Alles super!

Mit Illustrationen von Rosa Linke
Ab 8 Jahren
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Klug, feinfühlig, voller Humor: Kinderliteratur vom Feinsten

Als Onkel Ben sein Geschäft aufgeben muss, ist den Kindern Gloria und Raymond klar, dass irgendetwas Schlimmes passiert sein muss. Denn Onkel Ben ist einfach nicht mehr der alte, von seiner Fröhlichkeit ist ihm nichts mehr geblieben. Die Großmutter behauptet, ein »schwarzer Hund«, der die ganze Stadt Dublin heimsucht, sei die Ursache des Übels. Gloria und Raymond beschließen, etwas zu unternehmen! Und so beginnt für die Kinder von Dublin ein wundervolles Abenteuer. Am Ende sind es die Tiere aus dem Zoo, die den Kindern helfen, das Ungeheuer für immer zu vertreiben.

"Ein Kinderroman mit Spannung und Witz."

Morgenpost am Sonntag (31. Mai 2016)

Aus dem Englischen von Bettina Obrecht
Originaltitel: Brilliant
Originalverlag: Macmillan
Mit Illustrationen von Rosa Linke
eBook epub (epub)
Mit s/w Illustrationen
ISBN: 978-3-641-17607-5
Erschienen am  08. April 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ermüdend und langweilig

Von: W. Bönisch

27.07.2016

Nichts ist mehr super. Das spüren die beiden Geschwister Gloria und Raymond. Irgendetwas schlimmes ist passiert. Die Erwachsenen lachen nicht mehr, sie plaudern nicht mehr. Sie sitzen nur noch traurig da. Sie verkriechen sich immer mehr. Ihre Großmutter benennt es: Der schwarze Hund ist in die Stadt gezogen und hat das Nasenbein gestohlen. Alle Fröhlichkeit ist dahin. Gloria und Raymond müssen den schwarzen Hund vertreiben. Also machen sie sich eines Nachts auf den Weg, den schwarzen Hund zu suchen und zu bekämpfen. Ihnen schließen sich immer mehr Kinder an. Werden sie es schaffen? In seinem 2015 im cbj Verlag erschienen Kinderbuch "Alles super!" thematisiert der irische Autor Roddy Doyle die Wirtschaftskrise und ihre Auswirkungen auf das Familienleben. Er nimmt dazu das Bild des schwarzen Hundes, der für die Depression, für die Hoffnungslosigkeit steht. Offen spricht er die Wirtschaftskrise nicht an, sie schwebt im Hintergrund. Nur an wenigen Stellen deutet er sie an. Doyle versucht, seine Geschichte mit fantastischen Elementen vermischt in einer realen Kulisse zu erzählen. Je weiter die Handlung fortschreitet, so fantastischer wird es. Die Sprache ist sehr blümerant, sehr bildhaft. Die Witze wirken erzwungen. Recht schnell ermüdet man beim Lesen. Ab dem ersten Drittel wiederholen sich die Handlungen und Sequenzen. Es wird alles zäh. Doyle bauscht die Szenen auf. Er verliert sich regelrecht in seine Sprachgirlanden und vergißt dabei, die Geschichte gut weiterzuerzählen. Es langweilt. Es ist mühsam, weiterzulesen. Die Spannung fehlt durch die ständigen Wiederholungen der gleichen Sprachbilder. So erdrückt Doyle sein Werk mit eigenen Worten. Nur sprachverliebte Kinder werden sich dem Buch widmen, der Rest wird es links liegen lassen. Leider sehr enttäuschend.

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Ein echter Roddy Doyle

Von: Anna Thur

12.05.2015

Doyle schreibt genau richtig für die Altersgruppe der Leser und erklärt in ihrer Sprache, ihrer Bilderwelt, was wirtschaftliche Schwierigkeiten sind und was es mit den Menschen macht. Das Buch ist zugleich fantasievoll und bodenständig, ein echter Roddy Doyle. An ein paar Stellen wird es etwas gruselig. Mit meinem Sohn hätte ich das mit 8 Jahren besser gemeinsam gelesen. Insgesamt ist es ein sehr empfehlenswertes Buch.

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Vita

Roddy Doyle, 1958 in Dublin geboren, ist einer der bekanntesten Vertreter der neueren irischen Literatur. Für seinen Roman Paddy Clarke Ha Ha Ha erhielt er den renommierten Booker Prize. Auch als Autor für Kinder hat er sich einen großen Namen gemacht. Roddy Doyle lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Dublin.

Zur AUTORENSEITE

Bettina Obrecht wurde 1964 in Lörrach geboren und studierte Englisch und Spanisch. Sie arbeitet als Autorin, Übersetzerin und Rundfunkautorin und wurde für ihre Kurzprosa und Lyrik mehrfach ausgezeichnet. Seit 1994 schreibt sie Kinder- und Jugendbücher und hat sich seitdem in die »Garde wichtiger Kinderbuchautorinnen hineingeschrieben« (Eselsohr).

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Zitate

"Kunst in Kinderbuchform!"

Kölner Stadt-Anzeiger (12. Juni 2015)

"Seine Bücher wickeln die Leser mit der Sprache ein, fesseln sie mit den schnellen, witzigen Dialogen."

BerlinerZeitung, Cornelia Geissler (16. September 2015)

"...entlarvend für die Erwachsenen und entlastend für die Kinder."

NZZ am Sonntag, Hans ten Doornkaat

"Eine Parabel über Krise und Mut, voll feinem Witz."

Kurier (11. November 2015)

"Roddy Doyle schildert mit feinem Humor und blühender Fantasie so wunderbar, dass er für ein tolles Lesevergnügen sorgt."

Augsburger Allgemeine (30. Juni 2015)

"Das Buch bietet mit Hilfe einer kraftvoll erzählten, spannenden Story Annäherungen an ein angstbesetztes Thema."

NDR info (03. Mai 2015)

"Autor Roddy Doyle hat eine große Botschaft in eine spannende Geschichte verpackt."

"Doyle macht Kindern Mut, auch in dunkler Stunde wieder Licht zu sehen."

Nürnberger Zeitung (26. Juni 2015)

"Sehr schön halten Wohliges, Gruseliges und für Kinder Beruhigendes sich die Waage. Form und Inhalt korrespondieren aufs Feinste."

eselsohr (01. März 2015)

"Mit viel Fantasie beschreibt Roddy Doyle ein sehr abstraktes Thema."

Südkurier (06. Juli 2015)

"Es gibt für den Leser kein größeres Glück als ein Werk von Doyle zu lesen."

"... liest sich ein bisschen wie ein Märchen."

Märkische Oderzeitung

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