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Die Frequenz Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16741-7

Erschienen: 14.12.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Die Macht der Sprache

Es ist das bestgehütete Geheimnis der NASA: Seit Jahrzehnten driftet ein außerirdisches Raumschiff im Asteroidengürtel. Es sendet kein Signal, ist einfach nur da. Nun endlich ist es möglich, ein Team von Militärs und Experten zusammenzustellen und hinzufliegen. An Bord ist auch die Sprachenforscherin Dr. Jane Holloway. Als das Team das Schiff erreicht, erlebt es zwei Überraschungen: Es ist nicht unbewohnt – und als der Rückweg zur Erde abgeschnitten ist, ist es allein Jane, die die Sprache der Aliens versteht … Doch was wollen sie von ihr? Und von der Erde?

Jennifer Foehner Wells (Autorin)

Jennifer Foehner Wells landete mit ihrem Debütroman Die Frequenz in nur kurzer Zeit einen großen Erfolg in den USA. Sie studierte Biologie, und begeistert sich seitdem für Wissenschaft und Technologie. Ihre Leidenschaft für die Science-Fiction wurde schon früh geweckt. Jennifer Foehner Wells lebt mit ihrem Ehemann, ihren gemeinsamen zwei Söhnen und einem leicht verstörten Labrador in Indiana auf dem Land.

Aus dem Amerikanischen von Alfons Winkelmann
Originaltitel: Fluency
Originalverlag: Blue Bedlam Books

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-16741-7

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 14.12.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Meisterhaft

Von: A.D. Datum: 16.03.2016

www.kultplatz.net

Um es kurz und brutal zu sagen: Shit, Jennifer Foehner Wells schreibt geilen Weltraum-Stoff!

So, jetzt mal gaaaaanz langsam: Die Frequenz ist eine mitreißende, clevere Space-Opera über den Erstkontakt. Das Buch ist in realistischen Szenarien verankert und treibt diese auf die Spitze. Es wartet mit einer überaus sympathischen Protagonistin auf, hat Tempo und viel Witz und liest sich generell ausbalanziert zwischen all den Elementen, die von Wells mit Leichtigkeit joungliert werden.

Ich würde mich nicht so weit hineinsteigern und behaupten, Wells ist dasselbe intellektuelle Schwergewicht wie die beeindruckende Ann Leckie. Ihr Zugang zur Science Fiction ist ein anderer. Aber Wells und Leckie sind für mich die aufregendsten SF-Neuentdeckungen der letzten Zeit gewesen. Wer im übrigen den Humor von Der Marsianer gemocht hat, der wird an Wells großen Gefallen finden.

Bei allen Vergleichen ist Die Frequenz ein eigenständiges Buch. Die Frau mit den lila Haaren hat uns einen mitreißenden Weltraum-Thriller geliefert, der sich grandios als Film von Ridley Scott machen würde. Der Roman glänzt mit einem aufregenden Erstkontakt-Szenario, das einige unerwartete Überraschungen bietet und vielleicht/hoffentlich auf diese Monumentalität in der Fortsetzung hinausläuft, die sich hier andeutet – auf dieses gewaltige Universum, das zwischen den Zeilen hervorglänzt.

Bemerkenswert an Wells ist übrigens, dass sie ganz und gar nicht im düster-nihilistischen, im apokalyptischen Szenario verhaftet ist, sondern der Erstbegegnung positiver gegenübersteht. Mit all den Schattenseiten und Bedrohungsszenarien – eingebildet oder real – die dazu gehören, aber es geht nicht gleich um den Weltuntergang (oder doch?). Das ist durchaus angenehm. Von daher lässt sich das Buch recht gut mit einem der Klassiker der Erstkontakt Space Operas vergleichen: Arthur C. Clarke: Rendezvous mit Rama.

Die Frequenz ist ein Hit. Der Roman ist ein Pageturner, er ist sehr gut geschrieben, hat jede Menge Witz und lässt ein gewaltiges Universum erahnen, in das wir hoffentlich mit der Fortsetzung einen Blick werfen können. Ich wüsste echt nicht, was ich mehr verlangen soll. Es war mir ein Vergnügen.

Kurz gesagt:

mitreißend
clever
gewitzt

Fazit: Hätte das Zeug zu einem Meilenstein.

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