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Der gläserne Himmel Roman

Kundenrezensionen (14)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19984-5

Erschienen: 09.01.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Christian ist Mitte dreißig und Lehrer, als er in das Dorf zurückkehrt, in dem er als Kind eine unbeschwerte Zeit verbrachte. Hier begegnet er Sina. Gebannt von ihrer Anziehungskraft macht er ihr bald einen Heiratsantrag. Doch wer ist diese rätselhafte junge Frau, die oft nicht sie selbst zu sein scheint? Und was bedeuten die Träume, in denen Sina blutüberströmt in einem Graben liegt? Christian stellt Nachforschungen an und erkennt, dass in diesem idyllischen Ort vor vielen Jahren ein schreckliches Verbrechen geschah ...

Petra Hammesfahr (Autorin)

Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Bestseller "Der stille Herr Genardy" bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt, wie "Die Lüge" mit Natalia Wörner in der Hauptrolle. Zuletzt erschienen: "Die Frau, die Männer mochte" und "Der gläserne Himmel".

14.07.2017 | 19:00 Uhr | Öhringen

Open-Air-Lesung mit Petra Hammesfahr

Eintritt: € 10,- (Dauerkarte für alle Veranstaltungen der Reihe € 29,-)

Kartentelefon: 07941 68-4100

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Mehr Infos

Treffpunkt: Stadtbücherei Öhringen
Untere Torstraße 1
74613 Öhringen

Weitere Informationen:
Landesgartenschau Öhringen 2016
74613 Öhringen

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-19984-5

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

Erschienen: 09.01.2017

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schaurig-schön, mit Tendenz zum Mystery-Genre

Von: Annette Traks Datum: 31.01.2017

www.annette-traks.com

Nach seinem Studium tritt Christian Hochstett eine Stelle als Lehramtsanwärter in Kirchfelden an. In dem Dorf lebt seine Tante, bei der er als Kind eine schöne Zeit verbracht hat, als es in der Ehe seiner Eltern kriselte. Auch jetzt wohnt er bei ihr.

Schon bald lernt er die 17-jährige Sina kennen. Zu der "Dorfprinzessin", die einem großen Familienclan angehört und von allen verwöhnt wird, fühlt sich Christian gegen alle Vernunft leidenschaftlich hingezogen. Nach kurzer Bekanntschaft heiraten beide.

Doch immer wieder plagen ihn Albträume, in denen er Sina blutüberströmt in einem Graben liegen sieht. Außerdem erzählt sie häufig von Ereignissen aus der Vergangenheit, über die sie gar nichts wissen kann, und hat düstere Vorahnungen.

Der junge Lehrer erfährt, dass sowohl der Vater als auch die Mutter seiner Frau unmittelbar nach ihrer Geburt gestorben sind. Um beider Tod ranken sich diffuse Geschichten und Erklärungen.

Verwirrt ist Christian auch, als er herausbekommt, dass es zwischen Sinas und seinen Eltern offenbar eine Verbindung gegeben hat. Doch auch diesbezüglich wird er mit ausweichenden Antworten abgespeist.

Resümee:
Der Roman, der unter demselben Titel erstmals 1995 erschienen ist, fesselt einen vom ersten Augenblick an. Zwar erfährt man gleich zu Beginn, dass etwas Schlimmes passiert ist, wenn Christian sagt: "Ich sollte begreifen, was es heißt, einen Menschen ausgelöscht zu haben. Vielleicht sollte ich endlich gestehen: 'Ich habe getötet.' " (E-Reader, Pos. 30).

Doch gerade in diesem Wissen liegt das Packende:
Man kann die unheilvolle Atmosphäre von Anfang an regelrecht spüren,
ahnt, dass die Beziehung von Christian und Sina Schritt für Schritt, aber unaufhaltsam auf eine Katastrophe zusteuert. Das Tragische: Beide können ohne einander nicht leben. Genau wie sie erlebt der Leser ein Wechselbad der Gefühle.

Christians und Sinas Geschichte ist aus der Sicht des jungen Mannes erzählt. Dabei verschwimmen oft Realität und Traum, Gegenwart und Vergangenheit. Mehr noch: Christians Albträume entwickeln sich immer mehr Richtung Realität.

