VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Die Farbe von Winterkirschen Roman

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 19,99 [D] inkl. MwSt.
€ 20,60 [A] | CHF 27,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8090-2666-2

Erschienen:  13.11.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Links

  • Service

  • Biblio

Ein Tag, der alles zerstörte. Eine Mutter, die ihr Kind verlor. Und ihr Wunsch nach Vergebung, der nie verging – eine bewegende Geschichte um Liebe, Reue und Hoffnung.

Sie verlor ihre Tochter an dem Tag, an dem die Bombe fiel. Ama hatte sich mit Yuko verabredet, um mit ihr über den Mann zu sprechen, den Yuko so liebte und Ama gleichermaßen verabscheute. Doch dazu kam es nie. Ama war zu spät – und ihre Tochter und ihr Enkel tot. Ama ließ Nagasaki hinter sich, wanderte nach Amerika aus, aber der Schmerz blieb. Nie konnte sie sich verzeihen, gab sich selbst die Schuld am Tod, ja sogar am Schicksal ihrer Tochter. Sie zog sich immer mehr zurück und lebte in ihrer eigenen Welt voll Trauer und Schmerz – bis ein junger Mann an ihre Tür klopft. Er sagt, er sei Hideo, ihr totgeglaubter Enkel. Zuerst will sie ihm nicht glauben, doch dann öffnet sie ihr Herz und lässt die Hoffnung herein …

Wussten Sie, dass Jackie Copleton eine Zeit lang in einem Garderobenschrank geschrieben hat? Zum Interview

Jackie Copleton auf Facebook

Die Autorin auf twitter.com

»Jackie Copleton hat einen echten Pageturner geschaffen, dessen Geschichte wahrhafte Überraschungen parat hat!«

HALLO München (20.12.2017)

Jackie Copleton (Autorin)

Jackie Copleton unterrichtete Englisch in Nagasaki und Sapporo, bevor sie wieder nach England zurückkehrte und als Journalistin arbeitete. »Die Farbe von Winterkirschen« ist ihr erster Roman, der von der Presse hochgelobt wurde. Außerdem wurde er gleich für den Baileys Women’s Prize for Fiction nominiert und von den englischen Lesern von Richard und Judys Buchclub als bestes Buch 2016 auserkoren.

»Jackie Copleton hat einen echten Pageturner geschaffen, dessen Geschichte wahrhafte Überraschungen parat hat!«

HALLO München (20.12.2017)

»Ein tiefgründiges und bewegendes Buch, das nachdenklich stimmt und wertvolle Denkanstöße liefert.«

Der Bote Lüdenscheid / Stadtanzeiger Hamm / Stadtanzeiger Soest (24.01.2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Andrea Brandl
Originaltitel: A Dictionary of Mutual Understanding
Originalverlag: Hutchinson, London 2015

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-8090-2666-2

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 27,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Limes

Erschienen:  13.11.2017

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Vielschichtig: Die Farbe von Winterkirschen

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 03.01.2018

www.erdhaftigschmoekert.wordpress.com

Eine tragische Familiengeschichte im fernen Japan, eingebettet in die Gegenwart und das atomare Trauma Hiroshimas. Anderes Denken, andere Kultur und damit teils völlig andere Werte und Weltanschauungen als in Europa. Die Autorin hilft ihren Lesern die japanische Handlungs- und Denkweise ihrer Figuren zu verstehen: Jedes Kapitel enthält einen kurzen Prolog dazu und man tut gut daran diesen jeweils zu lesen. Es ist kein leicht zu lesendes Buch, aber eins, dass sich meiner Meinung nach zu lesen lohnt! Durch verschiedene Handlungsstränge ergibt sich eine Familiengeschichte von einerseits modern denkenden Mitgliedern, aber andererseits auch der älteren Generationen, die ihr traditionelles Wissen und Handeln mitbringen. So entstehen viele Streitereien und etliche Perspektiven. Im Zentrum stehen die Atombomben über Nagasaki und Hiroshima samt seiner Folgen, das Leben von Geishas, Japans Einmischung in den zweiten Weltkrieg und die Folgen der japanischen Gesellschaft im Kleinen und im Gesamten. Dies alles bringt die Autorin ihren Lesern auf manchmal verwirrende, aber immer sinnvoll zusammengesetzte Weise nahe.

Der Sprachstil ist ausgefeilt, präzise und ein wenig distanziert. Dennoch fühlt man mit den Personen irgendwie mit und schafft es gut den Überblick über die einzelnen Ereignisse zu bewahren. Anspruchsvoll erzählt: ein starker Inhalt mit einem in sich runden Abgang.

Wirklich sehr berührend!

Von: The Book & the Owl Datum: 18.12.2017

https://www.thebookandtheowl.wordpress.com/

Es war eine emotionale Achterbahnfahrt, die sich jedoch an einigen Stellen sehr gezogen hat.
Die Art und Weise, wie hier von Verlust, Trauer und deren Bewältigung geschrieben wird, ist wirklich greifbar und sehr echt. Obwohl die Protagonistin sich durchgehend Vorwürfe macht, ihre Schuldgefühle erwähnt und sich noch weitere Wiederholungen erlaubt, bekommt man aber nicht das Gefühl, dass sie selbstsüchtig oder falsch ist, wenn ihr versteht was ich meine. In dem Roman „Zehn Wünsche bis zum Horizont“ hat die Autorin diesen Punkt beispielsweise ziemlich arg verhauen und somit die ganze Geschichte ruiniert. Das war zum Glück hier nicht der Fall. Aber aufgrund dieser Wiederholungen hat sich die Geschichte, wie bereits erwähnt, an einigen Stellen mächtig gezogen und man hatte das Gefühl, am käme nicht so ganz vorwärts.
Ein weiterer Pluspunkt für mich war die Wörterbuchgliederung. Der Titel des Romans lautet auf Englisch „A Dictionary of Mutual Understanding“, wo bereits von Anfang an dieser Wörterbuch-Charakter unterstrichen wird. Damit gemeint ist schlichtweg, dass man zu Anfang jedes Kapitels ein Wort aus dem japanischen gesagt bekommt, welches dann sinngemäß erklärt wird. Das fand ich wirklich sehr interessant und barg auch einige wertvolle Informationen über die japanische Kultur an sich. Dieses „Wörterbuch“ hat den Leser noch einmal sehr gut an die Hand genommen und durch die Geschichte geführt.
Zuletzt lässt sich eigentlich nur noch sagen, dass der Roman eine wunderbare, bittersüße Atmosphäre geschaffen hat, die einem vor allem am Ende sehr stark mitgenommen hat. Dennoch reicht es für mich nicht ganz bis zu den fünf Sternen und ich gebe gut gemeinte vier Sterne.

Voransicht