Marias letzter Tag

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Der Sommer ohne Angst

Jeder hat Angst: vor der Euro-Krise, dem steigenden Flusspegel, dem Notendurchschnitt. Lous beste Freundin Maria hat Angst, wie ihre Mutter an Krebs zu erkranken. Als sie von einem Zug erfasst wird und nur knapp überlebt, sprechen alle von versuchtem Selbstmord. Daraufhin ruft Lou den Sommer ohne Angst aus. Ihr Plan: zu leben, als sei es ihr letzter Tag. Tun, wovor sie sich immer gefürchtet hat. Sich fühlen, wie Maria sich gefühlt hat. Ihre selbstgedrehten Videos postet Lou auf ihrem YouTube-Channel, dem sie den Titel »Marias letzter Tag« gibt. Rasant steigt die Zahl der Klicks, es entsteht eine Bewegung der Angstverweigerer. Die Mitschüler, Freunde und Fans übertrumpfen sich mit immer gefährlicheren Aktionen. Und irgendwann verliert Lou die Kontrolle ...

"Alexandra Kui erzählt eindrücklich und mit großem Einfühlungsvermögen"

NDR Info (18. April 2015)

eBook epub (epub), 5 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-15073-0
Erschienen am  02. März 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Mein Fazit zu "Marias letzter Tag"

Von: Calipa

23.07.2018

Das Buch behandelt verschiedene Thematiken und wurden von Alexandra Kui gut zusammengeführt und mit Lou in der Hauptrolle auch gut besetzt. Der Charme und der Humor und auch der neu gefundene Mut, motiviert und regt zum Nachdenken an. Die Nebencharaktere kommen leider eine Ecke zu kurz und auch das Ende schien zu schnell geschrieben und eher in die Sparte „Friede, Freude, Eierkuchen“ zu gehen, was mich ein wenig unschlüssig zurück ließ. Die Beziehung zwischen Maria und Lou wird abgeharkt, Lous Entwicklung scheint nicht unbedingt mehr als „nett“ zu sein und auch scheint sie keine weiteren Konsequenzen tragen zu müssen. Ein paar Jahre jünger und ich hätte sicherlich ein paar meiner Kritikpunkte nicht erwähnt, weil mir DAS Gefallen hätte. Gut, und ein Pluspunkt, bekommt Frau Kui auf jeden Fall dafür, das sie die Geschichte nicht überstrapaziert und unnötig dramatisiert. Von mir bekommt "Marias letzter Tag" von Alexandra Kui 3,7/5 Sternen!

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Nicht überragend!

Von: Lole

05.08.2015

Grundidee Social Medias und ihre Auswirkungen. Im Buch wird die Macht Sozialer Netzwerke gut dargestellt auch wenn man meiner Meinung nach diesen Aspekt noch ein wenig weiter ausbauen hätte können. Schnell wird deutlich, dass Lou durch ihre Videos viele viele Menschen erreicht und auch (unbewusst) animiert ebenfalls solch waghalsige Aktionen zu unternehmen. Um dies jedoch noch deutlicher zu machen, hätte man noch weiter auf die Nachahmer und die Konsequenzen eingehen können. Für mich hat die Welle die sie verursacht zu wenig Beachtung erhalten. Kommunikation Was für mich sehr gut rüber gekommen ist, ist die fehlende Kommunikation zwischen Menschen. Selbst beste Freunde untereinander können nicht offen und ehrlich über ihre Probleme miteinander reden. Eltern sind nicht ehrlich zu ihren Kindern um sie zu beschützen. Fehlinterpretationen ohne Ende. Das Buch zeigt sehr deutlich wie wichtig eine offene Kommunikation ist. Das es nicht schlimm ist, über seine Ängste zu reden- denn jeder hat vor irgendetwas angst. Das es nicht immer gut ist, jemanden etwas zu verheimlichen, nur weil man vielleicht angst hat, der andere kommt damit nicht klar oder würde es nicht verstehen. Lou Die Protagonistin Lou war eine interessante Persönlichkeit. Eine Jugendliche die mit den Unsicherheiten des Erwachsenwerdens konfrontiert wird und versucht auf ihre eigene Weiße damit klar zu kommen. Überfordert mit der Situation findet sie in den Social Medias einen Weg damit umzugehen - und muss schnell erkennen welche Macht dahinter steckt und wie schnell wie jemanden über den Kopf wachsen kann. Schreibstil & Gestaltung Der Schreibstil und generell die Gestaltung des Buches war für mich eher suboptimal. Bilder, Hashtags und Einschübe - natürlich wirkt es dadurch sehr frisch und jugendlich, aber für den Lesefluss war es für mich eher hinderlich. Auch wenn ich Alexandra Kuis Wortwahl und den Satzbau als angenehm empfunden habe.

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Vita

Alexandra Kui wurde 1973 in Buxtehude geboren. Sie studierte Soziologie in Hamburg und arbeitete für verschiedene Tageszeitungen, bevor sie anfing, Bücher zu schreiben. Nach den Krimis »Blaufeuer«, verfilmt fürs ZDF unter dem Titel »Der Tote im Watt«, und »Wiedergänger« veröffentlichte die Autorin, die auf der Geest bei Hamburg lebt, mehrere Jugendthriller sowie literarische Jugendromane bei cbj.

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Pressestimmen

"Richtig spannend."

"Alexandra Kui […] hat mit diesem Jugendbuch einen gelungenen Roman geschaffen, der eine starke Botschaft hat."

MDR Figaro (12. Juni 2015)

"Eindrucksvoll schildert die Autorin in bilderreicher Sprache, was passieren kann, wenn im Internet veröffentlichte Aktionen plötzlich eine Eigendynamik entwickeln."

Der evangelische Buchberater (01. Februar 2015)

"Marias letzter Tag" ... gibt einem einiges mit, was man verdauen muss... Das Leben geht weiter, will Kui uns mit ihrem Werk sagen."

"Ein toller Jugendroman, der mit der originellen Umsetzung und seiner tiefgründigen, nachdenklich stimmenden Geschichte überzeugen kann."

"Ein wahrhaft großartiges Debüt. Für jeden, der Spaß an tiefgründigen Jugendromanen hat, ist dieses Buch ein absolutes Muss."

"Ein Buch voller Poesie, voller Angst, voller Entdeckungen und mit vielen Botschaften."

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