Nach dem Feuer

Roman

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Wer ist der Junge, der sich schwer verletzt aus einem brennenden Wohnmobil retten konnte? Warum verschweigt er seinen Namen? Welches schreckliche Geheimnis versucht er zu verbergen? Hauptkommissarin Rita Voss weiß bei den Befragungen bald nicht mehr, ob sie mit einem geistig zurückgebliebenen Jugendlichen oder mit einem hochintelligenten Schauspieler spricht. Sie sucht Rat bei ihrem früheren Vorgesetzten Arno Klinkhammer, der kurz darauf begreifen muss, wer der Junge ist: Der Sohn einer Frau, die ihren Mann vor acht Jahren beschuldigte, sich an der eigenen Tochter vergangen zu haben. Der Mann verschwand daraufhin. Nun wurde die Frau auf bestialische Weise umgebracht. Wer ist ihr Mörder? Der Mann oder der Sohn?

»Die familiären Geheimnisse und der Blick in menschliche Abgründe fesseln beim Lesen.«

freundin (16. September 2020)

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ISBN: 978-3-641-26617-2
Erschienen am  31. August 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Nach dem Feuer

Von: freetimeGuide

21.12.2020

Nachts ging bei der Rettungsleitstelle Kerpen die Meldung eines LKW-Fahrers ein. Auf der A 4 Richtung Aachen hatte er in einem Waldstück einen Feuerschein bemerkt. Sofort rückten drei Löschzüge aus. 2 Polizisten in einem Streifenwagen hörten den Funkspruch. Da sie sich auskannten wussten sie, dass in der Nähe eine Aushubdeponie war und fuhren sofort hin. Auf dem Zufahrtsweg konnten sie erkennen, dass ein größeres Fahrzeug, offensichtlich ein Wohnmobil brannte. Eine Gestalt sprang vor der Brandstelle herum. Mit Mühe konnten sie den ca. 14jährigen Jungen vom Feuer wegbringen, der bereits Verbrennungen im Gesicht und an den Armen hatte. Er schrie dauernd, dass noch seine Freunde drin wären. Nach den Löscharbeiten konnte aber niemand mehr gefunden werden. Der Junge wurde ins Krankenhaus gebracht. Auf Befragen wollte er keinen Namen sagen, nur, dass er zu seinem Großvater wollte, aber nicht wusste wo der wohnt. Vor dem Feuer: Seit Wochen hatte sie morgens die Jalousien heruntergelassen und abends hochgezogen. Er hatte immer wieder Kakao getrunken, der aber schrecklich geschmeckt hatte. Wahrscheinlich hatte er wieder einen schlimmen Anfall gehabt. Er träumte von Vampiren und einem Zauberer, der ihm sagte, was er tun sollte. Überall lag in der Wohnung Abfall herum, der Druck im Kopf nahm zu. Aber von den Pillen, die er sonst bei einem Anfall bekam, war nichts mehr da. Nachdem er immer wieder einschlief, beschloss er, die Wohnung zu verlassen und zu seinem Großvater zu gehen. Sie lag regungslos auf dem Bett… Er packte in seinen Rucksack  eine Thermoskanne und ging los. Es war höllisch heiß in diesem Sommer, da er seine Socken vergessen hatte, bekam er Blasen. Irgendwann hielt ein Wohnmobil neben ihm, und die Fahrerin nahm ihn mit. Er glaubte, sie würde ihn zu seinem Großvater bringen….. Rückblicke in das Leben des Jungen und seiner Familie der letzten Jahre lassen ahnen, welches Schicksal hinter ihm liegt. Ein echter Hammesfahr-Krimi. Bis zum Schluss bleiben viele Fragen offen und erst dann werden alle Fäden zusammengeführt.  Spannend bis zum Schluss !

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Spannender Roman mit ernstem Thema

Von: Verena / Kapitel11

22.11.2020

“Nach dem Feuer“ von Petra Hammesfahr hat mich von Anfang an gefesselt! Wo mich „Das Mädchen Jannie“ eher enttäuscht hat, war hier nun alles da, wurde mir alles geboten, was ein spannendes Buch ausmacht! Das Buch wird aus mehreren Perspektiven erzählt. So hat der Leser die beste Optik auf das Geschehen, kann Kombinieren, Schlüsse ziehen, miträtseln. Die Schlinge zieht sich immer enger und man ist mittendrin dabei! So etwas liebe ich! Auf diese Art und Weise gelang es der Autorin mich mehr als nur einmal auf eine falsche Fährte zu locken! Die Spannung steigerte sich von Kapitel zu Kapitel! Ein herrlich ausgefeilter Plot, der einem ein Ende bietet, das man so nicht erwartet hat! Alleine schon das erste Kapitel hat bei mir Gänsehaut verursacht und einen Vorgeschmack auf das gegeben, was den Leser im Folgenden erwartet! Ebenso gelungen fand ich die Charaktere: angefangen bei Hauptkommissarin Rita Voss, dem pensionierten Kommissar Rudolf Grovian, dem Jungen David, seiner Mutter...Alle wirkten echt und genau richtig platziert! Ob sympathisch oder nicht, jeder wurde seiner Rolle gerecht! Erwähnt wurden allerdings noch einige andere Polizeibeamte, was bei mir zu Beginn schon für Verwirrung gesorgt hat! Es waren zu viele Namen, die ich erst im Laufe der Geschichte richtig einordnen konnte und mich mehr verwirrt haben, als der Geschichte dienlich waren. Ob all diese Nebencharaktere wirklich notwendig waren...für den Sachverhalt an sich waren sie jedenfalls kaum relevant! Was bei mir immer ein Schmunzeln verursacht hat, war, dass meine Heimatstadt Hürth des öfteren erwähnt wurde! :-) Dort befindet sich nämlich der Sitz der Direktion Kriminalität Rhein-Erft-Kreis! Von daher kannte ich mich schon recht gut aus im Buch! ;-) Unterm Strich lässt sich aber sagen, ich wurde sehr gut unterhalten! Die Thematik, welcher sich Petra Hammesfahr hier widmet, war überaus interessant wie auch erschreckend! Denn ich bin sicher, dass diese Geschichte sich durchaus in Haushalten, nicht nur in Deutschland, tatsächlich so abspielen mag! Und das ist richtig, richtig traurig!! Egomanie und Kindsvernachlässigung/-missbrauch sind ernste Themen und sollten viel öfter thematisiert werden, um auf solche Gräueltaten hinzuweisen! Denn so etwas geschieht nicht nur in der Fantasie des Autors...

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Vita

Petra Hammesfahr erobert seit Jahrzehnten mit ihren Spannungsromanen die Bestsellerlisten. Die Bücher werden mit Preisen ausgezeichnet und verfilmt, wie auch »Die Sünderin«. Der Roman wurde unter dem Titel »The Sinner« mit Jessica Biel in der Hauptrolle als erfolgreiche US-Fernsehserie produziert und läuft derzeit weltweit auf Netflix.

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Events

08. Okt. 2021

Petra Hammesfahr bei dem Krimifestival "Mord am Hellweg"

19:30 Uhr | Fröndenberg | Lesungen
Petra Hammesfahr
Das Mädchen Jannie

Pressestimmen

»Seit vielen Jahren schreibt Petra Hammesfahr spannende und psychologisch tiefgründige Krimis«

Zeit für mich (02. September 2020)

»Die Geschichte ist zugleich packend und beklemmend!«

Nürtinger Zeitung (07. September 2020)

»Geschickt eingefädelter Thrill!«

medical-tribune.de (08. Dezember 2020)