Die schwarze Frau

Roman

Taschenbuch
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Vermont 1950. Idlewild Hall ist ein Ort für Mädchen, die keinen anderen Platz in der Gesellschaft haben. Abends erzählen sich die Schülerinnen Schauergeschichten von der »schwarzen Mary«. Doch als eines Nachts eine von ihnen unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, wird der Schrecken real. 2014 ist das Internat eine Ruine, aber die Journalistin Fiona Sheridan kann nicht von Idlewild Hall lassen: Hier wurde vor 20 Jahren ihre Schwester ermordet. Als man bei Renovierungsarbeiten eine weitere Mädchenleiche findet, beginnt Fiona zu recherchieren. Dabei rührt sie an dunkle Geheimnisse, die besser für immer verborgen geblieben wären …

»Fesselnder Roman mit schaurigen Mysteryelementen.«

PTA, Das Magazin (28. März 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Anne Fröhlich
Originaltitel: The Broken Girls
Originalverlag: Berkley
Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48822-3
Erschienen am  18. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Von der ersten bis zur letzten Seiten eine atmosphärische Spannung!

Von: Leseleidenschaft

17.06.2019

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an ziemlich gefesselt – direkt auf Seite 1 wird eine atmosphärische Spannung aufgebaut, die aus meiner Sicht zu keinem Zeitpunkt wieder abgeflacht ist. Die Geschichte spielt in zwei verschiedenen Zeitsträngen und befasst sich mit zwei unterschiedlichen Schicksalen, die aber doch irgendwie miteinander verknüpft sind. Unterschiedliche Zeitstränge gefallen mir persönlich immer sehr gut und so auch in diesem Fall. Der Schreibstil hat mich definitiv mitgerissen und so habe ich die (immerhin über 400 Seiten) in 3 Tagen durchgelesen. Die Geschichte kommt auch überhaupt nicht ins Stocken, das finde ich über diese Distanz durchaus mal erwähnenswert. Das Setting ist überaus düster und passt somit perfekt zur Geschichte – wer gerne mal etwas mysteriöse Lektüre liest, dem sei dieses Buch empfohlen. Es werden noch weitere Genre gestreift, die ich ohne eine kleine Spoiler-Gefahr aber nicht benennen kann. Es sei nur soviel gesagt – der Klappentext hat mich nicht im Entferntesten ahnen lassen, welche Verstrickungen und Verknüpfungen sich im Laufe des Buches offenbaren. Das Ende konnte ich lange Zeit überhaupt nicht abschätzen, gegen Ende kann man erahnen – aber irgendwann müssen ja auch mal die Fakten auf den Tisch. Das passte für meinen Geschmack ebenfalls hervorragend. Eine derart komplexe Geschichte hatte ich ehrlich gesagt gar nicht erwartet und bin – nicht nur deswegen – wirklich begeistert von dem Buch! Fazit: Ein absolut fesselnder Roman mit einem für mich lange Zeit nicht absehbaren Ende. Eine klare Empfehlung für Leser etwas düsterer Geschichten!

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Düsterer und atmosphärischer Spannungsroman!

