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Cainsville – Zeit der Schatten Roman

Cainsville-Serie (2)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-31858-8

Erschienen:  11.09.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Es sind erst ein paar Wochen vergangen, seit Olivia Taylor-Jones in das schaurig-schöne Örtchen Cainsville gezogen ist, als sie prompt schon in ihren nächsten Fall verwickelt wird. In ihrem Auto findet sie die Leiche einer seit Längerem vermissten jungen Frau, die – zu Olivias Entsetzen – auch noch genauso aussieht wie sie selbst. Um den Mord aufzuklären, braucht Olivia nicht nur all ihre neu entdeckten Fähigkeiten, sondern auch die Hilfe des mysteriösen Anwalts Gabriel Walsh. Ein Mann, den sie eigentlich nie wiedersehen wollte ..

ÜBERSICHT ZU DEN ROMANEN VON KELLEY ARMSTRONG

Cainsville-Serie

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Kelley Armstrong (Autorin)

Kelley Armstrong wurde in Sudbury, Kanada, geboren. Sie studierte Psychologie an der University of Western Ontario und Informatik am Fanshawe College. Weil sie schon als Kind schreiben wollte, wandte sie sich bereits während ihres Studiums der Schriftstellerei zu. Heute ist Kelley Armstrong eine erfolgreiche Autorin, deren magische Thriller New York Times-Bestseller sind. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Ontario, Kanada.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Frauke Meier
Originaltitel: Visions - Cainsville Book 2
Originalverlag: Dutton

Taschenbuch, Broschur, 560 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-31858-8

€ 10,99 [D] | € 11,30 [A] | CHF 16,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  11.09.2017

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weiterhin mysteriös in Cainsville

Von: Nini Datum: 03.03.2018

ninis-kleine-fluchten.blogspot.com

"Zeit der Schatten" ist nach "Dunkles Omen" der zweite Teil von Kelley Armstrongs Reihe um das Städtchen Cainsville, in dem nicht alles so ist, wie es scheint.

Auch in diesem Buch ist der Aufbau ähnlich zum ersten: Es gibt einen Mord und Olivia versucht mit Gabriels Hilfe den Mörder zu finden und die Hintergründe aufzudecken. Dabei stoßen sie immer wieder auf mysteriöse Vorkommnisse, die sich logisch nicht erklären lassen, sondern eher in den Bereich der Mythen und Sagen gehören, der irischen Mythen und Sagen.

Entsprechend sollte man die Cainsville-Thriller nur lesen, wenn einem bewußt ist, dass auch Sagenwesen eine Rolle spielen, Kobolde, nicht existente Hunde, etc. Der fantastische Einschlag geht nämlich aus Buchumschlag und Klappentext nicht hervor, was dem ein oder anderen Leser eine Überraschung bereiten könnte.
Auch sollte man möglichst den ersten Teil gelesen haben, um die Hintergründe verstehen zu können, da auf diese nur kurz eingegangen wird.

Der Lesefluss ist sehr gut, auch wenn es in diesem Teil für meinen Geschmack zu viele und zu ausführliche, sagen wir einmal, private Szenen zwischen Olivia und dem Rocker Ricky gab. Da dies zur Handlung nicht wirklich beiträgt, hätte man das alles auch kürzer fassen können.
Davon abgesehen ist die Handlung abwechslungsreich, unterhaltend und eine latente Spannung wabert immer im Hintergrund. Gegen Ende, wenn es für Olivia und Gabriel einmal mehr gefährlich wird, tritt diese dann aus den Schatten auch in den Vordergrund.

"Zeit der Schatten" hat mich, wie zuvor schon "Dunkles Omen" sehr gut unterhalten und die Protagonisten sind mir noch um einiges sympathischer geworden. Auch wenn man in diesem Teil wieder deutlich mehr von dem versteht, was Cainsville ist und was dort vorgeht, bleiben noch viele Fragen offen, die neugierig auf nachfolgende Bände machen.

Spannend, paranormal und charakterstark!

Von: Tintenhain Datum: 22.02.2018

www.tintenhain.wordpress.com

Nachdem mich der erste Teil der neuen Cainsville-Trilogie „Dunkles Omen“ mit der toughen Olivia Taylor-Jones begeistern konnte, musste ich auch die Fortsetzung lesen. Diese steht dem ersten Teil in kaum etwas nach.

Olivia, die inzwischen Gabriels rechte Hand in der Anwaltskanzlei ist, ist noch immer fasziniert von ihrem neuen Leben und findet sich immer besser damit zurecht, dass sie die Tochter eines Serienkiller-Pärchens ist und eigentlich Eden Larson heißt. Ihr Leben ist so viel aufregender als ihre frühere wohlsituierte Existenz als Teil der High-Society. Interessant ist vor allem der attraktive Rocker Ricky, in dessen Anwesenheit es so richtig knistert. Damit sind im zweiten Band zwei Typen am Start, die Olivia unterstützen, wenn es darum geht, die Geheimnisse in Cainsville zu lüften und den miesen Typen zu zeigen, wo’s lang geht. James zum Beispiel, Olivias Ex-Verlobter, kann sich einfach nicht damit abfinden, sein „Püppchen“ verloren zu haben. Ob es hilft, hier schmutzige Wäsche zu waschen und zu drohen?

Ich liebe Kelley Armstrongs plastischen, vielschichtigen Figuren, die das Lesen zu einem wahren Vergnügen machen. Vor allem mag ich ihre starken Frauenfiguren, die wissen, was sie im Leben wollen. Aber es sind auch die Männer, die dies anerkennen und respektieren. Meiner Meinung nach liegt hier Armstrongs besondere Stärke. Im zweiten Band spielt Armstrong eine weitere Stärke ihrer Schreibkunst aus: erotische Szenen, die eher andeuten als detailliert beschreiben. Allerdings haben die Szenen oft ausgefallene Schauplätze und ich muss dann schon manchmal grinsen.

Auch der zweite Teil ist aus der Ich-Perspektive von Olivia geschrieben, nur dass dieses Mal die traumartigen Rückblenden fehlen, in denen sie sich der Omen in ihrer Kindheit erinnert. Auch die auktorial eingestreuten Shots aus Sicht der anderen Charaktere gibt es wieder. Meinem Empfinden nach nicht so häufig wie im ersten Teil und auch kaum auf die Bewohner aus Cainsville bezogen.
Cainsville und die Vorkommnisse in dem kleinen Ort bekommen mehr Gewicht und es lösen sich die ersten Rätsel. Hier kommen übersinnliche Phänomene sowie Legenden aus der irisch-keltischen Mythologie zum Tragen.

Mir hat auch der zweite Band wieder richtig gut gefallen, auch wenn ich immer noch nicht „Thriller“ auf das Cover schreiben würde. Dafür entwickelt Armstrong ihre Charaktere und Geschichte zu gemächlich und detailliert. Auch muss man sich auf die paranormale Komponenten einlassen, ohne die Armstrong (glücklicherweise) nicht auskommt.

© Tintenhain

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