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Das Gedächtnis der Insel Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-42246-9

NEU
Erschienen:  10.09.2018
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Als der Pariser Archäologe Yann Schneider für zwei Tage zur Beerdigung seines Vaters auf seine bretonische Heimatinsel zurückkehrt, spürt er die Schatten seiner familiären Vergangenheit: Als Kind traumatisiert durch den Unfalltod seiner Mutter Abigale, muss er dreißig Jahre später erkennen, dass hinter dem Tod seiner Mutter andere Kräfte wirkten, als er immer annahm. Während ein fürchterlicher Sturm aufzieht, kommt Yann seiner eigenen Geschichte, seiner Wahrheit, seinem Schicksal auf die Spur und konfrontiert die Inselbewohner mit ihrer Vergangenheit und ihrer Schuld.

Ein packender, intensiver Roman um einen gewaltigen Sturm und ein jahrzehntealtes Liebesdrama mit tödlichen Konsequenzen

Christian Buder (Autor)

Christian Buder wurde 1968 in Memmingen geboren. Er studierte zuerst Betriebswirtschaft und dann Philosophie in Marburg, Paris und Chicago. Als freier Autor und Journalist schrieb Christian Buder Artikel für Die Zeit und andere Zeitschriften. Er lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in der Bretagne. Als Original-Taschenbücher liegen seine Kriminalromane Die Eistoten und Der Tote im Moor vor. 2015 erschien von ihm das Sachbuch Schwimmen ohne nass zu werden. Wie man mit Philosophie glücklich wird. Das Gedächtnis der Insel ist sein erster Roman bei Blessing.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Taschenbuch, Klappenbroschur, 272 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-42246-9

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen:  10.09.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ein Jahrhundersturm und das große Geheimnis einer Insel

Von: herrfabel Datum: 25.03.2018

www.booksandnotes.de

Über Christian Buders Roman "Das Gedächtnis der Insel" bin ich bereits im letzen Jahr auf Instagram gestoßen. Eigentlich war es ein einfaches Bild, bei dem dieses Buch auf einer Bank lag, aber bereits da hatte es mich. Dieses Cover, so schlicht es erscheint, wirkt auf mich sehr faszinierend, erdrückend, aber auch kräftig. Man sieht nicht viel und dennoch transportiert es ein Geheimnis, das Geheimnis, das auf der kleinen, bretonischen Insel auf den Leser wartet. Nun fiel mir dieses Buch geradezu zu und ich hab es innerhalb kürzester Zeit förmlich weggeatmet.

"Ich habe immer wieder beobachtet, wie Menschen die Liebe gerade dann als das Höchste empfinden, wenn die Liebenden dabei zugrunde gehen. Überleben die Liebenden, dann sind sie nicht mehr dieselben. Davon handelt mein Roman." - Christian Bruder

Der Tod ruft den Archäologen Yann zurück auf die kleine bretonische Insel. Der Körper seines Vaters wurde vor kurzem in einer Bucht aufgefunden und soll nun beerdigt werden. Dass ihn dieser Besuch nun vor ein großes Mysterium stellt, hätte selbst Yann bei seiner Ankunft noch nicht erwartet. Aber die Ermittlungen der französische Gendarmerie oder besser gesagt Yanns früherer Freundin Gwen, werfen in Yann noch mehr Fragen auf. Nicht nur der Selbstmord seines Vaters, sondern auch das frühere Unfalltod seiner Mutter scheinen mehr als als unzufällig zu sein. Und gerade diese Vermutung macht Yanns Besuch bei den Inselbewohnern so unbeliebt. Sie scheinen ihm etwas zu verschweigen. Gerade der drohende Jahrhundertsturm soll nun bei der Findung der Wahrheit helfen und Yanns Schicksal wird sich in Sachen Zuneigung und Liebe neu aufrollen. Die Geschichte der Insel - Eine spannende Konfrontation mit der Vergangenheit und Träumen die zu Albträumen mutierten.

