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Flavia de Luce 5. Schlussakkord für einen Mord Roman

Flavia de Luce (5)

Kundenrezensionen (9)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-37902-6

Erschienen: 20.10.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Alles tanzt nach Flavias Pfeife – vom Toten bis zum Heiligen

Sie steckt ihre Nase überall hinein und befördert jeden noch so tief vergrabenen Hinweis ans Licht – die elfjährige Flavia de Luce ist Hobbydetektivin aus Leidenschaft. Als sie ihre Nase zur Abwechslung in eine alte Kirchengruft steckt, rechnet sie allerdings nicht damit, eine verhältnismäßig frische Leiche ans Licht zu befördern. Aus dem Grab des Kirchenheiligen von Bishop’s Lacey blickt ihr der ermordete Kirchenorganist hinter einer grotesken Gasmaske entgegen. Wer hatte einen Grund, Mr. Collicutt zu töten, und wieso hat er die Leiche hier, an diesem heiligen Ort, versteckt? Ein neuer Fall für die brillante Flavia!

Website zu Alan Bradleys "Flavia de Luce" - mit Trailern, Hörproben und Kartenspiel www.Flavia-de-Luce.de

Zur offiziellen Website (engl.) www.alanbradleyauthor.com

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Alan Bradley (Autor)

Alan Bradley wurde 1938 in der kanadischen Provinz Ontario geboren. Nach einer Laufbahn als Elektrotechniker, zuletzt als Direktor für Fernsehtechnik an der Universität von Saskatchewan, zog Alan Bradley sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurück, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Mord im Gurkenbeet war sein erster Roman und der viel umjubelte Auftakt zu seiner weltweit erfolgreichen Serie um die außergewöhnliche Detektivin Flavia de Luce. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau Shirley auf der Isle of Man.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Amerikanischen von Katharina Orgaß, Gerald Jung
Originaltitel: Speaking From Among the Bones
Originalverlag: Delacorte Press, New York 2013

Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-37902-6

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 20.10.2014

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Flavia, Klapp die Fünfte

Von: Florentinejo Datum: 22.05.2016

https://florentineundderweltuntergang.wordpress.com

Zuerst muss ich sagen, dass ich die Reihe schon seit Teil eins verfolge und dieses Buch wie eine Umarmung war, wie ein Zurückkehren zu alten Freunden.

Allerdings kann man das Buch auch einzeln lesen, da die Charaktere am Anfang vorgestellt werden. Das war auch für mich von Vorteil, da ich Teil vier vor über einem Jahr gelesen habe und mich in Bishop's Lacey der Fünfziger Jahre nicht mehr so gut auskannte.

In Band fünf wird Flavia erwachsen. Sie ist zwar immer noch sympathisch arrogant, aber man merkt, dass sie weniger frech zu ihren Freunden und Bekannten ist.

Obwohl ich mit Chemie sonst nicht so viel anfangen kann, ist sie hier ein fester und wichtiger Bestandteil, jedoch nicht so dominierend wie in den vorherigen Bänden. Da hatte ich öfter mal Fragezeichen im Gesicht, bei "Schlussakkord für einen Mord" nicht.

Die Beschreibungen sind sehr gut gemacht, ich konnte mir alles genau vorstellen.

Im fünften Band kommt es außerdem zu einer Vertiefung der Nebengeschichten. Allerdings will ich hier nicht zu viel verraten.

Und wow! Was war das für ein Ende! So einen unglaublichen Plot Twist hatte ich lange nicht. Aber auch hier: Lest selbst. :)

Einiges Manko ist, dass nur sehr langsam Spannung aufgebaut wird. Meist radelt Flavia umher und redet mit dem Vikar oder anderen Dorfbewohnern.

Fazit:

Eine gelungene Fortsetzung mit spannendem Krimi und einem unfassbaren Ende.

Man liest den ersten Band von Flavia de Luce wegen des Krimis oder weil man auf die wunderhübschen Cover aufmerksam geworden ist. Jeden weiteren liest man jedoch wegen der Charaktere und Flavias Beziehung zu ihnen.

Und nach diesem Ende brauche ich den nächsten Band!

