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Erben des Holocaust Leben zwischen Schweigen und Erinnerung

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CHF 19,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-20867-7

Erschienen: 27.02.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch

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»Es sind die kleinen Facetten des Furchtbaren, die so erschüttern.« (Andrea von Treuenfeld)

Welche Erfahrungen machten die Kinder jener Menschen, die den Holocaust überlebten? Wie prägend waren die Erinnerungen der Eltern an Flucht, Konzentrationslager und die ermordete Familie? Und was bedeutete deren Neuanfang im Land der Täter für das eigene Leben?
Andrea von Treuenfeld hat prominente Söhne und Töchter befragt. Marcel Reif, Nina Ruge, Ilja Richter, Andreas Nachama, Sharon Brauner, Robert Schindel und andere berichten von der Herausforderung, mit dem Ungeheuerlichen leben zu müssen.
Ein wichtiges und berührendes Buch!

  • Das Trauma des Holocaust und seine Folgen für die Zweite Generation

  • Die Nachkommen der Opfer brechen ihr Schweigen

  • Mit den Geschichten von Marcel Reif, Nina Ruge u.v.a.

Mehr zum Buch "Erben des Holocaust" lesen Sie hier ...

Andrea von Treuenfeld (Autorin)

Andrea von Treuenfeld, hat in Münster Publizistik und Germanistik studiert und nach einem Volontariat bei einer überregionalen Tageszeitung lange als Kolumnistin, Korrespondentin und Leitende Redakteurin für namhafte Printmedien, darunter Welt am Sonntag und Wirtschaftswoche, gearbeitet. Heute lebt sie in Berlin und schreibt als freie Journalistin Porträts und Biografien. Im Gütersloher Verlagshaus erschienen bereits ihre beiden Bücher "In Deutschland eine Jüdin, eine Jeckete in Israel" und „Zurück in das Land, das uns töten wollte“.

15.01.2018 | Berlin

Andrea von Treuenfeld liest aus Ihrem Buch "Erben des Holocaust"

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Mehr Infos

La Marmite
Schützenstr. 3
12165 Berlin

22.01.2018 | 19:00 Uhr | Bielefeld

Andrea von Treuenfeld liest aus Ihrem Buch "Erben des Holocaust"

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Haus der Kirche
Markgrafenstr. 7
33619 Bielefeld

Weitere Informationen:
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

23.01.2018 | 19:30 Uhr | Konstanz

Lesung und Diskussion mit Sandra Keisler, Moderation Ruth Frenk

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Mehr Infos

VHS
Katzgasse 7
78462 Konstanz

Tel. 07531/598131

24.01.2018 | 19:00 Uhr | Düsseldorf

Andrea von Treuenfeld liest aus Ihrem Buch "Erben des Holocaust"

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Mehr Infos

Haus der Kirche
Bastionstr. 6
40213 Düsseldorf

Weitere Informationen:
Deutsch-Israelische Gesellschaft

duesseldorf@digev.de

25.01.2018 | 19:30 Uhr | Essen

Andrea von Treuenfeld liest auf Einladung der Alten Synagoge und dem Medienforum in Essen aus Ihrem Buch "Erben des Holocaust"

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Mehr Infos

Medienforum des Bistums Essen
Zwölfling 14
45127 Essen

Tel. 0201/2204-275

29.01.2018 | 18:30 Uhr | Bayreuth

Andrea von Treuenfeld liest aus Ihrem Buch "Erben des Holocaust"

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Mehr Infos

Evangelisches Bildungswerk
Richard-Wagner-Str. 24
95444 Bayreuth

30.01.2018 | 19:30 Uhr | Radolfzell

Andrea von Treuenfeld liest aus Ihrem Buch "Erben des Holocaust"

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Mehr Infos

Stadtbücherei Radolfzell
Marktplatz 8
78315 Radolfzell

Weitere Informationen:
VHS Landkreis Konstanz e.V.
Hauptstelle Radolfzell
78315 Radolfzell

31.01.2018 | 19:00 Uhr | Stuttgart

Lesung und Gespräch mit Marcel Reif, Moderation Prof. Dr. Anat Feinberg

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Mehr Infos

Literaturhaus
Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart

Tel. 0711/2202173, hoellerer@literaturhaus-stuttgart.de

12.04.2018 | 19:30 Uhr | Augsburg

Andrea von Treuenfeld liest aus Ihrem Buch "Erben des Holocaust"

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Mehr Infos

Evangelisches Forum
Im Annahof 4
86150 Augsburg

eBook (epub), 38 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-641-20867-7

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Gütersloher Verlagshaus

Erschienen: 27.02.2017

  • Leserstimmen

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ein kleiner Einblick für zwischendurch

Von: Fantasticbookwords Datum: 13.10.2017

fantasticbookwords.wordpress.com

EIGENE MEINUNG

Ihr wisst ja schon das mir Bücher über den zweiten Weltkrieg gefallen. Doch dieses Buch war doch ein bisschen anders.

