Das Original

Hardcover
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Ein Coup, der die Buchwelt erschüttert

In einer spektakulären Aktion werden die handgeschriebenen Manuskripte von F. Scott Fitzgerald aus der Bibliothek der Universität Princeton gestohlen. Eine Beute von unschätzbarem Wert. Das FBI übernimmt die Ermittlungen, und binnen weniger Tage kommt es zu ersten Festnahmen. Ein Täter aber bleibt wie vom Erdboden verschluckt und mit ihm die wertvollen Schriften. Doch endlich gibt es eine heiße Spur. Sie führt nach Florida, in die Buchhandlung von Bruce Cable, der seine Hände allerdings in Unschuld wäscht. Und so heuert das Ermittlungsteam eine junge Autorin an, die sich gegen eine großzügige Vergütung in das Leben des Buchhändlers einschleichen soll. Doch die Ermittler haben die Rechnung ohne Bruce Cable gemacht, der überaus findig sein ganz eigenes Spiel mit ihnen treibt.

»Eine Liebeserklärung Grishams an die Welt der Bücher und ihre Autoren.«

Süddeutsche Zeitung (21. August 2017)

Originaltitel: Camino Island
Originalverlag: Doubleday
Hardcover mit Schutzumschlag, 368 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27153-1
Erschienen am  21. August 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Grisham Meets Kunstraub,Kunstraub meets Grisham

Von: Kupfis Bücherkiste / Astrid Wergen

20.01.2020

Seit vielen vielen Jahren bin ich ein John Grisham Fan. Umso mehr freu ich mich, dass ich vom Heyne Verlag das Buch „Das Original“ von Grisham bekommen habe. Vielen Dank dafür! Die Universität Princeton besitzt eine wahre Rarität: fünf handgeschriebene Manuskripte, u. a. das des Buches „Der große Gatsby“. Während eines Ablenkungsmänövers werden diese fünf Manuskripte aus der Universität gestohlen, und die Täter können flüchten. Innerhalb kurzer Zeit werden aber zwei Täter verhaftet, einer ermordet, und ein Täter kann sich in Europa absetzen. Nach dem fünften Täter wird gefahndet. Eine Spur führt tatsächlich in das wunderschöne Florida. Dort gibt es eine Buchhandlung, deren Inhaber teure Manuskripte sammelt, und mit ihnen handelt.Kann hier der fünfte Täter ausfindig gemacht werden? Auf diese unscheinbare Buchhandlung wird eine Autorin mit einer Schreibblockade angesetzt. Sie soll für das FBI und deren Schergen ermitteln und den Antiquariatshandel aufdecken. Nachdem ihr erster Roman ein voller Erfolg war, sie aber bisher noch keinen weiteren Roman nachgeliefert hat, nimmt sie diesen Auftrag an, um ihre finanzielle Löcher zu stopfen. Nichts ahnend, wie diese Geschichte endet. John Grisham hat sich in den letzten Jahren vom reinen Justizthrillerautoren zu einem tollen Geschichtenerzähler gemausert. Auch wenn seine ersten Romane eine andere Art von Spannung hatten, und eventuell auch spannender waren, haben seine aktuellen Geschichten nicht an Faszination verloren. Seine Geschichten haben nun eine andere Präsenz, und ich finde diese nachwievor sehr gelungen. Das Buch hat leider nur für zwei Tage gereicht. Es lies sich flüssig lesen, und öffnete eine Tür in eine Welt des Buches, die ich so noch nicht kannte. Der Handel mit besonderen Ausgaben von Büchern (sei es Manuskripte oder Erstausgaben) ist sehr beeindruckend dargestellt worden. Ein Thema, das ich in dieser Form noch nicht gelesen habe. Ich möchte nicht wissen, wieviele Kunstraube heutzutage noch nicht gelöst wurden. Florida war für mich ein schön gewählter Schauplatz. Gewissermaßen hat man