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Das gefrorene Licht Thriller

Dóra Gudmundsdóttir ermittelt (2)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-71441-4

NEU
Erschienen: 12.09.2016
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Sommer 2006, im Westen von Island. Auf der Halbinsel Snæfellsnes wird die Architektin eines Wellness-Hotels tot am Strand gefunden. Sie wurde vergewaltigt und brutal erschlagen, in ihren Fußsohlen stecken Nadeln. Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir findet heraus, dass die Ermordete sich sehr für die Geschichte der verlassenen Gegend interessiert hat. Vor vielen Jahrzehnten standen auf dem Hotelgrundstück die Höfe zweier Brüder. Offenbar ist sie auf ein unaussprechliches Familiengeheimnis gestoßen …

YRSA SIGURDARDÓTTIR BEI BTB

Dóra Gudmundsdóttir ermittelt

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Yrsa Sigurdardóttir (Autorin)

Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den "besten Kriminalautoren der Welt" (Times Literary Supplement). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit "Das letzte Ritual", einer Folge von Kriminalromanen um die Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. DNA ist Start einer neuen Serie um die Psychologin Freyja und Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavik.

Aus dem Isländischen von Tina Flecken
Originaltitel: Sér grefur gröf
Originalverlag: Veröld

Taschenbuch, Broschur, 400 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-71441-4

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

NEU
Erschienen: 12.09.2016

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Dóra ermittelt und wird dabei immer besser

Von: Tintenhain Datum: 12.11.2016

www.tintenhain.wordpress.com

Auf der isländischen Halbinsel Snæfellsnes wird die Architektin eines Wellness-Hotels tot am Strand aufgefunden – vergewaltigt und brutal erschlagen, in ihren Fußsohlen stecken Nadeln. Da die Rechtsanwältin des Hotelbesitzers, Dóra Guðmundsdóttir, gerade vor Ort weilt, beschäftigt sie sich mit dem Fall und schnell findet sie heraus, dass die Architektin sich vielleicht ein bisschen zu sehr für die Geschichte der einsamen und ein wenig verrufenen Gegend interessiert hat. Einst standen auf dem Hotelgrundstück die Höfe zweier Brüder. Offenbar ist die Architektin bei ihren Recherchen auf ein Familiengeheimnis gestoßen. Dóra ist schnell von dem Fall gefesselt und geht der Wahrheit auf die Spur.

Dorá Guðmundsdóttirs zweiter Kriminalfall jagt einem Schauer über den Rücken. Nicht nur, dass gleich zu Anfang ein kleines Mädchen einem grausigen Schicksal überlassen wird, immer wieder machen auch übernatürliche Erscheinungen und gar Geister von sich reden. Nächtliches Weinen eines kleinen Kindes, ein Geist im Spiegel, ohnehin ist die Gegend für ihre Wiedergänger bekannt.

Das ist auch der Grund, warum Dorá auf den Plan gerufen wird. Die Anwältin des frisch gebackenen Hotelbesitzers Jonás Júlíusson soll nachweisen, dass die Verkäufer der beiden alten Hofgrundstücke, auf denen heute das Hotel steht, ihn arglistig getäuscht haben. Mit Geistern und Wiedergängern kann man kaum ein Wellnesshotel führen, wie Jonás es geplant hat. Doch dann stolpert Dorá geradezu in einen echten Kriminalfall als die Architektin Birna tot am Strand gefunden wird. Schnell wird ihr klar, dass hier alles miteinander zusammenhängen muss, denn die Architektin scheint auf ein altes Familiengeheimnis gestoßen zu sein. Als sie im Keller eines der beiden alten Höfe auf Nazi-Devotionalien stößt, ist klar, dass dieser Fall weit in die Vergangenheit führt.

Dorás zweiter Fall ist spannend, verzwickt, schaurig und gleichzeitig getragen von einem feinen Humor, der zwischendurch immer wieder einmal aufatmen lässt. Habe ich beim ersten Fall noch einiges zu meckern gehabt, so bleibt hier kein Wunsch offen. Viele kleine Dinge scheinen in unterschiedliche Richtungen zu weisen und doch ist klar, dass sie irgendwie zusammenhängen müssen. Doch der Fall ist viel kniffliger als man auf den ersten Blick meinen möchte und es dauert bis sich endlich alle Puzzleteile zusammen fügen. Besonders viel Spaß hat mir Dorá gemacht,die dieses Mal viel mehr den Anschein einer Anwältin bei mir erwecken konnte, wobei es als Anwältin keinesfalls einfach ist zu ermitteln. Man fragt sich manchmal durchaus, was eigentlich die Polizei die ganze Zeit macht und ob sie vielleicht Tomaten auf den Augen hat. Mit von der Partie ist auch wieder Dorás deutscher Freund Matthias, den sie in ihrem ersten Fall kennen gelernt hat. Ihm wurde endlich der Stock aus dem Hintern gezogen und die beiden liefern sich herrliche Wortgefechte.

Dóras zweiter Fall ist ein Fest für Fans des isländischen Krimis – gut durchdacht, tolle Charaktere und eine schaurig-düstere Atmosphäre um ein Familiengeheimnis.

© Tintenhain

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