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Babydoll Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-48834-6

DEMNÄCHST
Erscheint:  15.10.2018

Weitere Ausgaben: Paperback, eBook (epub)

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Lily Risers neues Leben beginnt an einem kalten Winterabend: Nur mit einem dünnen Schlafanzug bekleidet tritt sie vor die Tür, drückt ihre Tochter an sich – und rennt los. Weg von dem Haus im Wald, weg von dem Mann, der sie acht Jahre lang gefangen hielt. Dem Vater ihrer Tochter Sky, dem Mann, der an diesem Abend zum ersten Mal einen Fehler machte, als er vergaß, die Tür zu verriegeln. Doch auch in Freiheit ist Lily nicht sicher vor ihrem Entführer. Zwar wurde er gefasst, aber im Gefängnis sinnt er auf Rache und fasst einen teuflischen Plan, wie er sie, seine Babydoll, für ihren Ungehorsam bestrafen wird ...

Hollie Overton (Autorin)

Hollie Overton wuchs zusammen mit ihrer Zwillingsschwester bei ihrer Mutter auf. Erst spät erfuhr sie, dass ihr Vater ein Mitglied der kriminellen Overton Gang war, die in den 1960ern in Texas zu zweifelhaftem Ruhm gelangte, und dass er sogar mehrere Jahre wegen Totschlags im Gefängnis saß. Die Erfahrungen ihrer Kindheit und Jugend haben sie stark geprägt und sind auch in ihren Debütroman »Babydoll« eingeflossen. Als Drehbuchschreiberin war Hollie Overton an erfolgreichen TV-Formaten wie zum Beispiel »Cold Case« beteiligt. Hollie Overton lebt mit ihrem Mann in Los Angeles und schreibt bereits an ihrem nächsten Roman.

Aus dem Amerikanischen von Marie-Luise Bezzenberger
Originaltitel: Baby Doll
Originalverlag: Redhook, Hachette

Taschenbuch, Broschur, ca. 352 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48834-6

ca. € 10,00 [D] | ca. € 10,30 [A] | ca. CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

DEMNÄCHST
Erscheint:  15.10.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Ein erschreckendes Familiendrama

Von: Lovely Girl Datum: 27.01.2018

bessis-louisiana.blogspot.de/

Kritik:
Dieses Buch war eine reine Cover- und Titelentscheidung, denn beides verbirgt etwas Düsteres und Erschreckendes. Welches genau nach meinem Geschmack ist. Ohne den Klappentext gelesen zu haben, habe ich mich in die Geschichte gestürzt.

Lily Riser wurde mit 16 Jahren entführt und konnte nach 8 Jahren ihrem Entführer entkommen. Doch sie ist nicht alleine, denn sie hat eine 6 Jährige Tochter, Sky. Lily ist bewusst, dass nichts mehr so sein wird wie früher, aber dass ihr neues Leben so zum Verhängnis wird, hätte sie sich niemals vorgestellt. Anstatt in Frieden einen Neustart zu beginnen, macht Lily die Hölle durch. Dazu hat sie noch die Angst, ihr Entführer könnte kommen und sie und ihre Tochter holen.

Auf der anderen Seite lernen wir die Sicht von Abby und Eva kennen. Abby ist die Zwillingsschwester von Lily. Beide sind nicht nur Schwestern, sondern auch beste Freundinnen, die alles für einander tun würden. Eva ist Lilys Mutter und kann es kaum glauben, dass ihre Tochter nach 8 Jahren zurückgekehrt ist. Beide Frauen haben die Hoffnung an Lilys Rückkehr nie verloren, dennoch haben Mutter und Tochter viele Opfer bringen müssen und sind bis an ihre Grenzen gegangen.

Und zu guter Letzt erfahren wir was in dem Kopf von unserem Entführer abgeht.

Die Handlung war grandios! Aus dem Grund konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Durch die kurzen Kapitel und die Perspektivenwechsel wollte ich immer wissen, was der nächste Protagonist denkt und wie es weiter geht.
Es war grausam was Lily und ihre Familie durchmachen musste. Lily ist in dem Haus und ihre Familie sind „im Freien“ durch die Hölle gegangen. Ich als Leser habe zum ersten Mal so richtig erlebt, was eine Entführung für Folgen mit sich bringt: Es zerstört sowohl das Opfer als auch die Angehörigen psychisch und physisch.

