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Der Fluch von Pendle Hill Ein Fall für Frey und McGray 2

Ein Fall für Frey und McGray (2)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18682-1

Erschienen:  15.01.2018
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Neujahr 1889. In Edinburghs berüchtigter Irrenanstalt ermordet ein gefährlicher Psychopath eine Krankenschwester. Kurz bevor ihm die Flucht gelingt, unterhält er sich mit einer jungen Patientin, die seit Jahren kein Wort gesprochen hat. Wieso hat sie ihr Schweigen gebrochen? Sind die Gerüchte von schwarzer Magie wahr, die in den Fluren der Anstalt kursieren? Inspector McGray geht der Fall sehr nahe, denn die junge Frau ist seine Schwester. Zusammen mit seinem Partner Ian Frey verfolgt er den Mörder durch das ganze Königreich – bis zum Pendle Hill, Sitz der gefürchteten Hexen von Lancashire, wo die beiden genialen Ermittler einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur kommen …

EIN FALL FÜR FREY UND MCGRAY

Ein Fall für Frey und McGray

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Oscar de Muriel (Autor)

Oscar de Muriel wurde in Mexico City geboren und zog nach England, um seinen Doktor zu machen. Er ist Chemiker, Übersetzer und Violinist und lebt heute in Cheshire. Mit seiner viktorianischen Krimireihe um das brillante Ermittlerduo Frey und McGray feiert er in seiner neuen Heimat große Erfolge.

Aus dem Englischen von Peter Beyer
Originaltitel: A Fever Of the Blood (2)
Originalverlag: Penguin

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18682-1

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen:  15.01.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Gute Fortsetzung der Reihe

Von: Weltenwandler Datum: 15.05.2018

weltenwandler-blog.blogspot.de

Rezension zu

Der Fluch von Pendle Hill
von
Oscar de Muriel






Beschreibung: Neujahr 1889. In Edinburghs berüchtigter Irrenanstalt ermordet ein gefährlicher Psychopath eine Krankenschwester. Kurz bevor ihm die Flucht gelingt, unterhält er sich mit einer jungen Patientin, die seit Jahren kein Wort gesprochen hat. Wieso hat sie ihr Schweigen gebrochen? Sind die Gerüchte von schwarzer Magie wahr, die in den Fluren der Anstalt kursieren? Inspector McGray geht der Fall sehr nahe, denn die junge Frau ist seine Schwester. Zusammen mit seinem Partner Ian Frey verfolgt er den Mörder durch das ganze Königreich – bis zum Pendle Hill, Sitz der gefürchteten Hexen von Lancashire, wo die beiden genialen Ermittler einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur kommen …

Quelle: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Der-Fluch-von-Pendle-Hill/Oscarde-Muriel/Goldmann-TB/e504627.rhd

Erscheinungsdatum: 15.01.2018

Der Autor hat es hier, mit dem zweiten Teil dieser Reihe, wieder geschafft einen tollen britischen Krimi zu schreiben. Die Handlung startet in Edinburgh mit einem, man möchte fast meinen typisch für Schottland, grausamen Mord an der Krankenschwester Miss Greenwood. Daraus entwickelt sich eine Verfolgungsjagd mit vielen Überraschungen, beeinflusst durch viele Verstrickungen von den Ermittlern selbst und der Familie Ardglass mit dem Fall.

Auch wird der Leser über die wahre Funktionsweise von Flüchen und Zaubern aufgeklärt, die Hexen verwenden. Raffiniert inszeniert Oscar de Muriel das Geschehen, Ereignisse die zunächst nebensächlich wirken, bekommen haben plötzlich große Auswirkungen auf das Gesamtgeschehen. Für den gesamten Krimi lässt sich sagen, dass nichts Vorhersehbar ist, dass es aber dann schließlich logisch und harmonisch zu einer Auflösung kommt.

Das Buch hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht, auch wegen dem typisch englischen Humor den Oscar de Muriel mit einfließen lässt. Die Handlung ist rasant, einem Ereignis folgt das Nächste. Oscar de Muriel hat einen einfachen Erzählstil, der nicht unbedingt einzigartig aber dafür sehr angenehm ist.

Während ich las, war ich versunken im Buch, und praktisch vor Ort in Schottland und England. Muriel nutzt die richtige Dosis von Details, alles ist klar vorstellbar aber man wird nicht abgelenkt durch Nebensächlichkeiten die zur Langatmigkeit führen könnten.

Insgesamt möchte ich schreiben, dass es eine gelungene Fortsetzung ist und ich mich sehr auf den dritten Teil freuen. Suchtpotenzial ist vorhanden.

Für einen guten Krimi gebe ich gerne 4 Sterne

Euer Weltenwandler










Ein atemloser Viktorianischer- Krimi

Von: Miss Cooper Datum: 12.05.2018

https://misscoopers.wixsite.com/misscooper

Es ist die Nacht zum 1. Mai - Walpurgisnacht, als ich Oscar de Muriels zweiten Kriminal Roman „Der Fluch von Pendle Hill“ aufschlage - wie passend, ich bin also schon in der richtigen Stimmung, denn auch in seinem Buch geht es um Hexen-Kulte.
Schon immer war ich von Hexen und ihrem Treiben fasziniert. Und die Vorstellung das einst einfache Frauen auf bloßen Verdacht hin der Hexerei bezichtigt, gefoltert und auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden, nur weil sie ein Talent dafür besaßen die Wirkung von Kräutern oder Wurzeln zu kennen und diese anzuwenden, lässt mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Doch ein Glück ist das heute nicht mehr der Fall, andernfalls hätte ich kein so angenehmes Leben, denn auch in meiner Büchersammlung befinden sich so einige Bücher über Kräuterkunde. Allerdings habe ich über die Hexen von Pendle die 1612 der Hexerei angeklagt und hingerichtet wurden bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts gehört. Dank Oscar de Muriel weiß ich jetzt aber eine ganze menge mehr darüber.

