Der Junge

Psychothriller

Taschenbuch
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Cecilia Wilborg führt ein Leben, von dem die meisten Menschen nur träumen können. Sie wohnt mit ihrem erfolgreichen Mann und den gemeinsamen Töchtern in einer friedlichen und wohlhabenden Kleinstadt in Norwegen. Doch eines Tages wird sie gebeten, sich um einen kleinen Jungen zu kümmern, der plötzlich in der örtlichen Schwimmhalle aufgetaucht ist. Keiner weiß, wo Tobias herkommt oder wer er ist. Dann wird eine tote Frau gefunden, die man für seine Mutter hält. Aber Tobias kommt auch Cecilia merkwürdig vertraut vor. Hat sie ein Geheimnis, von dem niemand etwas ahnt? Und wie weit ist sie bereit zu gehen, um es zu schützen?

»Ein Krimi wie ein Schraubstock, den die Autorin gnadenlos anzieht.«

Grazia (24. Januar 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Eva Kemper
Originaltitel: The Boy at the Door
Originalverlag: Head of Zeus
Taschenbuch, Klappenbroschur, 464 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48812-4
Erschienen am  21. Januar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Nervenaufreibend und sehr spannend

Von: Jacqueline Szymanski aus Nentershausen

23.06.2019

"Der Junge" von Alex Dahl ist vor kurzem im Goldmann Verlag erschienen es handelt sich hier um einen Psychothriller und ist zudem das Debüt der Autorin. Das Cover finde ich mehr als gelungen und der Klappentext überzeugte mich auf Anhieb. Ich war unglaublich neugierig was mich hier wohl erwarten würde. Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht denn der Schreibstil der Autorin liest sich sehr leicht und auch flüssig. Zudem schreibt sie sehr einnehmend und bildhaft. Die komplette Atmosphäre im Buch ist unglaublich düster und bedrückend. Das ganze schilderte die Autorin authentisch die Kulisse Norwegens wurde bildgewaltig und faszinierend beschrieben. Es kam mir so vor als wäre ich selbst ein Teil der Story. Cecilia ist ein Charakter den man nicht wirklich sympathisch finden kann. Sie versucht an Hand von Lügen das perfekte Familienleben vorzutäuschen. Dabei errichtet sie ein Lügen Kartenhaus welches jeder Zeit zusammen brechen kann. Sie ist in meinen Augen ziemlich ICH bezogen zudem wusste ich teilweise nicht ob sie die Wahrheit sagt. Durch ihre Lügen wurde das ganze extrem irreführend denn ich hatte absolut keine Ahnung wie das ganze ausgehen würde. Bis fast zum Ende hin blieb dieses Buch unvorhersehbar. Die Handlung war spannend und auch nervenaufreibend. Man spürt deutlich es liegt etwas in der Luft aber man bekommt es nicht zu fassen. Die Spannung des Buches finde ich immens und durch geschickte Wendungen wurde die Spannung noch extrem gesteigert. Ich hatte zudem keine Ahnung wie das ganze ausgehen würde. Sicherlich hatte ich Vermutungen, doch diese erwiesen sich alle als falsch. Das Ende gleicht einem Paukenschlag, Cecilias Kartenhaus stürzt zusammen und nichts ist mehr wie es wahr. Klare Lese und Kaufempfehlung. Fazit: Mit "Der Junge" gelingt Alex Dahl ein nervenaufreibendes, verwirrendes und sehr spannendes Debüt welches mich bestens unterhalten konnte. Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl. Bitte mehr davon!

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4 von 5 Thriller mit Kindern sind schon heftig, dieser reiht sich hier nahtlos ein!