hier das Bild vor Augen, dass ältere Menschen ihren Lebensabend aufgrund des Klimas wählen. Aber auch betuchtere Menschen scheinen hier ihren Platz zu finden, und man kann sich wie der Buchhändler mit seinen zwielichtigen Geschäften verstecken. Die Protagonisten ließen mich doch etwas schmunzeln, und bei den Autorenstammtischen wäre ich doch zu gern dabei gewesen. Als sich das Ende zugespitzt hat, und sich der Kunstraub aufgelöst hatte, fand ich die Zusammenfassung ebenso gelungen, die Erzählstränge wurden fertig erzählt, und es blieben keine Fragen offen. Ein schöner Grisham, der mir aufgrund der landschaftlichen Beschreibungen und Thematik ganz gut gefallen haben. ,Seit vielen vielen Jahren bin ich ein John Grisham Fan. Umso mehr freu ich mich, dass ich vom Heyne Verlag das Buch „Das Original“ von Grisham bekommen habe. Vielen Dank dafür! Die Universität Princeton besitzt eine wahre Rarität: fünf handgeschriebene Manuskripte, u. a. das des Buches „Der große Gatsby“. Während eines Ablenkungsmänövers werden diese fünf Manuskripte aus der Universität gestohlen, und die Täter können flüchten. Innerhalb kurzer Zeit werden aber zwei Täter verhaftet, einer ermordet, und ein Täter kann sich in Europa absetzen. Nach dem fünften Täter wird gefahndet. Eine Spur führt tatsächlich in das wunderschöne Florida. Dort gibt es eine Buchhandlung, deren Inhaber teure Manuskripte sammelt, und mit ihnen handelt.Kann hier der fünfte Täter ausfindig gemacht werden? Auf diese unscheinbare Buchhandlung wird eine Autorin mit einer Schreibblockade angesetzt. Sie soll für das FBI und deren Schergen ermitteln und den Antiquariatshandel aufdecken. Nachdem ihr erster Roman ein voller Erfolg war, sie aber bisher noch keinen weiteren Roman nachgeliefert hat, nimmt sie diesen Auftrag an, um ihre finanzielle Löcher zu stopfen. Nichts ahnend, wie diese Geschichte endet. John Grisham hat sich in den letzten Jahren vom reinen Justizthrillerautoren zu einem tollen Geschichtenerzähler gemausert. Auch wenn seine ersten Romane eine andere Art von Spannung hatten, und eventuell auch spannender waren, haben seine aktuellen Geschichten nicht an Faszination verloren. Seine Geschichten haben nun eine andere Präsenz, und ich finde diese nachwievor sehr gelungen. Das Buch hat leider nur für zwei Tage gereicht. Es lies sich flüssig lesen, und öffnete eine Tür in eine Welt des Buches, die ich so noch nicht kannte. Der Handel mit besonderen Ausgaben von Büchern (sei es Manuskripte oder Erstausgaben) ist sehr beeindruckend dargestellt worden. Ein Thema, das ich in dieser Form noch nicht gelesen habe. Ich möchte nicht wissen, wieviele Kunstraube heutzutage noch nicht gelöst wurden. Florida war für mich ein schön gewählter Schauplatz. Gewissermaßen hat man hier das Bild vor Augen, dass ältere Menschen ihren Lebensabend aufgrund des Klimas wählen. Aber auch betuchtere Menschen scheinen hier ihren Platz zu finden, und man kann sich wie der Buchhändler mit seinen zwielichtigen Geschäften verstecken. Die Protagonisten ließen mich doch etwas schmunzeln, und bei den Autorenstammtischen wäre ich doch zu gern dabei gewesen. Als sich das Ende zugespitzt hat, und sich der Kunstraub aufgelöst hatte, fand ich die Zusammenfassung ebenso gelungen, die Erzählstränge wurden fertig erzählt, und es blieben keine Fragen offen. Ein schöner Grisham, der mir aufgrund der landschaftlichen Beschreibungen und Thematik ganz gut gefallen haben.

