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Heldenfabrik Thriller - Kommissar de Bodts erster Fall

Kommissar de Bodt ermittelt (1)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10085-0

Erschienen: 22.08.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback, eBook (epub)

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Die Täter hinterlassen nichts außer den Kugeln ihrer Maschinenpistolen in den Leichen ihrer Opfer. Und einem Gedicht über den Tod. Nach dem Mordanschlag auf den Vorstand eines Berliner Chemiekonzerns zieht ein Killer eine Blutspur durch das Land. Hauptkommissar Eugen de Bodt steht vor einem unlösbaren Fall. So scheint es jedenfalls. Verlassen kann er sich nur auf seine Mitarbeiter: Silvia Salinger, die ihn stärker anzieht, als es seiner Ehe guttut. Und Ali Yussuf, der unter der Zappelphilippkrankheit ADHS leidet.

Ditfurths coole Mischung aus Härte und Esprit erzeugt atemlose Spannung.

»Ein harter, sehr cooler Krimi – ein großartiger Thriller mit intelligentem Plot und coolem Ermittlertrio.«

Lippische Landeszeitung (20.09.2016)

ÜBERSICHT ZU CHRISTIAN V. DITFURTH

"Christian v. Ditfurth zeigt, dass deutsche Autoren bestens gegen internationale Konkurrenz bestehen können." focus

Kommissar de Bodt ermittelt

Eugen de Bodts Alleingänge machen ihn verhasst, nicht weniger seine Überlegenheit, aus der er kein Geheimnis macht. Aber seine Erfolge haben ihm den Job gerettet. Bisher.

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Christian v. Ditfurth (Autor)

Christian v. Ditfurth, geboren 1953, ist Historiker und lebt als freier Autor in der Bretagne. Zuletzt hat er neben Sachbüchern und Thrillern Kriminalromane um den Historiker Josef Maria Stachelmann veröffentlicht, die u. a. in den USA, in Frankreich, Spanien und Israel veröffentlicht wurden. Zuletzt erschien bei carl's books "Zwei Sekunden", der zweite Fall für Eugen de Bodt.

»Ein harter, sehr cooler Krimi – ein großartiger Thriller mit intelligentem Plot und coolem Ermittlertrio.«

Lippische Landeszeitung (20.09.2016)

»Ein blutiger Auftakt, der den Leser auf mehr gruselige Fälle hoffen lässt.«

SUPER Illu (01.09.2016)

17.03.2018

Lesung

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Weitere Informationen:
Verein Stuttgarter Kriminächte e.V.
70180 Stuttgart

verein@stuttgarter-kriminaechte.de

19.03.2018 | 20:00 Uhr | Lübeck

Lesung

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21.03.2018 | 19:30 Uhr | Pinneberg

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22.03.2018 | 20:00 Uhr | Bonn

Lesung

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Mehr Infos

Thalia Universitätsbuchhandlung GmbH Im Metropol VST 233
Markt 24
53111 Bonn

Tel. 0228-1849780, thalia.bonn-metropol@thalia.de

23.03.2018 | 19:00 Uhr | Luzern

Lesung im Rahmen des Krimi-Abends

Moderation: Miriam Eisner

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Mehr Infos

Festsaal der Maskenliebhabergesellschaft
Süesswinkel 7
6004 Luzern

Weitere Informationen:
Schnyder Kommunikation
PR für das Buch
6004 Luzern

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Originaltitel: Heldenfabrik
Originalverlag: carl's books, München 2014

Taschenbuch, Broschur, 464 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10085-0

