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Alles Licht, das wir nicht sehen Roman

Kundenrezensionen (4)

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€ 11,30 [A] | CHF 15,50*
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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-74985-0

Erschienen: 11.07.2016
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In seinem Roman erzählt Anthony Doerr kenntnisreich und in einer wunderschönen Sprache, kunstvoll miteinander verwoben, die Geschichte zweier Jugendlicher im Zweiten Weltkrieg, der blinden Marie-Laure, die mit ihrem Vater aus dem besetzten Paris nach Saint-Malo flieht, und des jungen Waisen Werner, der in der Wehrmacht eingesetzt wird. Unaufhaltsam treibt die Geschichte sie aufeinander zu, spannend, labyrinthisch und atemlos.

»Sprachlich begeistert der Roman mit eindringlichen Schilderungen, faszinierender Wortgewalt, klugen Metaphern und einer zauberhaften Liebesgeschichte.«

Westfälische Nachrichten (22.10.2016)

Anthony Doerr (Autor)

Anthony Doerr, 1973 in Cleveland geboren, lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in Boise, Idaho. Neben Erzählungsbänden wie „Der Muschelsammler“ veröffentlichte Doerr die Romane „Winklers Traum vom Wasser“ und „Alles Licht, das wir nicht sehen“, für den er 2015 den Pulitzer Prize erhielt. Der Roman, der in den USA annähernd 2 Millionen Exemplare verkaufte, wurde auch in Deutschland zu einem Bestseller, und in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Für seine Erzählungen hat Doerr bislang vier Mal den renommierten O. Henry Prize erhalten, neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt er auch drei Mal den Pushcart Prize. Im Jahr 2007 wurde Anthony Doerr von der Britischen Literaturzeitschrift Granta auf die Liste der „21 Best Young American Novelists“ gesetzt.


Werner Löcher-Lawrence (Übersetzer)

Werner Löcher-Lawrence, geb. 1956, studierte Journalismus, Literatur und Philosophie, arbeitete als wissenschaftlicher Assistent an der Universität München und als Lektor in verschiedenen Verlagen. Er ist der Übersetzer von u.a. Ethan Canin, Patricia Duncker, Michael Ignatieff, Jane Urquhart.

»Sprachlich begeistert der Roman mit eindringlichen Schilderungen, faszinierender Wortgewalt, klugen Metaphern und einer zauberhaften Liebesgeschichte.«

Westfälische Nachrichten (22.10.2016)

»Mit jeder Zeile fühlen und leiden wir mit den beiden Helden, die uns noch lange im Gedächtnis bleiben.«

tv hören und sehen (17.11.2016)

»Der Autor schafft es mit faszinierenden Wortspielen und Bildern, den Leser völlig in seinen Bann zu ziehen. Selten habe ich ein so bildgewaltiges Werk gelesen.«

Ulrike Viering, Bergische Landeszeitung und Kölner Stadt-Anzeiger (23.12.2016)

Aus dem Englischen von Werner Löcher-Lawrence
Originaltitel: All the Light We Cannot See
Originalverlag: Scribner

Taschenbuch, Broschur, 528 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-74985-0

€ 10,99 [D] | € 11,30 [A] | CHF 15,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 11.07.2016

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Eine ganz neue Sicht auf die Schrecken des 2. Weltkrieges

Von: Reading_Joelle Datum: 03.02.2017

readingjoelle.blogspot.ch/

Um es kurz zu machen, dieses Buch hat alle meine Erwartungen übertroffen. Die Geschichten von Werner Hausner, einem jungen deutschen Soldaten und Genie, und Marie-Laure einem blinden, französischen Mädchen werden wunderschön miteinander verwoben und zeigen beide Seiten des 2. Weltkrieges ohne altbekannte Geschichten über KZs zu wiederholen. Diese schrecklichen Ereignisse schwingen immer mit, aber sie werden nur angedeutet, denn wir alle wissen bereits um die Schrecken dieses Krieges. Stattdessen zeigt dieses Buch die Wichtigkeit von Freundschaft und Familie. Ich war 500 Seiten lang gefangen von dieser wunderschönen Atmosphäre, die Doerr schafft, mit wenigen Mitteln, denn es werden nicht seht viele Figuren und nur etwa 4 Schauplätze eingeführt, aber deren Wirkung wurde voll ausgeschöpft. Ich werde noch lange über diese Buch nachdenken und ich kann es nur weiterempfehlen.

Willkommen im Krieg

Von: Grenzenlos Datum: 26.10.2016

anjasbuecher.blogspot.co.at/2016/09/rezension-alles-licht-das-wir-nicht.html

Licht und Farben sind für Marie-Laure nur mehr Erinnerungen. Mit sechs Jahren wurde sie blind und trotzdem schafft sie es mit ihrem liebevollen Vater zu einer lebensfrohen und mutigen Frau heranzuwachsen. Der 2. Weltkrieg stellt sich den beiden jedoch in den Weg und sie müssen beide mit ihren besonderen Lebensumständen in Frankreich das Beste daraus machen.

Werner wächst als Waise zusammen mit seiner Schwester in einem Heim in Deutschland auf. Er Entwickelt eine Leidenschaft für Radio und Funk und schafft es als einer der besten in eine Schule, die Soldaten für die Wehrmacht ausbildet.

Anthony Doerr schafft es auf beeindruckende Weise die beiden unterschiedlichen Leben unaufhaltsam aufeinanderzuzutreiben und es doch wie Zufall aussehen zu lassen. Der Autor liebt die Details und versteht es, diese gekonnt in die Geschichte miteinfließen zu lassen, ohne dass es irgendwann langweilig wird.


Die Sprache des Autors ist außergewöhnlich, poetisch und gleichzeitig schonungslos. Die kurzen Kapitel verleiten zum Immer-weiter-lesen und sind trotz der Kürze äußerst spannend und vollgepackt mit Informationen, Ideen, Gedanken und Gefühlen. Die Geschichte hat mich tief in meinem Inneren berührt und zu Tränen gerührt. Der Autor schaffte es, mir die Figuren so nahe wie möglich zu bringen und diese außergewöhnlichen Protagonisten mit inspirierenden Ideen zu vervollständigen.


Der Autor erzählt einerseits eine Geschichte, die einerseits liebevoll, andererseits grausam während des 2. Weltkrieges spielt. Die Perspektiven sind die zwei junger Teenager, die versuchen trotz Krieg ihren Platz in der Welt zu finden und selbst zu bestimmen. Die Perspektive wechselt zwischen Marie-Laure und Werner abwechselnd. Vereinzelt wird auch zu anderen Personen geschwenkt, die das Gesamtwerk komplett machen.


Fazit

Anthony Doerr ist mit seinem Roman ein Meisterwerk gelungen. Außergewöhnliche Figuren, eine detailreiche und poetische Sprache sowie eine berührende und eindringliche Geschichte verbinden sich zu einem großartigen Gesamtwerk. Lesen! Lesen! Lesen!


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