Die Tränen von Triest

Roman

Taschenbuch
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Wien: Die 33-jährige Johanna Silcredi wird ans Krankenbett ihres Großvaters Bernhard gerufen. Er bittet sie, nach Triest in die Villa Costa zu reisen, und er fügt hinzu: »Finde heraus, wer mein Vater war.« Johanna ist zutiefst irritiert und macht sich auf den Weg. In der Villa trifft sie auf Charlotte von Uhlrich. Auch sie scheint auf Spurensuche zu sein.

Triest 1914. Die schöne Afra von Silcredi steht kurz vor der Verlobung mit Alfred Herzog und könnte nicht glücklicher sein. Doch dann beginnt der Erste Weltkrieg, und die Liebenden werden getrennt …


ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 432 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42379-4
Erschienen am  11. November 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Triest, Italien

Leserstimmen

Rezension Die Tränen von Triest

Von: Ninespo

02.02.2020

Meine Meinung zu Die Tränen von Triest in einem Wort: Wow! Der Roman hat mich überrascht, umgehauen und mich beim Lesen begeistert. Für mich hat hier einfach alles gepasst – von den Figuren über den Plot bis hin zur Auflösung sämtlicher Zusammenhänge. Warum mich der Roman so fesseln konnte, verrate ich dir hier. Die Tränen von Triest verwebt historische und gegenwartsbezogene Handlungen perfekt Die Tränen von Triest wird hauptsächlich in zwei Perspektiven erzählt: In der Gegenwart begleiten wir Johanna Silcredi in Wien, deren Leben vor einem Neustart steht. Als ihr Großvater sie bittet, herauszufinden, wer sein Vater war, beginnt für die junge Frau eine Reise in die Vergangenheit ihrer Familie und zu sich selbst. Im historischen Handlungsstrang begleiten wir Johannas Großmutter Afra von Silcredi im Jahr 1914. Ihr Leben könnte nicht schöner sein – bis der Erste Weltkrieg ausbricht und ihr Leben auf den Kopf stellt. Normalerweise tendiere ich bei historischen Romanen mit zwei Erzählperspektiven aufgeteilt in Gegenwart und Vergangenheit mit großer Mehrheit zu den historischen Handlungssträngen. Sie sind in der Regel fesselnder, konsistenter und besser konstruiert, während die gegenwartsbezogenen Abschnitte recht inhaltsleer wirken. Bei Die Tränen von Triest kann ich mich nicht entscheiden, welcher Handlungsstrang mir besser gefällt. Denn sowohl die Geschichte von Johanna als auch die von Afra haben mir unglaublich gut gefallen. Was ich an Die Tränen von Triest besonders toll fand: Beide Handlungsstränge funktionieren auf den ersten Blick unabhängig voneinander, ergeben gegen Ende jedoch ein großes Ganzes, das aufeinander aufbaut und miteinander eng verwoben ist. Mit anderen Worten: Ich bin absolut begeistert von diesem Plot, der zu gleichen Teilen in der Vergangenheit wie auch der Gegenwart spielt. Müsste ich mich für eine Perspektive entscheiden, ich könnte es nicht. Was mich besonders fasziniert hat: Im Roman wird die Geschichte dreier Familien miteinander verwoben, die auf den ersten Blick nichts miteinander verbindet. Im Laufe der Geschichte findet Johanna Hinweise, die sie schließlich auf die richtige Spur bringen und ein Geheimnis auflösen, dass im gesamten Roman allgegenwärtig ist. Auch die Figuren in Die Tränen von Triest sind liebevoll konstruiert Doch nicht nur der Plot hat es mir angetan, auch die Figuren konnten mich vollends überzeugen. Johanna, die als Innenarchitektin in Wien lebt, macht in Die Tränen von Triest eine ungeheure Entwicklung durch. Während sie am Anfang noch recht fremdbestimmt wirkt, findet sie im Laufe des Romans zu sich selbst, ihrer Stärke und zur Liebe. Zwar muss ich sagen, dass es mir mit der Liebesgeschichte am Ende ein wenig zu schnell ging. Trotzdem mochte ich diesen Abschnitt der Geschichte dennoch sehr gerne, da sie nicht im Mittelpunkt des Handelns steht – was ich zur Abwechslung sehr erfrischend fand. Und auch Afra ist eine Frau, die weiß, was sie will. Nachdem sie in ihrem Leben viele Schicksalsschläge einstecken musste, geht sie aus ihnen nur stärker hervor und geht, ohne Rücksicht auf Etikette oder ihren eigenen Ruf, ihren Weg. Vor allem mit dieser Charakterstärke hat sie mir als Figur überaus imponiert. Was man bei allen Figuren deutlich spürt: Beate Maxian hat sich große Mühe mit ihren Figuren gegeben. Sie wirken alle sehr realistisch, sind wundervoll konstruiert und haben mir durch die Bank weg gefallen. Ob Protagonistin oder Nebenfigur, es gab keine Figur, die ich beim Lesen nicht mochte oder als zu flach empfand. Du merkst es, Die Tränen von Triest hat mir unglaublich gut gefallen. Während Afra mir mit ihrer Stärke imponiert hat, Johanna mich mit ihrer Art überzeugen konnte und der Plot mich absolut begeistert hat, kann ich dir dieses Buch nur ans Herz legen. Beate Maxian schafft es, den historischen Handlungsstrang mit der Gegenwart so eng zu verweben, dass keine Perspektive ohne die andere aufgelöst werden kann. Im Fokus der Handlung steht die allgegenwärtige Frage, wer der Vater von Johannas Großvater ist – deren Antwort die Geschichte dreier Familien miteinander verbindet. Ich danke dem Heyne Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Die Tränen von Triest.

