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Die Rückkehr Auf der Suche nach meinem verlorenen Vater

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19440-6

NEU
Erschienen: 27.02.2017
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Ausgezeichnet mit dem Pulitzer-Preis 2017

Hisham Matar wuchs als Kind in Libyen auf, doch die Diktatur unter Gaddafi hat seine Familie früh zerstört. Er selbst lebt seit langem in England, sein Vater wurde in das berüchtigtste Gefängnis von Libyen verschleppt. In dem kurzen Zeitfenster nach Gaddafis Sturz und vor dem neuen Bürgerkrieg kehrt Hisham Matar in seine Heimat zurück, um endlich vor Ort nach seinem Vater zu suchen. Sein Buch ist ein bewegendes Dokument.

»So zurückhaltend der Stil ist, so komplex, so virtuos konstruiert ist dieses Buch, der Erzähler bemüht sich um Nüchternheit, gerade in Szenen absurder Abgründigkeit.«

Susanne Mayer / DIE ZEIT (16.03.2017)

Hisham Matar (Autor)

Hisham Matar, Sohn libyscher Eltern, wurde 1970 in New York City geboren, wuchs in Tripolis und, nach der Emigration der Familie, in Kairo auf. Seit 1986 lebt Hisham Matar in England. Er schreibt für verschiedene Zeitungen und hat zwei international vielbeachtete Romane verfasst, »Im Land der Männer« (2006) und »Geschichte eines Verschwindens« (2011), die mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet wurden.


Werner Löcher-Lawrence (Übersetzer)

Werner Löcher-Lawrence, geb. 1956, studierte Journalismus, Literatur und Philosophie, arbeitete als wissenschaftlicher Assistent an der Universität München und als Lektor in verschiedenen Verlagen. Er ist der Übersetzer von u.a. Ethan Canin, Patricia Duncker, Michael Ignatieff, Jane Urquhart.

»So zurückhaltend der Stil ist, so komplex, so virtuos konstruiert ist dieses Buch, der Erzähler bemüht sich um Nüchternheit, gerade in Szenen absurder Abgründigkeit.«

Susanne Mayer / DIE ZEIT (16.03.2017)

»Ein Buch über das Weggehen und Loslassen, aber auch eines über Menschen, die sich selbst von jahrelanger Folter nicht brechen lassen.«

stern (09.03.2017)

»Ein literarischer Essay über Familie, Verlust und Trauer - und schon jetzt eines der herausragenden Bücher des Jahres.«

Jobst-Ulrich Brand / Focus (25.02.2017)

»Ein Sieg der Literatur über den Schmerz und die Stärke der vermeintlich Besiegten.«

Claudia Kramatschek / qantara.de (15.02.2017)

Aus dem Englischen von Werner Löcher-Lawrence
Originaltitel: The Return
Originalverlag: Viking

eBook (epub), 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-641-19440-6

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Luchterhand Literaturverlag

NEU
Erschienen: 27.02.2017

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Große Literatur

Von: Anna Datum: 17.02.2017

https://buchpost.wordpress.com/

Kurz zum Inhalt

Hisham Matar wurde 1970 in New York geboren, dann ging die Familie zurück nach Libyen, doch als sein Vater – im aktiven Widerstand gegen das Gaddafi-Regime – immer mehr um seine Sicherheit und um die seiner Familie fürchten musste, emigrierte die Familie zunächst nach Kenia, dann nach Ägypten. Da war Hisham gerade einmal sieben Jahre alt. Hisham und sein Bruder Ziad absolvierten ihre schulische Ausbildung in Großbritannien und Hisham studiert anschließend in London. 1990 wird der Vater durch den Verrat des ägyptischen Geheimdienstes an Libyen ausgeliefert. Ein paar Jahre später verliert sich in dem berüchtigten Folterknast Abu Salim seine Spur endgültig. Weitere Verwandte des Autors, Onkel und Cousins, saßen ebenfalls zum Teil über 20 Jahre in diesem Gefängnis.
Die erstmalige Rückkehr Hisham Matars in sein Heimatland nach 33 Jahren im Exil im Jahr 2012 bildet nun die Rahmenhandlung oder besser gesagt die Handlung, mit der unzählige andere Geschichten, Rückblenden, Betrachtungen und Exkurse verwoben sind.

Meine Meinung

Hier schreibt einer, der geradezu traumwandlerisch weiß, was er tut. Herausgekommen ist so viel mehr als bloß eine biografische Nabelschau.
Es geht um die richtig großen Themen: Heimat, Entwurzelung, um den Mut, in einer Diktatur Widerstand zu leisten, das Wüten der italienischen Kolonialmacht in Libyen nach dem Ersten Weltkrieg.
Es geht darüber hinau um die Liebe eines Sohnes und seine Erinnerungen an seinen Vater, die Liebe einer Familie zueinander, um Trauer und um das Gesicht des abgrundtief Bösen, das immer auch so unglaublich zynisch ist. Um den Kampf Matars, Informationen zum Verbleib seines Vaters zu bekommen.
Von entscheidender Bedeutung sind auch Kunst, Bilder und Literatur, die einem dabei helfen können, nicht den Verstand zu verlieren.
Matar macht einem bewusst, dass das, was er erzählt, in der Welt passiert, in der ich, in der wir gemeinsam leben. Libyen ist dann gar nicht mehr weit weg.
Was ebenfalls frappiert: Kein Hass, keine Bitterkeit, stattdessen eine große Weite, eine große Klarheit und Anschaulichkeit, die keiner pathetischen Worte bedarf.
Kurz: ganz große Literatur

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