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We All Looked Up

Ab 12 Jahren

Kundenrezensionen (10)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18260-1

Erschienen: 08.03.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Was wäre, wenn ein riesiger Asteroid durchs All Richtung Erde trudeln würde und man eventuell nur noch zehn Wochen Zeit hätte, um all seine Wünsche und Hoffnungen in die Tat umzusetzen?

Peter, Eliza, Anita und Andy müssen sich kurz vor dem Schulabschluss genau dieser Frage stellen. Ihnen bleiben zehn Wochen, um all ihre Hoffnungen und ihre Herzen in die Waagschale zu werfen, denn vielleicht, vielleicht, ist es die einzige Zukunft, die sie haben.

In diesem existentiellen Carpe-Diem-Szenario stellt sich für den Sunnyboy Peter ebenso wie für die ehrgeizige Anita die Frage, was für sie wirklich zählt, und auch der sorglose Andy und die fatalistische Eliza mit ihrer Nach-mir-die-Sintflut-Haltung müssen zum ersten Mal ernsthaft ihr Leben überdenken.

Tommy Wallach (Autor)

Tommy Wallach ist ein Singer-Songwriter und Essayist, der seine Beiträge in verschiedenen New Yorker Magazinen veröffentlicht. Als Musiker ist er bei Decca Records unter Vertrag und trat bereits im New Yorker Guggenheim Museum auf. We All Looked Up ist sein erster Roman. Die Filmrechte sicherte sich noch vor Erscheinen Paramount Pictures.

Aus dem Englischen von Henriette Zeltner
Originaltitel: We All Looked Up
Originalverlag: Simon & Schuster

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18260-1

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj

Erschienen: 08.03.2016

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"We All Looked Up" von Tommy Wallach

Von: Fraencis Daencis Datum: 23.09.2016

fraencisdaencis.de

Das Buch ist nach den verbliebenen Wochen bis zum möglichen Aufprall unterteilt und diese Teile bestehen dann noch mal aus den einzelnen Kapiteln – immer abwechselnd aus der Sicht der Jugendlichen geschrieben. Die Kapitel überschneiden sich chronologisch gesehen nicht und so bekam ich beim Lesen ein zusammenhängendes Bild der Geschehnisse aus verschiedenen Blickwinkeln. Das mochte ich sehr gerne, konnte ich mich so doch in die verschiedenen Charaktere gut hineinversetzen, ohne bestimmte Ereignisse immer wieder durchleben zu müssen.

Die Gruppe der Jugendlichen setzt sich aus einer wild zusammengewürfelten Truppe zusammen, die von einem aus der Gruppe als Karass bezeichnet werden. Der Begriff stammt von Kurt Vonnegut und bedeutet so viel wie ein Netzwerk oder eine Gruppe von Menschen, die sich unbekannt sind, aber irgendwie miteinander verbunden sind. Das trifft es wohl ganz gut, denn Peter, Eliza, Andy und Anita kennen sich nur vage aus der Schule, kommen sich aber im Verlauf der zehn Wochen immer näher.

Die Beziehungen, die die Protagonist*innen aufbauen und/oder weiterentwickeln, waren interessant und gaben der Geschichte eine Lebendigkeit und Realitätsnähe, die ich so vorher nicht vermutet hätte. Die vier Jugendliche haben im Laufe der Geschichte nicht nur mit der Tatsache zu kämpfen, dass ein Asteroid auf die Erde zurast und die Welt aus den Fugen gerät, sondern auch mit den typischen Teenager-Problemen. Die wurden mir teilweise ein wenig zu klischeehaft und platt, sodass ich manches Mal ein wenig genervt von der Handlung war. Auch gab es einen Handlungsstrang mit einem Freund von Andy, der mir nicht gefallen hat, da er zu überzogen und heftig wirkte, verglichen mit dem Rest der Geschichte.

"Die besten Bücher handeln nicht von Dingen, über die du noch nie nachgedacht hast. Sie handeln von Dingen, über die du schon immer nachgedacht hast, bei denen du aber meintest, keiner sonst würde sich über sie Gedanken machen. Du liest sie und plötzlich bist du ein kleines bisschen weniger allein auf der Welt. Du bist Teil dieser kosmischen Gemeinschaft von Leuten, die alle schon über diese Sache nachgedacht haben, egal um was es sich dabei zufällig handelt."
- Aus „We All Looked Up“ von Tommy Wallach

Fazit und Empfehlung
„We All Looked Up“ ist eine gut gemachte Geschichte rund um das mögliche Ende der Welt, hatte aber einige typische Jugendbuch-Klischees dabei und einige Wendungen, die mir nicht ganz gefallen haben.

Realistisch und fesselnd

Von: Hannah Datum: 19.07.2016

buecherdrache.blogspot.de/

Je mehr Protagonisten, umso komplizierter der Einsteig in das Buch. Das gilt auch hier, denn gleich von Anfang an ist jedes Kapitel aus der Sicht einer unserer vier Protagonisten geschrieben. Das hat mich zu Beginn sehr verwirrt, vor allem da sie alle sehr unterschiedlich sind. Nach ein paar Kapiteln hat man jedoch alle vier so gut kennengelernt, das man sie leichter auseinanderhalten kann. Geholfen hat auch, dass am Kapitelanfang steht, um wen es in diesem Kapitel geht.
Der Autor schafft es, mit seinem Schreibstil allen vieren einen eigenen Charakter zu geben, der die Figuren perfekt wiederspiegelt.
Auch war das Buch sehr flüssig und schön zu lesen, am Schreibstil kann ich nichts bemängeln.

Die Beschreibungen des Autors wirken sehr realistisch. Was würde passieren, wenn alle wissen, dass die Welt in ein paar Wochen untergehen könnte? Richtig, Anarchie. Es war spannend und fesselnd, eine so realistisches Weltuntergangsszenario mitzuverfolgen und ich fand es sehr spannend, die Reaktionen der Jugendlichen zu erleben. Sie hatten kaum Zeit, ihr Leben wirklich zu leben und merken, mit welchen unwichtigen Dingen sie es vergeudet haben.
Es bringt einen zum Nachdenken, was man selbst in so einer Situation tun würde. Auf was würde man selbst am meisten Wert legen, was würde man am meisten bereuen?
Auch war es erschreckend, wie hilflos Polizei und Regierung angesichts des Chaos waren...

Über das Ende bin ich ein bisschen zweigeteilter Meinung. Auf der einen Seite finde ich ein offenes Ende nie gut und hätte gerne gewusst, was jetzt noch passiert. Auf der anderen Seite bin ich aber doch ganz zufrieden damit, wie das es für die Charaktere endet. Ob der Asteroid einschlägt oder nicht ist eigentlich auch egal, denn unsere Protagonisten haben ihre verbliebene Zeit genutzt. Es ist kein Ende, bei dem man als Leser komplett ahnungslos zurückgelassen wird.

Fazit
Ein sehr realistisches und auch nachdenkliches Buch. "We all looked up" zeigt, wie wichtig es ist, sein Leben zu nutzen. Mit allen vier Charakteren habe ich im Laufe der Handlung mitgefiebert und gehofft, dass sie doch noch glücklich werden.
Trotz anfänglicher Verwirrung über die Charaktere hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

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