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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-570-30911-7

Erschienen: 10.03.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Evan ist allein. Seine beste Freundin Ariel ist nicht mehr da und Evan fühlt sich schuldig. Eines Tages konfrontiert ihn jemand mit anonymen Fotos – Bilder, die dokumentieren, was er ihr angetan hat. Steht Evan kurz davor, den Verstand zu verlieren oder kann er endlich aufklären, was damals im Wald wirklich geschah? Im engen Zusammenspiel mit Fotos von Jonathan Farmer erzählt David Levithan die Dreiecksgeschichte zwischen Evan, der manisch-depressiven Ariel und ihrem Freund Jack. Eine packende Geschichte über Freundschaft, Liebe und Verantwortung.

"Die einzig logische Reaktion besteht darin, den Atem anzuhalten und die Finger in die Armlehne zu krallen."

Goslarsche Zeitung (10.10.2015)

David Levithan (Autor)

David Levithan wurde NICHT in Frankreich oder Milwaukee geboren, hat weder in Harvard noch in Oxford studiert, und er lebt auch nicht in Manhattan, sondern auf der anderen Seite des Hudson River, in New Jersey. Gemeinsam mit Rachel Cohn hat er u.a. "Nick & Norah - Soundtrack einer Nacht" und "Naomi & Ely - Die Freundschaft, die Liebe und alles dazwischen"geschrieben. Sein preisgekrönter Roman "Noahs Kuss... und plötzlich ist alles anders" hat in den USA mittlerweile Kultstatus.

"Die einzig logische Reaktion besteht darin, den Atem anzuhalten und die Finger in die Armlehne zu krallen."

Goslarsche Zeitung (10.10.2015)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Bernadette Ott
Originaltitel: Every You, Every Me
Originalverlag: Knopf/ RH, US

Taschenbuch, Broschur, 288 Seiten, 12,5 x 18,3 cm, 53 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-570-30911-7

€ 7,99 [D] | € 8,30 [A] | CHF 11,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

Erschienen: 10.03.2014

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Herausstechend durch den besonderen Schreibstil

Von: Schwarzaufweiss Datum: 27.07.2015

jugendbuch-blog.blogspot.de/

Inhalt

In dem Buch geht es um Evan, aus dessen Sicht das gesamte Buch geschrieben ist. Seine beste Freundin Ariel ist verschwunden und die Umstände sind nicht ganz klar. Dann bekommt Evan Fotos zugestellt und muss sich fragen, ob er Ariel wirklich gekannt hat, während der Leser langsam mehr über Ariel erfährt und darüber, wie sie verschwunden ist.

Wie bin ich auf das Buch gestoßen?

Ich habe gerade erst "Letztendlich sind wir dem Universum egal" von David Leviten gelesen (Rezension folgt) und war dann ziemlich überrascht, als ich gehört habe, dass es ein weiteres Buch von ihm gibt bzw. eines gerade erschienen ist. Ich habe bisher nicht viel darüber gelesen und auf amazon auch keine Rezensionen gefunden, da ich "Letztendlich sind wir dem Universum egal" aber geliebt habe, dachte ich, dass ich dem Buch zumindestens eine Chance gebe.

Der Schreibstil (und weitere Besonderheiten)

Ich wurde überhaupt nicht enttäuscht, denn das Buch kann mit vielen Besonderheiten glänzen. Da ist zum einen der grandiose Schreibstil. Ich habe ja schon geschrieben, dass das Buch aus der Sicht von Evan geschrieben wird, allerdings sind es viel mehr seine Gedanken, die man zu lesen bekommt. Denn in dem Buch sind viele Sätze durchgestrichen, was viel über Evan verrät und hier als wunderbares stilistisches Mittel eingesetzt wird, eines dass mich schon bei "Ich fürchte mich nicht" (Goldmann Verlag) sehr beeindruckt hat, aber ebenso umstritten ist. Ich jedenfalls finde diese Art Schreibstil sehr interessant und man kann die Schrift, obwohl es durchgestrichen ist sehr gut lesen, der Lesefluss wird also nicht beeinträchtigt.
Dazu gibt es im Buch immer Mal wieder Besonderheiten beim Schreibstil. So werden in einem Kapitel beispielsweise alle Wörter klein geschrieben. Es gibt also immer etwa zwischen den Zeilen zu lesen. Diese Art zu schreiben macht das Buch aber auch...irgendwie einsam (so seltsam es klingt). Man kriegt wirklich nur Evans Sichtweise mit und ansonsten tauchen nicht viele Figuren auf, das Hauptaugenmerk liegt ganz klar bei ihm. Das ist aber nicht schlecht, sondern macht das Buch vielmehr zu etwas besonderem.
Eine weitere Besonderheit sind die Fotos, die das Buch begleiten, denn David Leviten hat zusammen mit einem befreundeten Fotografen an dem Buch gearbeitet. Er bekam die Fotos und schrieb dann nach und nach die Geschichte. Das funktioniert toll und macht das Buch wiederum interessant und zu etwas einmaligem.



Die Charaktere

Man bekommt in dem Buch die gesamte Gefühlswelt von Evan geboten, dafür bleiebn andere Charaktere ziemlich blass und undurchsichtig. Das ist schade, aber dennoch passt es irgendwie, da es eben in dem Buch schlichtweg um Evan und seine Gedanken geht.