Kaum Vergleichbar

Von: Buchtasien Datum: 07.09.2015

buchtasien.blogspot.de/

„Blut tropfte vom Stumpf des abgeschlagenen Kopfes, regnete in dicken Tropfen herab und sammelte sich in einer rubinroten Pfütze auf den schwarz-weißen Fliesen.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Wie auch schon bei den Büchern vorher hat jedes kleine Detail auf dem Cover für die Handlung eine große Bedeutung. Ich bin von solchen Covern generell immer sehr angetan, weil man so während des Lesens immer wieder was zu entdecken hat.

Das Setting:
Da sich der Mordfall diesmal in einer Krypta abspielt, stehen bei den Ermittlungen Kirche, Krypta und Friedhof im Vordergrund. Das sorgt nochmal zusätzlich für einen sehr gruselige Atmosphäre.

Der Plot:
>> Sie steckt ihre Nase überall hinein und befördert jeden noch so tief vergrabenen Hinweis ans Licht - die elfjährige Flavia de Luce ist Hobbydetektivin aus Leidenschaft. Als sie ihre Nase zur Abwechslung in eine alte Kirchengruft steckt, rechnet sie allerdings nicht damit, eine verhältnismäßig frische Leiche ans Tageslicht zu befördern. Aus dem Grab des Kirchenheiligen Bishop's Lacey blickt ihr der ermordete Kirchenorganist entgegen. Wer hatte einen Grund, Mr. Collicutt zu töten, warum trägt er eine groteske Gasmaske, und wieso hat der Täter die Leiche hier, an diesem heiligen Ort, versteckt?<< - Klappentext.

Diesmal wurde die Leiche schon relativ früh präsentiert. Deswegen ist es auch nicht schlimm, dass im Klappentext schon verraten wurde, wer stirbt. Das Hauptaugenmerk dieser Geschichte lag wirklich ganz auf den Ermittlungen und ich muss gestehen, dass diese wirklich spannend zu verfolgen waren, weil nicht nur Flavia und die Polizei sich auf den Mordfall stürzen, sondern unsere junge Detektivin unerwartet Konkurrenz bekommt.

Weiter muss ich anmerken, dass mich diesmal nicht nur der spannende Plot gepackt hat. Auch waren diesmal viele Szenen dabei, die einen schon irgendwie Angst eingejagt haben.

Die Rahmenhandlung der Bücher hat sich auch in diesem Band stetig weiterentwickelt. nicht nur das Verhältnis zwischen Flavia und ihren Schwestern bzw. ihrem Vater ändert sich langsam, auch die Bedrohung, die über ihrem zu Hause schwebt, wird immer konkreter. Hinzu kommt natürlich eine Nachricht, die am Ende des Buches für viel Aufsehen sorgt und zeitgleich einen sehr fiesen Cliffhanger darstellt.

Die Protagonisten:
Es ist etwas schwer, die Nebenfiguren richtig zu beurteilen, da sie aus der subjektiven Perspektive eines 11-jährigen Mädchens geschildert werden. Es ist jedoch sehr spannend zu verfolgen, wie sich Flavias Sichtweise auf die einzelnen Figuren von Buch zu Buch entwickelt und sie somit selbst Sachen entdeckt, die sie aus dem Konzept bringen.

Flavia selbst ist als chemisbesessene, teilweise angstfreie Hauptprotagonistin ziemlich überzeugend. Trotzdem kommt sie mir im Großen und Ganzen ziemlich vernachlässigt und allein vor. Sie hat zwar ihre Bezugspersonen, streunt aber zuviel herum.
Gut die Bücher würden nicht funktionieren, wenn es anders wäre, aber ich habe immer im Hinterkopf, dass sie ein kleines Mädchen ist.

Der Schreibstil und Umsetzung:
Alan Bradley hat es auch mit diesem Buch geschafft mich zu überzeugen. Er wirft einem langsam aber sicher immer mehr Hinweise hin und man kann versuchen, den Mordfall selbst zu lösen. Ich verlasse mich dabei jedoch lieber auf Flavia.
Schön ist es auch alles aus ihrer Sicht zu betrachten und trotzdem mitzubekommen, welche bestimmten Botschaften die Erwachsenen rüberbringen, ohne das Flavia dies mitbekommt.

Fazit:
Auch dieses Buch konnte mich wieder Überzeugen. Und zwar so sehr, dass ich jetzt schon wie ein Schneekönig auf den nächsten Band freue. Diese Reihe ist nicht nur für Krimifans ein echtes Must-Have.

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