Blood Orange - Was sie nicht wissen

Thriller

TaschenbuchNEU
10,99 [D] inkl. MwSt.
11,30 [A] | CHF 16,90 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Der erste Mordfall ihrer Karriere verlangt Anwältin Alison alles ab. Umso erstaunlicher ist es, dass sie sich phasenweise nicht im Griff hat, zu viel trinkt und der Affäre mit einem Kollegen kein Ende setzen kann. Doch die gute Ehefrau und Mutter in ihr gewinnt immer wieder die Oberhand. Außerdem will Alison das Schuldeingeständnis ihrer Mandantin nicht anerkennen. Ein untrügliches Gespür sagt ihr, dass die seit Jahren körperlich und seelisch misshandelte Frau ihren Mann nicht erstochen hat. Und so treffen zwei Frauen aufeinander, die etwas gemeinsam haben. Doch sie wissen es nicht. Noch nicht …

  • Nur noch eine Nacht, dann höre ich auf. Ich beobachte dich. Und weiß, was du tust.

  • »Brillant gemacht: die Sprache, der Plot, die Charaktere – großartig und zutiefst befriedigend.«

  • Anwältin Alison hält ihr Leben mühsam zusammen - bis ihr der erste Mordfall völlig den Boden unter den Füßen wegzieht …

  • Eine neue Stimme in der Domestic-Crime-Szene: ein sensationelles Debüt, in dem es nicht nur um Mord, sondern auch um die Hintergründe der Tat geht

  • »Ein brodelndes, süchtig machendes Buch, dessen Ende höchst befriedigend ist.«

  • »Die neue Paula Hawkins.«

»Brillant gemacht: die Sprache, der Plot, die Charaktere – großartig und zutiefst befriedigend.«

Guardian

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Kerstin Winter
Originaltitel: Blood Orange
Originalverlag: Headline
Taschenbuch, Klappenbroschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42314-5
Erschienen am  14. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Buchtipps für deine Ferien
pin
Nimm dieses Buch mit in den Urlaub!
Dieses Buch spielt in: London, Großbritannien

Leserstimmen

Thrill ja, aber kein klassischer Thriller

Von: yesterday

06.12.2019

Der Titel bildet gewissermaßen die Klammer um diesen 379 Seiten starken Roman. Ansonsten spielen jede Menge Dinge eine Rolle, Orangen aber eher weniger. Ich schreibe übrigens Roman, weil ich mich nicht recht mit dem “Thriller” auf dem Cover anfreunden kann. Ein Krimi ist es auch nicht, es gibt viele psychologische Aspekte im Buch und auch eine teilweise packende Handlung, viel Gefühl (in alle Richtungen), auch Erotik und somit schwankt das Genre eigentlich ständig. Man bekommt es nicht klar zu fassen. Alison ist eine Londoner Prozessanwältin, die Mann und Kind zugunsten von Karriere und Geliebtem immer mal wieder vernachlässigt. Sie trinkt gerne und manchmal (zu) viel. Sie weiß von beidem, hat aber Mühe, etwas zu ändern. Ich hatte mir mehr Gerichtsszenen, Mandanten-Befragungen und all das erhofft, das kommt für mich als Spannungsleser etwas zu kurz. Im Wesentlichen geht es um Alisons Zerrissenheit, ihren Kampf an mehreren Fronten und die Probleme, die all das mit sich bringt. Man hat Zeit, die wichtigsten Charaktere zumindest so weit kennenzulernen, um die leisen Veränderungen zu bemerken. Wer weiß von ihrer Affäre, woher kommen die bedrohlichen anonymen Nachrichten? Und warum hat Alison Filmrisse auch ohne zu viel Alkohol? Die Beziehung driftet in Zeitlupe auseinander und obwohl Alison sich bemüht, kommt es zum Showdown. Das Spannende an “Blood Orange” ist hier dieses “Wie reagiert sie? Wie reagiert er? Was passiert denn noch Seltsames?”. Das lässt einen dann doch noch für ein Kapitel mehr umblättern und nur eines noch und eines noch. Man kann sich hier in jeder Situation den Spiegel vorhalten: Was hätte ich getan? Das Buch wird von Alison selbst aus der Ego-Perspektive erzählt, was Frauen wohl stärker anspricht.

Lesen Sie weiter

Am Anfang durchwachsen, das Ende super gut!

Von: Katharina

04.12.2019

Das Buch handelt von einer Frau, die auf dem zweiten "Bildungsweg" Anwältin geworden ist und mit einem Mordfall betraut wird. Das ist für sie eine große Sache, da sie sich bisher eher um kleine Kriminelle gekümmert und diese vertreten hat. Im Laufe des Buches gibt es einige, wenige Parallelen was das Selbstwertgefühl und Handeln zwischen ihr und der Angeklagten - ihrer Mandantin betrifft. Diese sind meiner Meinung nach aber nicht sehr wichtig für die allgemeine Handlung. Sie ist verheiratet mit Kind und führt eine komplizierte Ehe, die kurz vor dem Aus steht. Seit einem Jahr hat sie eine komplizierte Affäre. Ihr Privatleben und Berufsleben sind nur schwer vereinbar und ihre Familie leidet sehr darunter. Der Anfang des Buches war für mich etwas anstrengend, da er sich nicht flüssig lesen lässt. Die Autorin nutzt in den ersten Kapiteln sehr viele kurze Sätze, um den Hauptcharakter Alison und ihre Situation zu beschreiben. In einem Film wären das ganz viele verschiedene Szenen, die aneinander geschnitten sind. Was im Film durchaus Spannung erzeugt, im Buch allerdings anstrengend sein kann, da es den Lesefluss doch etwas stört. Aber man sollte tatsächlich dran bleiben! Denn es wird immer flüssiger und ab ca. der Mitte des Buches auch sehr spannend. Die einzelnen Beziehungen wandeln sich, es kommt mehr zum Vorschein und es ist auch die eine oder andere absolut nicht vorhersehbare Überraschung dabei. Das Ende ist einfach sehr, sehr gut und ich hab dabei eine Art Genugtuung und auch Freude empfunden. Durchaus zu empfehlen, wenn man die ersten Kapitel "übersteht";) !

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Harriet Tyce wuchs in Edinburgh auf und studierte in Oxford Anglistik, ehe sie an der City University ein Studium zur Juristin absolvierte. Fast zehn Jahre lang praktizierte sie als Prozessanwältin in London. Im Augenblick promoviert sie an der University of East Anglia in Creative Writing. Sie lebt im Norden Londons. »Blood Orange« ist ihr erster Roman.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Brillant gemacht: die Sprache, der Plot, die Charaktere – großartig und zutiefst befriedigend.«

Guardian

»Unvorhersehbar und spannend. Dunkel, verstörend und fesselnd. Definitiv nichts für schwache Nerven.«

Irish Times

»›Blood Orange‹ wird die Leser in Atem halten, denn die Geschichte steuert auf einen mehr als überraschenden Höhepunkt zu.«

New York Journal of Books

»Ein brodelndes, süchtig machendes Buch, dessen Ende höchst befriedigend ist.«

Heat

»Mit ihrem Debüt hebt Harriet Tyce das Genre Domestic Noir auf ein neues Level.«

The Weekend

»Die neue Paula Hawkins.«

Cosmopolitan UK

»Ein Thriller, der das Herz zum Rasen bringt.«

Good Housekeeping

»Die juristischen Details sind faszinierend und der Plot beinhaltet so viele unvorhersehbare Twists, dass man nicht schnell genug umblättern kann. Ein großartiges Debüt.«

The Sunday Mirror