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Rezensionen zu
Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre

Maria Nikolai

Die Schokoladen-Saga (2)

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„Serafina steckte die Karte ein und schüttelte ungläubig den Kopf. Ausgerechnet hier in Stuttgart, weit weg vom ungestümen Berlin, traf sie an einem Schokoladenautomaten im Bahnhof auf ein Mitglied von Josephine Bakers Entourage. Manchmal hielt das Leben unerwartete Überraschungen bereit...“. (Auszug S. 13) Willkommen in Stuttgart im Jahre 1926. Seit dem ersten (in sich abgeschlossenen) Band 1 der Trilogie rund um „Die Schokoladenvilla“ der Familie Rothmanns ist einige Zeit ins Land gegangen und viel hat sich verändert. Der 1. Weltkrieg ist überstanden, Victor und Judith haben zwei Kinder, Martin und Viktoria, Judiths Bruder Kurt ist in die Schokoladenfirma eingestiegen und sein Zwillingsbruder Anton hat sich mit einer Klaviermanufaktur selbständig gemacht. Mit Serafina, der Halbschwester Victors, kommt nun eine weitere – bislang gänzlich unbekannte – Protagonistin ins Spiel. Teil 2 dreht sich vor allem um ihre Vergangenheit in Berlin und Gegenwart in Stuttgart. Die Vergangenheit gilt es aufzuarbeiten, die Gegenwart und Zukunft wird getragen durch das Zurechtfinden der jungen Frau in ihrer neuen Familie und die Entscheidung zwischen 2 Männern. „Goldene Jahre“ ist ein erneut sehr unterhaltsamer Roman, der die unterschiedlichen Stimmungen dieser Jahre gut aufgreift: da ist etwas Verruchtes und im Gegensatz dazu das Fleißige, Strebsame. Wir werden Zeuge von haltlosem Vergnügen, aber auch dem Zusammenhalt Gleichgesinnter; alter Zorn kommt wieder auf, der in einem schrecklichen Ereignis mündet. Maria Nikolai schafft erneut mit ihrer packenden Schreibweise, dass ich mich beim Lesen in die jeweiligen Situationen hineinversetzt fühle. Bilder laufen wie ein Film vor dem inneren Auge ab – so manche Szene erinnert mich an Stummfilmzeiten, die ich sehr geliebt habe. Aber der Roman ist nicht altbacken, sondern modern. Dies liegt insbesondere auch an der jungen Protagonistin Serafina sowie der jüngsten Tochter Viktoria nebst Freundin Mathilda, die frischen Wind in die Geschichte bringen. Der Roman kann daher für sich alleine gelesen und verstanden werden, da zwar Wichtiges aus Band 1 nochmals in Band 2 eingeflochten wurde, es aber mit jungen Romanfiguren weitergeht. Ich finde „Die Schokoladenvilla – Goldene Zeiten“ sehr gelungen und freue mich schon auf Band 3. Leider handelt die Leseprobe am Ende des Buchs nicht von diesem noch unveröffentlichen Teil, sondern wir bekommen einen Einblick in den ersten Band. Es sei außerdem anzumerken, dass der eigentliche Roman bereits auf S. 673 endet. Die restlichen rund 50 Seiten beinhalten Worterklärungen, Danksagungen und die vorgenannte Leseprobe... Ein Wort noch zum Cover: dies hat einen wunderbaren Wiedererkennungswert. Die Villa im Hintergrund, die junge Frau mit dem hübschen Hütchen als wiederkehrendes Element im Vordergrund... ich bin wirklich sehr gespannt auf das Cover (und Buch) des dritten Teils!

