Die Kosmetikerin

Roman

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In Bogotás exklusivster Wohngegend liegt der Kosmetiksalon „Haus der Schönheit“. Eine der gefragtesten Kosmetikerinnen ist die alleinerziehende Karen. Ihre Kunden teilen ihre intimsten Geheimnisse mit ihr, ob sie will oder nicht. Karen weiß alles über ihre Affären, ihre Ängste, ihre Geheimnisse. An einem regnerischen Nachmittag kommt ein junges Mädchen in Schuluniform zur Behandlung. Sie riecht nach Alkohol und will sich ganz offensichtlich für ein Rendezvous schön machen lassen. Am nächsten Tag ist das Mädchen tot. Karen war die letzte Person, die das Mädchen lebend gesehen hat, und eine mörderische Dynamik nimmt ihren Lauf.


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Spanischen von Sybille Martin
Originaltitel: La casa de la belleza
Taschenbuch, Klappenbroschur, 320 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42336-7
Erschienen am  09. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Bogota, Kolumbien

Leserstimmen

DIE KOSMETIKERIN: Roman mit ~kriminellen Elementen~

Von: Valérie

15.10.2019

Handlung: Bogotá. Im edlen Kostmetiksalon "Haus der Schönheit" treffen Socialites, Unternehmergattinnen, reiche Akademikerinnen und unsichere Schulmädchen aufeinander. Gezupft, gewachst, massiert, frisiert und geschminkt werden sie von Karen, einer jungen indigenen Frau vom Land. Eines Tages wird ein Kundin von Karen kurz nach einem Waxing-Termin tot aufgefunden. Die Polizei erklärt den Fall schnell zum Selbstmord und legt ihn damit ad acta. Doch Karen hegt Zweifel - und befindet sich bald selbst in großer Gefahr. Darum geht's eigentlich: Sexismus, Rassismus und die Mechanismen einer korrupten Gesellschaft. ⚠ Achtung: Triggerwarnung (Vergewaltigung/Gewalt gegen Frauen). Meinung: Melba Escobar entführt in die obersten und untersten Kreise Bogotás. Sie zeichnet das Porträt einer Stadt, die von Machokultur, Korruption und Drogenkriegen dominiert wird. Karens Geschichte wird dabei sehr unruhig erzählt: der Auftritt einer fremden Ich-Erzählerin mit eigenen Ansichten und Interessen, Handlungs- und Perspektivensprünge, gleich zwei Charaktere namens Karen und dann noch eine Tote, die eigentlich nur eine Randfigur ist, machen die Lektüre teils ziemlich wirr. Auch handelt es sich nicht um einen Kriminalroman, sondern eher um eine düstere Milieustudie. Wie gut diese gelungen ist, vermag ich leider nicht zu beurteilen, dafür bin ich zu wenig mit den Gegebenheiten Kolumbiens vertraut. Im Klappentext wird der Roman als weibliche Antwort auf Narcos beworben; vielleicht finden sich unter den Serienfans ja auch die Fans des Buches. Mich konnte es leider nicht ganz überzeugen.

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Ein absolut großartiger Roman

Von: Wiener Buchwurm

10.10.2019

„Die Kosmetikerin“ hat mich allein schon vom Klappentext total angesprochen. Dank dem #bloggerportal bekam ich dankenswerter Weise ein Rezensionsexemplar zugestellt. Trotz einer sehr arbeitsintensiven Zeit, habe ich das Buch sehr schnell gelesen.   Karen arbeitet als Kosmetikerin um genug Geld verdienen zu können, damit sie ihren kleinen Sohn zu sich holen kann. Ihre Kunden vertrauen ihr und so erfährt sie viel von ihrem intimsten Geheimnissen. Eines Tages empfängt sie ein junges, alkoholisiertes Mädchen, welches danach tot aufgefunden wird. Offiziell war es Selbstmord. Doch stimmt das?   Dieses Buch ist genau nach meinem Geschmack. Es ist höchst spannend, unvorhersehbare Verstrickungen kommen ans Licht, zum Teil sehr düstere und bewegende Schicksale und eine Geschichte, die einem den kalten Schauer über den Rücken jagt.   Eine absolute Leseempfehlung und eine kleine Warnung: es ist nichts für schwache Nerven!

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Vita

Melba Escobar, geboren 1976 in Kolumbien, schreibt regelmäßig für die Zeitungen El País und El Espectador. Neben ihrer Tätigkeit als Journalistin hat sie bislang drei Romane verfasst. Die Kosmetikerin wurde als bester Roman 2016 mit dem kolumbianischen Premio Nacional de Novela ausgezeichnet. Zudem arbeitet Melba Escobar an mehreren Literaturprojekten für Kinder mit. Sie lebt mit ihrer Familie in Bogotá.

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