Schicksal und Gerechtigkeit

Roman

(9)

Bestseller Platz 21
Spiegel Taschenbuch Belletristik

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London 1979: William Warwick, Sohn des einflussreichen Anwalts Sir Julian, hat seit Kindheitstagen einen Traum: Er möchte sich den Weg vom Streifenpolizisten zum Commissioner erkämpfen. Durch nichts lässt er sich von diesem Vorhaben abbringen. Im September 1982 tritt William Warwick seinen Dienst an – und entdeckt die Welt der Londoner Straßen, der einfachen Leute. Eine Welt, die William völlig neu ist. Zum ersten Mal erfährt er die bitteren Seiten des Lebens. Aufgrund seiner Kenntnisse wird der Kunstliebhaber William zum Dezernat für Kunstfälschung versetzt und gerät in den Bannkreis eines der größten Gemäldefälscher seiner Zeit. Im Zuge der Recherchen lernt William die hübsche und schlagfertige Beth Rainsford kennen. Zwischen beiden entbrennt eine leidenschaftliche Romanze und William fühlt, dass Beth die Frau seines Lebens ist. Doch ein Geheimnis umgibt sie und wirft Schatten auf die junge Liebe. William sieht sich vor die schwerste Aufgabe seines Lebens gestellt …


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Martin Ruf
Originaltitel: Nothing Ventured (The Warwick-Chronicles 1)
Originalverlag: Pan Macmillan
Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-47182-5
Erschienen am  09. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Jeffrey Archer: »Schicksal und Gerechtigkeit«

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Dieses Buch spielt in: London, Großbritannien

Die Warwick-Saga

Leserstimmen

Gelungener Auftakt

Von: TemptationLady

15.10.2019

William Warwick will seinen Weg allein gehen, ohne dass sein Vater ihm hilft. Und eigentlich ist da sogar der Name hinderlich, weil jeder ihn anspricht, ob Sir Julian sein Vater sei. Trotzdem will er es schaffen, sich vom einfachen Polizisten ganz hoch zu arbeiten. Sein Vater steht dem ganzen skeptisch gegenüber, hat er sich doch gewünscht, dass sein Sohn in seine Fußstapfen tritt. Auf der Straße dann erlebt er das Leben von der anderen Seite. Es ist nicht immer alles eiteler Sonnenschein, wie er es bisher erlebt hat, sondern merkt, wie die Leute kämpfen müssen. Aber das ist nicht das einzige, woran William Interesse hat. Er interessiert sich für Kunst und dies ist auch bei seinem ersten Termin mit Commander Hawksby zu merken. Wirft er doch mit einem einzelnen Kommentar sämtliche Ermittlungen der anderen über den Haufen. Endlich wieder ein Archer-Roman, den man gerne liest. Die letzten Romane, die ich gelesen hatte, konnten mich ja nicht so überzeugen, doch der Auftakt der Warwick-Saga hat mich wieder mitgerissen, so, wie ich es durch die Clifton-Saga gewohnt war. William Warwick wird als sehr ehrgeizig beschrieben. Das macht ihn sympathisch. Natürlich läuft nicht immer alles glatt und er erhält auch mal einen Dämpfer, aber genau das macht die Geschichte, den Charakter aus. Sämtliche Charaktere waren in meinen Augen sehr gut ausgearbeitet. Da ist zum Beispiel Williams Vater, Sir Julian. Auch wenn er eher ein Nebendarsteller ist, so hat er interessante Züge an sich, die man direkt mag. Die Schwester ist auch ein sehr interessanter Charakter. Sie hat es nicht gerade leicht, gerade weil der Vater nicht wirklich an sie glaubt. Als dann noch Beth in das Leben von William tritt, wähnt er sich glücklich, denn sie entpuppt sich als seine Traumfrau. Doch seine Vorgesetzten machen immer wieder Andeutungen über Beth, die ihn nachdenklich stimmen. Der Schreibstil des Autoren ist, wie gewohnt, flüssig zu lesen und fesselnd. Er hat es wieder geschafft, mit seinem Schreibstil, den Charakteren Leben einzuhauchen, so dass sie authentisch wirkten. Mein Fazit: Leider muss ich jetzt noch ein Jahr warten, bis Band 2 der Warwick-Saga heraus kommt. Ich hoffe aber, dass es sich lohnt, möchte ich doch wissen, wie es mit William weiter geht. Ich vergebe hier gerne 5 Sterne, für einen Jeffrey-Archer Roman, der für mich an die Clifton-Saga rankommt, auch wenn man die Vergleiche nicht ziehen sollte.