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Toller 2. Teil

Von: franzip86

08.11.2019

Inhalt: Stuttgart, 1926. Die junge Serafina zieht zu ihrem Halbbruder Victor nach Stuttgart. Sie wird von der Familie Reinbacher/ Rothmann und der Schokoladenfabrik sehr herzlich aufgenommen. Als sie den jungen Anton kennenlernt, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn. Er ist aber im Begriff sich mit einer anderen zu verlieben... Judith und Viktor werden mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und die Schokoladenfabrik bedroht. Serafina wird auch mit einem dunklen Kapitel aus ihrem Leben bedroht... Ob sie alles abwinden können und jeder sein Glück finden wird? Meinung: Auch der zweite Teil ist in meinen Augen ein richtig tolles Buch, es lässt sich super lesen und die Charkatere sind gelungen. Ich war froh, auch noch etwas über Judith und Viktor zu erfahren und das man auch zu den offenen Fragen aus dem 1. Teil noch etwas erfahren konnte. Ich freue mich nun auf den 3. Teil und bin schon ganz gespannt mit welcher Zeit es weiter gehen wird. Der 2. Teil erhält von mir auch 5 Sterne von 5.

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Es kam, ich sah und es siegte. Zu erst einmal muss ich betonen dass ich es immer toll finde, wenn die Cover einer Reihe zusammenpassen. Dies ist in diesem Falle absolut gegeben. Man weiß sofort wo es dazu gehört. Genauso hat mich auch der Inhalt überzeugen können. Trotz dass es nicht gerade wenig Seiten sind, kommt nicht im geringsten Langeweile auf. Ich war von Anfang fest dabei und hatte es auch in zwei Tagen durch. Es macht Spaß zu lesen wenn die Autoren richtig gut recherchieren. Man hat alles schön vor Augen und man bekommt das Gefühl der früheren Jahre. Es wird einem bewusst wie unterschiedlich die Zeit zu heute ist. Wirklich großes Lob an die Autorin wie sie dies umgesetzt hat. Zudem finde ich die verschiedenen Perspektiven sehr interessant. Dies hält den Spannungsbogen aufrecht und man erfährt einfach mehr. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen und unterstützt dass man noch schneller durch die Seiten fliegt ohne dass man es bemerkt. Wir lernen neue Charaktere kennen, die wunderbar mit eingefügt wurden und man trifft auch wieder auf bekannte Charaktere. Diese haben sich mittlerweile weitergebildet, was ich persönlich auch sehr mag. Mich hat die Autorin mit dem zweiten Band wieder überzeugt. Ich kann euch diese Reihe nur empfehlen und vergebe sehr gerne 5 von 5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Kurzmeinung: Ein wundervoller Roman, mit großem Historischen Hintergrund. Das Schicksal einer Familie in den zwanziger Jahren Das Schicksal einer Familie in den zwanziger Jahren Die Schokoladen Villa Inhaltsangabe: Quelle Pinguin Verlag Stuttgart, 1926: Die junge, abenteuerlustige Serafina zieht zu ihrem Halbbruder Victor in dessen prächtiges Familienanwesen, das alle nur »Die Schokoladenvilla« nennen. Denn die Rothmanns sind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt für ihre feinen Schokoladenkreationen, von denen sich auch Serafina nur zu gern verführen lässt. Mit ganzem Herzen stürzt sie sich in die Verlockungen der aufregenden neuen Zeit, und als sie den attraktiven Anton kennenlernt, verliebt sie sich Hals über Kopf. Doch Anton ist im Begriff, sich mit einer anderen zu verloben. Derweil wird das Schokoladenimperium der Rothmanns durch heimtückische Sabotageakte bedroht – und Serafina von einem dunklen Kapitel ihrer Vergangenheit eingeholt ... Meine Meinung zur Autorin: Maria Nikolai, sie hat mich auch beim 2. Teil, ihrer Trilogie verzaubert beim Lesen, ihrer Schokoladenvilla. Es ist voller Charme, Wärme und Tiefsinnigkeit, auch sehr gut recherchiert um das Leben Anfang des 20. Jahrhunderts und die Herstellung der Schokolade. Im Glossar Anhang kann man so einiges Nachlesen. Da ich ein Paar Jahre in einer kleinen aber feinen Schokoladen Confiserie gearbeitet habe, war die Geschichte ein muss für mich und ich wurde nicht enttäuscht. Man roch und Schmeckte die Schokolade und konnte sie in Gedanken auf der Zunge zergehen lassen. Die Autorin nimmt einem an der Hand mit nach Stuttgart in das Jahr 1926 und dort lernt man das damalige Leben der Bevölkerung und der Familie Rothmann kennen. Aber wir reisen auch nach Hamburg, Berlin und einige Orte mehr. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig, Bildhaft und sehr mitreißend, man kann sich einfach dem Geschehen nicht entziehen. Der Spannungsbogen bleibt vom Anfang bis Ende hoch. Auch ihre Charaktere sind sehr gut beschrieben, sie Haucht ihren Figuren leben ein, sie wirken sehr real und Authentisch, auch deren einzelnen Charaktere sind sehr gut heraus gearbeitet, so das man sich spielend in sie hineinfühlt, mit ihnen sich freut und leidet. Reales und Fiktion sind wunderbar miteinander verwoben. In dieser Fortsetzung handelt es sich um Viktor Halbschwester Serefina, und nicht zu vergessen die Süße kleine und bezaubernde Viktoria, die Tochter von Judith und Viktor. Sehr schön sind die fiktive und reale Personen mit einander verknüpft. Wir erleben die goldene zwanziger Jahre hautnah. Danke auch für das Glossar, die Liste der Personen im Anschluss. Auch die typischen schwäbischen Dialekte sind sehr schön eingebaut, das macht alles so Authentisch. Beim Aufklappen der Klapptextes , findet man ein Himbeertrüffel Rezept ❤️Danke, liebe Maria. Du hast sehr viel Liebe und Herzblut in jedes Detail deines Romans gesteckt.

