WOLFSINSEL

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Kraftvoll, persönlich und poetisch - die Erfahrungen einer jungen Frau allein in der Wildnis

»Muss ich so leben, wie ich es bisher getan habe?«, fragt sich Lajla eines Tages – und bucht ein Flugticket nach Kanada. In den folgenden Jahren verbringt sie lange Phasen allein in der Wildnis, trifft Trapper, Hippies, Schamanen und Abenteurer und lernt, dass die Suche nach Freiheit oft mit der Beschränkung aufs Wesentliche beginnt. Eine kraftvolle, wilde und unmittelbare Erzählung, die einen zum Nachdenken zwingt.


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs
Originaltitel: Ulveoya / Wolf Island
Originalverlag: Gyldendal
Taschenbuch, Broschur, 288 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-442-71815-3
Erschienen am  10. Juni 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Leben bei den Native People Kanadas!

Von: Angela Busch

19.07.2019

Meine Meinung: Der Titel und die das wunderschöne Coverbild einer vielleicht unberührten Naturlandschaft hatten mich sofort überzeugt. Das Buch musste ich einfach lesen, auch der Klappentext hatte meine Neugier geweckt. Es ist eine absolut ehrliche, sensible und berührende Autobiografie einer jungen norwegischen Schriftstellerin, deren Talent zum Schreiben unumstritten vorhanden ist. Ihr Schreibstil ist sehr wandelbar und doch immer flüssig und angenehm zu lesen. Ihr neues Buch besteht aus drei Untertiteln, bestehend aus eigenständigen Tatsachenberichten im Buch, nämlich *Wolfskind*, *Wege* und *Ein Tal voller Pferde*. Persönlich hat mich *Wolfskind* besonders angesprochen, einmal durch die ehrliche Schilderung ihres ersten Aufenthalts im wilden Kanada und durch den poetischen , wunderschönen Schreibstil, mit dem sie Naturerlebnisse, das eigene Wachsen ihrer Persönlichkeit in der Einsamkeit, und ihre Begegnungen und positiven Erfahren mit anderen Menschen schildert. Sie hütet während der Wintermonate den abgelegenen Hüttenkomplex einer amerikanischen Familie, der aus mehreren Gebäuden besteht. Feuer machen, Holz sammeln, ohne Strom und menschliche Gesellschaft mit den alltäglichen Dingen des Alltags zurechtzukommen, stellt sie selbst und ihre Fähigkeiten auf eine harte Probe. Es liest sich super spannend, man wird ganz wild auf dieses Erleben, aber ich habe sie manchmal um diese sogenannte *Freiheit* trotzdem nicht beneidet. Den Mut und die Kraft für diese Lebensform hat sie sich auch erst im Laufe der Jahre aneignen können, nachdem sie mit vielen Zweifeln gelernt hatte, auf einige Annehmlichkeiten unserer Gesellschaft zu verzichten und auch mit sich selber, ganz allein, klarzukommen. Die Wertschätzung der unberührten Natur, Achtung vor jedem Lebewesen der Wildnis gehören wohl zu ihren schönsten Lebenserfahrungen . In den beiden anderen Teilen des Buches kehrt sie zurück nach Kanada, nachdem sie sich in Norwegen Geld für ihre Reisen verdient hatte. Sie führt ein unstetes Road-Movie-Leben im Auto, bei Freunden, ohne festen Wohnsitz, teilweise wieder allein in der Wildnis, auch in Reservats Gebieten der Native People, mit denen sie sehr innige und gute Kontakte erlebt. Sie lernt Schamanen und ihre Naturmedizin kennen, trifft alte Freunde und ungewöhnliche Menschen, die ähnlich wie sie leben und fühlt sich einfach wohl und geborgen in diesem Umfeld. Meine Bewertung: FÜNF ***** Sterne für den ersten Teil *Wolfsinsel*, VIER **** Sterne für die folgenden Abschnitte des Buches. Herzlichen Dank an die Autorin und den btb Verlag für das Leseexemplar!

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Eine inspirierende Reise zu sich selbst

Von: denkdiers

27.06.2019

Die junge norwegische Lajla beschließt, nach Kanada zu reisen und sich dort selbst zu finden. In drei Etappen erzählt die gleichnamige Autorin die Reise der Norwegerin, deren Heimat für uns doch bereits ein Inbegriff von Wohlstand, Natur und Freiheit ist. Für Lajla liegt dies alles aber nicht dort, sondern in Kanada. Dort trifft sie Hippies, Junkies, Natives, Freigeister und den Mann/die Frau von Welt - sie lernt, worauf es ihr in ihrem Leben ankommt und was ihr alles bedeutet. Kanada, die Küsten der USA und Wüstenregionen durchquerend begegnen ihr Gefahr und Vergnügen in gleichem Maße. Im dritten Teil schließlich lebt sie in einem Reservat und lernt von den Natives ihre Philosophie der Natur und den Umgang mit den Geschöpfen der Welt. Eine inspirierende und nachdenklich stimmende Geschichte über das, was wirklich zählt im Leben - und dass man sich auch in Not nicht in die Zwänge der Gesellschaft treiben lassen soll, wenn dafür die eigene Freiheit und Glückseligkeit vernachlässigt wird.

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Vita

Lajla Rolstad

Lajla Rolstad, geboren 1978, schrieb ihre Abschlussarbeit über Bram Stokers "Dracula" und gehört zu den spannendsten jungen Stimmen Norwegens. Nachdem sie in ihrem Romandebüt eine wilde Mischung aus Steampunk und James Bond zu Papier brachte, verarbeitet sie ihrem zweiten Roman ihre eigenen Erfahrungen in der kanadischen Wildnis.

Zur AUTORENSEITE

Gabriele Haefs

Dr. Gabriele Haefs studierte in Bonn und Hamburg Sprachwissenschaft. Seit 25 Jahren übersetzt sie u.a. aus dem Dänischen, Englischen, Niederländischen und Walisischen. Sie wurde dafür u.a. mit dem Gustav- Heinemann-Friedenspreis und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet, zuletzt 2008 mit dem Sonderpreis für ihr übersetzerisches Gesamtwerk. Sie hat u.a. Werke von Jostein Gaarder, Håkan Nesser und Anne Holt übersetzt. Zusammen mit Dagmar Mißfeldt und Christel Hildebrandt hat sie schon mehrere Anthologien skandinavischer Schriftsteller herausgegeben.

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