Das Gift des Bösen

Thriller

(4)
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Das Böse in dieser Stadt ist niemals verschwunden …

Ein schauderhafter Fund führt Florence Lovelady, die ranghöchste Polizeibeamtin Großbritanniens, zurück in ihre Heimat: In der englischen Kleinstadt Sabden sind in der Nähe des ehemaligen Waisenhauses vier Kinderskelette aufgetaucht. Nach offizieller Verlautbarung sind sie uralt. Doch Larry Glassbrook, verurteilter Mörder und berüchtigtster Sohn der Stadt, vertraut Florence an, dass hier etwas vertuscht wird. Um das Böse endgültig aus Sabden zu vertreiben, muss Florence sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen – und sich in tödliche Gefahr begeben …

Der zweite Fall für Florence Lovelady: Hochspannung von der »Königin des Thrillergenres« (Huffington Post)

»Unvorhersehbar, verstörend und mit einem Twist, dass einem die Luft wegbleibt.«

Lancashire Evening Post über »Die Schatten des Bösen«

Aus dem Englischen von Marie-Luise Bezzenberger
Originaltitel: The Poisoner
Originalverlag: Orion
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23266-5
Erschienen am  17. Februar 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Unglaublich spannender und atmosphärischer Thriller mit starker Ermittlerin

Von: lenislesestunden

26.03.2020

Bevor ihr meine Rezension lest möchte ich kurz anmerken, dass sich die Erzählzeiten des ersten Bandes der Reihe und dieses zweiten Teils partiell überschneiden. Es ist deshalb auf jeden Fall sinnvoll, als erstes "Der Schatten des Bösen" zu lesen. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ 𝑰𝒏𝒉𝒂𝒍𝒕: Florence Lovelady kehrt anlässlich des Todes des Mörders Larry Glassbrook nach Sabden zurück. Dort wurden vier Kinderleichen nahe des ehemaligen Waisenhauses entdeckt. Die Polizei deklariert die Toten als sehr alt und verfolgt den Fall nicht weiter. Larry hat Florence jedoch vor seinem Tod bei einem ihrer Besuche im Gefängnis anvertraut, dass mehr hinter diesem Fall steckt, dem sie unbedingt nachgehen sollte - was sie auch tut. Dabei tun sich weitere, ungeahnte Abgründe im "beschaulichen" Sabden auf... ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈: Der erste Band der Reihe um Florence Lovelady hat mir bereits schlaflose Nächte bereitet, und hier war es nicht anders. Ich finde die Idee der parallelen Handlungsstränge unheimlich gut umgesetzt. Ständig hatte ich gewisse Entwicklungen des ersten Teils im Kopf, ich bin sofort wieder in die Geschichte hinein gekommen und habe alle Personen direkt wiedererkannt, da sie sich so eingebrannt hatten. Florence ist nach wie vor eine toughe, mutige Ermittlerin und folgt ihrem starken Gerechtigkeitssinn in der männerdominierten Polizeistelle, in der Sexismus zum Alltag gehört. Nicht unbemerkt möchte ich lassen, dass auch in diesem Band die Hexen von Sabden wieder eine große Rolle spielen und es einige mystische Elemente gibt. Ich fand sie sehr passend und unheimlich atmosphärisch, so dass sie zur gruseligen Gesamtstimmung des Buches perfekt beigetragen haben. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Mir hat "Das Gift des Bösen" tolle Lesestunden beschert und ich möchte definitiv noch andere Bücher von Sharon Bolton lesen.

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Überschneidung statt Fortsetzung

Von: die.buecherdiebin

15.03.2020

Inhalt: In der englischen Kleinstadt Sabden sind in der Nähe eines alten Waisenhauses vier Kinderskelette aufgetaucht. Nach offiziellen Berichten sind sie uralt. Doch Larry Glassbrook, einst ein angesehener Einwohner der Stadt, inzwischen jedoch schon seit dreißig Jahren im Gefängnis, ahnt, dass hier etwas vertuscht werden soll und bittet Florence Lovelady, die Polizistin, die ihn damals mehrerer Morde überführt und verhaftet hat, der Sache nachzugehen. Und obwohl Florence niemals nach Sabden zurückkehren wollte, beginnt sie zu ermitteln und gerät dabei in große Gefahr. Meine Meinung: Ich bin ein Fan von Sharon Bolton und habe den Vorgängerroman „Der Schatten des Bösen“ mit Begeisterung gelesen und mich sehr auf einen neuen Fall von Florence Lovelady gefreut. Doch, wie die Autorin selbst in ihrem Vorwort schreibt, ist dieser Roman sowohl ein Folgeroman, als auch ein Vorläufer. Das heißt, die Erzählzeiten überschneiden sich. Das hat mich während des Lesens häufig verwirrt und mir überhaupt nicht gefallen. Einiges fand ich auch unlogisch. „Das Gift des Bösen“ ist in drei Teile gegliedert. Der erste und dritte Teil spielt im Jahr 1999 - und hier überschneiden sich die Erzählzeiten mit einem Teil des ersten Buches - während der mittlere Teil 1969 nach den Geschehnissen desselben Jahres im Vorgängerroman spielt. Der Schreibstil von Sharon Bolton ist allerdings wie immer bildhaft, flüssig und mitreißend und trotz meiner leichten Verärgerung hat mich das Buch zum größten Teil gefesselt. Auch die vielen Charaktere (am Ende des Buches gibt es zum Glück eine Personenübersicht) sind alle glaubhaft beschrieben. Florence Lovelady hat mir als Protagonistin wieder sehr gut gefallen und auch Sally und Abby mochte ich gern. Wie schon im ersten Teil, spielen auch hier wieder die Hexen von Sabden eine Rolle. Das hat mich aber nicht weiter gestört, denn allzu viel Hexerei gibt es nicht. Fazit: Leider hat das Buch, trotz spannender Handlung, meine Erwartungen nicht erfüllen können. Die enge Verbindung zu „Der Schatten des Bösen“ hat mich sehr gestört, vor allem, weil es schon einige Monate her ist, seit ich das Buch gelesen habe. 3 1/2 Sterne

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Vita

Sharon Bolton, geboren in Lancashire, wurde mit »Todesopfer«, ihrem gefeierten Krimidebüt, zum neuen Star unter den britischen Krimiautoren. Für ihre Krimis und Thriller erhielt sie zahlreiche Preise. Sie lebt mit Mann und Sohn in Oxford.

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Pressestimmen

»Eine interessante Buchidee und eine sehr komplexe, spannende Geschichte.«

OWL am Sonntag (08. März 2020)