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Cosy crime à la John Grisham

Von: Büchermonster

10.12.2019

Der Name John Grisham steht wie kaum ein zweiter für das Genre der Justizthriller, welches ohne den amerikanischen Rechtsanwalt und Bestsellerautor vielleicht heutzutage nur eine Randnotiz im Bereich der Spannungsliteratur wäre. Gerade die frühen Grisham-Werke wie „Die Jury“, „Die Firma“, „Die Akte“ oder „Die Kammer“ gelten längst als Klassiker, wozu sicherlich auch einige sehr erfolgreiche Buchverfilmungen mit Hollywoodstars wie Tom Cruise, Sandra Bullock, Matthew McConaughey, Denzel Washington oder Julia Roberts beigetragen haben. An den Weltruhm der 1990er Jahre konnten die jüngeren Werke zwar (bisher) nicht mehr ganz anknüpfen, trotzdem ist dem Autor nach wie vor praktisch im Jahresrhythmus ein Platz weit vorne auf den Bestsellerlisten sicher. Ein untypischer Grisham-Roman Dass Grisham auch abseits des Gerichtssaals spannende Geschichten zu erzählen weiß, hat er zwar u.a. schon mit der sentimentalen Football-Story „Der Coach“ (eng. „Bleachers“) unter Beweis gestellt, trotzdem sind solche Ausreißer in der Vita des Autors eher selten. Zu dieser Kategorie gehört jedoch nun auch „Das Original“, sodass man diesen Roman als eingefleischter Grisham-Fan ein wenig mit Vorsicht genießen muss, denn so viel sei bereits verraten: mit den sonstigen Werken des Autors hat diese Hommage an die Literaturbranche eher wenig zu tun. Ein Raub erschüttert die Literaturwelt Dabei beginnt „Das Original“ zunächst einmal spektakulär, denn aus der Bibliothek der renommierten Princeton-Universität in New Jersey werden fünf handgeschriebene Manuskripte von F. Scott Fitzgerald gestohlen – ein unschätzbarer Verlust für die Universität und die internationale Literaturwelt. Eine Unachtsamkeit eines der Räuber bei diesem ansonsten so minutiös geplanten und präzise ausgeführten Diebstahls bringt das FBI jedoch schnell auf die Spur der Kriminellen und zu ersten Fahndungserfolgen, der Aufenthaltsort der Manuskripte bleibt jedoch im Dunkeln. Von der Schreibblockade zur Retterin? Dieser Einstieg klingt doch schon einmal ziemlich dramatisch und spannend, doch zum einen wird dieser Millionen-Coup von John Grisham relativ nüchtern, ohne große Emotionen und im Schnelldurchlauf geschildert, zum anderen liegt damit schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Handlungshöhepunkt hinter den Lesern – zumindest was den kriminalistischen Aspekt der Geschichte betrifft. Denn ab hier schaltet der Autor mehrere Gänge zurück und es wird fast schon gemütlich: von den skrupellosen Literaturräubern springt Grisham zur überaus durchschnittlichen Schriftstellerin Mercer Mann, die mit ihrem Debütroman zwar einigermaßen erfolgreich war, seitdem aber nichts Lesenswertes mehr zu Papier gebracht hat und sich mit ihren noch jungen 31 Jahren mitten in einer Schaffens- und Sinnkrise befindet. Ausgerechnet sie soll nun zur Heldin von Grishams Geschichte werden, denn das FBI sieht in Mercer Mann plötzlich die große Chance, die gestohlenen Manuskripte ausfindig und die Diebe dingfest zu machen. Undercover in der Buchhandlung Zugegebenermaßen klingt das schon ein wenig an den Haaren herbeigezogen, für passionierte Leseratten nimmt das folgende Szenario aber beinahe paradiesische Ausmaße an: Eine Autorin soll auf einer idyllischen Insel in Florida eine Art Doppelagentin spielen und sich mit ihren Insiderkenntnissen über die Literaturszene in die Gunst eines reichen und attraktiven Buchhändlers bringen, um so eines der spektakulärsten Verbrechen der jüngeren Geschichte aufzuklären. Im Vergleich zu den sonst so seriösen Justizthrillern wirkt „Das Orignal“ hier fast schon wie ein klischeebehafteter Schundroman und ehrlich gesagt ist dieser Roman in Grisham-Maßstäben schon eher im Bereich „seichte Unterhaltung“ anzusiedeln. Einblicke in einen verlockenden Mikrokosmos Wer sich nach der Lektüre zahlreicher Grisham-Thriller also selbst schon fühlt, als hätte er erfolgreich das Jurastudium absolviert und sei ein alter Hase in den Gerichtssälen dieser Welt, der dürfte eine gewisse Enttäuschung über dieses Buch wohl kaum unterdrücken können. Für den krimi-affinen Buchnerd hingegen entwickelt „Das Original“ jedoch eine überraschende Sogwirkung, weil Grisham einfach die richtigen Knöpfe drückt: das paradiesische Camino Island als Schauplatz ist genauso perfekt gewählt wie die beeindruckende Buchhandlung des vermeintlichen Bösewichts dieser Geschichte, man lässt sich von den Charakteren relativ leicht um den Finger wickeln und es gibt immer noch genug Krimianteile, um zumindest ein gewisses Spannungslevel aufrechtzuerhalten. Vermutlich ist es einfach der Einblick in diese ganz eigene Literaturwelt, die eine solche Anziehung ausübt – denn welcher begeisterte Leser fühlt sich nicht zumindest ein bisschen angezogen von dem Lebensgefühl, welches John Grisham hier vermittelt: ein Haus am Strand, scheinbar unendlich viel Zeit, der Traum von einem eigenen Roman, eine Buchhandlung voller Schätze, Dinnerpartys mit Autoren und Buchhändlern und das alles weit weg von den finanziellen Sorgen der „normalen“ Welt? Cosy crime à la John Grisham So wird „Das Original“ sicher kein weiterer Klassiker in der Bibliographie des Bestsellerautors, diese ganz spezielle Mischung aus „cosy crime“, Urlaubsatmosphäre und Literaturwelt ist jedoch auf eine gewisse Weise irgendwie „süffig“ – ohne großen Anspruch, aber eine sehr gute Strandlektüre oder auch bestens geeignet, um sich im kalten Winter dick eingepackt auf der Couch ein wenig wegzuträumen. Kein typischer, aber dennoch ein guter Grisham.

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Vita

John Grisham hat 32 Romane, ein Sachbuch, einen Erzählband und sieben Jugendbücher veröffentlicht. Seine Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia.

Besuchen Sie den Autor im Internet: www.jgrisham.com

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Pressestimmen

»Das Original macht wirklich Spaß, man merkt, dass Grisham die Geschichte leicht gefallen ist - und sein heiterer Grundton ist ebenso ungewöhnlich wie gut. Ein schöner Sommerkrimi.«

Brigitte (16. August 2017)

»Eine schillernde literarische Perle.«

Kölner Stadt-Anzeiger (23. August 2017)