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Einmal lieben geht noch Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17974-8

Erschienen: 12.09.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Ihren letzten Lover hat Lucie schon vor Jahren vor die Tür gesetzt – Prädikat »mangelhaft«. Die Ausbeute seither? Mitleiderregend, grauenerweckend, indiskutabel! Das Einzige, was der jungen Lehrerin langsam, aber sicher näherkommt, ist die Vierzig. Die Sache ist klar, dem Schicksal muss auf die Sprünge geholfen werden: Ab sofort lässt sie keine Gelegenheit mehr ungenutzt, den Mann fürs Leben aufzugabeln. Sie macht weder vor dem Ex ihrer besten Freundin noch vor den Vätern ihrer Schüler halt, flirtet an der Tiefkühltheke im Supermarkt, taxiert das Freiwild im Schwimmbad, umgarnt den makellos schönen Vertretungsarzt ... Wer jagt, gewinnt!

»Ein Riesenspaß: Als Jugendbuchautorin hat sie sich schon einen Namen gemacht, doch nun gelingt Rachel Corenblit mit den turbulenten Abenteuern ihrer Protagonistin ein herrlich amüsantes Entrée bei den ›Großen‹, bei den erwachsenen Lesern.«

ELLE

Rachel Corenblit (Autorin)

Rachel Corenblit hat sich in Frankreich schon als Jugendbuchautorin einen Namen gemacht, bevor sie mit "Einmal lieben geht noch" ihren ersten Roman für Erwachsene schrieb. In ihn flossen die Erfahrungen vieler weinseliger Gespräche mit (Single-)Freundinnen ein, aber auch eines Philosophiestudiums und ihrer Arbeit als Lehrerin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Toulouse.

»Ein Riesenspaß: Als Jugendbuchautorin hat sie sich schon einen Namen gemacht, doch nun gelingt Rachel Corenblit mit den turbulenten Abenteuern ihrer Protagonistin ein herrlich amüsantes Entrée bei den ›Großen‹, bei den erwachsenen Lesern.«

ELLE

"Dieser Roman, der so locker-flockig daherkommt, ist eine exzellente Chronik unseres modernen Lebens, so lustig und so treffend, dass man ihn am liebsten laut vorlesen würde."

Page

»Ein Roman mit mehr Tiefgang, als das Thema zunächst vermuten lässt: Das Geständnis einer jungen Frau ... auf der Suche nach einer verwandten Seele. Bissig, überraschend, intelligent.«

Express styles

"Mit einer Mischung aus Humor und Scharfsinnigkeit vermisst Rachel Corenblit die Einsamkeit der modernen Frau. Ein Roman, der uns den Spiegel vorhält und in dem sich viele Leserinnen wiedererkennen werden."

Radio Télévision Belge

"Rachel Corenblit zeichnet mit Talent das Porträt dieser ewig Suchenden, die zu allem bereit ist, um ihr Lebens- (und Liebes-)glück zu finden. Eine ganz und gar moderne Heldin."

Version fémina

Aus dem Französischen von Ina Kronenberger
Originaltitel: Quarante tentatives pour trouver l'homme de sa vie
Originalverlag: Editions du Rouergue, Arles 2015

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-17974-8

€ 7,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

Erschienen: 12.09.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Über die schwierige Suche nach der Liebe

Von: elablogt Datum: 25.12.2016

elablogt.blogspot.de/

Rachel Corenblit ist eigentlich für ihre Jugendbücher bekannt, bei "Einmal lieben geht noch" versucht sie sich nun an Erwachsenen-Stoff. Der ewigen Suche nach Liebe und den Irren und Wirren drum herum.

Ihre Hauptperson Lucie sucht einen Mann. Wer selber mal als Single unterwegs war, weiß, dies ist gar nicht mal so einfach heutzutage. Da hangelt man sich durch Datingportale, Verkupplungsversuche der Freunde, die jemanden kennen, der jemand kennt oder Speed Dates. Was allemal erst klingt wie viel Klischee ist durchaus auch was, dass man vielleicht selber mal erlebt hat.