Von dem Schreibstil der Autorin brauche ich nicht zu sprechen, denn Hollie Overton gehört zu den besten Autoren überhaupt. Sie verzichtet auf jegliches drum herum und kommt gleich zum Punkt. Das Setting hat sie kurz beschrieben, so dass ich mir ein Bild von allem machen konnte. Doch umso mehr Wert legte sie auf die Emotionen und den Schmerz der Protagonisten. Sie wusste immer aufs Neuste, wie sie dem Leser die innerliche Qual der einzelnen Charaktere vermitteln kann.

So sehr ich das Buch auch mochte, muss ich einige Kritikpunkte nennen, die mich störten. Als Lily zu Hause war erfuhr man was sie durchmachen musste, wie sie ihr Leben auf die Reihe bekommen wollte und welche Fortschritte sie machte. Leider erfuhr man kaum was über ihr Leben in dem Keller. Sie erwähnte alles kurz gegenüber der Polizei, doch auf genaue Details wurde nicht eingegangen. Ebenso erfuhr ich mehr über die Mutter und Abby als über den Entführer. Seine Sicht hätte mich da sehr interessiert. Was hat er empfunden, als er gesehen hat, dass Lily und Sky nicht mehr in der Hütte waren. Ein Satz von ihm hatte bei mir Gänsehaut ausgelöst und ich war bis zum Schluss gespannt, wann diese eine Sache passiert. Als das Buch zu Ende war, fragte ich mich, wo es geblieben ist.

Fazit:
Das Buch fing als spannungsgeladener Psychothriller an und endete als trauriges Familiendrama. Mit vielen Schicksalsschlägen und einem grandiosen Schreibstil schaffte die Autorin den Leser in ihren Bann zu ziehen. Doch dieser Bann löste sich zum Ende hin, als dieses sehr unerwartet und unspektakulär wurde. Eine Geschichte mit einem sehr starken Anfang und einem eher ruhigen Abschluss.

Psychodrama einer Familie

Von: vickis_books Datum: 21.01.2018

https://vickisbooks.wordpress.com/

Babydoll war mein erster Roman von dieser Autorin und ich kann euch sagen ich bin begeistert. Hollie Overton hat mit der Geschichte um Lily Risers und deren Familie ein atemberaubendes Debüt geschaffen, das mich von der ersten Seite gefesselt hat. Das Buch ist als Roman ausgeschrieben, hat aber sehr viele Psycho-Elemente, ein wirkliches Psychodrama einer Frau die sich zurück in die Normalität kämpfen muss.

„Tss, Tss, Babydoll. Hab ich dir nicht gesagt, was passiert, wenn du mir nicht gehorchst?“ (Seite 6)

Lily wird jahrelang in einer kleinen Hütte gefangen gehalten, wo sie von Rick aufs Übelste missbraucht und misshandelt wird. Nach acht Jahren kann sie mit ihrer Tochter fliehen – sie ist frei und ihr Entführer wird verhaftet.

Die Geschichte beginnt mit dem Leben „danach“ – Aber schnell wird klar, dass es kein Zurück in die Normalität gibt, denn in acht Jahren hat nicht nur Lily sich verändert. Rick plant bereits, wie er seine Babydoll zurückholen und bestrafen kann.
Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Lily, ihrer Mutter Eve, ihrer Zwillingsschwester Abby und des Entführers Rick erzählt, was der Story eine unglaubliche Tiefe verleiht.

„Ich hab kein Zuhause, Abby. Ich habe kein Leben. Jetzt nicht mehr. Du hast mein Scheißleben gestohlen.“ (Seite 243)

Lily versteht schnell, das Rick sie über viele Jahre manipuliert hat und sie fürchten muss, nach der Flucht, so zu werden wie ihr Entführer. Hollie Overton erzählt sehr eindringlich von den Folgen der Entführung und setzt dabei den Schwerpunkt auf psychologische Effekte. Besonders gut gefallen hat mir die tiefe Bindung der beiden Zwillingsschwestern Abby und Lily. Sie werden jedoch auf eine harte Probe gestellt. Ich bin wirklich sehr gut in das Buch gekommen. Der Schreibstil ist sehr flüssig, man kann das Buch sehr gut lesen.

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