Das Buch ,, Erben des Holocaust“ berichtet über vielerlei Perspektiven über Kinder, deren Eltern den Holocaust erleben mussten. Die Geschichten der jeweiligen Personen, war sehr interessant zum mitlesen und fühlen. Dennoch ist sehr wenig Traurigkeit in diesem Buch zu spüren, was ja nichts schlechtes verheißen mag. Ich möchte nicht genauer auf die Geschichten der Personen eingehen, da ich kein Recht habe diese Lebensgeschichte einer Person zu vernein und nicht zu mögen. Ich kann aber ganz sicher sagen, dass dieses Buch für zwischendurch super geeignet ist.

Ich danke dem ,,Bloggerportal“ und dem ,,Gütersloher Verlagshaus“ für dieses Rezensionsexemplar.

FAZIT

Ein gutes Buch für Zwischendurch.
Das Buch bekommt 3/5 Sternen.

Erinnerungsliteratur

Von: Tanja Hammer Datum: 02.10.2017

https://musikgarten-hammer.blogspot.de/

Im Februar 2017 erschien im Gütersloher Verlagshaus eine Anthologie über Erfahrungen von Kindern, deren Familien den Holocaust überlebten. Die Kinder erinnern heute, als Erwachsene, die Erinnerungen der Eltern an Flucht, Vertreibung und Konzentrationslager. Andrea von Treuenfeld bat bekannte Persönlichkeiten, diese Herausforderungen und dieses Unsagbare Thema zu erinnern.

Kein anderes historisches Ereignis prägte die deutsche Geschichte und Familiengeschichte des 20. Jahrhundert nachdrücklicher, als der Zweite Weltkrieg und sein Ende. Dramatische und traumatische Erfahrungen vom Kriegserleben, Hunger, der Trümmerzeit und faschistischer Diktatur generierten Erinnerungen aus Erfahrungen, die der Gegenwartsgesellschaft (glücklicherweise) fremd sind. Unsagbares erlebten die Eltern der Autoren dieses Buches. Marcel Reif, Nina Ruge, Ilja Richter und andere bekannte Personen erinnern Erfahrungen, die die Eltern gemacht haben, den Umgang der Elterngeneration mit dem Unsäglichen. Die individuelle Erinnerung Einzelner steht hier im Fokus.
Nun gibt es unterschiedliche Formen des Erinnerns. Sprachliches Erinnern funktioniert, in dem Erzählungen von Erinnerungen wieder und wieder erzählt werden. Erinnert wird die Erzählung der Erinnerung. Menschen brauchen den Austausch über Erinnerungen, um sich überhaupt erinnern zu können. Es besteht jedoch die Gefahr, dass durch die Erzählung nicht mehr die Wirklichkeit erinnerbar ist, sondern nur noch die Worte, mir der die Erinnerung formuliert wurde. Die Erzählung wird zur „neuen“ Erinnerung. Man muss hoffen, dass durch die Vielzahl der Erinnerung kein Gewöhnungseffekt beim Leser einsetzt, kein abschleifen des Tragischen passiert und schon gar nicht Unterhaltung aus Kriegserinnerungen wird. Hier ist die Gefahr besonders groß, da die Erzähler bekannte und berühmte Persönlichkeiten sind. Es ist beim Lesen daher eine große Verantwortung, zwischen dem Schauspieler Ilja Richter und seiner in Worte gefassten (Kindheits-)Erinnerung zu differenzieren.
Der große Mehrwert dieses Buches ist, dass es versucht, das lückenhafte Gedächtnis durch den Versuch zu schließen, vorhandene und als bekannt vorauszusetzende Zeitdokumente mit Erzählungen zu verbinden. Uwe Timm gelang dies mit dem gleichen Konzept vor einigen Jahren mit seinem „Am Beispiel meines Bruders“. Gut ist, dass die Erinnerungen nun nicht mehr so leicht verblassen können, da sie versprachlicht wurden. In diesem Buch wird allein durch die bekannten Namen ein möglicherweise breiteres Publikum angesprochen, dass vielleicht nicht grundsätzlich an Erinnerungsliteratur interessiert ist.

Eine schwieriges Thema, niemals schön zu lesen und doch im Grund nicht verzichtbar.

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