Alt?

Gedichte

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Vor fast dreißig Jahren erschien Franz Hohlers erste Sammlung mit Gedichten, der Band »Vierzig vorbei«, damals von Lesern und Kritikern gleichermaßen geliebt. Jetzt legt der Autor einen weiteren Gedichtband vor – mit Gedanken über das Älterwerden. Darin geht Hohler der Frage nach, wie das Alter uns verändert und die Zeit zu einem kostbaren Gut macht. Mit »Alt?« widmet er sich einer Lebensphase, in der der Tod zwar „die Sonnenbrille abnimmt und dich anschaut“, die aber zugleich auch Aufbruch und ein Bekenntnis zum "Carpe Diem" sein sollte. Eine Sammlung sprachlicher Kabinettstücke – voller Tiefe, Nachdenklichkeit und zugleich Freude am Leben.

»Heitere Melancholie: in Hohlers Lyrik geht das zusammen.«

Bettina Kugler / St. Galler Tagblatt (12. April 2017)

ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 96 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-630-87544-6
Erschienen am  27. Februar 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Einsichten beim Älterwerden

Von: Sandra Matteotti

20.06.2017

Nachdem Franz Hohler vor 30 Jahren seinen ersten Gedichtband veröffentlichte mit dem Titel Vierzig vorbei, wendet er sich nun – aus gegebenem Anlass wohl – dem Thema zu, welches in der Prosa-Literatur eher ein Tabu ist: dem Älterwerden. Die Dichter befassen sich mehr damit. Ob gereimt oder in lyrischer Prosa, immer bringt bringt Hohler die Dinge auf den Punkt. Die Verse erscheinen, als ob sie ihm einfach aus der Feder geflossen wären, so locker und leicht lesen sie sich, lassen sie sich laut vorlesen. Mal schaut Franz Hohler genau hin, nennt die Dinge beim Namen, mal verpackt er sie in Bilder, die dem so gern gemiedenen Thema Würde und Schönheit geben. Da wirbeln sie braun und vertrocknet über die Dächer drehen sich tanzend […] Zwar ist das Bild des welkenden Blattes nicht neu, viele Dichter haben es verwendet, um das Alter zu beschreiben, trotzdem wirkt es nicht verbraucht oder zu herkömmlich. Eine wunderbare Melancholie zieht sich durch die Gedichte, nicht ohne dabei den Witz zu vergessen. Fragen werden gestellt und geschaut, was sein könnte, hätte sein können und noch ist. Das alles passiert in verschiedenen Sprachen: Deutsch, Französisch, Mundart, Englisch und sogar Altgriechisch – Ein wunderbares Potpourri. Fazit: Melancholie nicht ohne Heiterkeit, offengelegte und auf den Punkt gebrachte Einsichten zum Älterwerden, Tiefgang in Versform – ein wunderbares Buch. Absolute Leseempfehlung!

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Von: Angela Busch

15.03.2017

MEINE MEINUNG: Der Anblick des schlichten, handlichen Gedichtbandes, das Cover in dezenten Farben gehalten und mit dem Titel Alt? beruhigt sofort und führt den Leser sanft in dieses heikle Thema Älterwerden, Altsein ein. Aber ist es überhaupt heikel? Ich denke NEIN! Franz Hohler zeigt in seinen sehr einfühlsamen, prägnanten Gedichten auf , dass aller unser Leben der Veränderung unterliegt. Verschiedene Perspektiven des Lebens schildert er in ruhiger Beobachtung und erzeugt durch wenige Worte sehr viele bunte Bilder und Gedanken. Es ist eine lebenskluge, ruhige Gelassenheit , die seine Gedichte so ausserordentlich schön, liebenswert und lesenswert machen. Sie lesen sich wie ein Reigen über die Welt, beinhalten menschliche Beziehungen zueinander, Achtsamkeit gegenüber der Natur, persönliche Alltagsbeobachtungen, vergebene Chancen. Er spielt mit Worten auf eine leise und kluge Weise, vergisst aber das Heute und Jetzt nie und erinnert den Leser daran, jeden Moment seiner Zeit zu nutzen. Ein Bekenntnis zum *Carpe Diem*. Seinen unverkennbaren Humor kann man auch auf der Rückseite des Buches lesen. ZITAT: Achtung! Wenn du das Alter betrittst setz den Helm auf es herrscht Steinschlaggefahr. Vielen herzlichen Dank an den Autor und den Verlag für die Bereitstellung des wunderbaren , gebundenen Gedichtbandes, das ich gerne mit mehr als fünf Sternen bewerten würde.

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Vita

Franz Hohler wurde 1943 in Biel, Schweiz, geboren. Er lebt heute in Zürich und gilt als einer der bedeutendsten Erzähler seines Landes. Hohler ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, zuletzt mit dem Alice-Salomon-Preis und dem Johann-Peter-Hebel-Preis. Sein Werk erscheint seit über vierzig Jahren im Luchterhand Verlag.

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20. Dez 2018

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Zitate

»Das sind feine kleine Texte mit feinen klaren Gedanken, spielerisch und ernst zugleich.«

Nils Jensen / Buchkultur (31. März 2017)

»Ob gereimt oder in lyrischer Prosa: Die Verse kommen so selbstverständlich daher, als seien sie vollkommen mühelos und spontan entstanden.«

Charles Linsmayer / NZZ am Sonntag (26. März 2017)

»Es sind pointierte, kluge, verschmitzte Texte voller Fragezeichen und Konjunktive, oft von anderen Sprachen oder Sprachvariationen durchzogen.«

Susan Kreller / Freie Presse (24. März 2017)

»In Hohlers schöner Sammlung wird der Altersstörsinn als Kunst manifest und zelebriert eine Haltung des In-der-Welt-Seins, die Lesern jeder Lebensphase Genusss verschaffen wird.«

Alfons Huckebrink / Neues Deutschland (22. März 2017)

»Franz Hohlers neue Gedichte halten die Balance zwischen der Trauer um Verlorenes oder Versäumtes und dem Entzücken ob der unverhofften Schönheit des Augenblicks.«

Marie-Louise Zimmermann / Aargauer Zeitung (13. März 2017)

»Das ist Hohler, wie er - zur Freude seiner Leserschaft - immer noch leibt, schreibt und lebt.«

Peter Burri / Basler Zeitung (28. Februar 2017)