Von: Wuschel

17.06.2019

Beschreibung: Im Jahr 1950 ist Idlewild Hall ist ein Mädcheninternat. Ein Internat für Mädchen, die nicht der Norm entsprechen - für die es keinen Platz in der Gesellschaft gibt. Das alte Gemäuer beherbergt aber noch ein anderes Mädchen. Mary Hand, die dort umherstreifen soll, ist ein fester Bestandteil der Geschichte von Idlewild Hall, die selbst in Neuzeit noch besteht. Im Jahr 2014 ist der Ort die reinste Ruine. Dennoch kam jemand auf die Idee das Gebäude neu auf zubauen und niemand hätte damit gerechnet, dass man dort eine alte Mädchenleiche findet. Die Journalistin Fiona Sheridan, deren Schwerster 20 Jahre zuvor auf dem Sportplatz des Internats ermordet aufgefunden wurde, fängt an der Sache nach zugehen. Dabei stößt sie auf Geheimnisse, die ihr selbst beinah zum Verhängnis werden. Meinung: Schon beim Lesen des Klappentext war für mich klar, dass ich das Buch lesen muss. Das klang so richtig schön nach den alten Schauermärchen, die man in meiner Jugend auch so gern verfilmte - natürlich sind mir die Namen entfallen, aber sicher weiß (fast) jeder welche ich meine. Natürlich habe ich mich beim Lesen auch mal wieder darüber geärgert, dass das Buch so lange liegen geblieben ist. Es war einfach klasse! Die Mischung aus Mystery und Spannungsroman fand ich sehr gelungen, mir gefällt sowas im allgemeinen, sofern es noch realistisch verpackt ist und genau das war hier der Fall. Ebenfalls genau passend in die Geschichte gestrickt war die Besessenheit von Fiona am Mord ihrer Schwester. Schließlich lag der Mordfall schon zwanzig Jahre zurück, der Täter saß hinter Gittern, aber dennoch konnte sie keine Ruhe finden. Ohne diese Tatsache wäre die Geschichte nur halb so realistisch - gerade mit dem anderen drum herum. Die Atmosphäre war die meiste Zeit sehr düster und bedrückend. Ich fühlte mich direkt in das Buch versetzt. Was ich etwas unpassend fand war das Gebäude auf dem Cover und die eigentliche Beschreibung von Idlewild Hill, denn diese passten aus meiner Sicht nur wenig zusammen. Nicht tragisch, aber einfach mal als Anmerk. Die Charaktere fand ich ebenfalls gut gezeichnet, wobei ich der Meinung bin, dass man ihnen Zeit geben muss sich richtig zu entfalten und nicht vorschnell zu urteilen. Erschreckend fand ich das Frauenbild im Jahr 1950 und die Art wie man über diese dachte. Die Kapitel erzählen zum einen die Geschichte aus dem Jahr 2014 als die Leiche des Mädchens gefunden wird und die Entwicklungen sowie Ermittlungen aus der Sicht von Fiona. Andere Kapitel enthalten Rückblenden des Jahres 1950 und werden aus der Sicht von vier verschiedenen Mädchen, welche damals gemeinsam in Idlewild Hill lebten. Richtig fies war natürlich, wenn ich wissen wollte wie es aktuell weiter ging und wurde wieder in die Vergangenheit geworfen oder andersrum. Somit baute die Autorin aus meiner Sicht einiges an Spannung auf - auch wenn ich mich zu Anfang öfter fragte was das denn eigentlich sollte, aber auch das wird schnell klar. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und ich konnte mich zumeist oft in die jeweilige Situation versetzten. Das schöne für mich war, dass ich längere Zeit am Stück lesen konnte, denn die Seiten flogen nur so dahin. Obwohl ich schnell eine Vermutung hatte in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln könnte, war es dennoch etwas erschütternd als es dann soweit war. Bei der "Schlussszene" als Fiona ins Fadenkreuz geriet - ich hoffe, dass dies jetzt nicht zu sehr spoilert - fragte ich mich im Nachhinein ob es nicht etwas zu übertrieben war, da das Buch sonst eher ruhiger verlief und an dieser Stelle eine ungewöhnliche Unruhe rein kam. Dennoch bin ich mit den Entwicklungen an sich im Gesamten recht zufrieden. Für mich eine klare Leseempfehlung! Fazit: Ein düsterer und atmosphärischer Spannungsroman mit einer Portion Übernatürlichem, der mich absolut fesseln konnte.

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Vita

Simone St. James schrieb schon in der Highschool ihre erste Geistergeschichte. Später war sie 20 Jahre in der Filmbranche tätig, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Spannungsromanen widmete. Mit ihrem Mann und ihrer verwöhnten Katze lebt sie in der Nähe von Toronto, Kanada.

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