VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Nullzeit Roman

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 9,99 [D] inkl. MwSt.
€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Leinen ISBN: 978-3-442-71305-9

Erschienen: 09.11.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Termine

  • Links

  • Service

  • Biblio

Geschenkausgabe im kleinen Format, bedrucktes Ganzleinen mit Lesebändchen.

Eigentlich ist die Schauspielerin Jola mit ihrem Lebensgefährten Theo auf die Insel gekommen, um sich auf ihre nächste Rolle vorzubereiten. Als sie Sven kennenlernt, entwickelt sich aus einem harmlosen Flirt eine fatale Dreiecksbeziehung, die alle bisherigen Regeln außer Kraft setzt. Wahrheit und Lüge, Täter und Opfer tauschen die Plätze. Sven hat Deutschland verlassen und sich auf der Insel eine Existenz als Tauchlehrer aufgebaut. Keine Einmischung in fremde Probleme – das ist sein Lebensmotto. Jetzt muss Sven erleben, wie er vom Zeugen zum Mitschuldigen wird. Bis er endlich begreift, dass er nur Teil eines mörderischen Spiels ist, in dem er von Anfang an keine Chance hatte.

Juli Zeh (Autorin)

Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, studierte Jura in Passau und Leipzig. Schon ihr Debütroman "Adler und Engel" (2001) wurde zu einem Welterfolg, inzwischen sind ihre Romane in 35 Sprachen übersetzt. Ihr Gesellschaftsroman "Unterleuten" (2016) stand über ein Jahr auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Juli Zeh wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Rauriser Literaturpreis (2002), dem Hölderlin-Förderpreis (2003), dem Ernst-Toller-Preis (2003), dem Carl-Amery-Literaturpreis (2009), dem Thomas-Mann-Preis (2013), dem Hildegard-von-Bingen-Preis (2015) sowie dem Literaturpreis der Stahlstiftung Eisenhüttenstadt (2017).

www.juli-zeh.de

06.11.2017 - 24.11.2017 | Fernsehen & Radio

Die Lesung des Romans in 15 Folgen á 30min bei NDR "Am Morgen vorgelesen"

  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

20.11.2017 | 09:05 Uhr | Fernsehen & Radio

Erstsendung der Hörspielbearbeitung bei mdr Kultur "Lesezeit" (20.11. - 24.11.). (Wdhg. 19:05 Uhr)

  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

21.11.2017 | 09:05 Uhr | Fernsehen & Radio

Erstsendung der Hörspielbearbeitung bei mdr Kultur "Lesezeit" (20.11. - 24.11.). (Wdhg. 19:05 Uhr)

  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

22.11.2017 | 09:05 Uhr | Fernsehen & Radio

Erstsendung der Hörspielbearbeitung bei mdr Kultur "Lesezeit" (20.11. - 24.11.). (Wdhg. 19:05 Uhr)

  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

23.11.2017 | 09:05 Uhr | Fernsehen & Radio

Erstsendung der Hörspielbearbeitung bei mdr Kultur "Lesezeit" (20.11. - 24.11.). (Wdhg. 19:05 Uhr)

  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

24.11.2017 | 09:05 Uhr | Fernsehen & Radio

Erstsendung der Hörspielbearbeitung bei mdr Kultur "Lesezeit" (20.11. - 24.11.). (Wdhg. 19:05 Uhr)

  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

07.05.2018 | 19:30 Uhr | Wien

Lesung
mit musikalischer Begleitung durch Nina Omilian (Gesang) und Marian Lux (Klavier)
der Kartenvorverkauf beginnt am 10. April 2018

weitere Informationen

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
1030 Wien

Tel. +43 1 242002, ticket@konzerthaus.at

Taschenbuch, Leinen, 320 Seiten, 9,0 x 15,0 cm

ISBN: 978-3-442-71305-9

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 09.11.2015

  • Leserstimmen

  • Buchhändlerstimmen

  • Rezension verfassen

Beklemmend und mitreißend

Von: Sarah Datum: 21.07.2016

folding-corners.tumblr.com/

Ich habe „Nullzeit“ schon vor einiger Zeit vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten und war wirklich gespannt auf das Buch, vor allem, da ich zuvor noch nie etwas von Juli Zeh – die ja vielerorts als die bedeutendste deutsche Gegenwartsautorin gilt – gelesen hatte. Jetzt weiß ich auch endlich, warum. Schon lange ist mir kein Buch mehr so nahe gegangen wie dieses.

