Die schwarze Frau

Roman

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Vermont 1950. Idlewild Hall ist ein Ort für Mädchen, die keinen anderen Platz in der Gesellschaft haben. Abends erzählen sich die Schülerinnen Schauergeschichten von der »schwarzen Mary«. Doch als eines Nachts eine von ihnen unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, wird der Schrecken real. 2014 ist das Internat eine Ruine, aber die Journalistin Fiona Sheridan kann nicht von Idlewild Hall lassen: Hier wurde vor 20 Jahren ihre Schwester ermordet. Als man bei Renovierungsarbeiten eine weitere Mädchenleiche findet, beginnt Fiona zu recherchieren. Dabei rührt sie an dunkle Geheimnisse, die besser für immer verborgen geblieben wären …


Aus dem Amerikanischen von Anne Fröhlich
Originaltitel: The Broken Girls
Originalverlag: Berkley
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23435-5
Erschienen am  18. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Schaurig, düster, mysteriös

Von: Mona537

14.04.2019

Abgeschieden von der Außenwelt, inmitten eines Waldes, liegt das Mädcheninternat Idlewild Hall, das seit der Schließung vor einigen Jahren immer mehr zerfällt. Früher hatte man dort Mädchen elegant los werden können, die für Ärger sorgten oder dem Ansehen der Familie schadeten. Schon damals rankten sich schaurige Legenden um die „schwarze Frau“ namens Mary Hand, die die Schülerinnen in Angst und Schrecken versetzte. 2014 wurde das Anwesen an eine geheimnisvolle Investorin verkauft, die das Internat nun vollständig restaurieren möchte. Allerdings findet man bei Beginn der Bauarbeiten die Leiche eines jungen Mädchens in einem Brunnen… Fiona Sheridan, die gerade ein Interview mit dem Enkel der Investorin führt und davon Wind bekommt, fühlt sich sofort in die Vergangenheit zurückkatapultiert, da ihre Schwester 20 Jahre zuvor ebenfalls auf dem Grundstück des Internats ermordet aufgefunden wurde. Sie hat ihren Tod nie verwunden und alte Wunden reißen wieder auf… Ist der Verurteilte wirklich der Mörder ihrer Schwester? Was hat es mit der „schwarzen Frau“ auf sich? Wer hat das Mädchen aus dem Brunnen umgebracht? Fiona beginnt zu forschen und kommt einem dunklen Geheimnis auf die Spur… Die Kapitel werden von Fiona Sheridan im Jahre 2014 erzählt, sowie abwechselnd von den vier Freundinnen Cece, Katie, Roberta und Sonia, die 1950 das Internat besuchen. Die vier teilen sich ein Zimmer und werden dadurch zu Freundinnen. Sie sind alle charakterlich total unterschiedlich, aber je mehr die Mädchen über sich, wie sie ins Internat kamen und über ihre Freundschaft erzählen, desto mehr versteht man, dass sie alle ein schlimmes Schicksal teilen: das Internat. Der Schreibstil ist fesselnd, mitreißend und bildgewaltig, sodass ich mich in Idlewild Hall wiedergefunden habe. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Die Geschichte hat ein sehr düsteres Setting und die mysteriösen Vorfälle sorgen dafür, dass man förmlich an den Seiten klebt. Man möchte wissen, was es mit der Legende um Mary Hand und auch den toten Mädchen auf sich hat. Die verschiedenen Zeitebenen scheinen ineinander verflochten zu sein und man beginnt zu rätseln, inwiefern die Vergangenheit in der Gegenwart eine Rolle spielt. Die Geschichte geht unter die Haut und als die Mädchen jeweils von ihrer Begegnung mit Mary Hand erzählen, drückt die düstere Stimmung das Gemüt bis an den Nullpunkt. Gruselig, aber die Spannung ist konstant gegeben und sorgt dafür, dass man das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen hat. Fazit: Schaurig, geheimnisvoll, mysteriös – „Die schwarze Frau“ wartet mit einem düsteren Setting auf, das mithilfe des fesselnden Schreibstils zu einem runden Leseerlebnis wird. Volle Punktzahl! Ich möchte mich ganz herzlich beim Goldmann Verlag bedanken, der mir das Rezensionsexemplar über das Bloggerportal kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Ich hatte wahnsinnig spannende Lesestunden mit der „schwarzen Frau“.