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Die Tränen von Triest

Von: Kristall86 aus an der Nordseeküste

23.01.2020

Johannas Großvater liegt im Krankenhaus und die 33-jährige wird zu ihm gerufen. Seine große Bitte, nach Triest zu reisen, ist das eine. Die andere Bitte klingt für Johanna erstmal seltsam. Er bitte sie, seinen leiblichen Vater zu suchen. Als sie sich auf den Weg macht, begegnen ihr dort weitere Menschen die ebenfalls auf Spurensuche sind. Beate Maxian nimmt uns in ihrem Buch mit nach Italien. Aber nicht nur das. Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen und wir dürfen immer wieder beim lesen darin wechseln. Diese Sprünge sind ihr sehr gut gelungen, denn solche Rückblenden geben nicht nur Aufschluss, sondern auch Feinfühligkeit weiter. Des weiteren erleben wir Charaktere/Protagonisten die voll in ihrer Gefühlswelt aufgehen dürfen und dadurch wirkt die komplette Geschichte unheimlich lebensnah und authentisch. Die Zeitenwechsel zwischen Afra und Johanna sind sehr harmonisch und die Puzzleteile, die zu Beginn beim lesen entstehen, fügen sich zum Schluss sehr gut zusammen. Als dann noch Charlotte auftritt, werden die vielen Fragen, die der Leser hat, immer größer. Alles wirkt geheimnisvoll und ein wenig mystisch. Den einen Stern Abzug gibt es, weil mir die Zentrierung auf eine Geschichte genügt hätte. Dennoch hat Maxian alles sehr gut miteinander verknüpft - keine Frage. Ebenso ein Highlight ist die Beschreibung von Triest und wie wir darin als Leser entführt werden. Das war einfach nur wunderbar und gelungen. Dieser Roman ist alles in allem sehr zu empfehlen und besticht durch Maxians harmonischen und selbstbewussten Schreibstil. „Die Tränen von Triest“ erhält 4 von 5 Sternen von mir!

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Vita

Beate Maxian lebt mit ihrer Familie in Oberösterreich und Wien und arbeitet neben dem Schreiben als Journalistin und Dozentin. Ihre Wien-Krimis um die Journalistin Sarah Pauli sind Bestseller in Österreich. Beate Maxian ist Initiatorin und Organisatorin des ersten österreichischen Krimifestivals.

www.maxian.at www.facebook.com/beate.maxian www.instagram.com/beatemaxian www.moerderischer-attersee.at

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