Von: Melanie Berg

21.04.2019

Rezension von Melanie (Der Thrillerqueen) zu Der Junge von @Alex Dahl 4 von 5 Thriller mit Kindern sind schon heftig, dieser reiht sich hier nahtlos ein! Meinung Ich bin eigentlich nicht zimperlich, aber wenn Kinder im Mittelpunkt stehen oder zu Schaden kommen, finde ich das ziemlich schlimm, je realistischer, desto schlimmer! Es handelt sich um das Debüt der Autorin, die u.a. in Norwegen und London lebt. Und das ist ihr wirklich gut gelungen. Der Schreibstil ist durchweg spannend und fesselnd. Es gibt hier drei Abschnitte: in Nummer 1 wird beschrieben, wie Cecilia ihr Leben lebt, sie ist freiberuflich tätig als Raumausstatterin, aber nicht wirklich zufrieden damit. Zuhause kümmert sie sich um ihre zwei Töchter, verheiratet ist sie seit ihrer Jugend mit Johan. Normalerweise hat sie ein ausländisches Au-Pair, welches ihr bei den Mädchen behilflich ist und die Fahrten zu den verschiedenen Aktivitäten abnimmt; dieses hat aber gekündigt. Das belastet Cecilias Leben extrem, sie ist oft müde, erschöpft und ungehalten, alles ist ihr zuviel! Sie ist halt ziemlich kühl und man kommt schlecht an sie ran. Liegt aber auch an ihrer Persönlichkeit, sie ist arrogant, denkt, sie ist etwas Besseres. Sie wird als sehr unsympathisch dargestellt; aber dadurch auch sehr realistisch. Sie hat von Anfang bis zum Schluss mit ihrem Leben ziemlich Probleme, bei der Arbeit ist die nörgelnde Kundschaft ein Dorn im Auge. Die Ehe ist langweilig, dies versucht sie mit vielen Tabletten und jeder Menge Alkohol zu überspielen. Alles spitzt sich dann zu, als Tobias das erste Mal in ihr Leben tritt. An ihn ist sie wie die Mutter zum Kinde gekommen, denn nach dem Schwimmunterricht eines ihrer Töchter wird sie von der Schwimmlehrerin gebeten, den übriggebliebenen Jungen mitzunehmen,da sie auf dem Nachhauseweg bei ihm vorbeikommen. Kennt ihr das Gefühl, das jemand, der einem noch nie begegnet ist, etwas Vertrautes in einem weckt? So geht es Cecilia bei Tobias. Der Junge kommt erstmal mit zu ihr nach Hause, da keiner die Tür aufmachen; aber als Cecilia die Polizei rufen möchte, lehnt er vehement ab! Laut seiner Aussage ist seine Mutter am nächsten Tag wieder erreichbar. Als Cecilia auch am nächsten Tag die Mutter des Jungen nicht erreicht, versucht sie es über die Schule zu finde.Er ist an der Schule allerdings auch unbekannt! Nach diversen Behördengängen wird die Mutter gefunden, leider ist diese tot. Cecilia ist wie gesagt keine nette Frau. Egal, was sie wem erzählt hat, nie war ich mir sicher, ob sie die Wahrheit sagt. Zum einen auf Grund ihres starken Alkohol- und Tablettenkonsums, zum anderen aber auch, weil sie selbst oft sagt, dass dieses und jenes gelogen war. So sagt sie etwas und im nächsten Moment gibt sie schon zu, dass es nicht stimmt. Ein absolutes Verwirrspiel, dass die gute Dame hier betrieben hat. Wir folgen aber nicht nur Cecilia, sondern auch Tobias kommt zu Wort. So erfahren wir von dem Kind so allerhand über sein Leben, bevor er bei der Familie untergekommen ist. Das hat mich sehr erschüttert und tief berührt. Ich kann verstehen, warum er niemandem vertraut und deshalb lieber stumm bleiben möchte. Den zweiten Teil nimmt die Geschichte von Tobias ein. Den dritten und letzten Teil nimmt Annika, die Mutter des Jungen ein. Ihre Lebensgeschichte, mit einigen Rückblenden, ist sehr emotional. In Rückblenden in Form von Tagebucheinträgen erfahren wir ihre Sichtweise der Geschichte. Ihre Lebensgeschichte ist hart und ich hatte oft einen Kloß im Hals. Nichtsdestotrotz war ich auch auf sie wütend, da sie meiner Meinung nach den Großteil der Situation selbst verursacht hat. Diese drei Personen sind irgendwie miteinander verwoben und ich war mir nicht sicher, in welche Richtung das ganze gehen würde. Aber mit der Zeit führt Alex Dahl die Enden zusammen, Schritt für Schritt. Am Ende des zweiten Abschnitts gab es dann den ersten und alles entscheidenden Plottwist, den ich aber von Anfang an so hab kommen sehen (mein erster Gedanke zur Inhaltsangabe). Ab dem dritten Abschnitt wurde es dadurch richtig spannend und ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt, bis ich es ausgelesen hatte und wusste, was passiert war. Der Schreibfluss ließ die 400 Seiten wie im Flug vergehen. Das Ende und die Auflösung waren sehr passend zur Geschichte! Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gute Psychothriller mit einem düsterer Atmosphäre liebt! Manche Passagen sind meiner Meinung nach etwas zu lange, deswegen ein Stern Abzug! Fakten 400 Seiten TB 10,00 € eBook 9,99€ Erschienen im @Goldmann Verlag Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag, der Autorin und bei jeder Plattform, welche Bücher und Ebooks anbietet. Ich möchte mich bei bei @Randomhouse für das Reziexemplar bedanken.

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Vita

Alex Dahl ist halb Norwegerin, halb Amerikanerin und lebt in Norwegen und London. Sie ist eine entfernte Verwandte von Roald Dahl, spricht fließend Deutsch und Französisch und hat einen Master in Kreativem Schreiben.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Ein Psychothriller, wie er sein sollte: spannungsgeladen, grausam, überraschend.«

Hohenlohe Trends (04. April 2019)