VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Die letzte Stunde Historischer Roman

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 17,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 22,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-22467-7

Erschienen:  12.03.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

Nichts verpassen und zum kostenlosen Buchentdecker-Service anmelden!

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Links

  • Service

  • Biblio

»Ein Schwarzer Tod hat unser Land befallen. Nur wenige werden verschont bleiben.«

Südengland, Juli 1348: An der Küste ist die Pest ins Land gekrochen. Binnen kürzester Zeit entvölkert sie ganze Landstriche, Angst und Panik regieren. Allein Lady Anne, die Herrin von Develish, nimmt das Heft in die Hand. Sie bringt all ihre Schutzbefohlenen auf ihrem Anwesen in Sicherheit und lässt die Zugangsbrücke verbrennen. In ihrem kleinen Reich zählen nicht mehr gesellschaftliche Konvention und Rang, sondern Einsatz für die anderen. Als neuen Verwalter setzt Anne Thaddeus ein, den niedrigsten, aber klügsten ihrer Diener. Doch kann sich die Schicksalsgemeinschaft gegen die schreckliche Krankheit behaupten, die vor ihren Toren tobt? Gegen die Verzweifelten und Raffgierigen, die Develish angreifen? Werden die kargen Vorräte reichen? Dann geschieht ein grausamer Mord und droht Lady Annes Gemeinschaft endgültig zu zerreißen ...

Zur offiziellen Webseite von Minette Walters

»Hochspannung mit einer starken Heldin, die ihrer Zeit weit voraus ist.«

Ulrike Schröder, Für Sie (12.03.2018)

Minette Walters (Autorin)

Minette Walters arbeitete lange als Redakteurin in London, bevor sie Schriftstellerin wurde. Seit ihrem Debüt "Im Eishaus", das 1994 auf Deutsch veröffentlicht wurde, zählt sie zu den Lieblingsautoren von Millionen Leserinnen und Lesern in aller Welt. Alle ihre bisher erschienenen Romane wurden mit wichtigen Preisen ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Minette Walters lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Dorset, England.

»Hochspannung mit einer starken Heldin, die ihrer Zeit weit voraus ist.«

Ulrike Schröder, Für Sie (12.03.2018)

»In eine spannende Handlung webt sie historische Fakten ein, zeigt die Schrecken der Pest sowohl auf eine menschliche, als auch eine sehr politische Weise.«

Nicole Koch, Westfalen-Blatt (14.03.2018)

»Walters erzählt in gewisser Weise Geschichte neu, aus weiblicher Sicht.«

Catharina Jäckel, Hamburger Abendblatt (17.03.2018)

»Stimmungsvolle Zeitreise!«

Gong (23.03.2018)

»Fesselnd!«

Freundin (04.04.2018)

mehr anzeigen

Aus dem Englischen von Sabine Lohmann, Peter Pfaffinger
Originaltitel: The Last Hours
Originalverlag: Allen & Unwin

eBook (epub), 3 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-641-22467-7

€ 17,99 [D] | CHF 22,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  12.03.2018

  • Leserstimmen

  • Buchhändlerstimmen

  • Rezension verfassen

Die letzte Stunde (Minette Walters)

Von: Poldi Datum: 01.05.2018

www.poldis-hoerspielseite.de

Dorseteshire, eine kleine Stadt im Süden Englands, schottet sich vom Rest des Landes während der großen Pestepedemie vollkommen von dem Rest des Landes ab. Lady Anne setzt von nun an nicht auf das Geburtsrecht ihrer Untertanen, sondern auf den persönlichen Einsatz für die Gemeinschaft. Und trotz der knappen Vorräte werden die Begehrlichkeiten bei den Bewohnern in der Umgebung. Und auch im Inneren der Stadt verläuft nicht alles so friedlich wie gewünscht...

