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Keine Angst! ... ist auch eine Lösung

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-22537-7

Erschienen:  26.02.2018
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»Was, wenn wir feststellen, dass unsere Ängste überflüssig sind?« (Alexa Hennig von Lange, Marcus Jauer)

Alexa Hennig von Lange und Marcus Jauer ergründen Ängste, die jeder kennt, indem sie sich ihren eigenen Ängsten stellen: Nichts Besonderes zu sein, gefeuert, verlassen oder kritisiert zu werden. Zu versagen oder sich selbst zu verlieren. Flugangst, Hypochondrie, Zukunftsangst – auf der Suche nach Ursachen durchforsten die Autoren in abwechselnden Kapiteln ihre Kindheit und nehmen Schlüsselmomente ihres Lebens in den Blick. Charmant und selbstironisch fördert das Ehepaar universale Ängste, soziale Phobien und hartnäckige Sorgen zutage, um zu verstehen, wie Angst unseren Alltag, unser Handeln, unsere Beziehungen bestimmt, und um davon frei zu werden. In ihren Geschichten steckt die optimistische Überzeugung, dass wir unseren Gefühlen nicht hilflos ausgeliefert sind. Wenn einem die eigene Paranoia das Leben ruiniert - warum nicht entscheiden, dass es reicht? Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zu mehr Vertrauen und Mut. Und vor allem zu mehr Humor. Ein Buch für Frauen und für Männer, denen die eigenen Ängste und die des anderen bisher ein Rätsel waren.

  • Das Mutmachbuch für die Generation Angst

  • Große Medienpräsenz der Autoren

  • Aktuelle Beispiele und persönliche Geschichten

  • Im Wechsel erzählt aus Männer- und Frauenperspektive

Alexa Hennig von Lange (Autorin)

Alexa Hennig von Lange wurde 1973 geboren und begann bereits mit acht Jahren zu schreiben. 1997 erschien ihr Debütroman Relax, mit dem sie über Nacht zu einer der erfolgreichsten Autorinnen und zur Stimme ihrer Generation wurde. 2002 bekam sie den Deutschen Jugendliteraturpreis. Es folgten zahlreiche Romane für Erwachsene wie Jugendliche und Kinder, außerdem Erzählungen und Theaterstücke. Alexa Hennig von Lange lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Berlin.


Marcus Jauer (Autor)

Marcus Jauer, geboren 1974, ist Journalist. Er arbeitete im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und schreibt heute als Autor für die Süddeutsche Zeitung. Seine Texte wurden mehrfach ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Ehefrau Alexa Hennig von Lange und den fünf Kindern in Berlin.

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-22537-7

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Gütersloher Verlagshaus

Erschienen:  26.02.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Keine Angst ist auch keine Lösung

Von: LiteraKultur Datum: 20.05.2018

literakultur.wordpress.com

Als ich durch das Bloggerportal von Randomhouse auf dieses Buch mit dem Titel „Keine Angst ist auch eine Lösung“ von Alexa Henning von Lange und Marcus Jauer aufmerksam geworden bin, war ich mir schnell sicher, dass ich es lesen wollte. Angst ist ja in der heutigen Zeit ein Phänomen, das viele Menschen betrifft und die Medien und Politiker spielen gezielt mit der Angst der Menschen, um Einfluss nehmen zu können. Seine Ängste zu offenbaren, bedeutet, etwas intimes aus seinem Leben preiszugeben, jedoch kann es auch bewirken, dass man sie durch die Konfrontation so verringert.

Inhalt: In diesem Buch werden abwechselnd von Alexa und Marcus kleine Geschichten aus ihrem Leben erzählt, in denen die Angst eine Rolle spielt. Durch diesen Aufbau ist das Buch auch für zwischendurch gut geeignet. Es beginnt mit Ängsten in der Kindheit, die oft durch die Eltern selbst hervorgerufen werden und geht weiter über die Pubertät bis hin ins Erwachsenenalter.