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Eine gelungene Mischung aus Thriller und Mystikroman

Von: readingfaraway

27.03.2019

Inhalt Vor zwanzig Jahren wurde die Leiche von Fiona Sheridans Schwester auf dem Gelände des ehemaligen Mädcheninternats Idlewild Hall gefunden. Das Gebäude ist nur noch eine Ruine, soll nun aber restauriert und wieder als Internat genutzt werden. Doch während der Baumaßnahmen wird in einem Brunnenschacht auf dem Internatsgelände die Leiche eines Mädchens entdeckt. Fiona, die als freischaffende Journalistin arbeitet, möchte unbedingt herausfinden, was mit dem Mädchen passiert und wie seine Leiche in dem Brunnen gelandet ist. Meine Meinung In Die schwarze Frau gibt es zwei Zeitebenen. Zum einen erleben wir aus der Sicht der Freundinnen Katie, CeCe, Roberta und Sonia die Ereignisse, die im Jahr 1950 in dem Mädcheninternat Idlewild Hall stattgefunden haben. In dem Internat kursiert das Gerücht von der Schwarzen Mary, dem Geist eines verstorbenen Mädchens, das zusammen mit seinem Baby in dem Garten des Internats vergraben sein soll. Immer wieder gibt es Hinweise darauf, dass der Geist auf dem Internatsgelände spukt, und die Mädchen, die dort untergebracht sind, leben in ständiger Angst vor diesem Geist. Der Autorin gelingt es wunderbar, die schaurige, trostlose Atmosphäre dieser Zeit zu transportieren, ich konnte mich gut in die vier Mädchen hineinversetzen und es war spannend, nach und nach mehr über die Vergangenheiten der Freundinnen zu erfahren. Auch wenn ich selbst nicht an Geister glaube, hat mir dieser Aspekt der Geschichte wirklich gut gefallen. Geistergeschichten sind irgendwie etwas zutiefst ursprüngliches, sie sind etwas, das tief in unserer Kindheit verwurzelt ist und mit dem jeder von uns wohl schon mal in Berührung gekommen ist. Die Vorstellung, dass in dem Garten des Internats die Leichen einer jungen Frau und ihrem Säugling liegen, fand ich extrem schaurig und es hat mir die ein oder andere Gänsehaut beschert. Die zweite Zeitebene spielt im Jahr 2014 und der Fokus liegt hierbei auf der Journalistin Fiona Sheridan, die unbedingt mehr über den Mord an ihrer Schwester und die Vorkommnisse auf Idlewild Hall herausfinden möchte. Ich konnte sehr gut nachvollziehen, warum der Tod ihrer Schwester ihr keine Ruhe lässt und dass sie deshalb Nachforschungen anstellt. Obwohl ich ihre Entscheidungen nicht immer zu 100% nachvollziehen konnte, war Fiona mir grundsätzlich sehr sympathisch und ich habe sie für ihren Ehrgeiz bewundert. Auch in diesem Handlungsstrang spielt die Legende um die Schwarze Mary eine Rolle, nach und nach verbinden sich beide Handlungsstränge und es wird ein immer deutlicherer Zusammenhang zwischen den Vorkommnissen von 1950 und dem zweiten Leichenfund erkennbar. Fazit Mit Die schwarze Frau hat Simone St. James einen Roman geschrieben, den ich irgendwo zwischen Thriller und Mystik einordnen würde. Er besticht durch eine spannende, schaurige Atmosphäre und der geschickten Verknüpfung von zwei Handlungssträngen auf zwei Zeitebenen. Ich vergebe vier von fünf Sterne.

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Vita

Simone St. James schrieb schon in der Highschool ihre erste Geistergeschichte. Später war sie 20 Jahre in der Filmbranche tätig, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Spannungsromanen widmete. Mit ihrem Mann und ihrer verwöhnten Katze lebt sie in der Nähe von Toronto, Kanada.

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