Minnete Walters hat sich einen Namen als sehr erfolgreiche Krimiautorin gemacht – umso interessanter, dass sie in ihrem neuen Werk „Die letzte Stunde“ das Genre gewechselt hat und einen historischen Roman vorlegt. Angesiedelt zu Zeiten der Pest kommt tatsächlich jede Menge viel mittelalterliches Flair herüber, besonders die Schrecken der Pest, die ganze Landstriche entvölkert hat, sind sehr treffend und intensiv beschrieben. Die Figuren, insbesondere Lady Anne wirken für die Zeit aber schon deutlich fortschrittlich, haben eher neuzeitliche Ideale und Vorstellungen. Die gesellschaftlichen Strukturen in Dorseteshire sind aber äußerst interessant und sorgen für gelungene Gedankenspiele.

Toll auch der Schwenk ab der Hälfte der Handlung, denn dann kehrt Walters doch noch in vertrautere Gefilde zurück, indem in die mittelalterliche Welt ein Kriminalfall eingebaut ist. Auch wenn sich die Handlung nicht auf die Enttarnung des Täters konzentriert, sind deutliche Elemente des Genres zu erkennen, was einen zusätzlichen Reiz ausmacht.

Die Darstellung der Charaktere ist hier noch etwas einseitig, der Trennstrich zwischen Gut und Böse ist klar gezogen. Hier hätte ich mir mehr Variabilität gewünscht, der aber noch mit dem zweiten Teil kommen kann. Zweiter Teil? Ja, genau, dass hier ein Mehrteiler gestartet wurde, ist nicht so recht vom Verlag vermittelt worden. Und so kommt die Ankündigung mitten in der Handlung sehr überraschend, dass eine „Fortsetzung folgt“.

Es hat richtig Spaß gemacht, in die von Walters erschaffene Welt einzutauchen, da sie sehr lebendig gestaltet wurde und die Stimmung gekonnt auf den Leser übergreift. Auch ihre Charaktere sind lebendig dargestellt, könnten aber mehr Facetten vertragen. Die Handlung nimmt verschiedene Wendungen und Schlenker, ist unterhaltsam und spannend aufbereitet, sodass auch dieser Ausflug ins andere Genre sehr lesenswert geraten ist.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Eine starke Frau inmitten von Pest und Tod – historischer Roman mit Höhen und Tiefen

Von: Seehase1977 Datum: 03.06.2018

seehases-lesewelt.blogspot.de/

Im 14. Jahrhundert erreicht der schwarze Tod Südengland und löscht innerhalb kürzester Zeit ganze Dörfer und Landstriche aus. Angst und Panik beherrschen das Land und die Menschen. Nur in dem herrschaftlichen Anwesen Develish werden die Menschen von der Pest verschont, weil Lady Ann, die Herrin von Develish mutig und entschlossen für das Leben ihrer Schutzbefohlenen kämpft, fern von gesellschaftlichen Konventionen. Sie lässt die Zugbrücke des Anwesens verbrennen und befielt sämtliche Hygienemaßnahmen die möglich sind einzuhalten. Obwohl die Pest die Bewohner von Develish allem Anschein nach nicht erreicht, erschüttert ein merkwürdiger Todesfall die Gemeinschaft. Kann Lady Ann allen Widrigkeiten die Stirn bieten und alles zusammenhalten oder werden sich die Menschen von Develish gegen sie auflehnen?...

Meine Meinung:
Ich liebe die Krimis von Minette Walters, ihren Stil und ihre Art zu schreiben. Mit ihrem historischen Roman „Die letzte Stunde“ begibt sich Walters auf ganz neue Terrain und hat selbstverständlich meine Neugier geweckt. Trotz Höhen und Tiefen ein wunderbar geschriebener und hervorragend erzählter Roman, den ich sehr gerne gelesen habe.

Lady Ann ist die Frau des selbstgefälligen und hartherzigen Sir Richards, die Mutter einer verwöhnten und einfältigen Tochter und heimliche Herrin und Verwalterin des Anwesens Develish in Dorseteshire, Südengland.

Während der Abwesenheit Sir Richards bricht im Land die Pest aus und rafft ganze Dörfer und ihre Bewohner dahin. Lady Ann beschließt, Develish und die Menschen die dort leben zu retten und lässt kurzer Hand die Zugbrücke verbrennen. Develish ist von nun an von der Außenwelt abgeschnitten und auf sich gestellt. Sie ernennt den Bastard und Leibeigenen Thaddeus Thurkell zum Verwalter und steigt dadurch noch weiter im Ansehen unter ihren Schutzbefohlenen. Doch als wäre die Sorge um die Essensvorräte und die Angst vor der Pest nicht genug, erschüttert bald ein schrecklicher Todesfall die Bewohner von Develish.

