.03.2018)

»Es ist vor allem ein Roman voller Tiefe, zum Lachen und Weinen. [...] Ein Buch für alle Generationen.«

NDR 1 Radio MV – das Kulturjournal/Anke Jahns (10.08.2018)

»Nachdenklich machender und berührender Roman, ohne ins Kitschige abzurutschen.«

Frankfurter Stadtkurier (07.05.2018)

»Stephan Barthels‘ zweiter Roman bietet beste Unterhaltung auf höchstem Textniveau mit menschlichem Tiefgang. Jutet Buch, echt!«

Brigitte WIR/Till Raether (31.07.2018)

»Ein wunderbares Buch für einen sonnigen Nachmittag, nach dem mancher vielleicht wieder Lust bekommt, einfach mal die eigene Mutter oder den eigenen Vater anzurufen.«

Münchner Kirchenradio/Brigitte Strauß-Richters (27.06.2018)

ORIGINALAUSGABE

Paperback, Klappenbroschur, 368 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-453-43898-9

€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  10.04.2018

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Stephan Bartels-Vatertage

Von: vannys Testwelt Datum: 01.10.2018

https://vannys-testwelt.blogspot.de

Das Buch Vatertage von Stephan Bartels handelt von dem 39 Jahre alten Simon, zweifacher Familienvater und Ehemann, der Post vom Sozialamt bekommt.

In dem Brief steht, dass er fast 700 € für seinen pflegebedürftigen Vater zahlen soll.

Simon ist verständlicherweise sprachlos und verärgert, da er seinen Vater nie wirklich kennen gelernt hat und auch keinen Kontakt zu ihm pflegt.

Andererseits fragt er sich, woher er das Geld nehmen soll, da er sich in Elternzeit befindet und nur seine Frau derzeit arbeitet.

Als er Widerspruch einlegt, kommt auch die Frage auf, wieso sein Vater im Pflegeheim ist, da sein Vater erst Anfag 60 ist.

Eines Tages fährt er mit seiner Mutter zum Pflegeheim, um seinen Vater zu besuchen.

Doch die erste Begegnung nach Jahren ist ganz anders, als er es sich hätte vorstellen können.

Und dann erwischt er seine Mutter auch noch dabei, wie sie "übt", sein Vater umzubringen.

Außerdem erfährt er auch noch vom Sozialamt, dass er einen Bruder und eine Schwester hat.

Natürlich kommt die Frage auf, wieso er das Pflegegeld alleine zahlen soll und seine Geschwister sich nicht mit auch nur einem Cent daran beteiligen.



Es ist ein sehr spannendes Buch, welches ich gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es wird mit viel Liebe, aber auch mit Humor erzählt.

Das Ende kam ganz anders, als ich es erwartet habe und hat mich sehr nachdenklich über die gesamte Situation gemacht.

Da ich in einer ähnlichen Situation stecke - zwar muss ich für meinen "Erzeuger" nicht zahlen, jedoch bin ich ohne ihn aufgewachsen.



Ich kann Simons Verzweiflung, Wut, sein Wechselbad der Gefühle vollkommen verstehen und genau das macht das Buch für mich zu etwas ganz Besonderem.


Eine absolute Leseempfehlung


Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sterne n

╰ ☆ ╮

Vielschichtige Thematik mit einer Menge Humor

Von: Marita Zschenker Datum: 31.08.2018

https://www.facebook.com/MaritasBlog/

mon bekommt Post vom Sozialamt. Sein Vater, den er nicht kennt, ist in einem Pflegeheim und Simon soll dafür jeden Monat 697,69 Euro bezahlen. Er selbst ist zu der Zeit in Elternzeit und diese Summe ist kaum aufzubringen. Somit begibt er sich zum Sozialamt um Widerspruch einzulegen. Dort erfährt er einiges was sein Leben drastisch verändert....

MEINE MEINUNG:

Dieses ist das zweite Buch des Autors und mein Erstes was ich von ihm gelesene habe. Der Klappentext auch mich angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht.

Der Schreibstil ist gut zu lesen und ich konnte mir Situationen, Schauplätze und Personen bildlich vorstellen.
Der Handlungsstrang läuft auf zwei Ebenen, einmal die Zeit rund um das Pflegeheim und einmal in den '68 als Michael und Simons Mutter Jamila sich in Prag kennen gelernt haben. Beide Stränge sind spannend, interessant und tragisch zu gleich.

Die Thematik Pflegeheim, Kinder die für ihre Eltern im Alter aufkommen müssen, Sterbehilfe und der "Prager Frühling" kleidet der Autor mit einer Prise Humor in seinem Buch nachvollziehbar aus. Er machte mich teilweise nachdenklich, zum Ende hin etwas traurig und ich musste auch einige Tränen verdrücken.

Bartels Protagonisten sind vielschichtig. Teilweise wurden sie durch Verwandtschaft, der Tradition, Gesellschaft und der politischen Lage geprägt und ausgebremst. Das Leben von Simons Eltern wäre sonst bestimmt ganz anders verlaufen. Dieses kommt im Text gut heraus. Der Prager Frühling wird anschaulich dargestellt ohne zu tief in politische Gegebenheiten hinein zu tauchen.
Meine Lieblingsprotagonisten waren hier Simon, Michael und Jamila. Die Mitarbeiter des Pflegeheims wurden liebevoll, fürsorglich und empatisch dargestellt. Das hat mir gut gefallen. Auch hier geht der Autor nicht zu weit in die Materie hinein.
Alle Personen wirken für mich authentisch und nicht überspitzt.

Mit dem Gedanken der Sterbehilfe spielt der Autor, versetzt mit einer Menge Humor. Dadurch wurde für mich als Leserin, dieser ernste und gesellschaftlich immer wieder aufflammende Aspekt, in einem verdaulich guten Text verpackt. Darf man oder darf man nicht Sterbehilfe leisten wird bis zum Ende geschickt umkreist.

Ein paar Wörter, wie zum Beispiel Bambulle, musste ich nachschlagen. Das liegt aber eher daran, wo man beheimatet ist.

FAZIT:

"Vatertage " von Stephan Bartels wird durch den Heyne Verlag veröffentlicht.
Trotz ernster und vielseitiger Thematik wurde ich zu keiner Zeit überfrachtet, bis zum stimmigen, aber für mich etwas traurigem Ende, gut unterhalten und ich konnte den Roman kaum aus der Hand legen.
Für mich habe ich einen neuen Autor entdeckt.

Von: Barbara Pernter aus Bozen/Bolzano Datum: 08.06.2018

Buchhandlung: Athesia Buch GmbH

Herrlich amüsant. Gerade richtig für ein vergnügliches Lesewochenende.

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