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Die goldenen Zwanziger in Stuttgart: Beinahe zwanzig Jahre nach den, dem Leser bekannten Ereignisse, beginnt nun der zweite Teil. Judith und Victor sind immer noch ein glückliches Paar, mittlerweile haben sie zwei Kinder, Martin und Viktoria und leben nach wie vor in der Degerlocher Villa, von Victor liebevoll Schokoladenvilla genannt. Karl ist seit einigen Jahren mit in der Geschäftsführung der Schokoladenfabrik tätig, Anton dagegen hat seine eigene Klavierfabrik eröffnet. Doch die Familie wächst weiter, denn nach dem Tod von Victors Vater kommt dessen Tochter und die Halbschwester von Victor, Serafina nach Stuttgart. Leider ist Serafina momentan sehr verängstigt, da jemand von ihr Fotografien angefertigt hat, die sie vernichten könnten und damit erpresst. Aber sie lernt am Stuttgarter Bahnhof die Französin Lilou kennen, der sie sich schließlich anvertraut und bei ihr großen Rückhalt erfährt. Doch auch in der Familie wird sie herzlich aufgenommen und sofort als ein vollwertiges Mitglied der Familie anerkannt. Leider entwickeln sich die Dinge nicht so gut wie erhofft und die Familie muss schließlich nicht nur um ihre Schokoladenfabrik bangen... Maria Nikolai hat es auch in diesem zweiten Teil geschafft, ihre Leserschaft zu fesseln. Ihr Schreibstil ist immer an die jeweilige Zeit angepasst, in der das Buch spielt und nimmt den Leser so noch tiefer in diese Epoche mit. Ihre Personen sind realistisch und keine ihrer Handlungen wirkt konstruiert. Durch die klare Einteilung in Kapitel mit genauen Zeit- und Ortsangaben kommt es zu keinerlei Verwirrung. Auch die Personenübersicht am Ende des Buches hilft, sich einen Überblick zu verschaffen. Ebenfalls sehr gut gelungen ist die Übernahme von realen Personen dieser Zeit in die Handlung. Mir hat das Buch von der ersten Seite an sehr gut gefallen! Es ist bestens geeignet für Leser wie mich, die die geschichtlichen Hintergründe ebenso interessieren wie eine spannende Geschichte.