Derweil Lady Ann mit all ihrer Macht versucht, die Gemeinschaft zusammenzuhalten, ahnt Thaddeus, dass es sich hier nicht um einen tragischen Unfall, sondern um kaltblütigen Mord handeln muss. Der junge Verwalter versucht nun auf seine Weise und auf eigene Faust die Menschen des Anwesens zu retten.

Minette Walters erzählt weitschweifig, ausführlich und sprachgewandt und zeichnet so ein fesselndes und beeindruckendes Portrait einer Epoche, in der eine grausame und Tod bringende Krankheit die Menschen in Angst und Schrecken versetzt hat. Bilder aus dieser Zeit entstehen vor dem geistigen Auge des Lesers, das harte Leben und das Leid der Menschen, der Kampf ums Überleben, der Gestank verwesender Leichen, diese Eindrücke und Bilder sind beinah allgegenwärtig und machen die Geschichte lebendig und authentisch.

Klar ist, dass die Story erst durch ihre Protagonisten so richtig mit Leben erfüllt wird. Vor allem beindruckt hat mich die selbstbewusste und für die Zeit schon sehr emanzipierte Lady Ann, die mit viel Sanftmut und Menschenverstand weise und richtige Entscheidungen trifft. Eine Frau, die sich nicht in den Vordergrund stellt, sondern der das Leben der Menschen am Herzen liegt, unabhängig von ihrem Stand und Rang in der Gesellschaft. Jeder einzelne Charakter in diesem historischen Roman spielt seine ganz eigene und wichtige Rolle, jede Figur hat seinen Platz und wie bei einem Puzzle fügt sich alles zu einem großen Ganzen zusammen.

Trotz einiger Längen und langatmigen Passagen konnte mich das Buch absolut fesseln, ich wollte nichts mehr als den Ausgang der Geschichte erfahren. Umso enttäuschter war ich dann vom Ende. „Fortsetzung folgt…“, was für bittere Worte, wenn man sich nichts mehr herbeisehnt als ein zufriedenstellendes und großes Finale! Schade…

Mein Fazit:
„Die letzte Stunde“ von Minette Walters ist ein grandioser und bildhafter historischer Roman. Sprachgewandt und atmosphärisch erzählt Walters von einer unheilvollen Zeit, einer Zeit in der einen tödlichen Krankheit Leid und Trauer über die Menschen bringt. Es ist die Geschichte einer starken Frau mit viel Persönlichkeit und Ausstrahlung, die mit durch ihr Handeln dem Schrecken die Stirn bietet. Über die gelegentlichen Längen lässt sich durchaus hinwegsehen, die Tatsache hingegen, dass nicht von vorne herein klar war, dass es sich um den ersten Teil einer Reihe handelt, war allem Anschein nach nicht nur für mich, sondern auch für viele andere Leser sehr enttäuschend! Hier hätte ich mir von vorne herein Klarheit gewünscht, ansonsten ist „Die letzte Stunde“ ein wirklich gelungener und lesenswerter historischer Roman.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Meike Blanke aus Bremen Datum: 08.06.2018

Buchhandlung: Horner Buchhandlung

Nochmals vielen Dank für diesen spannenden historischen Roman, der den Lesern die Tragödie des „schwarzen Todes“ vor Augen führt. Ich vergebe alle 5 Bewertungssterne!

Von: Inge Baeuchle aus Hinterzarten Datum: 13.03.2018

Buchhandlung: Buchhandlung Baeuchle

Walters erster historischer Roman ist gut gemacht, gut recherchiert, Liebesgeschichte, Glaubenskrieg, Drama - alles drin. Dennoch ist der Funke nicht übergesprungen, irgendwie blutleer, die Guten sind zu gut, die Schlechten zu schlecht, die Konflikte vorhersehbar.

Voransicht

  • Weitere E-Books der Autorin