Die schwarze Frau

Roman

Taschenbuch
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Vermont 1950. Idlewild Hall ist ein Ort für Mädchen, die keinen anderen Platz in der Gesellschaft haben. Abends erzählen sich die Schülerinnen Schauergeschichten von der »schwarzen Mary«. Doch als eines Nachts eine von ihnen unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, wird der Schrecken real. 2014 ist das Internat eine Ruine, aber die Journalistin Fiona Sheridan kann nicht von Idlewild Hall lassen: Hier wurde vor 20 Jahren ihre Schwester ermordet. Als man bei Renovierungsarbeiten eine weitere Mädchenleiche findet, beginnt Fiona zu recherchieren. Dabei rührt sie an dunkle Geheimnisse, die besser für immer verborgen geblieben wären …

»Fesselnder Roman mit schaurigen Mysteryelementen.«

PTA, Das Magazin (28. März 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Anne Fröhlich
Originaltitel: The Broken Girls
Originalverlag: Berkley
Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48822-3
Erschienen am  18. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Vermont, Vereinigte Staaten von Amerika

Leserstimmen

Der Geist von Idlewild Hall

Von: Buecherseele79

16.12.2019

Die Journalistin Fiona Sheridan kann den Tod ihrer Schwester Deb vor 20 Jahren einfach nicht überwinden und vergessen. Immer wieder sucht sie nach neuen Anhaltspunkten auf dem ehemaligen Mädcheninternat Idlewild Hall. Doch dann wird bekannt dass diese Mädcheninternat wieder restauriert und als Internat geöffnet haben soll.... bis bei den Baurbeiten eine Leiche gefunden wird. Fiona beginnt zu recherchieren und ahnt nicht welche Kräfte sich hier gegen sie aufbringen... Von diesem Buch habe ich schon viele, begeisterte Stimmen gehört und nun war ich doch neugierig was es damit auf sich hat. Was sofort ins Auge sticht ist natürlich das eindrückliche Cover, es passt aber im Allgemeinen sehr gut zu dieser Geschichte. Auch der Schreibstil war sehr schnell packend, düster, hin und wieder mit Gänsehauteffekt und immer wieder wurde nur ein Stückchen des Vorhangs geöffnet damit man mehr von der Wahrheit erfahren hat. Ich persönlich konnte das Buch sehr schwer weglegen und war von dieser ganzen Geschichte absolut fasziniert. Wir erleben diese Geschichte in zwei Zeitebenen – einmal 1950 als das Mädcheninternat noch besucht wurde, sowie 2014 als Fiona einen Bericht über die Bauarbeiten auf Idlewild Hall schreiben möchte. 1950 leben 4 Mädchen gemeinsam in einem Zimmer – Katie, CeCe, Roberta und Sonia. Alle 4 Mädchen haben ein Schicksal erlebt, werden von den Familien gemieden, das Denken von 1950 war eben wesentlich schwerer, intoleranter und liebevoller als Heute und das bringt die Autorin sehr gekonnt an den Leser heran. Die 4 Mädchen waren mir allesamt sehr sympathisch, ich mochte die Zeit mit ihnen und fand ihren Zusammenhalt bemerkenswert und liebevoll. Doch auch die Umstände, die Kälte und die Strenge von Idlewild Hall kommen nicht zu kurz und alles erhält einen neuen Blickwinkel als eines der Mädchen nach einem Besuch ausserhalb nicht mehr im Internat ankommt. Fiona selbst muss mit dem Tod ihrer Schwester Deb lernen umzugehen, was ihr sichtlich schwer fällt. Ihre Schwester wurde tot auf dem Gelände von Idlewild Hall gefunden und da es nun restauriert werden soll will Fiona die Person hinter diesem Auftrag kennenlernen, möchte darüber berichten. Doch bei den Bauarbeiten wird eine Leiche bzw. ihr Skelett gefunden und alles deutet darauf hin dass es eine Schülerin von Idlewild Hall war. Fiona möchte mehr über diese Person herausfinden und beginnt, unbewusst, in eine Wespennest zu stechen. Auch Fiona war mir sehr sympathisch, ich mag ihre Art, ihre ja, fast Verbissenheit an gewissen Dingen dranzubleiben, weiter zu recherchieren, Licht ins Dunkel zu bringen. Und dass sie den Tod ihrer Schwester nicht überwinden kann ist nachvollziehbar, denn an diesem Verlust ist die ganze Familie zerbrochen. Trotz den ganzen Fakten hat mit die Geschichte in ihrem Verlauf sehr überrascht, aber auch überzeugt, denn hier ist nicht alles Schwarz oder Weiss, die Autorin wirft viele Zwischentöne mit dazu und macht aus diesem ganzen Spektakel ein sehr eindrückliches und gut umgesetztes Buch. Durch die schwarze Mary die auf dem Gelände von Idlewild Hall herumspukt, 1950 wie auch 2014, erhält diese Geschichte noch einen kleinen Grusel und Gänsehautfaktor den ich aber nicht als übertrieben oder effekthaschend erfand sondern es rundete die Geschichte ab, denn das Gelände und das Internat, zu seiner Blütezeit, sowie als Ruine, sind bildlich sehr gut beschrieben und man hatte immer ein Kopfkino am laufen. Ich bin von diesem ersten Roman der Autorin Simone St. James mehr als angetan und schließe mich den begeisterten Empfehlungen gerne an.

