Die schwarze Frau

Roman

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Vermont 1950. Idlewild Hall ist ein Ort für Mädchen, die keinen anderen Platz in der Gesellschaft haben. Abends erzählen sich die Schülerinnen Schauergeschichten von der »schwarzen Mary«. Doch als eines Nachts eine von ihnen unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, wird der Schrecken real. 2014 ist das Internat eine Ruine, aber die Journalistin Fiona Sheridan kann nicht von Idlewild Hall lassen: Hier wurde vor 20 Jahren ihre Schwester ermordet. Als man bei Renovierungsarbeiten eine weitere Mädchenleiche findet, beginnt Fiona zu recherchieren. Dabei rührt sie an dunkle Geheimnisse, die besser für immer verborgen geblieben wären …

»Fesselnder Roman mit schaurigen Mysteryelementen.«

PTA, Das Magazin (28. März 2019)

Aus dem Amerikanischen von Anne Fröhlich
Originaltitel: The Broken Girls
Originalverlag: Berkley
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23435-5
Erschienen am  18. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Fesselnder Mystery-Thriller

Von: Travlin' Bone Nika

30.07.2019

Mit „Die schwarze Frau“ gelingt Simone St. James ein packender Thriller über gleich drei Zeitebenen hinweg. Die Autorin verwandelt ihre Idee in ein spannendes Erlebnis für den Leser. Gleichzeitig kann sie mit diesem Buch jeden Fan von mysteriösen Elementen begeistern. Denn mit einer schwarzen Frau als Mitbewohnerin wird das ohnehin schon anstregende Mädcheninternat erst recht zu einer Gefahrenzone. Obendrein scheint sie noch ein wahrer Magnet für gefährliche Mörder; oder ist es am Ende doch nur ihr fieser Geist? Meiner Meinung nach schafft die Autorin es sehr gut diesem Geheimnis langsam, aber spannend auf die Schliche zu kommen. Gemeinsam mit der Protagonistin der Gegenwart begibt der Leser sich auf eine Suche durch die Zeit. Aber auch die anderen Charaktere lernt der Leser anschaulich näher. Dank der gut durchdachten Perspektivenwechsel erhält der Leser wichtige Einblicke in einen möglichen Alltag als abgeschobenes „Problemkind“ der damaligen Zeit. Alles in allem vereint „Die schwarze Frau“ einen spannenden Thriller für Fans von mehreren Ebenen, Perspektivwechseln, spukenden Mädcheninternaten und mysteriösen Morden. Denn genau das vermag das Werk gut zu vereinen.

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Eine gelungene Mischung aus Thriller und Mystikroman

Von: readingfaraway

27.03.2019

Inhalt Vor zwanzig Jahren wurde die Leiche von Fiona Sheridans Schwester auf dem Gelände des ehemaligen Mädcheninternats Idlewild Hall gefunden. Das Gebäude ist nur noch eine Ruine, soll nun aber restauriert und wieder als Internat genutzt werden. Doch während der Baumaßnahmen wird in einem Brunnenschacht auf dem Internatsgelände die Leiche eines Mädchens entdeckt. Fiona, die als freischaffende Journalistin arbeitet, möchte unbedingt herausfinden, was mit dem Mädchen passiert und wie seine Leiche in dem Brunnen gelandet ist. Meine Meinung In Die schwarze Frau gibt es zwei Zeitebenen. Zum einen erleben wir aus der Sicht der Freundinnen Katie, CeCe, Roberta und Sonia die Ereignisse, die im Jahr 1950 in dem Mädcheninternat Idlewild Hall stattgefunden haben. In dem Internat kursiert das Gerücht von der Schwarzen Mary, dem Geist eines verstorbenen Mädchens, das zusammen mit seinem Baby in dem Garten des Internats vergraben sein soll. Immer wieder gibt es Hinweise darauf, dass der Geist auf dem Internatsgelände spukt, und die Mädchen, die dort untergebracht sind, leben in ständiger Angst vor diesem Geist. Der Autorin gelingt es wunderbar, die schaurige, trostlose Atmosphäre dieser Zeit zu transportieren, ich konnte mich gut in die vier Mädchen hineinversetzen und es war spannend, nach und nach mehr über die Vergangenheiten der Freundinnen zu erfahren. Auch wenn ich selbst nicht an Geister glaube, hat mir dieser Aspekt der Geschichte wirklich gut gefallen. Geistergeschichten sind irgendwie etwas zutiefst ursprüngliches, sie sind etwas, das tief in unserer Kindheit verwurzelt ist und mit dem jeder von uns wohl schon mal in Berührung gekommen ist. Die Vorstellung, dass in dem Garten des Internats die Leichen einer jungen Frau und ihrem Säugling liegen, fand ich extrem schaurig und es hat mir die ein oder andere Gänsehaut beschert. Die zweite Zeitebene spielt im Jahr 2014 und der Fokus liegt hierbei auf der Journalistin Fiona Sheridan, die unbedingt mehr über den Mord an ihrer Schwester und die Vorkommnisse auf Idlewild Hall herausfinden möchte. Ich konnte sehr gut nachvollziehen, warum der Tod ihrer Schwester ihr keine Ruhe lässt und dass sie deshalb Nachforschungen anstellt. Obwohl ich ihre Entscheidungen nicht immer zu 100% nachvollziehen konnte, war Fiona mir grundsätzlich sehr sympathisch und ich habe sie für ihren Ehrgeiz bewundert. Auch in diesem Handlungsstrang spielt die Legende um die Schwarze Mary eine Rolle, nach und nach verbinden sich beide Handlungsstränge und es wird ein immer deutlicherer Zusammenhang zwischen den Vorkommnissen von 1950 und dem zweiten Leichenfund erkennbar. Fazit Mit Die schwarze Frau hat Simone St. James einen Roman geschrieben, den ich irgendwo zwischen Thriller und Mystik einordnen würde. Er besticht durch eine spannende, schaurige Atmosphäre und der geschickten Verknüpfung von zwei Handlungssträngen auf zwei Zeitebenen. Ich vergebe vier von fünf Sterne.

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Vita

Simone St. James schrieb schon in der Highschool ihre erste Geistergeschichte. Später war sie 20 Jahre in der Filmbranche tätig, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Spannungsromanen widmete. Mit ihrem Mann und ihrer verwöhnten Katze lebt sie in der Nähe von Toronto, Kanada.

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Pressestimmen

»Ein kleines Meisterwerk.«

Gute Woche (08. Mai 2019)