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Die Tochter des Medicus Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-7341-0315-5

Erschienen: 18.07.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Das Schicksal einer Frau wird zum Vermächtnis einer ganzen Familie ...

Als Gideon Morgenstern in Regensburg das Erbe seines Großvaters antritt, ahnt er nicht, dass der Koffer, den der alte Mann ihm vermacht hat, sein Leben für immer verändern wird. Gideon entdeckt nun die tragischen Zeugnisse einer längst verschwundenen Welt: alte Fotografien – und vor allem einen uralten kleinen Holzkasten. Dieser gehörte Daniel Friedman, einem jüdischen Arzt, der 1519 bei einem Pogrom ermordet wurde. Als einzige Überlebende nahm seine Tochter Alisah den Medizinkasten an sich und führte sein Handwerk fort. Doch als jüdische Frau war es nicht nur gefährlich, sondern auch verboten, als Ärztin tätig zu sein …

Gerit Bertram (Autorin)

Gerit Bertram ist das Pseudonym eines Autorenpaares, das sich 2007 durch ein Internet-Schreibforum kennenlernte. Schnell entdeckten sie ihre gemeinsame Liebe zur Geschichte und schreiben seitdem erfolgreich zusammen. Iris Klockmann ist gelernte Arzthelferin und lebt mit ihrer Familie in ihrer Geburtsstadt Lübeck. Peter Hoeft war fast dreißig Jahre lang in der stationären Altenpflege tätig und wohnt in der Nähe von Hannover.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Originaltitel: Die Tochter des Medicus
Originalverlag: Blanvalet Verlag, München 2015

Taschenbuch, Broschur, 512 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-0315-5

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 18.07.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (eBook)

Das Leben der Alisah Friedmann im mittelalterlichen Regensburg und Frankfurt

Von: Karin Wenz-Langhans Datum: 04.08.2015

Regensburg 1519: die Juden in Regensburg leiden zunehmend unter Diskriminierung und Ausgrenzung. Die Ablehnung findet ihren Höhepunkt im Regensburger Pogrom, das neben offener Gewalt die Ausweisung der Juden zur Folge hat. Besonders hart trifft es die Familie der jungen Alisah Friedmann, die ihrem Vater, dem Medicus, zur Hand geht. Alisahs größter Traum wäre es, als Medica zu arbeiten, jedoch ist dieser Beruf Frauen untersagt und als Jüdin hat sie es doppelt so schwer.
Trient 2013: Gideon Morgenstern erbt überraschenderweise von seinem Regensburger Großvater einen alten Koffer, der Erinnerungsstücke seiner Vorfahren enthält. Unter diesen Schätzen findet er auch die Tagebücher seiner Ahnin Alisah Friedmann.

Mit ihrem Buch entführt das Autorenduo Gerit Bertram den Leser in die mittelalterliche Welt der Regensburger und Frankfurter Juden, die mir bisher unbekannt war. Es ist erschreckend zu sehen, wie jüdische Mitbürger schon immer unter Ablehnung und Ausgrenzung zu leiden hatten. Mehrmals mußte ich beschämend erkennen, wie die Ereignisse von damals den Geschehnissen aus der jüngerer Vergangenheit ähneln.

Die Handlung des Buches wird in zwei Zeitebenen aufgeteilt: in der Vergangenheit begleitet der Leser Alisah auf ihrem Weg. In der Gegenwart erleben wir, wie die Tagebücher seiner Ahnin das Leben von Gideon Morgenstern veränderm, dem seine jüdischen Wurzeln und Vergangenheit bis dahin eher lästig waren.

Neben vielen historischen Fakten lernt der Leser auch einiges über die Arbeitsweise der damaligen Medicae, den Ärzten des Mittelalters. Auch hier waren die Juden federführend und wegweisend, was ihnen jedoch oftmals angekreidet wurde.

Alisah Friedmann ist eine mutige junge Frau, die sich trotz aller Schicksalsschläge immer wieder aufrafft und ihren Traum, als Heilerin zu arbeiten, verfolgt. Dabei hilft ihr der Zusammenhalt der jüdischen Gemeinschaft, aber auch unter den Christen findet sie Menschen, die zu ihr halten und sich wohltuend vom Mob abheben.

Gideon Morgenstern ist ein Mensch, der manchmal etwas länger braucht, um bestimmte Dinge anzunehmen. Zugegeben, der alte Koffer samt Inhalt krempelt sein Leben aber auch komplett um.

Mir hat das Buch schöne Lesestunden beschert und es wird sicherlich nicht das einzige Buch der sympathischen Autoren bleiben, das ich gelesen habe.

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