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Hilfst du mir, helf' ich dir ...

Von: Isabel (engi) aus Bietigheim-Bissingen

03.12.2019

Mal was anderes, dachte ich mir, als ich den Klappentext las, und ich wurde eigentlich auch nicht enttäuscht. Ich finde, man kann diese Geschichte getrost als spannenden Kriminalfall bezeichnen, wenn man sich zu Anfang auch erst einlesen muss, um die Charaktere nicht durcheinander zu bringen. Die Handlung pendelt zwischen 1950 und 2014 im schönen Staat Vermont, der auch heute noch besonders für seine dichten Waldlandschaften bekannt ist. Nun stelle man sich vor hier im Jahr 1950 ohne Fernsehen und Internet in einem abgeschiedenen Internat „gefangen“ zu sein. Über hundert junge Mädchen ereilt genau dieses Schicksal, mit besonderem Fokus auf Katie, Roberta, CeCe und Sonia, das schüchterne junge Mädchen, das aus Frankreich über den großen Teich nach Idlewild Hall gespült wurde. In den Rückblicken geben uns diese vier einen Einblick in das Leben im Internat, das einem allein beim Lesen Gänsehaut verursacht. Jedes der Mädchen ist auf ihre Art besonders und gemeinsam versuchen sie sich in ihrem leider nicht selbstbestimmten Leben durchzuschlagen bis eines Tages eine von ihnen verschwindet … Über sechzig Jahre später, im Jahr 2014, haben Fiona Sheridan und ihr Vater Malcom immer noch nicht den grausamen Mord an Fionas älterer Schwester Deb verarbeitet, der sich vor zwanzig Jahren in der Nähe des inzwischen geschlossenen Internats ereignete. Während Malcom sich in ein inneres Schneckenhaus zurückgezogen hat, beginnt Fiona mit ihrer eigenen Recherche. Sie scheint gegen Windmühlen zu kämpfen aber vor allem auch gegen die Familie ihres Freundes Jamie, einem jungen Polizisten vor Ort. Alle scheinen Angst zu haben, sie könnte alte Wunden aufreißen, ja, alte Geheimnisse ans Licht zu bringen … was haben die Menschen in Barrons, Vermont zu verbergen? Wie schon erwähnt, wurde das Buch wirklich mit jeder Seite spannender. Sehr anschaulich und flüssig geschrieben, ließ mich die Story nicht mehr los. Sie schließt mit einem überraschenden und äußerst gut durchdachten Finale. Eigentlich hätte sie fünf Sterne Potential, hätte die Autorin nicht die mysteriöse schwarze Frau mit ins Spiel gebracht hätte. Mary Hand mit schwarzem Kleid und schwarzem Schleier, die durch den Ort und Idlewild Hall zu geistern scheint. Ich fand sie unnötig und unglaubhaft … schade, dafür gibt es leider ein Sternchen Abzug. Ansonsten von mir eine Leseempfehlung.

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Vita

Simone St. James schrieb schon in der Highschool ihre erste Geistergeschichte. Später war sie 20 Jahre in der Filmbranche tätig, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Spannungsromanen widmete. Mit ihrem Mann und ihrer verwöhnten Katze lebt sie in der Nähe von Toronto, Kanada.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Ein kleines Meisterwerk.«

Gute Woche (08. Mai 2019)

»Ein kurzweiliger Roman, der das klassische Motiv der Geistererscheinung mit spannenden Krimi-Elementen kombiniert.«

phantastik-couch.de (12. August 2019)