Die Handlung

Es entsteht während des Buches eine unfassbare Spannung, die es einem nicht ermöglicht abzubrechen, da man einfach herausfinden möchte, was hinter der mysteriösen Geschichte steckt. Der Autor nimmt sich während der Erzählung sehr viel Zeit für Evan, vergisst aber die Geschichte an sich nicht, sodass es keine langweilige Stelle gibt. Das Ende allerdings kommt sehr plötzlich und ist dafür zu kurz. Die Auflösung hätte in meinen Augen etwas mehr Zeit benötigt, was ich etwas schade finde, dennoch überwiegt für mich der tolle Anfang und die ebenso tolle Mitte.

Fazit

Ein wirklich besonderes Buch mit einer neuen Art Schreibstil und echten Gefühlen eines Charakters. Dabei ist die Geschichte spannend hat am Ende allerdings ein paar Schwächen

4 von 5 Punkten

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (eBook)

Schöne Idee, aber nicht ganz ausgereift

Von: Anneblogt Datum: 02.03.2015

anneblogt.de/

Inhalt:

Ethan fühlt sich schuldig für das, was mit seiner besten Freundin Ariel passiert ist. Seit sie nicht mehr da ist, ist er einsam und zieht sich immer mehr in sich selbst zurück. Eines Tages jedoch findet er im Wald ein Foto von sich selbst, das erst vor Minuten entstanden sein kann. Von da an fühlt er sich verfolgt, denn es tauchen immer mehr Bilder auf, von ihm, von Ariel und auch von ihrem Freund Jack. Er weiht diesen ein und gemeinsam versuchen sie herauszufinden, was ihnen der unbekannte Bilderleger sagen will. Dabei erfahren sie immer mehr über den Tag, an dem Ariel gegangen ist…


Meine Meinung:

Ich muss sagen, ich war echt sehr gespannt auf dieses Buch. Das Cover gefällt mir nämlich sehr gut und sowohl der Titel als auch der Klappentext haben sehr neugierig gemacht. Ein Junge, der seine beste Freundin verliert, und dann plötzlich überall Bilder findet? Diese Idee hatte es mir angetan und anfangs war ich begeistert.

Das Buch besteht im Prinzip aus sehr unterschiedlichen Briefen, die Ethan in Ariels Abwesenheit an sie schreibt. So bekommt man seine Gedanken und Gefühle wirklich hautnah mit, die von Schuldgefühlen und Trauer bis hinüber zu Wut auf Ariel reichen. Besonders durch durchgestrichene Sätze, ein ungewöhnliches Element in Büchern, bekommt man sein Gefühlschaos sehr gut mit. Ebenso fand ich es eine tolle Idee, die Bilder die Ethan findet, wirklich im Buch zu zeigen. Diese strahlen in Verbindung mit Ethans häufig sehr düsteren Gedanken eine ziemlich bedrückte Stimmung aus. Ich war wirklich angetan von Levithans Schreibstil, wie er diese ganzen Gefühle übermittelt hat, aber auch die Bilder, die alle leicht bedrohlich waren, haben mir gefallen, auch wenn ich mir Jack, Ethan und Ariel anders vorgestellt habe.

Ariel hat Ethan wirklich viel bedeutet und man merkt deutlich, dass er mehr für sie empfunden hat als nur Freundschaft. Er war stark auf sie fixiert, manchmal hat es schon fast krankhaft gewirkt. Dementsprechend hat er außer ihr nicht viele Freunde, da er auch eher still und zurückhaltend ist und hat sich nur wegen Ariel etwas mit ihrem Freund Jack befreundet. Ethan lernt man sehr gut kennen, aber auch bei Ariel hatte ich durch die vielen Erinnerungen von Ethan und Jack das Gefühl, sie irgendwie zu kennen. Im Laufe des Buches erfährt man immer wieder Neues über sie, muss ständig seine Meinung ändern und bekommt langsam mit, wie Ethan und Jack hinter ihr Geheimnis stoßen. Bis dahin hat es mir auch wirklich gut gefallen.

Dann jedoch kam das Ende und damit auch die Auflösung. Und diese konnte mich mal gar nicht überzeugen!!! Ehrlich gesagt war ich wirklich enttäuscht, aber anscheinend wollte der Autor unbedingt versuchen, den Leser zu überraschen. Dies ist ihm gelungen, allerdings in sehr negativer Weise. Die Hintergründe für die Konfrontation mit Bildern von Ethan und Jack fand ich absolut unpassend und unrealistisch! Ebenso konnte mich das, was mit Ariel passiert ist, gar nicht zufriedenstellen. Levithan lenkt den Leser mit seinen Gedanken in eine eigentlich sehr klare Richtung, man denkt, was mit Ariel passiert ist, und dann kam dieses Ende, das alles über den Haufen wirft und einfach gar nicht passt!!! Vielleicht gibt es Menschen, die dies anders sehen, aber ich war nach Beenden des Buches echt sauer!

Fazit:

Ein interessanter und ungewöhnlicher Ansatz, der mich zu Anfang sehr überzeugen konnte, aber leider war es dann schnell zu viel des Mysteriösen und besonders das Ende konnte mich gar nicht überzeugen. Wer jedoch eine berührende Geschichte über Liebe und Freundschaft mit traurig und auch deprimiert machenden Elementen lesen möchte, ist hier richtig. Von mir gibt es aber nur 3 von 5 Punkten.

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