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Gelungener Auftakt der Warwick-Saga

Von: Hanna von Buchsichten

12.10.2019

Für William Warwick war schon im Alter von acht Jahren klar, dass er Detective werden möchte. Sein Vater, ein einflussreicher Kronanwalt, möchte ihn jedoch lieber in einem Beruf sehen, für den man studieren muss. Die beiden treffen eine Vereinbarung: William macht einen Universitätsabschluss seiner Wahl, und wenn er danach immer noch in die Metropolitan Police Force eintreten will, darf er das tun. Nach einem Abschluss in Kunstgeschichte beginnt William 1982, in London auf Streife zu gehen und wird aufgrund seiner Kenntnisse zwei Jahre später bei Scotland Yard in der Abteilung für Kunst und Antiquitäten eingesetzt. Neben ersten kleineren Fällen, die er allein bearbeiten soll, beschäftigt ein seit sieben Jahren verschwundener Rembrandt die Abteilung. Bei Nachforschungen zum Fall lernt William Beth kennen, die jedoch ein Geheimnis hat. Bald sieht er sich einer ganzen Reihe an Herausforderungen gegenüber, de er zu bewältigen hat. Wer die Clifton-Saga gelesen hat, der wird sich über die Nachricht gefreut haben, dass es die Abenteuer rund um William Warwick, dem Protagonisten der Bücher von Harry Clifton, nun tatsächlich zum Leben erweckt werden. Ein Start in diese neue Reihe ist aber auch ganz ohne Vorkenntnisse möglich. Dem Protagonisten William Warwick begegnet man als Leser zum ersten Mal, als dieser mit seinem Vater die Vereinbarung trifft, erst zu studieren, bevor er zur Polizei geht. Nach einem Zeitsprung werden einige Erlebnisse aus Williams Streifendienst erzählt, bevor er zu Scotland Yard wechselt. Hier taucht man tiefer ein und begleitet William durch seine ersten Wochen und Monate als Detective. Die Handlung konnte mich schnell packen und ich war neugierig, ob William den Tätern seiner ersten Fälle auf die Spur kommen wird. Es laufen stets eine Handvoll Ermittlungen gleichzeitig, wodurch man den Überblick behalten muss, was ich aber auch interessanter fand als den Fokus auf einen einzigen Fall. William kann Erfolge verzeichnen, muss aber auch Rückschläge hinnehmen und macht wertvolle Erfahrungen für seinen weiteren Weg. Ständig passiert etwas Unerwartetes und das Tempo blieb hoch, sodass ich gespannt am Ball blieb. Mit Beth taucht schnell eine Frau auf der Bildfläche auf, zu der William sich hingezogen fühlt. Auch sie kommt aus der Welt der Kunst und hat ein großes Interesse daran, dass der verschwundene Rembrandt gefunden wird. Gleichzeitig hat sie selbst ein brisantes Geheimnis. Kann es für die beiden eine Zukunft geben? Das Buch hat mehrere Höhepunkte, die mich mitfiebern lassen. Mehrmals springt die Handlung dabei zwischen zwei Schauplätzen hin und her, was die Spannung zusätzlich erhöhte. Zum Ende hin gibt es einen großen Showdown vor Gericht, der ein absolut gelungenes Finale für diesen ersten Band der Saga ist. „Schicksal und Gerechtigkeit“ ist der Auftakt einer neuen Saga von Jeffrey Archer, in welcher der Polizist William Warwick im Mittelpunkt steht und in den 1980er Jahren in London in der Kunstszene ermittelt. Das Buch hat ein angenehm zügiges Tempo und konnte mich mit spannenden Entwicklungen sehr gut unterhalten!

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Vita

Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug zunächst eine bewegte Politiker-Karriere ein. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller, »Kain und Abel« war sein Durchbruch. In Deutschland erscheinen seine großen Werke im Heyne Verlag. Mittlerweile zählt Jeffrey Archer zu den erfolgreichsten Autoren Englands, sein historisches Familienepos »Die Clifton-Saga« begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London, Cambridge und auf Mallorca.

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