De Muriels Roman beginnt mit drei Rückblenden, die erste bezieht sich auf einen Hexenprozess der 1624 in Lancashire stattfand, bei dem sechs vermeidliche Hexen hingerichtet wurden und noch während sie am Galgen hingen einem gewissen Lord Ambrose und seinem Sohn einen Fluch auferlegten. Ein weiterer zeigt Lady Anne Ardglass, eine der Wohlhabendsten Frauen Schottlands, die 1882 heimlich in einer Nacht und Nebelaktion ihren verrückt gewordenen Sohn Lord Joel Ardglass in die Irrenanstalt einweisen ließ. Ein Jahr später wurde die neunzehnjährige Amy McGray in die gleiche Anstalt eingewiesen, da sie zuvor ihre Eltern getötet und ihrem Bruder einen Finger abgetrennt hatte.

Die Kerngeschichte setzt 1889 ein. Seit bereits zwei Monaten lebt der aus London stammende Inspector Ian Frey in Edinburgh. Einer Stadt die er für eine unansehnliche Provinz hält und die seinem geliebten kultiviertes London niemals das Wasser reichen wird.
Die Stelle die er gezwungen wurde anzutreten ist für ihn ein einziger Witz.

„ Ich fungierte als Assistent der neu gegründeten Kommission zur Aufklärung ungelöster Fälle mit mutmaßlichem Bezug zu Sonderbarem und Geisterhaften. Doch, doch, eine solch abstruse Abteilung existiert tatsächlich, und sie tut genau das, was ihr Name andeutet.“

Dazu kommt das er unter einem Dach mit seinem neuen, fragwürdigen Vorgesetzten Adolphus McGray lebt, einem waschechten Schotten, rau, stur und direkt, vor allem Frey gegenüber, den er zu jeder sich bietenden Gelegenheit schikaniert. Doch auch Frey lässt sich nicht alles von ihm gefallen und kontert mit teils gut gezielten, schlagfertigen Antworten. Es ist einfach wundervoll zu sehen wie die beiden permanent aufeinander rumhacken und kein gutes Haar an dem jeweils anderen lassen. Das aber auf eine so amüsante und charmante weise tun, das ich mir das ein oder andere Lachen nicht verkneifen konnte. Dennoch empfindet Frey, seitdem er von McGrays tragischer Familiengeschichte erfahren hat, Mitleid mit dem resoluten Schotten. Als die beiden erfahren das in der Anstalt, in der auch seine Schwester Patientin ist, eine junge Frau mit dem Leben ringt, befürchten sie, dass es sich um Amy handeln könnte. Doch sie ist es nicht, sondern eine Pflegerin die von ihrem Patienten, Lord Ardglass mit Strychnin vergiftet wurde. allerdings hat dieser bevor er geflüchtet ist noch mit McGrays Schwester geredet, die seit dem Schicksalhaften Tag vor fünf Jahren kein einziges Wort mehr gesprochen hat und sich auch danach wieder in Schweigen hüllt. Angetrieben von dem unbändigen Wunsch zu erfahren was sie zu Ardglass gesagt hat verfolgen sie seine Spur bis nach Lancashire. Doch Joel Ardglass denkt gar nicht daran sich gefangen nehmen zu lassen, er hat seine ganz eigenen Ziele. Ihm dürstet es nach Rache, denn er ist sich sicher das seine Pflegerin einem Haxenzirkel angehörte, der es sich zur Aufgabe gemacht hat ihn geistig wie Körperlich zu brechen. Nicht nur das ungleiche Ermittler Duo nimmt die jagt auf, sondern sie selbst werden von Leuten verfolgt die augenscheinlich um jeden Preis verhindern wollen das sie Ardglass finden.

Wie auch in seinem erstem Band „die Schatten von Edinburgh“ lässt er all seine Charaktere lebendig werden und erschafft durch seinen wunderbaren Schreibstil eine Welt in die ich mich perfekt einfühlen kann. Das er in seine Geschichten Bezüge zu wahren Begebenheiten miteinfließen lässt, ist nur noch das Sahnehäubchen. Anders als zu seinem vorangegangenen Buch, steht hier der Fall im Vordergrund - dessen Ende mir einen Tick zu wenig Mystik besaß. Es sind eben doch recht weltliche Themen mit denen sich die Hexen so rumschlagen müssen. Der zweite Band ist weitaus rasanter und dramatischer, hat mehr Verfolgungsjagden in petto und die Prügel die die beiden Ermittler beziehen stellt so manchen Action Roman in den Schatten. Dennoch lässt de Muriel es weder an einer gehörigen Portion Mystik, noch an emotionalen Szenen fehlen. Dieses Buch ist eine einzige Achterbahnfahrt an Gefühlsregungen, aber auf eine wirklich sehr positive Art und Weise. Man muss den ersten Band nicht unbedingt vorher gelesen haben, doch wer wie ich eine Schwäche für mystische und spannungsgeladene Krimis hat, die mit einer priese Wahrheit gewürzt wurden, wird auch „die Schatten von Edinburgh“ lieben.

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