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Abigale Hall Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-48548-2

NEU
Erschienen: 21.08.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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London 1947: In einer nebelverhangenen Nacht schickt Bess Haverford ihre Nichten Eliza und Rebecca nach Wales. Eliza hat nicht einmal mehr Zeit, sich von ihrem Freund Peter zu verabschieden. In Thornecroft, einem einsam gelegenen Herrenhaus, müssen die beiden Schwestern als Dienstmädchen arbeiten. Doch in den gespenstischen Hallen scheinen merkwürdige Dinge vor sich zu gehen. In der Vergangenheit verschwanden immer wieder Dienstmädchen, und Abigale Hall, der nach der verstorbenen Frau des Hausherren benannte Prachtsaal, übt eine seltsame Faszination auf Eliza aus. Kann Peter sie finden, ehe das düstere Geheimnis von Thornecroft auch ihr Schicksal besiegelt?

»Ein mitreißender Schmöker voll dunkler Abgründe, Intrigen, Liebe und Verlust.«

The Welsh Librarian

Lauren A. Forry (Autorin)

Lauren A. Forry wuchs in einem kleinen Ort in den Wäldern von Bucks County, Pennsylvania, auf und studierte Filmwissenschaften an der New York University, bevor sie nach London ging und dort ihren Master in Creative Writing machte. Für ihren Debütroman »Abigale Hall« wurde sie mit dem Faber and Faber Creative Writing MA Prize ausgezeichnet. Lauren A. Forry lebt auf dem englischen Land.

»Ein mitreißender Schmöker voll dunkler Abgründe, Intrigen, Liebe und Verlust.«

The Welsh Librarian

»Spannend wie die Romane von Daphne du Maurier.«

The Skinny

»Ein brillanter und fesselnder Debütroman, der für Gänsehaut sorgt. Absolut zu empfehlen.«

Reading With A View

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Claudia Franz
Originaltitel: Abigale Hall
Originalverlag: Black & White

Taschenbuch, Broschur, 512 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48548-2

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

NEU
Erschienen: 21.08.2017

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Es muss nicht immer Nebel sein: Gruselige Spannung unter südlicher Sonne!

Von: artWORDising Diana Wieser Datum: 11.10.2017

schreiblust-leselust.de

Geistergeschichten spielen im Normalfall in abgelegenen englischen Landhäusern, in herbstlicher Atmosphäre zwischen Hochnebel und Moor. Das geht auch anders, dachte sich Autorin Emma Garnier und verlegte ihre Geschichte zur Frühlingszeit an die italienische Adria – den Ort Bordighera, der sich 1899 vom einstigen Fischerdorf zum noblen Tourismusziel für den europäischen (Geld-) Adel entwickelt hat. Im luxuriösen Grand Hotel Angst reisen die junge Nell und ihr Ehemann Oliver an. Sie wollen hier ihre Flitterwochen verbringen. Doch das Honeymoon-Feeling währt nicht lange. Nell ähnelt einer gewissen Lucrezia, die unter ungeklärten Umständen starb und durchs Haus spuken soll. Seltsame Vorkommnisse, unheilvolle Visionen, die dubiosen Geschäftspartner ihres Ehemannes: Nell muss schnell feststellen, dass nichts so ist, wie es scheint – und stellt eigene Nachforschungen an.

Das Grand Hotel Angst hat es wirklich gegeben. Emma Garnier beschreibt in ihrem Nachwort, wie sie das heute verfallene Gebäude zu der Geschichte inspiriert hat. Doch warum trug es diesen wenig einladenden Namen? Zum einen entspricht er tatsächlich dem Nachnamen des Hotelbesitzers Adolf Angst. Zum anderen wurde das Hotel im ausgehenden 20. Jahrhundert erbaut, zu einer Zeit, in der Fortschritt und Technik, Elektrizität und die ersten Automobile auf dem Vormarsch waren. Als Gegenbewegung zur rationalen Welt, erfuhr die übernatürliche Welt wieder großen Zuspruch. Die Menschen verzehrten sich nach Romanen wie Bram Stokers „Dracula“, Oscar Wildes „Das Bildnis des Dorian Gray“ oder H. G. Wells „Insel des Doktor Moreau“. Séancen und Geisterbeschwörungen waren weit verbreitet. All dies lässt die Autorin sehr anschaulich in ihren Roman einfließen.

Zurück zur Story: Die 21-jährige Nell erlebt mit ihrem frisch angetrauten Ehemann wundervolle Tage an der italienischen Riviera. Wohl behütet in ihrem englischen Landsitz aufgewachsen, genießt Nell das luxuriöse, weltgewandte Leben, das ihr Oliver, der als Kunsthändler tätig ist, bieten kann. Doch bereits kurz nach der Ankunft wird Nell mit der verstorbenen Lucrezia verwechselt, deren Porträt im Hotel hängt. Lucrezia lebte einst auf dem Grundstück des Hotels und hatte sich geweigert, dieses zu verkaufen, bevor sie unter mysteriösen Umständen starb. Seitdem solle sie durch das Grand Hotel Angst spuken, auf der Suche nach ihrem Mörder. Ist das Hotel verflucht? Plötzlich wird Nell von schlimmen Albträumen heimgesucht. Zudem scheint sie wieder unter Somnambulismus (Schlafwandeln) zu leiden.