"Die kantigen Granitfelsen, das ewige Heranschlagen der Brandung, die Stürme, die selbst die Leuchttürme zum Wanken brachten, formten den wahren Charakter der Bewohner. Wer hier geboren war, hatte es in den Adern. Das Meer färbte seine Seele."

Ein Roman, ein Krimi, eine spannende Geschichte... Über dieses Buch habe ich bereits einige interessante Unterhaltungen geführt. So kamen auch erstaunte Fragen wie: Und kam dir da nichts komisch vor? Dass sie bei dem Wahnsinnssturm über die schmalen Wege gehen zum Beispiel? Und dazu kann ich nur sagen: Nein, ich war so gebannt von dieser Geschichte, dass solche Elemente für mich zur Spannungssteigerung einfach dazugehörten. Das Einzige was für mich nicht rund war, waren ein paar vereinzelte Sprünge innerhalb des Plots, die plötzlich neue Informationen hervorzauberten und Fragen aufwarfen. Ansonsten habe ich dieses Buch geliebt. Ich war ergriffen, berührt und auch ein bisschen begeistert und habe mit Yann und Gwen bis zur letzten Seite mitgefiebert.

"Sein Tod wäre kein Erdbeben, für niemanden. Jeden Tag starben Menschen auf diesem Planeten. Sie zerplatzen wie Regentropfen. Jeder zerplatzt, jeder kommt irgendwann einmal unten an."

Beeindruckt von der ersten Seite an

Von: Krisi-WurmsuchtBuch Datum: 19.09.2017

wurmsuchtbuch.com

Symbolik und Metaphorik machen ein Werk zu etwas ganz besonderem. Sie lassen nicht nur die Geschichte, die erzählt wird, in einem anderen Licht erscheinen, sondern schaffen es, bei dem Leser auf eine beispiellose Weise Eindruck zu hinterlassen. Wie auch Christian Buders „Das Gedächtnis der Insel“.

Literatur ist niemals eindeutig. In kaum einem anderen Werk wird dieser Satz so bestätigt, wie in diesem. Der Leser kann fast jeden Satz auf die unterschiedlichsten Arten deuten, obwohl eine kohärente Geschichte erzählt wird. Denn bis zum Ende wird nicht klar, wo sich das Geschehen ereignet oder ob der Leser sich die gesamte Lesezeit in einem Gedankenkonstrukt befindet.

Romane wie diese, da bin ich ehrlich, beeindrucken mich. Der Autor beweist in jeder Formulierung, dass er den Leser versteht und ihn so lenken kann, dass dieser selbst von seinen eigenen Gedankengängen überrascht wird. Aus diesem Grund konnte ich den Roman auch nicht innerhalb weniger Stunden beenden, sondern benötigte einige Tage, allein um meine Gedanken zu ordnen und über das Gelesene zu reflektieren. Dies macht den Roman zu so viel mehr als nur einem von vielen – der Roman bewegt und beschäftigt. So sehr der Leser es auch versucht, er kann das Gelesene nicht mehr abschütteln und ist gezwungen sich nicht nur dem Geschriebenen, sondern auch seinem eigenen Verstand zu stellen.

Fazit

Das Gedächtnis der Insel von Christian Buder gehört zu den spannendsten und komplexesten Romanen, die ich dieses Jahr lesen durfte.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Miriam Dörflinger aus Klagenfurt Datum: 23.02.2017

Buchhandlung: Buchhandlung J. Heyn GmbH & Co. KG

Genauso rau, wie die Landschaft und das Wetter der bretonischen Insel, sind auch seine Bewohner, die sich Yann Schneider immer wieder in den Weg stellen, um ihn bei seiner - fast kriminalistisch anmutenden - Spurensuche zu behindern. Ein spannender, eindringlicher und vor allem atmosphärisch erzählter Roman, der mir unglaublich gut gefiel!

Es stürmt

Von: Renate Elsen aus 53945 Blankenheim Datum: 13.02.2017

Buchhandlung: Bücherecke

Die Inselatmophäre wurde gut geschildert, die Aufklärung ist ein bisschen simpel.

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