Luis Sellano, Portugiesisches Erbe, Lissabon-Krimi, Heyne

Sommer, Sonne, Mord: Portugiesisches Erbe von Luis Sellano

5 Dinge, die man in Lissabon erlebt oder probiert haben muss

Mit diesen Tipps von Luis Sellano wird Ihr Trip nach Lissabon unvergesslich!

1. Fado und Bacalhau
Lässt sich optimal kombinieren, da in etlichen Lokalen (vor allem im Alfama-Viertel) jeden Abend Fado geboten wird. Nur nicht zu früh kommen, Portugiesen essen spät und daher wird auch erst spät gesungen. Das Essen ist trotz der musikalischen Begleitung in der Regel erschwinglich, vor allem der Fisch. Und mit dem passenden Wein dazu, sind Sie dann womöglich auch bereit, mitzusingen. Wenn das ganze Restaurant zu singen beginnt, das ist dann wirklich grandios.

2. Alfama ohne Stadtplan, aber unter dem Schutz von Santo António
Santo António ist der Stadtheilige Lissabons und vor allem im Alfama-Viertel gegenwärtig. Sie werden ihn finden, in der Catedral Sé Patriarcal oder vor der Igreja de Santo António, auch versteckt, auf Kacheln an Hauswänden (Azulejos). Wer es einrichten kann, besucht Lissabon am 13. Juni, am Dia de Santo António. Bei den Festen zu Ehren ihres Schutzheiligen ist dann vor allem im Alfama die Nacht der Nächte. Noch ein Tipp: Lassen Sie den Stadtplan im Hotel, entdecken Sie das historische Viertel in Vertrauen auf Ihre Instinkte. Und falls Sie sich dennoch verlieren, vertrauen Sie auf Santo António, denn er wird unter anderem dafür verehrt, dass er beim Wiederauffinden verlorener Gegenstände hilft.

3. Eléctricos e Ascensores – die Tour für Schienenromantiker.
Alle tun es. Tun Sie es vor allen Anderen. Der frühe Fahrgast bekommt den Sitzplatz (erste Fahrten zwischen 5:30 und 6 Uhr). Nehmen Sie die Linie 28E ab Martim Moniz und bleiben Sie sitzen, denn eine bessere Stadtrundfahrt bekommen Sie nicht für den Preis (Tagesticket 6€). Wer bis zum Campo de Ourique durchhält, kann sich bei einem Besuch des Prazeres-Friedhof die Beine vertreten, bevor er zurückfährt. Dann aber aufgepasst. Steigen Sie an der Haltestelle Calhariz in die Ascensor da Bica um. Die historische Standseilbahn bringt Sie runter zum Rua de São Paulo. Dort nehmen Sie dann die Straßenbahn 25E bis zum Praça Comércio. Von dort ist es nicht weit zum Elevador de Santa Justa, der Sie wieder nach oben bringt. Über den Largo do Carmo und die Rua São Pedro de Alcântara kommen Sie zur nächsten Seilbahn: die Ascensor da Glória rattert mit Ihnen wieder talwärts. Unten angekommen brauchen Sie nur über die Avenida da Liberdade zu springen. Schräg versetzt wartet in der Calçada do Lavra bereits die dritte und letzte Standseilbahn, die Ascensor do Lavra. Oben angekommen gehen Sie am Hospital de São José vorbei wieder den Hügel hinab zu Ihrem Ausgangspunkt am Martim Moniz.

4. Falls es mal regnet ...
... gehen wir ins Museum. Davon gibt es reichlich in Lissabon, daher hier drei, die nicht auf jeder Liste stehen: Rafael Bordalo Pinheiro Museum, Museu Nacional do Azulejo und das Museo do Chiado. Kleine Aufgabe hierzu: Finden Sie die thematische Verbindung!

5. Raus nach Cascais
Lissabon liegt am Meer und auch doch wieder nicht. Der Atlantik beginnt erst ein ganzes Stück weiter die Tejo-Mündung hinunter. Die Züge ab Cais do Sodré bringen Sie innerhalb von 30 Minuten an die herrlichen Strände von Cascais, einem ehemaligen Fischerdorf mit einer immer noch kleinen und feinen Altstadt und einem tollen Hafen. Ideal für alle, die mal raus aus der Stadt wollen.

Portugiesisches Erbe

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