Ich habe vergleichweise lange dafür gebraucht, das Buch zu lesen, obwohl es mit seinen etwa 300 Seiten eigentlich wirklich nicht besonders lang ist. Der Grund dafür war vor allem, dass der Anfang für mich etwas schwierig war, weswegen ich nicht immer sofort weiterlesen wollte. Noch jetzt, ein paar Tage nachdem ich es beendet habe, fällt es mir schwer, meine Gedanken und Gefühle bezüglich dieses Buches richtig in Worte zu fassen. Zwar wusste ich, dass Juli Zeh dafür bekannt ist, schockierend zu schreiben, aber zu Beginn war mir der Roman einfach schlicht und ergreifend zu viel. Ich habe eine ganze Weile gebraucht, bis ich mit dem beklemmenden Gefühl klarkam, das „Nullzeit“ in mir hervorgerufen hat – als ich das geschafft hatte konnte ich das Buch allerdings nicht mehr aus der Hand legen. „Nullzeit“ ist voll von überraschenden Wendungen, es beginnt als leichtes Urlaubsbuch und endet als Psychothriller.
Man wird förmlich in die Handlung eingesogen und ist als Leser dann auch wirklich mittendrin. Obwohl es kaum actionreiche Szenen gibt saß ich oft fingernägelkauend vor dem Buch, weil ich die Spannung einfach nicht mehr ausgehalten habe – man fiebert und leidet wirklich total mit den Protagonisten mit, so stark habe ich dieses Gefühl beim Lesen schon lange nicht mehr erlebt. Und das, obwohl ich eigentlich keine der Figuren so richtig leiden konnte – für mich normalerweise ein Grund, auch das Buch selbst nicht so wirklich interessant zu finden. Nicht so jedoch bei „Nullzeit“ – ich glaube, auch dadurch zeichnet Juli Zeh sich einfach aus. Jede ihrer Figuren ist so einzigartig, so prägnant, so ehrlich und so kaputt, dass schlussendlich jeder auf seine Art und Weise sowohl Sympathie erweckt, als auch einfach nur abstoßend ist.
Verstärkt wird dieser Effekt noch dadurch, dass das Buch aus zwei verschiedenen Sichtweisen erzählt wird und man als Leser einfach unmöglich herausfinden kann, welche von beiden denn nun die „wahre“ Geschichte erzählt. Sowohl Sven als auch Jola sind wahnsinnig unzuverlässige Erzähler und je länger man das Buch liest, desto mehr beginnt man wirklich alles zu hinterfragen, was einem erzählt wird.

Kurzum – ich habe „Nullzeit“ trotz anfänglicher Schwierigkeiten wirklich, wirklich gern gelesen. Wobei „gern“ mir hier fast das falsche Wort ist – denn obwohl es mir wirklich Spaß gemacht hat, diesen Roman zu lesen, hat es mich auch unheimlich mitgenommen. Ich glaube, ich habe noch nie ein Buch gelesen, das mich derart bedrückt hat – das Einzige, das dem vielleicht nahe kommt war Gillian Flynns „Gone Girl“. Es war ein wirklich fanstastisches Leseerlebnis – ich kann ohne zu zögern sagen, dass “Nullzeit“ zwar mein erstes, aber mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von Juli Zeh war!

Ich habe “Nullzeit” als kostenloses Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank dafür an den btb-Verlag!

Ein verzweifelter Kampf um Wahrheit und Lüge...

Von: herzdeinbuch Datum: 18.12.2015

www.herzdeinbuch.wordpress.com

Inhalt

Sven betreibt mit seiner Lebenspartnerin Antje eine Tauchschule auf einer kleinen, spanischen Insel. Vor vierzehn Jahren verließ er Deutschland, mit der Devise, sich einfach nur rauszuhalten. Dem Stress entfliehen. Vor Verurteilung zu flüchten. Das Tauchen ist seine Leidenschaft, die er seinen Schülern gewissenhaft näher bringt. Er behält gern die Kontrolle. Doch als Jola und Theo auftauchen, wird ihm diese Stück für Stück entrissen. Erscheinen die Beiden anfangs noch als normales Paar, entdeckt Sven doch immer mehr, welche Dunkelheit sie verbergen, wie sie sich gegenseitig Stück für Stück zerreißen und in einem Kampf um Leben und Tod umeinander herumtänzeln. Die attraktive Schauspielerin, die sich beim Tauchen auf die Rolle von “Lotte Hass” vorbereiten will, zieht ihren Lehrer immer mehr in ihren Bann, und Sven kann nicht anders, als sich in ein Beziehungsdrama zu stürzen, das ihn selbst zerbrechen lassen kann…