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Zum Inhalt: Das Jahr 1926. Die junge Serafina Rheinberger wird nach dem Tod ihres Vaters von ihrem Halbbruder Victor in der Schokoladenvilla in Degerloch aufgenommen. Aber sie quält eine Sache, die sie bisher mit niemandem geteilt hat. Sie lebt sich schnell ein und schließt Freundschaften. Dennoch ist sie nicht vollkommen glücklich, da sie Schatten der Vergangenheit immer wieder einholen... Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, dass Buch lässt sich nur schwer aus der Hand legen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Serafina. Diese wirkt sympathisch und zugleich geheimnisvoll, was due Spannung des Romans ausmacht. In diesem zweiten Band passieren einfach Dinge die man nicht erwartet, es gibt immer wieder überraschende Wendungen. Man lernt einzelne Familienmitglieder kennen und taucht tief in die Familienbande ein. Eine gelungene zweite Fortsetzung.

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Es war wie Heimkommen Dies ist der zweite Band der Schokoladenvilla-Trilogie. Schon beim Stöbern im Personenglossar (im Anhang) habe ich den Vorgänger Revue passieren lassen und schnell kamen all die Erinnerungen wieder, obwohl ich anfangs noch meine Bedenken hatte. An dieser Stelle kann ich jeden, der diese Sorge auch hat versichern, man ist sofort wieder drin in der Geschichte. Und deswegen kann ich sagen, >>Es war wie Heimkommen.<< Diesmal geht es um Victors Halbschwester Serafina, deren Vater verstorben ist und darum soll sie, solange sie noch nicht volljährig ist, bei ihrem Halbbruder Victor in Stuttgart leben. Genau wie im Band 1 begleitet der Leser aber nicht nur die Hauptprotagonisten, sondern auch Familienangehörige, Freunde und Feinde. Das macht diese Familiensaga auch aus. Wieder haben wir es mit Machenschaften und schicksalshafte Aneinanderreihungen zu tun. Der erste Weltkrieg ist vorbei und die goldenen Jahre lassen die Menschen wieder Luft holen. Maria Nikolai ist für mich eine Künstlerin im Ausarbeiten von guten Plots. Auch hier hat sie wieder bewiesen, wie gut sie Handlungsstränge ineinander verknüpfen kann. Was mir besonders gut gefallen hat, war, dass vor jedem Kapitel gesagt wird, wo die kommende Szenerie stattfindet. Dadurch hatte ich das Gefühl, mich würden die Protagonisten an die Hand nehmen und ich bin live bei dem Geschehen dabei. Es war auf knapp 700 Seiten ein absoluter Lesegenuss und zu keiner Zeit kam Langeweile auf. Im Gegenteil, ich wollte die Villa am liebsten gar nicht mehr verlassen. Mit ein bisschen Wehmut und einem tränendem Auge, sage ich aber nur „Auf Wiedersehen“, denn der finale Band, wird vermutlich im Herbst 2020 erscheinen und mir meine letzten offenen Fragen noch beantworten. Bis dahin bleibt mir nichts anderes übrig, als in Erinnerungen zu schwelgen. Fazit: Perfekte Fortsetzung! Absoluter Lesegenuss, auf jeder einzelnen Seite. Ich warne aber vor, denn nach Beenden des zweiten Bandes fallt ihr in ein kleines Loch, weil man gar nicht möchte, dass es vorbei ist.

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Von: Nici

04.11.2019

ein wirklich spannender Roman :) köstliche unterhaltung. Und zwar vom Anfang bis zum Schluss! Nicht nur, dass wir die Familiengeschichten rund um die Rothmanns und deren Schokoladenfabrik weiter verfolgen und hautnah miterleben dürfen, sondern auch die Zeit der goldenen 20er -Jahre ist bestens inszeniert und beschrieben...

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