Girly

Wie mich mein Pferd heilte - und wie ich heute Pferde heile

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Manfred Weindl ist Polizist mit Leib und Seele, als ihn ein Zwischenfall im Dienst aus der Bahn wirft: Er stürzt in eine tiefe Depression und muss schließlich seinen Job an den Nagel hängen. Auf dem Höhepunkt seiner Krise kauft er eine Stute, Girly – obwohl er nie zuvor auf einem Pferd gesessen hat. Durch Girly bekommt Weindl wieder Zugang zu seinen verschütteten Gefühlen, kann sich Stück für Stück aus seiner Depression befreien. Und er entdeckt, dass in ihm das Talent schlummert, verhaltensauffällige Pferde zu heilen. Seine Feinfühligkeit, so erkennt er, ist keine Schwäche, sondern seine größte Stärke.
Weindls Geschichte erzählt von der Kraft des Selbstmitgefühls, der Chance von Krisen – und sie beweist, dass es nie zu spät ist seine Träume zu leben.

»Eine inspirierende Geschichte, wie sie wohl nur das Leben schreiben kann.«

Passauer Neue Presse (21. April 2017)

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Fotos
ISBN: 978-3-641-20964-3
Erschienen am  17. April 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Wie Pferde heilen können

Von: Zeilenheldin

24.03.2018

Lesegrund Ich bin selbst ein begeistertes Pferdemädchen und weiß aus eigener Erfahrung, welchen starken und unheimlich positiven Einfluss die wunderschönen Tiere auf den Menschen haben können. So stürzte ich mich regelrecht auf dieses Buch und war sehr gespannt, welche Lebens- und Leidensgeschichte mich erwarten wird. Meine Meinung Wir werden in diesem Buch mit durch das Leben von Manfred mitgenommen. Manfred, der früher einmal nichts mehr wollte, als Polizist zu werden und dem die Verbindung zu seinem Pferd Girly in vielerlei Hinsicht die Augen öffnete. Es gefiel mir sehr gut, dass das Buch nicht chronologisch aufgebaut ist. Der Autor erzählt seine Geschichte, aber nicht begonnen in der Kindheit bis zur Gegenwart, sondern eher in Rückblicken. Dazu kommen immer mal Erlebnisse aus seinem "Pferdeflüsterer-Alltag", die mir persönlich mit am Besten gefielen (und für alle Pferdefreunde sicher schön zu lesen sind). Mit viel Weisheit und Witz erzählt er von seiner Vergangenheit und gibt dem Leser einige bedeutende Ratschläge mit auf den eigenen Lebensweg, bewusst oder zwischen den Zeilen. Er beschreibt die Härte, die er sich über Jahre aneignete, den Verlust von Sensibilität und über seine persönlichen Erkenntnisse, was im Leben wirklich wichtig ist. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund, spricht von dem Grausamen, was er sehen musste und von seinen inneren Narben und Teufeln, deren Existenz er sich selbst erst eingestehen musste. Hier und da wirklich philosophisch, mit bestärkenden Zitaten an den richtigen Stellen, nie jedoch altklug, sondern stets freundlich, herzlich und nicht auf einfaches Mitleid bedacht. Unabhängig davon hat der Autor einen sehr angenehmen Schreibstil, mit dem es wirkt, als würde man seine Geschichte persönlich erzählt bekommen. Kapitel mit einer angenehmen Länge, sodass sie nahezu an einem vorbei fliegen. Ich habe dieses Buch genüsslich an zwei Nachmittagen gelesen und stellte es mit einem sehr zufriedenem Lächeln zurück in mein Regal (mit dem Gedanken, wem ich es als erstes empfehlen werde zu lesen). Fazit Ich würde dieses Buch jedem und das meine ich wirklich so: jedem empfehlen! Wer glaubt, er trifft hier auf die einfache Biografie eines Pferdenarrs liegt völlig falsch. Dieses Buch ist viel mehr. Ein Buch, das einem ein Gefühl dafür gibt, wie wichtig es ist, seelisches Leiden nicht einfach unbeachtet wegzustecken. Eine Geschichte, der so viel Schmerz inne wohnt, aber ebenso eine gehörige Portion Hoffnung, Zuversicht und vor allem jede Menge Liebe.

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Ein Buch für alle - Nicht nur für Pferdemenschen!

Von: Andrea Krüger aus Passau

04.06.2017

Worum es in dem Buch geht, lässt sich schon aus der Kurzbeschreibung und dem Klappentext entnehmen - darauf müssen wir also nicht mehr eingehen. Viel wichtiger finde ich, ist es, klar zu machen, für wen das Buch ist: Ich kenne niemandem, dem ich das Buch nicht schenken würde. Jeder kennt es: Schlechte Zeiten, Lebenskrisen oder Kummer - Um sich aus solchen Situationen mit eigener Kraft zu befreien, ist schwierig. Manfred Weindl zeigt trotzdem, dass es machbar ist. Und genau darum geht es vordergründig - Dies ist kein Pfederatgeber! Es ist ein Buch, das von einem "normalen" Menschen geschrieben wurde, für all diejenigen, die Mut suchen, Inspiration aber auch kurzweilige Unterhaltung. Mit seinen Episoden aus der Pferdearbeit sorgt Weindl für viele Lacher, regt aber auch zum reflektieren des eigenen Verhaltens an. Als Deutschdidaktiker muss ich einem Rezensenten, der behauptet, das Buch sei einfach geschrieben, vehement widersprechen (der Schreibstil ist durchaus anspruchsvoll). Vielleicht genügt es nicht den Ansprüchen eines Ranicki, aber darum geht es hier auch nicht: Es erzählt ehrlich eine wahre Geschichte, die allein mit ihren Worten berührt. Ich habe das Buch innerhalb von 4 Stunden durchgelesen - Ich selbst bin Pferdemensch und habe mich bei der ein oder anderen Episode selbst erwischt. Aber auch die Lebensgeschichte von Weindl ist so unglaublich, wie das Leben selbst - und genau deshalb so nahbar, authentisch und echt.

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Vita

Manfred Weindl arbeitete 25 Jahre lang als Polizist, davon 18 Jahre in Passau. 2007 schied er aus dem Polizeidienst aus. Nachdem er die Anglo-Araber-Stute Girly gekauft hatte, entdeckte er sein Talent für Pferdekommunikation. Im Jahr 2011 gründete er die Firma G.e.K.o.–Verhaltenstherapie für Pferde und entwickelte sein Programm „Sprachkurs: Mensch – Pferd“. Mittlerweile hat er mehr als tausend Pferde behandelt. Mit seiner Familie lebt Manfred Weindl in Salzweg in Niederbayern.

www.pferdefluesterer-salzweg.de/

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Zitate

»Bewegend und inspirierend berichtet Manfred Weindl über die erstaunlichen Wandlungen in seinem Leben und seine erfüllende Arbeit mit Pferden.«

Pferderevue (18. Mai 2017)