Meine Bewertung

“Nullzeit” ist das zweite Buch, das ich von Juli Zeh gelesen habe, und nochmal eine große Portion härter als “Corpus Delicti”. Innerhalb von zwei Tagen habe ich es verschlungen, allerdings warne ich zartbesaitete Leser davor, dieses Buch in die Hand zu nehmen. Es spart nicht Grausamkeiten, an schön verpackten Obszönitäten. Auf stille Art schafft es die Autorin, einen Thriller zu verfassen, der ein beklemmendes Gefühl garantiert, und gleichzeitig mich philosophischen Ansätzen aufwarten kann, die den Leser zum Nachdenken anregen.

“Wenn Theo mich verprügelt, weiß ich wenigstens: Das ist die Realität. Unverkennbar. Sinnlos, unfair und banal. Irrtum ausgeschlossen.”

Juli Zeh besitzt meiner Meinung nach ein einzigartiges Gespür dafür, mit wenig Worten viel zu sagen. Eine Handlung, für die andere Autoren 500 Seiten brauchen würden, verpackt sie in 250. Der Leser wird bis zum Ende im Dunkeln darüber gelassen, wer denn nun wirklich die Wahrheit sagt, ob Sven der Lügner ist, oder Jola, ob Theo das Opfer oder der Täter ist, wann das Drama wirklich seinen Anfang genommen hat, und wessen Schuld das gesamte Geschehen ist. Gleichzeitig wird der Leser in eine Geschichte gezogen, deren Dunkelheit über und unter Wasser erkennbar ist. Die Tauchszenen sind präzise ausgearbeitet, die Schönheit des Ozeans bildet einen starken Kontrast zu der Grausamkeit, die die verschiedenen Beziehungen beinhalten. Ob es schließlich ein Happy End gibt, oder nicht, hängt stark von der Sichtweise des Lesers ab. Ich würde sagen, dass der Weg mit dem geringsten Anteil an Schaden gewählt wurde. Happy ist das Ende aber ganz sicher nicht. Es lässt ein Gefühl der Beklemmung zurück, eine Anspannung, die man nicht so leicht abschütteln kann. Mit wem ich Mitleid empfinden soll, weiß ich auch nicht, denn die Charaktere sind mir gleichzeitig sympathisch und widern mich an. Was sie aber unbestreitbar sind: Faszinierend. Nicht umsonst konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Die Dialoge sind auf den Punkt, durch die wechselnde Sicht zwischen Svens rückblickender Erzählung und Jolas Tagebuch wird das komplizierte Geflecht aus Lüge und Wahrheit noch weiter verstärkt. Eigentlich weiß ich immer noch nicht, ob ich nun tatsächlich die Version glaube, für die sich Juli Zeh am Ende entschieden hat. Die Charaktere reißen mich mit, und ich denke, dies ist sicher nicht das letzte Mal, dass ich “Nullzeit” lese.

Das Buch würde ich jedem empfehlen, der Geschichten a la “Gone Girl” von Gillian Flynn sucht. Juli Zeh schafft es tatsächlich, mit ihrem Meisterwerk noch mehr Spannung und Faszination hervorzurufen, noch perfidere Charaktere zu erschaffen, die man gleichzeitig bemitleiden und an die Wand klatschen möchte. Der unterschwellige Hass auf Deutschland, den Sven verkörpert, wird wohl auch deutsche Leser nicht kalt lassen. Und egal, wem man nun tatsächlich glaubt: Dieses Buch lässt keinen Leser kalt.

“Die Welt wird nicht schöner, wenn du deine Poesie drüber kippst. Auch nicht größer, wichtiger oder besser. An der Welt prallst du einfach ab. Wie das Meer an den Felsen zersprühen deine Worte und fließen in dich selbst zurück.”

Von: Ulrike Viering aus Odenthal - Blecher Datum: 04.09.2013

Buchhandlung: Buchhandel Ulrike Viering

Die beste Juli Zeh, die ich je gelesen habe. Absolute Höchstspannung und immer die Frage: Wie war es wirklich?

Von: Inge Eskofier aus Emskirchen Datum: 02.09.2013

Buchhandlung: LesBar-Emskirchen OHG

Habe das Buch im Urlaub gelesen. Ideale Urlaubslektüre. Sehr spannend, Sprache manchmal grenzwertig "vulgär".

Voransicht

  • Weitere Bücher der Autorin