Das Mystische, die unergründlichen Familiengeheimnisse, dunklen Vorahnungen, rätselhaften Andeutungen und Erkenntnisse sind für den
Leser manchmal verwirrend, nicht immer auf Anhieb nachvollziehbar. Aber gerade das macht andererseits auch den Reiz des Romans aus.

Genauso verhält es sich mit der Namensgleichheit von Christian einerseits und Christian, genannt Chris, andererseits, zweimal Christina sowie Christina / Sina. Die Identitäten verschwimmen hier zum Teil, was von der Autorin mit Sicherheit so beabsichtigt ist.

Manche Passagen fand ich zu langatmig erzählt, und einige inhaltliche Wiederholungen störten.

Fazit: ein "schaurig-schöner", fesselnder Roman, der ein wenig in Richtung Mystery-Genre geht.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Geheimnisvoll und spannend!

Von: Anjas Buchstunden Datum: 26.04.2017

anjas-buchstunden.blogspot.de

Die Bücher von Petra Hammesfahr fand ich bisher alle wirklich toll und auch dieses habe ich sofort geliebt. Obwohl ich kurze Zeit gebraucht habe um in das Buch reinzukommen, war ich doch ganz schnell in seinem Bann.

Man erfährt gleich zu Beginn von Chris, das er der Meinung ist getötet zu haben und dann beginnt eine unglaublich spannende Geschichte in der Chris seine letzten Jahre schildert.
Kurz lernt man den kleinen Chris kennen, erfährt einige Dinge aus seiner Kindheit und was damals um ihn herum geschehen ist. Ganz toll erklärt die Autorin hier den Alltag und die Sehnsüchte um den kleinen Jungen und seine Familie.
Als Chris erwachsen ist kehrt er um als Lehrer zu arbeiten wieder nach Kirchfelden und zu Luise zurück, denn bei ihr war er schon als Kind sehr glücklich und hat sich immer geborgen gefühlt. Schnell lernt er Sina kennen und dann beginnt für den Leser ein rasantes und spannendes auf und ab mit einem Hauch von Mystik.

Chris und Sina als Protagonisten fand ich super, die haben vor Persönlichkeit nur so gestrotzt. Vielschichtig und ausgereift hat die Autorin hier auch die anderen Charaktere einzigartig beschrieben. Keiner blieb fad oder oberflächlich und jeder war auf seine Weise einfach nur interessant und auch geheimnisvoll. Mit Sina selbst bin ich nicht so wirklich warm geworden, die Autorin hat es hier gut geschafft Aufwühlung reinzubringen, indem sie immer wieder Sina als rätselhafte Person der man eventuell eben doch nicht trauen kann dargestellt hat. Ich fand es auf jeder Seite toll diese ganz eigene Geschichte von Chris und Sina zu lesen und habe darauf hingefiebert zu erfahren was denn vor allem auch früher um die beiden herum geschehen ist. Geheimnisse gab und gibt es da nämlich mehr als genug.

Fasziniert hat mich Sinas Verhalten, auch wenn ich mit ihr nicht wirklich warm geworden bin, trotzdem sehr. Ihre Art Chris gegenüber war toll und sie hat öfter Dinge gesagt und gesehen, die sie so eigentlich gar nicht wissen konnte, aber da möchte ich jetzt nicht zuviel verraten.
Auch die Enflüssen vom Birkenhof und vor allem die von Chris seinem Vater waren sehr fesselnd aber auch positiv verwirrend. Auf den letzten Seiten hat die Autorin nochmal eine sehr bewegende und nervenzerreißende Atmosphäre geschaffen. Auch wenn einige Fragen nicht direkt beantwortet wurden, so kann man sich doch vieles zusammenreiben, denn die Autorin hat indirekt alles beantwortet, nun obliegt es der Fantasie jeden einzelnen die fürs sich richtige Antwort zu finden.

Ich bin begeistert, durfte ein rätselhaftes, mystisch angehauchtes, geheimnisvolles und spannendes Buch lesen!

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