Kill

Thriller

Taschenbuch
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Inspiriert von realen Fällen zeigt »Kill« im fesselnden, halb dokumentarischen Stil den (fiktiven) Serienmörder Thomas Bishop in seiner Entstehung, in seinen Taten, aber auch in seinem Alltagsleben, und beleuchtet die Auswirkungen, die seine grausamen Morde auf die Gesellschaft und ihre Moral haben.

»Kill« von Shane Stevens gilt als der erste Roman, der einen Serienmörder in den Mittelpunkt stellt, und ist damit das Vorbild für Thomas Harris und seine Hannibal Lecter-Romane.


Aus dem Amerikanischen von Alfred Dunkel
Originaltitel: By Reason of Insanity
Originalverlag: Chicago Review Press
Taschenbuch, Broschur, 496 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-43911-5
Erschienen am  14. Januar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Leserstimmen

Empfehlenswerter Thriller im halbdokumentarischen Schreibstil

Von: janasleseliebe

28.06.2020

"Die Mutter aller Serienkiller-Romane Den ersten Mord begegt er als Zehnjähriger, acht Jahre später den zweiten. Von da an hinterlässt Thomas Bishop eine blutige Spur der Gewalt, die die amerikanische Gesellschaft in ihren Grundfesten erschüttert." Als Mutter aller Serienkiller-Romane wird dieses Werk bezeichnet, weil es das erste Buch ist, das halbdokumentarisch, basierend auf realen Fällen geschrieben wurde. Diese Art von Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Klar, man muss sich erstmal daran gewöhnen, aber dann kommt man sehr schnell rein. Ablenken lassen sollte man sich hierbei eher nicht, da einem einige Personen vorgestellt und wichtige Fakten dargelegt werden. Auch das Parallellesen oder zu lange Pausieren würde ich nicht empfehlen. Der Verlauf der Geschichte und die Entwicklungen der Charaktere ist sehr gut gelungen und bleibt trotz recht nüchternem Schreibstil spannend. Eine seichte, unterschwellig angespannte Katz-und-Maus-Jagd. Das Ende hat mich nochmal überzeugt, da es keine plumpe Abfertigung war, sondern einen wtf-Moment auslöste. Bewertung: 🖤🖤🖤🖤 von 5

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Einfach ein guter, bodenständiger Thriller

Von: Der Bücherwurm

11.06.2019

Mein Fazit: Wenn ein Buch mit „Die Mutter aller Serienkiller Romane“ angepriesen wird, dann steigen die Erwartungen natürlich ins Unermessliche. So viele Serienkiller tummeln sich in der Thrillerliteratur, da darf man doch auf dieses Werk gespannt sein oder? Eins vorweg: Es ist ein gelungenes Buch aber ob es „Die Mutter aller Serienkiller Romane“ ist, sollen andere entscheiden. Mir ist zuerst aufgefallen wie angenehm Stevens Schreibstil ist. Nüchtern und etwas wortkarg. Ich musste anfangs an Cormac McCarthy denken. Auch wenn dessen Brillanz nie erreicht wird. Trotzdem schafft es Stevens eine sehr klassische aber absolut spannende Geschichte zu erzählen. Die Hauptfiguren werden sehr stark charakterisiert und der Autor nimmt sich Zeit für die Figuren. Hier wird eine runde Geschichte erzählt. Die Brutalität ist hoch, die Geschichte spannend. Soweit so gut. Leider entwickelt Stevens einige Nebenhandlungen, die eher unnötig sind. Auch wenn sie zum Ende hin mehr oder weniger gut abgeschlossen werden. Manche enden aber auch eher abrupt und schwach. Hier hätte man einiges kürzen können. Was ich aber wirklich mal interessant fand, war die Arbeit des Journalisten (der Hauptfigur neben dem Mörder). Hier wurden immer wieder falsche Schlüsse gezogen und der Leser muss mitansehen, bzw. mitlesen wie der Journalist auf völlig falsche Fährten geführt wird. Das mag zwar manchmal etwas frustrierend sein, weil er immer wieder so nah an der Wahrheit dran ist aber gibt einen guten Einblick in die Realität. Ob das, was in diesem Buch geschildert wird der Realität entsprechen könnte ist aber sehr zweifelhaft. Klar, die Morde und viele Vorgehensweisen des Killers sind realen Figuren nachempfunden aber sind wir ehrlich, der Killer hat das ein oder andere mal schon Glück. Aber klar, wie im echten Leben auch. Ein richtig starker Thriller, der sich manchmal ein bisschen zu sehr in Nebenschauplätzen verliert aber trotzdem sehr spannend und fesselnd daherkommt.

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Vita

Shane Stevens

Shane Stevens (1941-2007) galt mit seinen Thrillern in Amerika lange als Geheimtipp. Als Stephen King seinen Roman »Stark« Shane Stevens widmete, wurde ein größeres Publikum auf Stevens aufmerksam. »Kill« gilt als erster Serienkiller-Roman, der zugleich die True-Crime-Literatur vorwegnahm, und wird heute von der Literaturkritik als Klassiker gewürdigt.

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