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

Erschienen: 22.08.2016

  • Leserstimmen

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Heldenfabrik

Von: Johanna Datum: 08.09.2017

traumeweltbuecher.blogspot.de/

Dieser Reihenauftakt hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen.
Ich habe dieses Buch gesehen und bin aufmerksam geworden, als ich gesehen habe, dass der Schauplatz Berlin ist und sich die Handlung somit in einer Stadt abspielt, die ich selbst schon schön oft besucht habe. Die Handlung hat mich deshalb noch mehr fasziniert, weil sie sich auf Straßen und Plätzen abgespielt hat, die ich selbst schon entlanggegangen bin.
Ich habe eine persönliche Krimi/ Thriller Regel, die besagt, dass wenn nicht in den ersten Hundert Seiten ein Mord passiert, dann ist das Buch nichts. In diesem Fall hat das ganze schon im Prolog mit einem blutigen Gemetzel begonnen und so sofort sehr viel Spannung mit ins Spiel gebracht.
Der Aufbau des Buches hat mir sehr gut gefallen, weil immer wider andere Personen in ihrem Umfeld im Fokus standen und man so einen guten Einblick von verschiedenen Seiten bekommen hat. Außerdem gab es so einige parallel laufende Handlung, deren Zusammenhang nicht von Anfang an klar war, wodurch zusätzliche Spannung erzeugt wurde. Zum Schluss ist deutlich geworden, dass das Buch unter einem genauen Plan geschrieben wurde, weil alle Spuren stimmig zusammengeführt haben und es so zu einem großen Knall gekommen ist.
Dass der große Knall am Ende unerwartet kam, war der Verdienst vieler unerwarteter Wendungen, die das Buch mit geprägt haben.
Auch die Charaktere waren gut ausgearbeitet und haben gut zur Geschichte gepasst und sie schön mit gestaltet. Außerdem gab es durch die Unterschiedlichkeit und das dennoch gut funktionierende Zusammenspiel immer wider lustige Szenen, die mich zum Lachen gebracht haben und die Handlung, die von vielen Gewaltverbrechen geprägt ist so immer wieder aufgelockert.
Sie Auflösung, die das große Ganze noch einmal beleuchtet war einfach klasse inszeniert und zeigt einen kreativen Gedanken, auf den ich niemals gekommen wäre!
Doch so viele positives ich dem Buch auch zusagen kann, so kann ich doch nicht unerwähnt lassen, dass mir der Schreibstil überhaupt nicht zugesagt hat. Die kurzen und knappen Sätze, die oftmals zusammenhangslos aufeinanderfolgten haben mir das Lesen erschwert und den Lesefluss gestört, so dass ich nicht so an das Buch gefesselt war, wie es diese super Geschichte verdient gehabt hätte.
Dennoch lohn es ich das Buch zu lesen, weil es auch mit seinen politischen Aspekten einen gesellschaftlichen Wert mit ins Spiel bringt, der uns alle Interessiert: Sicherheit und Korruption.

Der uneigentliche Polizist, der keiner werden wollte.

Von: djojo Datum: 25.12.2016

blog.johannesspallek.de

Eugen de Bodt wurde gerade erst von Hamburg nach Berlin versetzt. Seine Familie wartet noch widerwillig in Hamburg und er muss sich aufgrund des neuesten Falles direkt in seinen Job stürzen. Beim Berliner Chemiekonzern BBC wurde fast der gesamte Vorstand grausam ermordet. Ein offensichtliches Motiv gibt es nicht, allerdings waren definitiv Profis am Werk. Es gibt keine Zeugen und kaum Spuren. Nur ein Gedicht von Rilke taucht immer wieder auf. Eine Warnung?

Zusammen mit seinen neuen Kollegen Salinger und Yussuf beginnt de Bodt zu ermitteln. Dabei nutzt er gezielt seine empathischen Fähigkeiten um auch dunklen Gestalten das eine oder andere Geheimnis zu entlocken. Parallel dazu scheint aber jemand darum bemüht die Ermittlungen zu behindern. Sogar eine regelrechte Hetzkampagne wird gegen den leitenden Ermittlungsbeamten geführt. Wer steckt hinter diesem Aktionismus?

„»Die Bundeskanzlerin ist beunruhigt«, sagte Kammann. »Sie fragt sich natürlich, ob da noch so etwas passiert.« – »Also doch Terrorismus«, sagte de Bodt. »Eine neue Form der Kriminalität«, widersprach Kammann. (S. 156)

Christian v. Ditfurth präsentiert uns hier einen spannenden Roman, der sprachlich mit viel Gefühl und Feinschliff aufwartet. Seinen Protagonisten lässt er philosophieren. Gleichzeitig erzeugt er mit Eugen de Bodt eine skurrile Figur: ein Polizist, der eigentlich keiner werden wollte. Einer der sich überhaupt nicht um Anweisungen oder Vorgesetzte schert. Der seine Ermittlungen nach seinem eigenen Stil durchzieht. Der sich die unwichtigen zwielichten Gestalten zum Freund macht.

Parallel dazu lässt Christian v. Ditfurth Einblicke in die Sicht der Verbrecher zu. Einer der Täter versucht selbst Licht ins Dunkel zu bringen und begibt sich auf die Suche nach seinem bis dato unbekannten Auftraggeber. Diese Darstellung hilft das Gesamtbild zu verstehen, zeigen allerdings auch in einer ungeschminkten Grausamkeit was ein Profikiller so alles anrichtet.

Die philosophische Seite macht diesen Thriller so unterhaltsam. Die Spannung sorgt dafür, dass man ihn nicht mehr aus der Hand legt. Wer einen realistischen Thriller erwartet könnte ein wenig enttäuscht werden. Zu nah befinden sich manche Tatsachen an der Grauzone zu reinen Verschwörungstheorien. Dass sich die Geschichte auf den letzten Seiten rasant schnell auflöst, spielte aber gerade deshalb für mich keine große Rolle. Für mich ist „Heldenfabrik“ ein tolles Werk und erhält meine uneingeschränkte Empfehlung.

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