Meine Meinung:
Ich konnte mich besonders mit Alexas Geschichten gut identifizieren: Auf der einen Seite war ich von ihrer Offenheit im Umgang mit dem doch sehr intimen Thema Angst beeindruckt und auf der anderen Seite kamen mir einige Episoden aus ihrer Teenagerzeit selbst bekannt vor. Die Angst verlassen zu werden oder die Angst nicht dazuzugehören, kennen sicher viele Menschen. In Marcus Geschichten wurde deutlich, wie Angst auch in andere Gefühle oder Verhaltensmuster umschlagen kann, beispielsweise in Perfektionismus und Kontrollzwang. Ich konnte mich jedoch weniger mit ihm identifizieren, weshalb ich manche seiner Kapitel nicht so spannend fand. Besonders bei Alexas Gedanken, dass die Angst der Jugend oft die Leichtigkeit und Freude genommen hat, habe ich mich angesprochen gefühlt. Dennoch bemüht sie sich am Ende eines jeden Kapitels etwas positives für sich zu gewinnen. Ich fand es interessant zu lesen, wie tief die Angst schon in der Kindheit verwurzelt ist. Ich selbst habe (wie meine Mutter schon) seit der Jugend an Angst vor den Tauben in der Stadt und frage mich immer wieder, wie ich diese Angst besiegen kann- die für viele jedoch irrational erscheint. Auf der anderen Seite habe ich keine Angst aufs offene Meer hinauszuschwimmen, obwohl ich viele Menschen kennen, die sich davor fürchten.

Fazit: Das Buch lädt also zu einer Auseinandersetzung mit den eigenen Ängsten ein, auch wenn es kein ein therapeutisches Buch ist oder sein soll. Stattdessen zeigt es, dass Angst nichts statisches ist, das man nicht verlieren kann und dass es nichts ist, wofür man sich schämen muss. Ich bin traurig, dass ich dieses Buch nicht schon als Teenager lesen konnte und würde es jederzeit an junge und alte Menschen weiterempfehlen.

Humorvolle persönliche Berichte zum Thema Angst

Von: Alena Polster Datum: 19.05.2018

Vorab sei es gesagt, dass es sich bei diesem Buch um keine praktische oder psychologische Anleitung zur Bekämpfung von Ängsten handelt. Für mich ist es eher ein Appell dafür die Angst als etwas Alltägliches zu verstehen und überhaupt ihr erst bewusst zu werden.

Jeder von uns begegnet täglich Ängsten, doch die wenigsten Menschen sind bereit darüber zu sprechen. Die beiden Autoren zeigen hier Mut und sprechen offen über das spannende Thema Angst. In 32 Beschreibungen von Situationen geben die Autoren ihren ganz persönlichen Einblick in der Welt der Ängste. Die Geschichten sind von selbstironisch und absurd bis hin zu philosophisch, aber vor allem liegt darin ein großes Stück Selbsterkenntnis. Es ist interessant zu lesen mit welchen Ängsten andere Menschen kämpfen und im gleichen Zuge über seine eigenen Ängste nachzudenken. Die einen oder anderen Ängste kommen einem bekannt vor, wiederum von anderen wurde man nicht berührt.

Was mich besonderes zum Nachdenken gebracht hat, ist die Angst des kleinen Marcus seiner Mutter bei der Erfüllung ihrer Pläne im Weg stehen zu können. Das ist etwas was in der Zeit der persönlichen Selbstoptimierung, durchaus öfter auftreten kann. Ich hoffe meinen Kindern keinen Grund für solch eine Angst zu bieten.

Die für mich wichtigste Aussage dieses Buchs ist, dass Ängste uns alle durch unser Leben von Kindheit an begleiten. Und der einzige sichere Weg sie zu bekämpfen ist nun mal sie bewusst wahrzunehmen und sie als einen Indikator dafür anzusehen, etwas in seinem Leben zu verändern und sich einfach mal zu fragen „Was passiert, wenn man keine Angst mehr hat?“.

Fazit:
Auch wenn das Buch keine wirklichen Lösungen zur Angstbekämpfung bietet, ist es für alle geeignet die sich auf eine humorvolle und nicht wissenschaftliche Art Impulse für den Umgang mit der alltäglichen Angst mitnehmen wollen.

Ich bedanke mich an der Stelle für das Leseexemplar beim Gütersloher Verlagshaus.

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