Auch sind die Augen bei jeder von Lucies Aktivitäten darauf gerichtet, ob hier nicht der Mann fürs Leben rausspringen könnte. Schwimmbad, Yoga, Origami, Supermarkt und Party-Meile. Die Lehrerin sucht und wird einfach nicht gefunden. Und was nicht den gewünschten Erfolg bringt wird einfach mal wieder gestrichen oder man muss eben peinlich berührt ab jetzt in den Supermarkt, der fünfmal so weit entfernt ist.

Lucies Kriterien sind bei der Suche wirklich hoch, jeder Mann ein quasi Reinfall. Und so wird die Verzweiflung groß und größer. Beim flammenden Brief an einen Teilnehmer einer Art "Bauer sucht Frau"-Sendung musste ich schmunzeln.

Klingt jetzt amüsant oder? Trotzdem hat mir das Buch im Großen und Ganzen nicht gefallen. Ich glaube bei mir braucht es gerade weniger (überspitze?) Realität und mehr Hoffnung. Die Hoffnung auf die große Liebe und ein Happy End. Ein bißchen mehr Schmacht und so. Dafür ist Lucie einfach die Falsche.

Einmal lieben geht noch

Von: Karin Klug Datum: 22.12.2016

www.karinklug.at

Lucie ist Lehrerin und lebt irgendwo in einer Stadt in Frankreich, durch die die Garonne fließt. Sie raucht und trinkt und futtert gerne fettige Chips. Eigentlich hasst sie Sport, sie lässt kleine Katzenbabies auf den Boden fallen, weil sie sowieso keine Katzen mag. Sie ist oft aggressiv und abweisend. Nicht gerade der Inbegriff also einer sympathischen, strahlenden Heldin.

Darüber hinaus hat sie Ehemann Pascal vor einigen Jahren den Laufpass gegeben und lebt nun alleine in einer noch nicht wirklich ganz eingerichteten Wohnung (vor dem inneren Bild entsteht eine eher ungemütliche, kalte, lieblose Bleibe). Und, entscheidend: Lucie steuert unaufhaltsam auf die vierzig zu.

Was das bedeutet? Torschlusspanik! Lucie will`s noch einmal wissen – und begibt sich auf die Suche nach der einen, einzigen, großen, wahren Liebe. Und zwar überall, zu jeder Zeit. Kein Ort, kein Mann, keine Gelegenheit ist vor ihr sicher…

„Einmal lieben geht noch“ nennt sich schließlich auch das Buch von Rachel Corenbilt, die damit ihren ersten Roman für Erwachsene vorgelegt hat. Wobei im Hintergrund mehr oder weniger stets der Ton bisher verfasster Jugendbücher mitschwingen mag – heftig, deftig, oft abschätzig, manchmal unter der Gürtellinie, ein bisschen pubertär, glatt, oberflächlich…

in 40 Kapiteln wandelt Lucie durch „Die Liebe im Allgemeinen“, „Die Liebe zwischen Granatäpfeln und Grillhähnchen….“, „Die Liebe in freier Natur“, „Die Liebe in einer Bar zu später Stunde“…. – auf Schritt und Tritt werden Männer begutachtet, in Betracht gezogen, verworfen, beurteilt, abgeurteilt, bekommen ihr Fett ab. Zwischen Speed-Datings über Yoga- Salsa- und Theaterkurse, vorbei an Marktständen, Internetbörsen, Schwimmbädern und Supermaktkassen zieht Lucie ihre Runden. Immer wachsam, immer auf der Suche…

Es ist nicht so ganz mein Stil, dieses Buch, muss ich zugeben. Und Lucie mag ich nicht wirklich – sie ist nicht die Frau, mit der man befreundet sein möchte. Aber das Buch liest sich locker-flockig und weist immer wieder humorvolle, satt-ironische Passagen auf. Es ist das ewige Thema, das hier aufgegriffen ist, die Liebe in all ihren Verkleidungen und Verwicklungen und Verirrungen, und sie wird in flottem Tempo abgehandelt, wie es vielleicht manchmal unserem Zeitgeist entspricht.

Das Ende bleibt offen…

Der letzte Satz: „Also heirateten sie und bekamen viele Kinder“… doch davon soll man sich nicht täuschen lassen.

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