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Der rauchblaue Fluss

Ibis-Trilogie (2)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-09663-2

Erschienen: 19.11.2012
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ein monumentaler Roman über Ruhm und Leid in einer frühen Ära der Globalisierung

Kanton 1838. Über den sagenumwobenen Perlfluss gelangen Glückssucher und Abenteurer aus aller Welt in die chinesische Hafenstadt: Für den jungen Maler Robin Chinnery ist die pulsierende Metropole der ideale Zufluchtsort, um den Heiratsplänen, die seine Mutter für ihn hat, zu entkommen. Der britische Botaniker Fitcher Penrose ist in Begleitung seiner jungen Assistentin Paulette unterwegs nach Kanton, um dort nach einer geheimnisvollen Kamelienart zu suchen, der wahre Zauberkräfte zugesprochen werden. Und der indische Kaufmann Bahram Modi erhofft sich mit der größten Ladung Opium, die er je von Kalkutta nach Kanton transportiert hat, das Geschäft seines Lebens. Es sieht so aus, als würden die Dinge gut für ihn anlaufen, denn man beruft ihn in die Kantoner Handelskammer. Doch dann beginnen die autoritätseinflößenden Mandarine den ausländischen Kaufleuten auf den Leib zu rücken, denn der chinesische Kaiser will den Handel mit Opium verbieten. Und plötzlich stehen alle Zeichen auf Krieg ...

Ein schillerndes Epos, ein entlarvender Blick auf die Ursprünge unseres Wirtschaftssystems und eine Verbeugung vor der chinesischen Kulturgeschichte, betörend und spannend zugleich.

"... die akribische Bildhaftigkeit entwickelt enorme Suggestivkraft - unmöglich, sich vom Buch loszureißen."

Martin Kämpchen, Frankfurter Allgemeine Zeitung (08.01.2013)

DIE IBIS-TRILOGIE VON AMITAV GHOSH

Ibis-Trilogie

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Amitav Ghosh (Autor)

Amitav Ghosh, wurde 1956 in Kalkutta geboren und studierte Geschichte und Sozialanthropologie in Neu-Delhi. Nach seiner Promotion in Oxford unterrichtete er an verschiedenen Universitäten. Mit „Der Glaspalast“ (Blessing, 2000) gelang dem schon vielfach ausgezeichneten Autor weltweit der große Durchbruch. Zuletzt erschien sein Roman "Der rauchblaue Fluss" bei Blessing (2012). Ghosh lebt in Indien und den USA.


Rudolf Hermstein (Übersetzer)

Rudolf Hermstein, geb. 1940, studierte Sprachen in Germersheim und ist der Übersetzer von u.a. William Faulkner, Allan Gurganus, Doris Lessing, Robert M. Pirsig und Gore Vidal. Er wurde mit dem Literaturstipendium der Stadt München sowie mehrfach mit Stipendien des Deutschen Übersetzerfonds ausgezeichnet.

"... die akribische Bildhaftigkeit entwickelt enorme Suggestivkraft - unmöglich, sich vom Buch loszureißen."

Martin Kämpchen, Frankfurter Allgemeine Zeitung (08.01.2013)

"In seinen Büchern treten wir als Mitspieler in jene Bilder ein, die wir sonst nur im Museum betrachten können."

Andreas Kilb, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (25.11.2012)

"Eine sinnenfreudige, farbenfrohe Zeitreise."

Elle (01.04.2013)

"Amitav Ghosh ist ein wundervoller Erzähler, der seine liebenswerten Geschöpfe mit den ungewöhnlichsten Biographien ausstattet."

Ulrike Sárkány, NDR Kultur (19.11.2012)

"Ghosh schildert den Opiumkrieg aus ungewohnter, weil asiatischer Perspektive - ein farbensattes Buch von großer Erzählkunst."

Neue Presse (22.12.2012)

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Aus dem Amerikanischen von Rudolf Hermstein, Barbara Heller
Originaltitel: River of Smoke

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-09663-2

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blessing

Erschienen: 19.11.2012

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Schöpft sein Potential nicht aus

Von: Jiskett Datum: 07.07.2016

archive-of-longings.blogspot.de/

Dieses Buch war ein bisschen enttäuschend. Nach dem abrupten Ende von "Das mohnrote Meer" hatte ich erwartet, dass der zweite Band mehr oder weniger dort weiter gehen würde, wo der erste aufgehört hatte. Das war aber leider gar nicht, was passiert ist. Wir haben ein wenig darüber erfahren, was mit den uns bereits bekannten Charakteren passiert ist, aber ein Großteil der Handlung dreht sich um neue Figuren. Für sich genommen ist das nicht schlecht - einige der Charaktere waren ziemlich interessant und konnten neue Einblicke liefern - aber ich war trotzdem enttäuscht.
Mein größtes Problem mit "Der rauchblaue Fluss" ist aber, dass es sich anfühlt, als würde ... nichts passieren. Natürlich ist das nicht der Fall (den Protagonisten passiert so einiges), aber ich hatte trotzdem nicht den Eindruck, als würde irgendetwas bedeutungsvolles passieren. Erst spät im Buch kommt der Konflikt, durch den der Erste Opiumkrieg ausgelöst wurde, wirklich auf und selbst dann ist nicht viel passiert. Insgesamt wird die Geschichte viel zu langsam erzählt und dem Buch hätten einige Kürzungen gut getan.

Natürlich war nicht alles schlecht. Wie sein Vorgänger ist "Der rauchblaue Fluss" gut geschrieben und recherchiert. Ich habe einiges über diese Zeit gelernt, was ich vor der Lektüre des Buches nicht wusste. Dies ändert aber nichts daran, dass ich stellenweise ziemlich gelangweilt war und nicht mit den Charakteren mitfühlen konnte... ich war nicht so sehr an ihren Geschichten interessiert wie im vorherigen Band. Ein anderer Rezensent meinte, dass die Recherchearbeit wichtiger als die Charaktere zu sein schien und leider muss ich dem zustimmen. Ghosh beschreibt das Leben im China des 19. Jahrhunderts detailliert (fast schon zu detailliert), doch das Innenleben der Figuren ist nicht so gut ausgearbeitet. Es gab dieses Mal auch keinen Punkt, an dem alle Einzelschicksale zusammentrafen und sich verbanden. Dies finde ich schade, weil es gerade das war, was mir an den verschiedenen Perspektiven in "Das mohnrote Meer" besonders gefallen hat.

Insgesamt kann ich nicht wirklich viel über das Buch sagen, was zu großen Teilen daran liegt, dass meiner Meinung nach nichts wirklich wichtiges passiert ist und ich mich überwinden musste, nicht gelangweilt abzubrechen.

"Der rauchblaue Fluss" hat nur deshalb drei Sterne bekommen, weil die Beschreibungen wirklich gelungen und die Recherchearbeit vorzüglich war. Leider hat der Autor es nicht geschafft, die Ergebnisse seiner Recherche dadurch interessanter zu machen, indem er sie mit der Handlung verknüpft hat - beide Aspekte scheinen mehr oder weniger separat voneinander zu sein. Es ist wirklich schade, Ghosh hätte so viel mehr aus diesem Buch machen können...

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