Neben übernatürlichen Phänomenen sieht sich Nell mit realem Horror konfrontiert: Ein Geschäftspartner von Oliver taucht auf und warnt sie vor ihrem Ehemann. Oliver soll den Tod seiner ersten Ehefrau verschuldet haben. Ein weiterer Geschäftspartner wird ermordet im Hotel aufgefunden. Bald weiß Nell nicht mehr, wem sie noch trauen kann. Als sie sogar selbst unter Mordverdacht gerät, bleibt ihr nichts anderes übrig, als hinter die Schatten der Vergangenheit zu blicken und sich ihren ganz eigenen Dämonen zu stellen.

Emma Garnier ist ein spannender Kriminalroman gelungen, in dem ihre Liebe zu Italien in farbenfrohen Beschreibungen durchscheint. 14 Jahre lang hat die Autorin an dem Buch gearbeitet, die Geschichte mehrmals umgestaltet. Es scheint, als wollte sie sich bis zuletzt alle Optionen offenhalten, am Schluss prasseln die Wendungen im Stakkato-Tempo auf das Geschehen ein.
Wer Kriminalfälle, Geistergeschichten, das viktorianische Zeitalter und Italien liebt – und alle diese Bereiche in einem Buch vereint sehen möchte, wird mit „Grand Hotel Angst“ gut unterhalten werden.

Wunderschönes Buch mit Gänsehautfaktor

Von: Myrcella Datum: 26.09.2017

kaiserinvivien.blogspot.de/

Persönliche Meinung



Das Cover:

Das Cover ist eine richtige Augenweide. Es hat etwas mysteriöses und zugleich historisches. Die beiden Schwestern im Fokus, die einander sehr innig zugetan sind und im Hintergrund Abigale Hall verleihen dem Buch einen ganz eigenen Glanz, gepaart mit Gänsehautfaktor.

Die Handlung:

Die beiden Schwestern Eliza und Rebecca haben es wirklich nicht leicht. In der Nachkriegszeit sind Essen und warme Kleidung rar. Eliza sorgt sich ständig um ihre jüngere Schwester und kümmert sich aufopfernd um sie. Nach der Schule arbeitet sie noch zusammen mit ihrem Freund Peter in einem Kino, um wenigstens ein bischen Geld für sich und Rebecca bei Seite legen zu können. Zusätzlich werden sie von ihrer geizigen und gefühlskalten Tante schikaniert. Eliza's einziger Trost in den schweren Zeiten sind ihre Liebe zu Büchern und ihrem Freund Peter. Jedoch hat auch dies ein jähes Ende, als sie und Rebecca von ihrer Tante nach Abigale Hall geschickt werden. Dort müssen die beiden ohnehin schon vom Leid geplagten Mädchen schwer im Haushalt arbeiten und es wird ihnen kaum Ruhe gegönnt.

Zugleich geschehen in dem alten Herrenhaus Abigale Hall mysteriöse Dinge. Eliza versucht, diesen Dingen auf den Grund zu gehen und ahnt zu Beginn nicht, in welcher Gefahr sie sich befindet.

Der Schreibstil der mir bis dato noch unbekannten Autorin ist ganz außergewöhnlich. Sie beschreibt die Nachkriegszeit so bildlich, dass man glauben könnte, sie habe diese selbst erlebt. Die Armut und den Hunger der beiden Mädchen werden dem Leser so detailgetreu veranschaulicht, dass man meint, sich mitten in einem alten historischen Film zu befinden.

Wo zu Beginn noch nicht allzu viel passiert, außer dem Kennenlernen der Charaktere, kommt ab der Mitte der Geschichte eine seichte Spannung auf und natürlich will man unbedingt wissen, was es denn nun mit dem Verschwinden der ehemaligen Dienstmädchen auf sich hat.

Auch bleibt ein gewisser Gänsehaut- und Gruselfaktor nicht aus, der dem Buch das gewisse Extra verleiht.

Gegen Ende konnte ich das Buch zufrieden zuklappen und fühlte mich bestens unterhalten.

Fazit:
Das Buch kann ich jedem empfehlen, der es gerne ein wenig historisch und zugleich auch gruselig mag. Allein schon die geniale Erzählweise der Autorin veranlasst mich dazu, hier 5 von 5 möglichen Büchersternchen zu vergeben für diesen herrlichen Mix aus History, Thriller und Schauerroman.

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